| UVP | 4.709 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 17.050 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- Sound
- schöne Retro-Optik
- einfachstes Fahrverhalten
- Honda Qualität
- gute Reifen von Metzeler
- niedriger Verbrauch, große Reichweite
- günstiger Preis
- beschränkte Leistung
- langweilige Farben
- hübsch anzusehen
- puristisch
- cooles Fahrgefühl
- zahlreiche Customizing-Möglichkeiten
- Preis
- nix für Riesen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Sitzhöhe: | 803-805 | mm |
| Höhe | 1.265 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder Viertakt | |
| Hubraum | 348 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 340 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19' | |
| Reifen hinten | 150/70 17' | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down 45 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
Fazit - was bleibt hängen?
Die R nineT macht nicht nur Spaß beim Fahren, sondern sieht auch toll aus! Und genau diese Kombination ist es vermutlich auch, die das Bike von Beginn an für Motorradfans weltweit so begehrenswert macht.
BMW beschreibt es wie folgt: „Designen Sie Ihr Motorrad, designen Sie Ihr Leben.“ Es hat eben auch viel mit Lifestyle zu tun und so lässt die nineT in Punkto Vielfältigkeit kaum Customizer-Wünsche offen. Sie ist die Basis für tiefgehende Individualisierungen, was die Maschine von der Konkurrenz abhebt. Neben den schon vielfältigen Modell- und Designvarianten gibt es jede Menge Customizing-Zubehör, und so kann jeder seinen ganz eigenen Roadster-Traum wahr werden lassen. Sogar die Bordelektronik ist mit zahlreichen Schnittstellen so ausgelegt, dass Veränderungen keine große Hürde darstellen.
Auch wenn die NineT in nahezu allen Belangen puristisch daherkommt – beim Preis tut sie dies nicht. Schon gar nicht wenn man die zahlreichen Veränderungsmöglichkeiten ausschöpft um sein eigenes, exklusives Traumbike zu realisieren. Aber Individualität hat eben immer auch Ihren Preis. Der Erfolg gibt BMW jedoch auch in diesem Fall mal wieder Recht, denn die BMW R NineT ist so beliebt, dass man mit extrem langen Lieferzeiten rechnen sollte.
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Honda GB 350 S vs. BMW R nineT: Vergleich im Retro-Charakter
Wenn es um Retro-Motorräder geht, treffen bei diesem Vergleich zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die Honda GB 350 S steht für zugänglichen Fahrspaß, klare Linien und einen unkomplizierten Einstieg in die Welt der klassischen Zweiräder. Die BMW R nineT dagegen ist stärker auf Premium-Anspruch, markentypische Technik und ein besonders hochwertiges Gesamtgefühl ausgerichtet. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick ähnlich „klassisch“, doch beim Fahren und im Alltag zeigen sich deutliche Unterschiede.
Erster Eindruck: Design, Haltung und Charakter
Die Honda GB 350 S wirkt modern-klassisch und bleibt dabei bewusst nah an einem „einfach losfahren“-Ansatz. Die Linien sind stimmig, die Optik wirkt stimmig und nicht überladen. Die BMW R nineT spielt dagegen stärker in der Liga „Ikone“: Sie wirkt präsenter, hochwertiger und insgesamt deutlich luxuriöser. Wer beim Motorrad nicht nur fahren, sondern auch zeigen möchte, findet bei der BMW oft genau dieses Gefühl.
Beide Motorräder sind für Retro-Fans interessant – aber die Frage ist: Soll das Motorrad vor allem leicht zugänglich sein oder eher besonders wirken?
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung anfühlt
Beim Motorcharakter trennt sich die Spreu schnell. Die Honda GB 350 S setzt auf einen eher entspannten, drehzahlfreundlichen Ansatz. Das macht sie besonders angenehm im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken. Der Motor wirkt nicht „drückend“, sondern eher harmonisch: Gas geben fühlt sich kontrolliert an, und das Motorrad bleibt dabei gut beherrschbar.
Die BMW R nineT bringt dagegen mehr „Erlebnis“ in den Antrieb. Der Motorcharakter ist deutlich markanter, und die Art, wie Leistung anliegt, wirkt oft souveräner – vor allem dann, wenn das Tempo steigt oder wenn längere Strecken mit wechselndem Fahrprofil anstehen. Während die Honda eher auf entspanntes Gleiten und Alltagstauglichkeit zielt, ist die BMW stärker auf Fahrspaß mit mehr Reserven ausgelegt.
