UVP 4.709 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2016 bis 2018
Hondas Frontalangriff auf Royal Enfield
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Die will nicht nur spielen
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Pro und Kontra

Pro:
  • Sound
  • schöne Retro-Optik
  • einfachstes Fahrverhalten
  • Honda Qualität
  • gute Reifen von Metzeler
  • niedriger Verbrauch, große Reichweite
  • günstiger Preis
Kontra:
  • beschränkte Leistung
  • langweilige Farben
Pro:
  • Extrem wendig
  • Sportlicher Motor
  • Exklusiv
Kontra:
  • Verarbeitung
  • Autobahntauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht178kg
Radstand1.440mm
Länge2.175mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.100mm
Gewicht201kg
Radstand1.485mm
Länge2.100mm
Radstand1.485mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe860mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder Viertakt
Hubraum348ccm
Hub90mm
Bohrung70mm
Kühlungluftgekühlt
AntriebKette
Gänge5
Motor-BauartV
Hubraum937ccm
Hub68mm
Bohrung94mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung21 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment29 NM bei 3.000 U/Min
Höchstgeschw.114km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite600km
Leistung110 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment95 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite307km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vornekonventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 19'
Reifen hinten150/70 17'
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne43mm Upside-Down-Gabel (Federweg 130)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vornePirelli Scorpion Trail, 120/70 ZR17
Reifen hintenPirelli Scorpion Trail, 180/55 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)

Fazit

Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?
 
Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 3.900€ (ohne Überführung)
  • Verfügbarkeit: seit 02/2025
  • Farben: grau, blau, schwarz

Fazit - gelingt der Kompromiss?

Ja. Tatsächlich gelingt der Kompromiss, aus einem der wendigsten Motorräder überhaupt ein tourentaugliches Motorrad zu schaffen, ohne dessen Kernkompetenzen einzuschränken. Der zweite Teil des Satzes  ist allerdings der weitaus wichtigere, denn die Hyperstrada ist keinesfalls mit einem Tourer zu verwechseln. Trotz Scheibe ist der Windschutz stark eingeschränkt, die Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h reine Theorie. Kann man mal machen, aber nach kurzer Zeit pendelt sich die ideale Reisegeschwindigkeit bei 130 km/h ein. Der Weg ist hier nicht das Ziel, sondern die einigermaßen gut überstandene Prüfung bis zum nächsten Gebirgspass.
Die Hyperstrada ist ein alltagstaugliches Funbike, mit dem man auch länger von zuhause wegbleiben kann und einen Mordsspaß geliefert bekommt. 
Sie ist eine Ducati durch und durch. Positiv bedeutet das, dass die Ducati umso besser funktioniert, je schneller es voran geht. Aber eben vor allem dann. Wer ein Motorrad für die gemütliche Runde zwischendurch sucht, sollte beim freundlichen Händler einer anderen Marke vorstellig werden.
Negativ bedeuten die Bürde und Würde, eine echte Ducati zu sein, offensichtlich eine nur unterdurchschnittlich zu nennende Verarbeitungsqualität und manch unverständliche Entscheidungen. So sind die Koffer nicht wasserdicht. Ducati weiß das, und legt zwei wasserdichte Beutel bei, was  zwar funktioniert, aber eben ein Gefummel ist.
Seit 2012 gehört Ducati den Qualitätsfanatikern von Audi. Liebe Audianer: Wollt ihr nicht mal kurz nach Italien fahren? Ist schön da, und nebenbei könntet Ihr dafür sorgen, dass Schrauben nach zwei Jahren (!) nicht rosten, der Kunststoff am Heck sowie das Display (siehe Bildergalerie) nicht ausgeblichen sind sowie langsam stumpf werden. Die hintere Bremse mag aus unerfindlichen Gründen nicht dauerhaft funktionieren - alle zwei Monate heißt es auf zum Händler, der dann wieder entlüften muss.

Danke. Würde mir sehr helfen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Für ein vier Jahre altes Modell zahlt man etwa 8500 Euro.
  • Verfügbarkeit: ab 2013 bis 2017. Die Duc ist ein seltenes Modell - deutschlandweit stehen selten mehr als 20 zum Verkauf.
  • Farben: rot, weiß, rot-weiß, schwarz

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Honda GB 350 S vs Ducati Hyperstrada 939 – Vergleich & Kaufberatung

Wer zwischen der Honda GB 350 S und der Ducati Hyperstrada 939 schwankt, entscheidet im Grunde zwischen zwei sehr unterschiedlichen Motorrad-Philosophien. Die Honda steht für entspanntes Fahren, klare Bedienbarkeit und einen unkomplizierten Charakter, der besonders im Alltag Spaß macht. Die Ducati dagegen ist deutlich sportlicher inszeniert: Sie wirkt präsenter, bietet mehr Temperament und richtet sich stärker an Fahrer, die Dynamik und Fahrspaß in den Vordergrund stellen.

Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Unterschiede herausgearbeitet – ohne reine Zahlen-Fetisch-Logik. Stattdessen geht es darum, wie sich die Motorräder im Alltag und auf der Hausstrecke anfühlen, wo sie ihre Stärken ausspielen und welche Kompromisse man bewusst eingeht.

Grundcharakter: Entspanntes Cruisen vs. sportlich ambitioniert

Die Honda GB 350 S ist ein Motorrad, das sich schnell vertraut anfühlt. Der Fokus liegt auf einem ruhigen, gut dosierbaren Fahrgefühl. Das macht sie besonders attraktiv, wenn kurze Wege, Stadtverkehr und entspanntes Landstraßen-Tempo im Vordergrund stehen. Die Maschine wirkt dabei wie gemacht für „einfach losfahren“ – ohne dass man ständig an der Gasgriff-Feinabstimmung arbeiten muss.

Die Ducati Hyperstrada 939 spielt dagegen in einer anderen Liga. Sie wirkt sportlicher, aggressiver im Auftritt und vermittelt mehr „Biss“. Schon beim Anfahren und Beschleunigen merkt man: Hier geht es nicht nur um Fortbewegung, sondern um ein aktiveres Fahrerlebnis. Wer gerne zügig fährt, Kurven auslotet und das Motorrad spürbar arbeiten lässt, wird an der Ducati deutlich mehr Reiz finden.

Motor & Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag bemerkbar machen

Beim Vergleich der Motoren zeigt sich ein klarer Unterschied in der Art, wie Kraft verfügbar gemacht wird. Die Honda GB 350 S liefert ihre Stärke vor allem über ein harmonisches Ansprechverhalten. Das macht das Motorrad besonders angenehm, wenn häufiges Anfahren, Stop-and-Go oder entspanntes Dahingleiten gefragt ist. Die Kraft wirkt „linear“ und gut kontrollierbar, wodurch sich auch längere Fahrten ohne ständiges Nachregeln entspannter anfühlen.

Die Ducati Hyperstrada 939 setzt stärker auf Durchzug und spürbare Dynamik. Im Vergleich zur Honda fühlt sich die Ducati bei zügigem Fahren lebendiger an. Das zeigt sich besonders beim Beschleunigen aus Kurven heraus oder beim Überholen auf Landstraßen. Gleichzeitig kann das Temperament auch bedeuten, dass man die Ducati im Alltag bewusster dosieren sollte, um nicht zu schnell in zu hohe Drehzahlen zu geraten.

Fahrwerk & Handling: Stabilität, Kurvengefühl und Alltagstauglichkeit

Das Handling beider Motorräder ist auf unterschiedliche Zielgruppen ausgelegt. Die Honda GB 350 S wirkt im Vergleich eher leichtfüßig und unkompliziert. Gerade bei niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten ist das ein Vorteil: Richtungswechsel gelingen ohne große Gedankenkraft, und das Motorrad vermittelt ein gutmütiges Gefühl. Für Fahrten, bei denen häufig manövriert wird oder die Strecke nicht „perfekt“ ist, ist diese Art von Fahrwerkseindruck ein Plus.

Die Ducati Hyperstrada 939 bietet ein deutlich sportlicheres Kurvengefühl. Sie liegt spürbarer auf der Linie, wirkt stabil bei zügigem Tempo und lädt dazu ein, die Kurven aktiver zu fahren. Das kann auf der einen Seite sehr viel Fahrspaß bringen – auf der anderen Seite verlangt es mehr Aufmerksamkeit, wenn die Straße unruhig ist oder wenn man eher gemütlich unterwegs ist. Wer gerne „arbeitet“ statt nur „mitrollt“, wird die Ducati besonders genießen.

Bremsen & Sicherheit: Vertrauen im Tempo

Bei der Honda GB 350 S steht das sichere, gut dosierbare Bremsgefühl im Vordergrund. Das ist im Stadtverkehr und bei alltäglichen Situationen entscheidend: Man kann Verzögerung fein steuern, ohne dass es hektisch wird. Gerade wenn man häufig anhalten muss oder in gemischtem Verkehr unterwegs ist, spielt diese Berechenbarkeit ihre Stärke aus.

Die Ducati Hyperstrada 939 wirkt im Vergleich kraftvoller und sportlicher. Das Bremsverhalten passt besser zu dynamischem Fahren und vermittelt bei höheren Geschwindigkeiten mehr Reserven. Gleichzeitig gilt: Wer die Ducati eher ruhig bewegt, wird die volle Bremsleistung nicht immer ausreizen – aber das Gefühl von „mehr Kontrolle“ bleibt trotzdem ein Plus.

Ergonomie & Sitzposition: Komfort auf kurzen und längeren Strecken

Die Honda GB 350 S punktet mit einer eher entspannten Sitzposition. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Fahrt nicht nur aus „sportlicher“ Kurvenjagd besteht, sondern auch aus Alltag, Stadt und gelegentlichen Ausflügen. Die Ergonomie unterstützt ein ruhiges Fahrgefühl, wodurch sich auch längere Fahrten weniger anstrengend anfühlen können.

