| UVP | 4.709 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2004 bis 2012 | |
Pro und Kontra
- Sound
- schöne Retro-Optik
- einfachstes Fahrverhalten
- Honda Qualität
- gute Reifen von Metzeler
- niedriger Verbrauch, große Reichweite
- günstiger Preis
- beschränkte Leistung
- langweilige Farben
- Fahrgefühl
- Sitzkomfort
- Langlebigkeit
- Preis
- hohe Kosten bei Reparaturen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.450 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder Viertakt | |
| Hubraum | 348 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 120 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 349 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19' | |
| Reifen hinten | 150/70 17' | |
| Rahmenbauart | Tragender Motor-Getriebe-Verbund | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweigelenk-Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
Fazit - was bleibt hängen
Ein wirklich tolles Motorrad, mit dem man lange Freude haben kann. Und mal ehrlich: die Reiseenduro GS von BMW zählt zu den meistverkauften Motorrädern der Welt und belegt bei uns in Deutschland seit Jahren unangefochten Platz eins. Man darf sich also an dieser Stelle durchaus die Frage stellen, ob sich eine solche Masse an Motorradfahrern wirklich irren kann? Wir glauben das nicht und finden auch die 2010er-Variante der GS äußerst ansprechend! Einziges Manko: GS fahren ist nicht günstig. Denn auch gebraucht und mit hoher Laufleistung haben diese Motorräder ihren Preis. Aber so ist das eben mit der R1200GS. Wer einmal eine hat, gibt diese offensichtlich nicht so leicht wieder her. Und wenn überhaupt, lässt man sich den Verlust entsprechend entlohnen.
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Honda GB 350 S vs. BMW R 1200 GS K25: Vergleich für Alltag, Touren und den richtigen Charakter
Wer zwischen der Honda GB 350 S und der BMW R 1200 GS K25 schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über zwei Motorräder, sondern über zwei sehr unterschiedliche Philosophien. Die Honda steht für entspanntes Fahren, einen klaren Retro-Look und eine unkomplizierte Art, Kilometer zu sammeln. Die BMW dagegen ist ein echtes Adventure-Reisemotorrad: groß, souverän, auf lange Strecken ausgelegt und mit dem Anspruch, auch abseits der Komfortzone zu funktionieren.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit leichter wird, das Motorrad zu finden, das wirklich zum eigenen Fahrstil passt.
Grundcharakter: entspannter Alltagscruiser vs. große Reise- und Abenteuerbasis
Honda GB 350 S: nah am Wesentlichen
Die Honda GB 350 S wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf das reduziert, was im Alltag Spaß macht: überschaubare Dimensionen, ein stimmiges Gesamtpaket und ein Motorcharakter, der eher auf gleichmäßiges Dahingleiten setzt als auf hektische Leistungsentfaltung. Das macht sie besonders attraktiv, wenn kurze Wege, Stadtverkehr und Feierabendtouren im Vordergrund stehen.
BMW R 1200 GS K25: souverän, breit aufgestellt, reisetauglich
Die BMW R 1200 GS K25 ist dagegen ein Motorrad, das man spürt, sobald man es sieht: massiver Auftritt, klare Reiseorientierung und ein Fahrgefühl, das auf Stabilität und Durchzug ausgelegt ist. Wer häufig längere Strecken fährt, Wert auf Reserven legt und ein Motorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen nicht aus dem Konzept gerät, findet in der GS-Philosophie genau das.
Motor und Fahrgefühl: wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich vor allem der Unterschied im Einsatzprofil. Die Honda GB 350 S spielt ihre Stärken dort aus, wo gleichmäßiges Tempo, ruhiges Ansprechverhalten und ein entspannter Rhythmus zählen. Die BMW R 1200 GS K25 bietet dagegen mehr „Bühne“: mehr Reserven, ein souveräneres Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten und ein Charakter, der auch längere Autobahnabschnitte oder zügige Landstraßenfahrten entspannter macht.
Stärken der Honda liegen damit eher im unkomplizierten Handling und im entspannten Vorankommen. Schwächen zeigen sich, wenn man regelmäßig sehr sportliche Fahrweise oder hohe Dauergeschwindigkeiten bevorzugt und dabei möglichst viel Leistungsreserve erwartet.