Vergleich der Leistungswirkung im Alltag
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Honda GB 350 S ist dann im Vorteil, wenn häufiges Anfahren, Stop-and-go und gemütliches Cruisen im Vordergrund stehen. Die BMW R nineT spielt ihre Stärken besonders aus, wenn Überholvorgänge, Landstraßen-Tempo und längere Touren häufiger vorkommen. Beide Motorräder können Spaß machen – aber die Art des Spaßes ist unterschiedlich: Honda eher „entspannt und rund“, BMW eher „kraftvoll und präsent“.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Souveränität
Das Fahrwerk entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad im Alltag „einfach passt“ oder ob es sich wie ein Werkzeug anfühlt. Die Honda GB 350 S wirkt in der Regel leichter zu bewegen. Das Handling ist meist unkompliziert, und das Motorrad vermittelt ein sicheres Gefühl bei niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten. Gerade wenn häufig in der Stadt gefahren wird oder wenn enge Straßen und Kreuzungen den Alltag prägen, ist das ein echter Pluspunkt.
Die BMW R nineT fühlt sich dagegen häufig stabiler und souveräner an, sobald das Tempo steigt. Das Motorrad liegt oft ruhiger auf der Straße und vermittelt mehr „Premium-Fahrgefühl“. In Kurven kann das sehr begeisternd sein, allerdings verlangt die BMW je nach Setup und Fahrstil etwas mehr Aufmerksamkeit, um das Potenzial wirklich passend zu nutzen.
Stärken und Schwächen im Handling
- Honda GB 350 S: Stärken liegen in der leichten Bedienbarkeit und dem unkomplizierten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass sie bei sehr sportlichem Anspruch oder hohen Tempi weniger „Reserve“ vermittelt als die BMW.
- BMW R nineT: Stärken liegen in der Souveränität und dem hochwertig wirkenden Fahrverhalten. Schwäche kann sein, dass sie im Alltag durch den Premium-Charakter und das Fahrgefühl nicht ganz so „easy“ wirkt wie die Honda.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um „Stärke“, sondern um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Honda GB 350 S bietet in der Regel eine gut kontrollierbare Bremsleistung, die sich für den Alltag sehr angenehm anfühlt. Das hilft besonders in Situationen, in denen häufiges Verzögern und präzises Anhalten gefragt sind.
Die BMW R nineT wirkt oft noch einen Tick souveräner, insbesondere wenn es zügiger wird oder wenn die Strecke länger und anspruchsvoller ist. Das Bremsgefühl kann dadurch mehr Sicherheit vermitteln – vor allem dann, wenn man die Maschine auch mal dynamischer bewegt.
Sitzposition und Ergonomie: Für kurze Wege oder lange Touren?
Die Sitzposition ist bei Retro-Motorrädern entscheidend, weil sie den Charakter prägt. Die Honda GB 350 S ist häufig so ausgelegt, dass sie für viele Fahrerinnen und Fahrer angenehm zugänglich bleibt. Das macht sie zu einer guten Wahl, wenn das Motorrad regelmäßig für Alltag, kurze Wege und entspannte Ausfahrten genutzt wird.
Die BMW R nineT kann je nach persönlicher Statur und Setup sehr tourentauglich wirken, aber sie ist oft stärker auf ein „bewusstes“ Fahrerlebnis ausgelegt. Wer gern länger fährt und dabei Wert auf ein hochwertiges Gesamtgefühl legt, wird an der BMW häufig mehr Freude haben.
Ergonomie im Vergleich
Im direkten Vergleich gilt: Die Honda GB 350 S ist meist die unkompliziertere Wahl für den Alltag. Die BMW R nineT ist oft die passendere Option, wenn längere Strecken, mehr Komfortgefühl und ein hochwertigeres Fahr-Erlebnis im Fokus stehen.
