| UVP | 4.709 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.090 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Sound
- schöne Retro-Optik
- einfachstes Fahrverhalten
- Honda Qualität
- gute Reifen von Metzeler
- niedriger Verbrauch, große Reichweite
- günstiger Preis
- beschränkte Leistung
- langweilige Farben
- spannende Optik
- lässiger Sound
- Kurven-ABS Serie
- gute Verarbeitung
- mega-wendiges FunBike
- eingeschränkter Soziuskomfort
- Bremskabel merkwürdig verlegt
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.436 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.436 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder Viertakt | |
| Hubraum | 348 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 803 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 66 NM bei 5.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 197 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 260 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19' | |
| Reifen hinten | 150/70 17' | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba Upside-Down-Gabel mit 41 mm Standrohrdurchmesser (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Kayaba Federbein mit einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo radial montierte Bremszange mit 4 Kolben ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo schwimmend gelagerte Bremszange mit 1 Kolben ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
Fazit - was bleibt hängen
Klasse, die Urban Motard trägt den Namenszusatz "City Rebel" zurecht. Sie ist ein wenig evil, aber dabei nicht prollig. Vom Wesen her ist dies ein echtes FunBike. Man kann einfach gar nicht keinen Spaß mit der Kiste haben. Über 12.000 Euro sind zwar eine Ansage für eine 800er Maschine mit dieser eher spartanischen Ausstattung, aber der Fahrspaß, die Optik und die Wertigkeit der Urban Motard rechtfertigen diesen Preis.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht ein Vorführer, der sich schon auf viele weitere Probefahren freut - natürlich neben vielen anderen Ducati-Bikes und Maschinen von Suzuki. Also - nächster Ausflug nach Bremervörde, nach Holger fragen, Kaffee nehmen und zumindest mal um die Urban Motard herumstiefeln. Viel Spaß!
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Honda GB 350 S vs Ducati Scrambler Urban Motard: Vergleich für Alltag, Stil und Fahrgefühl
Wer ein Motorrad für den Alltag sucht, steht oft vor einer spannenden Frage: Soll es eher bodenständig, unkompliziert und klassisch wirken – oder darf es deutlich mehr Charakter und „Scrambler“-Attitüde ausstrahlen? Genau hier treffen die Honda GB 350 S und die Ducati Scrambler Urban Motard aufeinander. Beide Modelle bedienen den Wunsch nach einem Motorrad, das nicht nur technisch überzeugt, sondern auch optisch im Gedächtnis bleibt. Gleichzeitig unterscheiden sie sich spürbar in der Art, wie sie sich anfühlen, wie sie im Alltag funktionieren und welche Prioritäten sie setzen.
Erster Eindruck: Retro-Charme trifft Ducati-Urbanität
Die Honda GB 350 S wirkt wie ein klassischer Einstieg in die Welt der modernen Retro-Motorräder. Das Design ist stimmig, zurückhaltend und auf „einfach gut“ getrimmt. Die Linienführung und die Gesamtanmutung zielen darauf ab, dass das Motorrad im Stadtbild nicht laut sein muss, um zu überzeugen.
Die Ducati Scrambler Urban Motard geht dagegen stärker in Richtung urbaner Ausdruck. Hier steht weniger „unaufgeregt“ im Vordergrund, sondern mehr Präsenz. Der Look ist klar erkennbar Scrambler, mit einer Haltung, die nach Abenteuer im Alltag aussieht – auch wenn die meisten Fahrten am Ende doch zur Arbeit, zum Einkaufen oder in die Feierabendrunde führen.
Motor & Fahrcharakter: entspanntes Gleiten vs. Ducati-Feeling
Im Fahrbetrieb zeigen beide Motorräder einen unterschiedlichen Ansatz. Die Honda GB 350 S ist vor allem auf ein ruhiges, gut dosierbares Fahrgefühl ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig im Stadtverkehr gefahren wird: anfahren, schalten, rollen lassen – ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Der Motorcharakter wirkt dabei eher harmonisch und alltagstauglich, wodurch sich das Motorrad leicht in den Alltag integrieren lässt.
