| UVP | 4.709 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 13.100 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2017 | |
Pro und Kontra
- Sound
- schöne Retro-Optik
- einfachstes Fahrverhalten
- Honda Qualität
- gute Reifen von Metzeler
- niedriger Verbrauch, große Reichweite
- günstiger Preis
- beschränkte Leistung
- langweilige Farben
- für eine Boxer-Maschine relativ leicht
- kräftiger Motor mit Charakter
- als agiler Tourer aufrüstbar
- kein Technik-Overload
- sicheres Fahrgefühl
- nicht ganz billig
- Windschutz unterirdisch
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.300 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder Viertakt | |
| Hubraum | 348 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
| Leistung | 125 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 363 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19' | |
| Reifen hinten | 150/70 17' | |
| Rahmenbauart | zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | Upside-Down 45 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
Fazit - was bleibt hängen
Wunderbar, diese BMW R1200 R. Nicht nur schön, schnell und sicher, sondern auch potent genug für eine Alpentour. Dazu braucht es natürlich ein Koffersystem, welches bei BMW ganz schön ins Geld geht. Und eben eine Tourenscheibe, die im Zweitmarkt (z.B. MRA) für etwa 150 Euro zu haben ist. So ausgerüstet dürfte man in den Bergen den anderen Bikern ganz schön um die Ohren fahren, denn die 1200er bringt alles mit, was es dafür braucht: Kraft, Agilität, Wendigkeit und vor allem das Gefühl der Sicherheit, dass einem mit diesem Bike eigentlich nicht viel passieren kann.MotorradTest.de auf YouTube
Honda GB 350 S vs. BMW R 1200 R – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder aufeinander treffen, die auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten bedienen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda GB 350 S steht für entspanntes Retro-Feeling, leichtes Handling und einen klaren Fokus auf Alltag und Stadt. Die BMW R 1200 R dagegen ist ein erwachsenes Naked-Bike mit deutlich mehr Anspruch an Fahrleistung, Komfort und Langstreckentauglichkeit. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sucht im Grunde nach der passenden Mischung aus Charakter, Einsatzgebiet und Fahrgefühl.
Im Folgenden geht es nicht um reine Datenlisten, sondern um das, was im Alltag zählt: Wie unterscheiden sich die beiden Modelle im Fahrverhalten, bei Komfort und Ergonomie, bei der Art, wie Motor und Fahrwerk den Alltag prägen, und wo die jeweiligen Stärken und Schwächen liegen. So wird der Vergleich greifbar – und am Ende klar, welches Motorrad für welches Profil die bessere Wahl ist.
Grundcharakter: Retro-Leichtigkeit trifft auf souveräne Performance
Honda GB 350 S: entspannt, nahbar, alltagstauglich
Die Honda GB 350 S wirkt wie gemacht für ruhige Touren, kurze Wege und das gute Gefühl, jederzeit unkompliziert unterwegs zu sein. Der Motorcharakter ist auf ein harmonisches Zusammenspiel ausgelegt: gleichmäßiges Ansprechen, ein angenehmes Drehzahlband und ein Fahrstil, der eher auf Gelassenheit als auf hektische Beschleunigung setzt. Gerade im Stadtverkehr und auf Landstraßen zeigt sich die Stärke: Das Motorrad wirkt leicht zu bewegen, die Bedienung ist intuitiv und das Gesamtpaket bleibt auch bei längeren Tagesfahrten angenehm.
BMW R 1200 R: erwachsen, kraftvoll, souverän
Die BMW R 1200 R spielt dagegen in einer anderen Liga. Sie ist als Naked Bike gebaut, um Dynamik und Kontrolle zu verbinden. Der Motor liefert spürbar mehr Reserven, und das Fahrwerk unterstützt dabei, dass sich das Motorrad auch bei zügigerem Tempo stabil und berechenbar anfühlt. Wer gerne fährt, statt nur zu rollen, findet hier ein Bike, das sich nicht nur für kurze Strecken eignet, sondern auch auf längeren Touren eine starke Figur macht.
Motor & Antrieb: Wie sich die Unterschiede im Fahrgefühl zeigen
Beim Vergleich der beiden Modelle fällt vor allem auf, dass die Honda GB 350 S eher auf gleichmäßige, entspannte Leistung setzt, während die BMW R 1200 R stärker auf Durchzug und Reserven ausgelegt ist. Das bedeutet nicht, dass die Honda „zu wenig“ kann – sie ist nur anders gedacht. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder gerne gemütlich unterwegs bleibt, profitiert von der gutmütigen Art der Honda. Die BMW hingegen fühlt sich dann besonders richtig an, wenn es schneller wird, wenn Überholmanöver mehr Sicherheit brauchen oder wenn man Autobahn- und Landstraßenabschnitte mit mehr Tempo plant.
