| UVP | 4.709 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2013 | |
Pro und Kontra
- Sound
- schöne Retro-Optik
- einfachstes Fahrverhalten
- Honda Qualität
- gute Reifen von Metzeler
- niedriger Verbrauch, große Reichweite
- günstiger Preis
- beschränkte Leistung
- langweilige Farben
- Lasten-Esel
- gutmütiges Fahrverhalten
- große Reichweite
- gemütliche Sitzposition
- sehr guter Windschutz
- geeignet auch für lange und schnelle Autobahn-Passagen
- schwer, Rangieren problematisch
- anfälliges ABS
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 256 | kg |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Sitzhöhe: | 890-910 | mm |
| Höhe | 1.470 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder Viertakt | |
| Hubraum | 348 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Boxer 4-Takt | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
| Leistung | 98 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 33 | Liter |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19' | |
| Reifen hinten | 150/70 17' | |
| Rahmenbauart | Dreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor | |
| Federung vorne | Telelever 41mm Zentralfederbein (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | WAD Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge Paralever | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Dopperlscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
Fazit - was bleibt hängen
"Hervorragende Offroad-Tauglichkeit bei nochmals gesteigerten Straßeneigenschaften" lautete damals der Pressetext zur neuen Adventure von BMW. Mit Offroad meinten die Schreiberlinge damals vermutlich nicht gerade die Crosspiste mit Sprüngen und tiefen Sand - dazu ist die GS 1200 Adventure schlichtweg zu schwer. Aber dennoch ist dieses Motorrad das ideale Bike für die gaaaanz lange Reise. Den Beweis lieferten Charly Boorman und Ewan McGregor 2007 auf ihrer "Long Way Down" genannten Reise, bei der sie 23.500 Kilometer durch Afrika eben genau auf diesen Maschinen zurückgelegt haben.Leider sind auch gebrauchte und ältere GS Adventure Bikes nicht ganz billig. Je nach Alter, Laufleistung, Zustand und Ausstattung werden bis zu 13.000 Euro verlangt. Allerdings darf bezweifelt werden, dass solche Preise tatsächlich auch gezahlt werden, aber für eine gute GSA K255 muss man schon mit 8.000 Euro rechnen. Zurück zur Ausgangsfrage: Lohnt sich das? Klares "JA!" unsererseits, denn diese Maschinen halten ewig und bringen auch nach 15 Jahren immer noch jede Menge Freude.
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Honda GB 350 S vs. BMW R 1200 GS Adventure: Motorradvergleich im Alltag und auf Tour
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda GB 350 S und die BMW R 1200 GS Adventure, steckt in der Gegenüberstellung mehr als nur ein Vergleich von Daten. Es geht vor allem um Fahrgefühl, Einsatzgebiet und darum, wie sich die Maschinen im Alltag und auf längeren Strecken anfühlen. Während die Honda mit ihrer klaren, entspannten Ausrichtung auf ein leichtes Handling und ein stimmiges Retro-Konzept setzt, steht die BMW für Reichweite, Komfort und souveräne Leistungsentfaltung – besonders dann, wenn die Tour länger wird oder die Strecke nicht nur aus Asphalt besteht.
Grundidee der beiden Motorräder: Charakter statt Kompromiss
Honda GB 350 S: entspannt, nah am Fahrer, unkompliziert
Die Honda GB 350 S ist wie gemacht für alle, die ein Motorrad suchen, das sich im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Touren leicht anfühlt. Der Motorcharakter wirkt ruhig und gut dosierbar. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das eher auf Gelassenheit setzt als auf hektische Beschleunigung. Die Maschine bleibt dabei angenehm handlich, was sich besonders beim Rangieren, in engen Situationen und bei häufigen Richtungswechseln bemerkbar macht.