Die BMW ist stark, wenn es um Durchhaltevermögen, Tourenkomfort und Leistungsreserven geht. Als Gegenpol kann sie im Alltag durch ihre Größe und das höhere Gewicht weniger „leichtfüßig“ wirken – vor allem in engen Situationen oder bei häufigem Rangieren.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Honda GB 350 S: wendig im Alltag
Die Honda ist in der Regel die Maschine, die sich leichter anfühlt, wenn es um Stadtverkehr, enge Parklücken oder kurvige Strecken mit häufigem Richtungswechsel geht. Das Handling wirkt insgesamt zugänglicher, und das Motorrad vermittelt schnell ein Gefühl von Kontrolle.
Schwächen können dort auftauchen, wo man sehr hohe Ansprüche an Autobahnkomfort oder an das Verhalten bei langen, anspruchsvollen Etappen stellt. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder sehr dynamisch fährt, merkt eher, dass die Honda stärker auf „Alltag und Genuss“ ausgelegt ist.
BMW R 1200 GS K25: stabil auch bei Tempo und Strecke
Die GS K25 ist bekannt für ein Fahrgefühl, das auf Stabilität und Langstreckenruhe setzt. Gerade bei längeren Touren wirkt die BMW oft wie ein „solides Fundament“: Sie bleibt berechenbar, vermittelt Sicherheit und unterstützt den Fahrer dabei, auch über viele Stunden konzentriert zu bleiben.
Als Schwäche kann das Handling im engen Bereich empfunden werden. Wer oft im Stop-and-Go-Verkehr unterwegs ist oder häufig rangiert, muss sich auf die Größe und das Gewicht einstellen.
Ergonomie und Sitzposition: wer sitzt entspannter?
Bei der Ergonomie trennt sich die Spreu schnell: Die Honda GB 350 S ist eher auf eine entspannte, alltagstaugliche Sitzhaltung ausgelegt. Das macht sie attraktiv für kürzere bis mittlere Strecken und für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich schnell „richtig“ anfühlt.
Die BMW R 1200 GS K25 bietet dagegen eine Reise-Ergonomie, die auf längere Strecken ausgelegt ist. Je nach Setup und Fahrstil kann das sehr angenehm sein – besonders, wenn man häufig unterwegs ist und eine Position sucht, die auch nach mehreren Stunden nicht unangenehm wird.
Schwächen zeigen sich bei der Honda vor allem dann, wenn sehr lange Etappen oder häufiges Fahren mit Gepäck anstehen. Bei der BMW kann die Sitzposition je nach Körpergröße und persönlicher Vorliebe weniger „spielerisch“ wirken, dafür aber sehr „tourig“.
Bremsen und Fahrassistenz: Vertrauen beim Verzögern
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich: Beide Motorräder sind grundsätzlich für den Straßenbetrieb ausgelegt, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus. Die Honda wirkt im Alltag oft direkt und gut dosierbar, was das Fahren in der Stadt angenehm macht. Die BMW punktet eher mit dem Gefühl von Reserven und Stabilität, besonders wenn es um zügige Fahrten oder längere Strecken geht.
Wenn es um moderne Assistenzsysteme geht, hängt viel vom Baujahr und der konkreten Ausstattung ab. Für die Kaufentscheidung ist daher wichtig, nicht nur das Modell, sondern auch die konkrete Variante zu prüfen.
Alltagstauglichkeit: Parken, Handling, Nutzung im echten Leben
Die Honda GB 350 S ist im Alltag häufig die unkompliziertere Wahl: Sie wirkt leichter zu handhaben, passt gut in den Stadtbetrieb und macht auch dann Spaß, wenn die Tour eher spontan ist. Außerdem ist sie für viele Fahrer eine attraktive Option, wenn man ein Motorrad sucht, das nicht ständig „zu groß“ wirkt.