Die Ducati Scrambler Urban Motard vermittelt dagegen mehr „Motorrad-Emotion“. Der Motor und die Abstimmung wirken lebendiger, wodurch sich das Fahren dynamischer anfühlen kann – selbst bei moderaten Geschwindigkeiten. Wer gerne spürt, dass ein Motorrad nicht nur transportiert, sondern auch reagiert, wird hier eher glücklich.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Honda GB 350 S: Stärke ist das entspannte, unkomplizierte Handling im Alltag. Schwäche kann sein, dass der Fahrspaß stärker über Ruhe und Gleichmäßigkeit kommt als über „Biss“.
- Ducati Scrambler Urban Motard: Stärke ist das deutlich emotionalere Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass das Motorrad dadurch auch mehr Aufmerksamkeit fordert, wenn man es ganz entspannt und „stressfrei“ bewegen möchte.
Fahrwerk & Handling: leicht zu bewegen oder sportlich herausgefordert
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Modelle in der Art, wie sie Kurven und Tempo aufnehmen. Die Honda GB 350 S ist darauf ausgelegt, sich leicht und kontrolliert zu bewegen. Das hilft gerade in engen Straßen, beim Rangieren und auf Strecken, auf denen man häufig die Richtung wechselt. Das Motorrad wirkt dadurch besonders geeignet für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht ständig „überredet“ werden muss.
Die Ducati Scrambler Urban Motard fühlt sich dagegen oft direkter an. Das kann in flotteren Passagen ein Vorteil sein, weil das Motorrad schneller „mitmacht“. Gleichzeitig kann das Setup je nach Fahrstil und Untergrund weniger verzeihend wirken, wenn man überwiegend holprige Strecken oder sehr gemischte Bedingungen fährt.
Alltagstauglichkeit in der Praxis
Im Stadtverkehr ist vor allem entscheidend, wie gut sich ein Motorrad bei niedrigen Geschwindigkeiten kontrollieren lässt und wie angenehm es bleibt, wenn man öfter stoppt und wieder anfährt. Hier punktet die Honda GB 350 S häufig mit ihrer unkomplizierten Art. Die Ducati Scrambler Urban Motard kann im Alltag ebenfalls Spaß machen, wirkt aber eher wie ein Motorrad, das man bewusst fahren möchte – nicht nur „funktionieren lassen“.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Bei Bremsen geht es nicht nur um „Stoppwirkung“, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Honda GB 350 S bietet im Vergleich eine eher gut vorhersehbare Bremscharakteristik, die sich im Alltag angenehm dosieren lässt. Das ist besonders hilfreich, wenn häufig Verkehrssituationen vorkommen, in denen man nicht voll durchziehen muss, sondern fein regeln möchte.
Die Ducati Scrambler Urban Motard kann beim Bremsen ebenfalls überzeugen, wirkt aber in der Tendenz sportlicher abgestimmt. Das kann sich positiv anfühlen, wenn man zügig unterwegs ist oder Kurven mit mehr Dynamik fährt. Wer dagegen sehr „sanft“ bremst und das Motorrad möglichst entspannt bewegt, wird bei der Honda oft schneller das passende Gefühl finden.
Ausstattung & Komfort: was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung zeigt sich, wie unterschiedlich die Hersteller die Zielgruppe sehen. Die Honda GB 350 S setzt auf ein stimmiges Gesamtpaket, das den Fokus auf Nutzbarkeit legt. Das Motorrad wirkt dadurch wie ein verlässlicher Begleiter, der nicht ständig erklärt werden muss.