Die Ducati Hyperstrada 939 ist ergonomisch stärker auf sportliches Fahren ausgelegt. Das bedeutet nicht automatisch „unbequem“, aber: Die Haltung unterstützt eher aktives Fahren als reines Cruisen. Wer gerne dynamisch unterwegs ist, wird das als Vorteil empfinden. Wer dagegen viel im Alltag sitzt und möglichst entspannt ankommen möchte, könnte die Ducati als etwas fordernder wahrnehmen.

Alltag & Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Parken

Im Alltag zeigt die Honda GB 350 S ihre Stärken besonders deutlich. Sie wirkt unkompliziert, leicht zu handeln und macht das Motorradfahren im Alltag weniger „aufwendig“. Das ist ein großer Pluspunkt, wenn das Motorrad nicht nur für Wochenendtouren genutzt wird, sondern auch für Pendelstrecken, Besorgungen oder kurze Feierabendrunden.

Die Ducati Hyperstrada 939 kann ebenfalls im Alltag funktionieren, aber sie ist stärker auf Fahrspaß und sportliche Auslegung getrimmt. Das merkt man vor allem daran, wie sich das Motorrad beim zügigen Fahren anfühlt und wie sehr es „nach Bewegung“ verlangt. Wer die Ducati regelmäßig nutzt und gerne bewusst fährt, bekommt ein Motorrad, das sich nicht langweilig anfühlt. Wer dagegen vor allem entspannt unterwegs sein möchte, könnte die Honda als passender empfinden.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

Honda GB 350 S – Stärken

  • Entspanntes Fahrgefühl mit gut dosierbarer Kraft für Stadt und Landstraße
  • Unkompliziertes Handling, das das Motorradfahren im Alltag leicht macht
  • Fokus auf Alltagstauglichkeit statt auf maximale sportliche Ansprüche

Honda GB 350 S – Schwächen

  • Bei sehr dynamischem Fahren wirkt die Ducati im Vergleich „präsenter“ und temperamentvoller
  • Wer vor allem sportliche Performance sucht, wird die Honda eher als harmonisch statt als „aggressiv“ erleben

Ducati Hyperstrada 939 – Stärken

  • Sportlicher Charakter mit mehr Dynamik und spürbarem Durchzug
  • Stabileres, aktiveres Kurvengefühl bei zügiger Fahrt
  • Mehr Reserven für Überholmanöver und flotte Landstraßenetappen

Ducati Hyperstrada 939 – Schwächen

  • Im Alltag kann die sportlichere Auslegung mehr Aufmerksamkeit verlangen
  • Wer primär entspannt cruisen will, könnte die Honda als „leichter“ im Handling empfinden

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, ob man „Honda“ oder „Ducati“ bevorzugt, sondern davon, wie man Motorradfahren erlebt. Die Honda GB 350 S passt besonders gut, wenn das Motorrad vor allem für Alltag, Pendeln und entspannte Touren genutzt wird. Sie ist eine starke Wahl für Fahrer, die ein gutmütiges, leicht zu kontrollierendes Motorrad suchen und sich über ein harmonisches Gesamtpaket freuen.

Die Ducati Hyperstrada 939 ist die bessere Wahl, wenn Fahrspaß, Dynamik und ein sportlicheres Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer gerne zügig fährt, Kurven aktiv angeht und das Motorrad als „lebendiges Werkzeug“ versteht, wird an der Ducati mehr emotionale Belohnung finden.

Fazit:

Die Honda GB 350 S ist die stimmige Wahl für alle, die ein unkompliziertes, entspanntes Motorrad für Alltag und entspannte Landstraßen suchen. Im Vergleich wirkt sie leichter zugänglich: Kraft und Handling sind gut dosierbar, das Motorrad bleibt im Alltag angenehm kontrollierbar und macht das Fahren weniger „anstrengend“. Wer vor allem Wert auf Alltagstauglichkeit, ruhiges Fahrgefühl und ein harmonisches Gesamtpaket legt, findet in der Honda die passendere Basis.

Die Ducati Hyperstrada 939 spielt ihre Stärken aus, wenn mehr Dynamik gefragt ist. Im Vergleich zur Honda fühlt sich die Ducati sportlicher an: Sie bietet spürbar mehr Temperament, vermittelt bei zügiger Fahrt mehr Stabilität und lädt zu aktivem Kurvenfahren ein. Wer Fahrspaß priorisiert und das Motorrad gerne bewusst bewegt, bekommt mit der Hyperstrada das emotionalere und leistungsorientiertere Erlebnis.

Kurz gesagt: Honda für entspanntes, unkompliziertes Fahren – Ducati für sportliche Dynamik und mehr „Bock auf Kurven“.

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