Die BMW R 1200 GS K25 ist dagegen die Maschine, die man eher auswählt, wenn man regelmäßig plant: längere Touren, Wochenendfahrten, vielleicht auch Reisen mit Gepäck. Im Alltag kann sie zwar funktionieren, aber sie ist eher „die große Lösung“ als „das schnelle Feierabendbike“.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda GB 350 S – typische Stärken
- Leichtes, zugängliches Handling für Stadt und Feierabend
- Entspannter Charakter für gleichmäßiges Fahren
- Retro-Style und stimmiges Gesamtbild
- Gute Wahl, wenn Alltagstauglichkeit wichtiger ist als maximale Reise-Reserven
Honda GB 350 S – typische Schwächen
- Weniger Fokus auf „große“ Langstreckenreserven
- Bei sehr dynamischer Fahrweise oder häufigem Gepäck kann die Priorität eher bei Komfort statt Sport liegen
- Für manche Fahrer wirkt die Leistungscharakteristik weniger „durchsetzungsstark“ als bei großen Reiseenduros
BMW R 1200 GS K25 – typische Stärken
- Reise- und Tourenorientierung mit viel Stabilität
- Leistungsreserven für zügiges Fahren und lange Strecken
- Sicheres Fahrgefühl auch bei wechselnden Bedingungen
- Sehr passend, wenn das Motorrad „für alles“ genutzt werden soll
BMW R 1200 GS K25 – typische Schwächen
- Im engen Alltag kann das Handling durch Größe und Gewicht weniger leicht wirken
- Mehr „Motorrad“ im Sinne von Anspruch an Pflege, Setup und Fahrpraxis
- Für kurze Stadtfahrten ist sie oft eher Overkill als die entspannte Alltagslösung
Kaufberatung: worauf beim Vergleich besonders achten?
Gerade bei gebrauchten Modellen lohnt es sich, nicht nur den Modellnamen zu vergleichen, sondern den konkreten Zustand. Bei der Honda GB 350 S sind vor allem Wartungszustand, Verschleißteile und die Pflegehistorie entscheidend. Bei der BMW R 1200 GS K25 sollte zusätzlich auf Ausstattung, Wartungsintervalle, eventuelle Umbauten und den allgemeinen technischen Zustand geachtet werden.
Wenn möglich, sollte eine Probefahrt beide Motorräder in ähnlichen Bedingungen abdecken: gleiche Strecke, ähnliche Geschwindigkeit, idealerweise einmal mit etwas „Alltag“ (Ampeln, langsame Passagen) und einmal mit „Tour“ (Landstraße oder Autobahnabschnitt). So wird schnell klar, welches Motorrad sich im eigenen Alltag wirklich besser anfühlt.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Honda GB 350 S ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das unkompliziert ist, gut im Alltag funktioniert und mit seinem Charakter Spaß macht, ohne ständig „groß“ wirken zu müssen. Wer eher kurze bis mittlere Strecken fährt, Wert auf ein stimmiges Design legt und ein Motorrad möchte, das sich leicht bewegen lässt, trifft mit der Honda häufig die bessere Wahl.
Die BMW R 1200 GS K25 passt am besten zu Fahrern, die regelmäßig längere Touren planen, Reserven mögen und ein Motorrad suchen, das auf Stabilität und Reisekomfort ausgelegt ist. Wer gerne weiter fährt, auch mit Gepäck unterwegs ist und ein souveränes Gesamtpaket bevorzugt, findet in der GS-Philosophie meist die passendere Lösung.
Fazit:
Die Honda GB 350 S ist die richtige Wahl, wenn der Fokus auf entspanntem Fahren, einfacher Handhabung und einem Motorrad liegt, das im Alltag schnell Freude macht. Sie punktet mit einem zugänglichen Charakter und einem stimmigen Gesamtgefühl – besonders auf kurzen bis mittleren Strecken. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt, Reserven schätzt und ein Motorrad möchte, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, wird mit der BMW R 1200 GS K25 deutlich glücklicher. Die GS ist die „Reise- und Abenteuer“-Option: stabil, durchsetzungsstark und auf Touren ausgelegt. Kurz gesagt: Honda für den unkomplizierten Alltagscruiser, BMW für die große Tour und das Motorrad, das mehr kann als nur die nächste Ausfahrt.