Auch das Zusammenspiel aus Motor und Getriebe spielt eine Rolle: Die Honda wirkt so, als würde sie den Fahrer eher „mitnehmen“, während die BMW das Gefühl vermittelt, jederzeit gezielt eingreifen zu können. Dadurch entsteht ein unterschiedlicher Fahrstil: Honda lädt zu flüssigem Fahren ein, BMW zu dynamischem Vorankommen.
Fahrwerk & Handling: leichtfüßig vs. stabil auf Strecke
Honda GB 350 S: wendig und unkompliziert
Im Handling zeigt die Honda GB 350 S ihre Stärken besonders im Alltag. Das Motorrad lässt sich gut positionieren, wirkt agil und unterstützt ein entspanntes Tempo. Gerade in engen Situationen, beim Rangieren oder auf Straßen mit wechselndem Belag fühlt sich die Honda angenehm „direkt“ an. Das Fahrwerk vermittelt dabei ein sicheres Grundgefühl, ohne den Fahrer zu überfordern.
BMW R 1200 R: Stabilität und Kontrolle bei mehr Tempo
Die BMW R 1200 R ist spürbar auf Stabilität ausgelegt. Das Fahrwerk arbeitet so, dass das Motorrad auch bei höheren Geschwindigkeiten ruhig bleibt und Kurvenfahrten souverän unterstützt. Das ist ein klarer Vorteil, wenn die Strecke länger wird oder wenn man häufiger zügig unterwegs ist. Gleichzeitig kann das größere, schwerere Motorradgefühl im Stadtverkehr etwas mehr Aufmerksamkeit verlangen – nicht als Nachteil, aber als Unterschied im Charakter.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen aus dem System
Beide Motorräder sind so konzipiert, dass sie im Alltag verlässlich funktionieren. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die BMW R 1200 R wirkt bei höheren Geschwindigkeiten und stärkeren Lastwechseln tendenziell „gelassener“, weil die Gesamtbalance auf Performance ausgelegt ist. Die Honda GB 350 S punktet dafür mit einem gut dosierbaren Gefühl im normalen Fahrbetrieb. Wer überwiegend innerorts und auf Landstraßen unterwegs ist, wird die Honda-Bremsen als angenehm passend empfinden. Wer dagegen häufiger zügig fährt oder längere Autobahnabschnitte plant, profitiert eher von der BMW-typischen Souveränität.
Ergonomie & Sitzposition: entspannter Einstieg vs. sportlich-naked Haltung
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Unterschied zwischen „kurz mal fahren“ und „mehrere Stunden genießen“ ausmacht. Die Honda GB 350 S bietet eine eher entspannte Ausrichtung, die den Einstieg erleichtert und den Alltag angenehm macht. Dadurch eignet sie sich besonders für Fahrer, die nicht in eine stark sportliche Haltung gedrückt werden möchten.
Die BMW R 1200 R ist als Naked Bike klar auf eine aufrechte, aber fahraktive Haltung ausgelegt. Das sorgt für ein gutes Gefühl von Kontrolle und Übersicht, kann aber je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit bei langen Strecken mehr „Fahraktivität“ verlangen. Wer regelmäßig Touren fährt und gerne mit dem Motorrad arbeitet, wird die BMW-Haltung oft als Vorteil erleben.
Komfort & Alltag: Stadt, Landstraße, Tour – wo liegen die Stärken?
Honda GB 350 S: ideal für den Alltag und entspannte Touren
Die Honda GB 350 S ist besonders stark, wenn das Motorrad häufig genutzt wird: kurze Wege, Pendeln, Wochenendfahrten ohne großen Stress. Das Gesamtpaket wirkt stimmig und unkompliziert. Auch die Bedienung und das „Mit-sich-nehmen“ passen gut zu einem Motorrad, das man gerne jeden Tag bewegt. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das nicht nur am Wochenende glänzt, sondern auch unter der Woche Spaß macht, findet hier eine sehr passende Basis.
BMW R 1200 R: Tourenkomfort mit mehr Reserven
Die BMW R 1200 R spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Strecke länger wird oder wenn man mehr Tempo plant. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Stabilität und Ruhe, das auf Touren besonders wertvoll ist. Gleichzeitig ist die BMW eher die Wahl für Fahrer, die ein Motorrad wollen, das auch bei höheren Anforderungen souverän bleibt – also nicht nur „funktioniert“, sondern aktiv trägt.