BMW R 1200 GS Adventure: große Bühne für lange Strecken
Die BMW R 1200 GS Adventure verfolgt eine ganz andere Philosophie: Sie ist auf Distanz ausgelegt. Das spürt man im Gesamtkonzept – von der Sitzposition über den Komfort bis hin zur Art, wie die Maschine Tempo aufbaut und stabil hält. Die GS Adventure ist ein Motorrad, das auch dann souverän bleibt, wenn die Strecke anspruchsvoller wird oder wenn mehrere Stunden am Stück gefahren werden. Wer regelmäßig lange Touren plant oder gern flexibel unterwegs ist, findet hier eine sehr passende Basis.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Honda GB 350 S ist auf ein harmonisches, alltagstaugliches Tempo ausgelegt. Die Leistungsentfaltung wirkt gleichmäßig und lässt sich gut kontrollieren. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen es nicht darum geht, ständig am Limit zu fahren, sondern entspannt anzukommen.
Die BMW R 1200 GS Adventure dagegen spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn mehr Reserven gefragt sind. Beim Beschleunigen aus niedrigeren Geschwindigkeiten und beim Überholen auf längeren Strecken zeigt sich die GS als Maschine, die Druck aufbaut und dabei stabil bleibt. Auch bei wechselnden Bedingungen wirkt der Antrieb souverän, was das Fahrgefühl insgesamt „groß“ und gelassen macht.
Fahrwerk und Handling: Leichtfüßig vs. souverän
Honda GB 350 S: wendig und angenehm zu kontrollieren
Die Honda GB 350 S punktet im Handling. Sie lässt sich im Alltag leichter bewegen, was sich in der Praxis oft stärker bemerkbar macht als auf dem Papier. Gerade auf kurzen Strecken, bei Stop-and-go oder wenn der Verkehr dichter wird, ist das ein echter Vorteil. Das Fahrwerk unterstützt dieses Konzept: Es wirkt so abgestimmt, dass die Maschine nicht „zu schwer“ im Gefühl wird, sondern eher agil bleibt.
BMW R 1200 GS Adventure: Stabilität für jede Distanz
Die BMW R 1200 GS Adventure ist dagegen auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Das Fahrwerk trägt dazu bei, dass die Maschine auch bei längeren Etappen ruhig bleibt. Auf Autobahnabschnitten und bei wechselnden Fahrbahnbelägen fühlt sich die GS besonders „erwachsen“ an: Sie nimmt Unebenheiten auf, ohne dass das Fahrgefühl ständig neu justiert werden muss. Gleichzeitig bleibt sie so aufgebaut, dass sie nicht nur auf glattem Asphalt Spaß macht, sondern auch auf Reisen mit wechselnden Untergründen eine gute Figur macht.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie lange entspannt?
Die Honda GB 350 S bietet eine Sitzposition, die eher auf Alltag und unkompliziertes Fahren ausgelegt ist. Dadurch wirkt die Maschine auch nach mehreren Stunden nicht automatisch „anstrengend“, aber sie ist vor allem dann ideal, wenn die Touren nicht zu lang werden oder wenn häufig Pausen eingeplant sind.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist hingegen klar auf Langstrecke getrimmt. Die Ergonomie unterstützt das Durchhalten: Die Haltung wirkt so gewählt, dass man auch über längere Zeit konzentriert und entspannt bleibt. Dazu kommt der typische GS-Komfort, der sich besonders auf Autobahn und bei gleichmäßigen Fahrten auszahlt.