Die Ducati Scrambler Urban Motard bringt mehr „Motorrad-Charakter“ in die Ausstattung und wirkt insgesamt wie ein Modell, das auch optisch und technisch mehr Aufmerksamkeit auf sich zieht. Das kann ein Plus sein, wenn man Wert auf Details legt und das Motorrad nicht nur als Fortbewegungsmittel betrachtet.
Komfort und Sitzgefühl
Auch wenn beide Modelle für den Alltag gedacht sind, unterscheiden sie sich in der Art, wie sie die Sitzposition und die Ergonomie vermitteln. Die Honda GB 350 S wirkt tendenziell entspannter, was bei längeren Fahrten in der Stadt oder auf kurzen Landstraßen angenehm sein kann. Die Ducati Scrambler Urban Motard kann je nach Körpergröße und Fahrstil sportlicher wirken – das ist nicht automatisch ein Nachteil, aber es passt besser zu Fahrern, die gerne aktiv fahren.
Design & Wertigkeit: zwei Philosophien, ein Retro-Look
Optisch sind beide Motorräder klar im Retro-Umfeld verankert, aber mit unterschiedlicher Handschrift. Die Honda GB 350 S wirkt wie ein ruhiger Klassiker: stimmig, sauber und zeitlos. Die Ducati Scrambler Urban Motard dagegen ist stärker auf „Statement“ ausgelegt. Wer gerne gesehen wird oder seinem Motorrad eine eigene Persönlichkeit geben möchte, findet hier mehr Ausdruck.
In der Praxis spielt Design auch eine Rolle für die Zufriedenheit: Ein Motorrad, das man gerne anschaut und das man gerne aus der Garage holt, wird häufiger gefahren. Genau da können beide Modelle punkten – die Honda eher über Understatement, die Ducati über Präsenz.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über das Fahrprofil entscheiden. Die Honda GB 350 S ist besonders dann die richtige Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag unkompliziert bleibt, sich leicht bewegt und ein harmonisches Fahrgefühl liefert. Sie passt gut zu Fahrten in der Stadt, zu kurzen Feierabendrunden und zu allen, die ein Motorrad möchten, das zuverlässig funktioniert, ohne ständig „mehr“ zu verlangen.
Die Ducati Scrambler Urban Motard ist dagegen ideal, wenn mehr Emotion und mehr Charakter gefragt sind. Wer gerne dynamischer fährt, das Motorrad als Ausdruck seiner Persönlichkeit sieht und bereit ist, sich stärker auf das Fahrgefühl einzulassen, wird mit der Ducati eher das Gefühl bekommen, genau das richtige Motorrad erwischt zu haben.
Typische Kaufgründe im Vergleich
- Honda GB 350 S: Ideal für alltagstaugliche Routine, entspanntes Handling und einen klassischen Retro-Look ohne viel Aufwand.
- Ducati Scrambler Urban Motard: Ideal für Stil, Fahrspaß und ein Motorrad, das im Kopf bleibt – auch wenn die meisten Strecken urban sind.
Fazit: Honda GB 350 S oder Ducati Scrambler Urban Motard?
Die Honda GB 350 S ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag angenehm leicht zu fahren ist, mit ruhigem, gut dosierbarem Fahrgefühl überzeugt und dabei einen klassischen Retro-Charme ausstrahlt. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist, Wert auf unkomplizierte Bedienung legt und ein verlässliches Gesamtpaket möchte, findet in der Honda meist die passendere Balance aus Komfort und Alltagstauglichkeit.
Die Ducati Scrambler Urban Motard spielt ihre Stärken aus, wenn mehr Emotion, mehr Präsenz und ein lebendigeres Fahrgefühl gefragt sind. Das Motorrad eignet sich besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die ihr Motorrad nicht nur nutzen, sondern auch spüren wollen – und die bereit sind, das Setup bewusster zu fahren. Wer also Stil und Fahrspaß stärker gewichtet als maximal entspannte Alltagsroutine, trifft mit der Ducati häufig die bessere Entscheidung.