Technik & Ausstattung: Unterschiede in der Ausrichtung
Technisch sind beide Motorräder auf ihre Zielgruppe zugeschnitten. Die Honda GB 350 S wirkt wie ein bewusst reduziertes, stimmiges Gesamtpaket: Retro-Charakter, klare Bedienung und ein Fokus auf das Wesentliche. Das macht sie besonders attraktiv für alle, die ein Motorrad suchen, das nicht überladen wirkt und sich leicht in den Alltag integrieren lässt.
Die BMW R 1200 R ist dagegen stärker auf ein „Premium-Naked“-Gefühl ausgelegt. Dadurch kann sie sich in der Praxis als vielseitiger erweisen, wenn man unterschiedliche Fahrmodi, längere Strecken und ein insgesamt hochwertigeres Fahrgefühl erwartet. Wer gerne mit Technik spielt oder einfach ein Motorrad möchte, das sich auch bei anspruchsvolleren Fahrten nicht aus dem Konzept bringen lässt, wird die BMW eher als passend empfinden.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Honda GB 350 S – Stärken
- Leichtes, unkompliziertes Handling für Stadt und Landstraße
- Entspannter Motorcharakter, der zu ruhigem Fahren einlädt
- Stimmiges Gesamtpaket mit Retro-Charme und alltagstauglicher Ausrichtung
- Gute Wahl für Einsteiger oder Fahrer, die ein nahbares Motorrad suchen
Honda GB 350 S – Schwächen
- Bei hohem Tempo und sehr dynamischen Fahrstilen wirkt die BMW-Philosophie klar überlegen
- Wer regelmäßig lange Strecken mit viel Reserven plant, wird die BMW eher als „komfortabler im Anspruch“ erleben
BMW R 1200 R – Stärken
- Mehr Reserven für zügiges Fahren und Überholmanöver
- Stabilität und Kontrolle bei höheren Geschwindigkeiten
- Tourenorientierter Komfort durch die insgesamt erwachsene Abstimmung
- Premium-Naked-Charakter mit souveränem Fahrgefühl
BMW R 1200 R – Schwächen
- Im Stadtverkehr kann das größere Motorradgefühl mehr Aufmerksamkeit erfordern
- Für sehr entspannte, „einfach drauf und los“-Fahrten kann die BMW im Vergleich etwas mehr Motorrad sein
Welche Kaufentscheidung passt? – Empfehlungen nach Fahrprofil
Die Entscheidung zwischen Honda GB 350 S und BMW R 1200 R hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrstil passt.
Honda GB 350 S: die bessere Wahl für…
- Fahrer, die häufig im Alltag unterwegs sind und ein unkompliziertes Motorrad suchen
- Menschen, die entspannt fahren und dabei ein stimmiges Retro-Feeling genießen möchten
- Einsteiger oder Wiedereinsteiger, die ein Motorrad bevorzugen, das sich leicht beherrschen lässt
- Tourenfahrer mit Fokus auf Genuss statt Tempo
BMW R 1200 R: die bessere Wahl für…
- Fahrer, die mehr Leistung und Reserven wollen – besonders auf Landstraße und bei zügigem Fahren
- Menschen, die regelmäßig längere Strecken fahren und dabei Stabilität schätzen
- Wer ein Naked Bike sucht, das kontrolliert und souverän bleibt
- Alle, die ein Motorrad möchten, das auch bei höheren Ansprüchen „mitmacht“
Fazit:
Die Honda GB 350 S ist die stimmige Wahl, wenn der Fokus auf Alltag, entspanntem Fahren und einem nahbaren Handling liegt. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die gerne unkompliziert unterwegs sind, kurze Wege genauso mögen wie gemütliche Landstraßenfahrten und dabei ein Motorrad suchen, das sich leicht in den Alltag einfügt. Ihre Stärke zeigt sich vor allem im entspannten Fahrgefühl und in der angenehmen Bedienbarkeit.
Die BMW R 1200 R empfiehlt sich, wenn mehr Reserven, souveräne Stabilität und ein tourentaugliches, erwachsenes Fahrgefühl gefragt sind. Wer häufiger zügig fährt, längere Strecken plant oder das Motorrad als dynamischen Begleiter erleben möchte, wird mit der BMW deutlich zufriedener sein. Im Stadtverkehr kann das größere Motorradgefühl zwar etwas mehr Aufmerksamkeit verlangen, dafür bietet die BMW bei höheren Anforderungen spürbar mehr Sicherheit und Kontrolle.
Kurz gesagt: Honda für entspannten Alltag und Genuss, BMW für mehr Tempo, Reserven und Tourenkomfort.