Windschutz und Komfort: Unterschiedliche Prioritäten
Beim Thema Komfort zeigt sich der größte Unterschied im Einsatzprofil. Die Honda GB 350 S ist eher „direkt“: Wind und Wetter werden spürbarer, was viele Fahrer als Teil des Motorradgefühls mögen. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – es passt einfach besser zu einem Fahrstil, der mehr auf Nähe zur Straße setzt.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist dagegen stärker auf Schutz und Ruhe ausgelegt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Fahrten hilft das, die Konzentration zu halten und die Belastung für Kopf und Oberkörper zu reduzieren. Dadurch wird die GS Adventure besonders dann attraktiv, wenn Reisen ein fester Bestandteil des Motorradalltags sind.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren und Nutzung im Alltag
Im Alltag zählt oft das, was man täglich spürt: Wie leicht ist die Maschine zu bewegen, wie gut passt sie in den Alltag und wie unkompliziert ist sie im Umgang? Die Honda GB 350 S wirkt hier deutlich zugänglicher. Sie ist für viele Fahrer eine Maschine, die man gern nutzt, ohne lange darüber nachzudenken, ob die Strecke „passt“.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie verlangt mehr Respekt im Handling – vor allem, wenn es eng wird oder wenn häufiges Rangieren nötig ist. Dafür bietet sie im Gegenzug ein sehr starkes Gesamtpaket für längere Fahrten und für Situationen, in denen Gepäck, Reichweite und Komfort eine größere Rolle spielen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Honda GB 350 S
- Leichtes, unkompliziertes Handling für Stadt und Feierabendstrecken
- Gut dosierbarer Motorcharakter für entspanntes Fahren
- Stimmiges Konzept mit Fokus auf Fahrspaß ohne „Overkill“
Schwächen bzw. Grenzen der Honda GB 350 S
- Weniger Fokus auf Langstreckenkomfort im Vergleich zur großen Reiseenduro
- Bei sehr hohen Ansprüchen an Reserven wirkt die BMW im Vorteil
Stärken der BMW R 1200 GS Adventure
- Sehr hoher Komfort für lange Strecken und ruhiges Fahrgefühl
- Starke Reserven für Überholmanöver und dynamisches Fahren
- Reiseorientiertes Gesamtkonzept mit viel Potenzial für Gepäck und Flexibilität
Schwächen bzw. Grenzen der BMW R 1200 GS Adventure
- Mehr Gewicht im Handling – besonders in engen Situationen
- Anspruchsvolleres Gesamtpaket für Fahrer, die vor allem kurze Strecken im Blick haben
Für wen passt welches Motorrad?
Die Honda GB 350 S ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt und sich leicht bewegen lässt. Wer gern in der Stadt unterwegs ist, kurze bis mittlere Touren fährt und dabei Wert auf ein entspanntes Fahrgefühl legt, findet in der Honda eine stimmige Wahl. Auch als Einstieg in die Welt der Motorräder oder als Zweitmaschine kann sie überzeugen, weil sie nicht „zu viel“ ist, sondern genau das liefert, was man im Alltag braucht.
Die BMW R 1200 GS Adventure richtet sich an alle, die regelmäßig größere Touren planen, Komfort auf langen Etappen priorisieren und ein Motorrad möchten, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Wer viel Autobahn fährt, gern weit weg unterwegs ist oder das Gefühl von „Reise-Freiheit“ sucht, wird mit der GS Adventure deutlich mehr bekommen als nur ein Transportmittel – es ist ein Motorrad, das den Fahrplan mitbestimmt.
Fazit:
Die Honda GB 350 S ist die bessere Wahl für alle, die ein leicht zu handhabendes Motorrad mit ruhigem, gut dosierbarem Fahrgefühl suchen. Sie passt besonders zu Stadtfahrten, Feierabendrunden und Touren, bei denen das Motorrad vor allem unkompliziert und nah an der Straße sein soll. Die BMW R 1200 GS Adventure gewinnt dagegen, wenn lange Strecken, Komfort und Reserven im Vordergrund stehen. Sie fühlt sich auf Distanz souverän an, bietet ein reiseorientiertes Gesamtpaket und bleibt auch dann entspannt, wenn die Tour mehr abverlangt. Kurz gesagt: Wer entspannt und wendig unterwegs sein möchte, fährt mit der Honda stimmig. Wer weit, komfortabel und mit viel Flexibilität reisen will, trifft mit der BMW die bessere Entscheidung.