Ausstattung und Technik: Was man im Alltag wirklich merkt
Technik ist mehr als nur Daten. Sie zeigt sich im täglichen Nutzen: Bedienbarkeit, Übersichtlichkeit und das Gefühl, dass das Motorrad „rund“ funktioniert. Die Honda GB 350 S punktet typischerweise mit einer klaren, verständlichen Auslegung. Das Motorrad wirkt dadurch besonders alltagstauglich – man steigt ein, startet, fährt und muss sich weniger mit „Sonderheiten“ beschäftigen.
Die BMW R nineT bringt häufig mehr Premium-Details mit. Dadurch fühlt sich das Motorrad insgesamt hochwertiger an, und viele Fahrerinnen und Fahrer schätzen genau dieses „BMW-Gefühl“. Das kann ein großer Vorteil sein, wenn man Wert auf Verarbeitung, Technik-Feeling und ein stimmiges Gesamtpaket legt.
Kosten, Unterhalt und Kaufentscheidung: Neu vs. gebraucht denken
Beim Kauf spielt neben dem Preis auch der Blick auf den Unterhalt eine Rolle. Die Honda GB 350 S ist in der Regel die wirtschaftlichere und unkompliziertere Option, wenn das Budget eine wichtige Rolle spielt. Gerade wer ein Retro-Motorrad sucht, das zuverlässig funktioniert und nicht ständig „teuer nachdenken“ lässt, findet in der Honda oft eine passende Basis.
Die BMW R nineT kann dagegen die bessere Wahl sein, wenn der Anspruch höher ist und das Motorrad langfristig als „Hobby mit Premium-Charakter“ gesehen wird. Der Anschaffungspreis und der Premium-Anspruch spiegeln sich oft auch im Gesamtgefühl und in der Wertigkeit wider.
Stärken und Schwächen aus Sicht der Kosten
- Honda GB 350 S: Stärken bei der Alltagseffizienz und dem unkomplizierten Gesamtpaket. Schwäche kann sein, dass der Premium-Charakter weniger ausgeprägt ist als bei der BMW.
- BMW R nineT: Stärken bei Wertigkeit, Fahrgefühl und Premium-Details. Schwäche kann sein, dass der finanzielle Rahmen höher ist und man den Kauf stärker als „bewusste Entscheidung“ betrachten sollte.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Honda GB 350 S ist besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Retro-Motorrad suchen, das leicht zu handhaben ist, im Alltag Spaß macht und sich nicht kompliziert anfühlt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, kurze bis mittlere Strecken fährt und ein harmonisches Fahrerlebnis bevorzugt, trifft mit der Honda meist eine sehr gute Wahl.
Die BMW R nineT passt besonders gut zu Menschen, die mehr Premium-Feeling wollen, längere Touren planen und das Motorrad als emotionales Highlight sehen. Wer gern mehr Reserven spürt, ein souveränes Fahrverhalten schätzt und Wert auf hochwertige Details legt, wird mit der BMW häufig glücklicher.
Typische Entscheidungsszenarien
- Honda GB 350 S lohnt sich, wenn das Motorrad vor allem für Alltag, entspanntes Cruisen und unkomplizierte Fahrten genutzt wird.
- BMW R nineT lohnt sich, wenn das Motorrad auch bei höheren Ansprüchen überzeugen soll und das Gesamtpaket „Premium“ sein darf.
Fazit:
Die Honda GB 350 S und die BMW R nineT sind beide echte Retro-Statements – aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse. Die Honda ist die bessere Wahl, wenn ein zugängliches, unkompliziertes Motorrad gesucht wird, das im Alltag leicht zu bewegen ist und ein harmonisches Fahrgefühl liefert. Wer häufig kurze Strecken fährt, in der Stadt unterwegs ist und dabei nicht ständig nachdenken möchte, bekommt mit der GB 350 S meist genau das richtige Maß an Fahrspaß.
Die BMW R nineT spielt ihre Stärken aus, wenn mehr Premium-Anspruch, mehr Souveränität und ein deutlich präsenteres Fahrerlebnis gefragt sind. Gerade auf längeren Touren und bei höheren Tempi wirkt die BMW oft erwachsener und hochwertiger im Gesamtpaket. Wer das Motorrad nicht nur als Fortbewegungsmittel, sondern als emotionales Highlight betrachtet, findet in der R nineT häufig die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: Honda für entspanntes, leichtes Fahren – BMW für Premium, Reserven und mehr „Ikonen-Gefühl“.