UVP 4.709 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 6.960 €
Baujahr von 2013 bis 2024
Hondas Frontalangriff auf Royal Enfield
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Kleiner Allrounder
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Pro und Kontra

Pro:
  • Sound
  • schöne Retro-Optik
  • einfachstes Fahrverhalten
  • Honda Qualität
  • gute Reifen von Metzeler
  • niedriger Verbrauch, große Reichweite
  • günstiger Preis
Kontra:
  • beschränkte Leistung
  • langweilige Farben
Pro:
  • Fahrkomfort
  • einfache Bedienung
  • Soziusplatz
  • Reichweite und Verbrauch
Kontra:
  • Keine Assistenzsysteme

Abmessungen & Gewicht

Gewicht178kg
Radstand1.440mm
Länge2.175mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.100mm
Gewicht189kg
Radstand1.410mm
Länge2.080mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 782-790 mm
Höhe1.150mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder Viertakt
Hubraum348ccm
Hub90mm
Bohrung70mm
Kühlungluftgekühlt
AntriebKette
Gänge5
Motor-BauartReihentwin
Hubraum471ccm
Hub67mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung21 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment29 NM bei 3.000 U/Min
Höchstgeschw.114km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite600km
Leistung48 PS bei 8.600 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite489km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vornekonventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 19'
Reifen hinten150/70 17'
RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneTelegabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm
Federung hintenMonostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm
Aufhängung hintenKastenschwinge mit ProLink­-Aufhängung
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten160/60 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Nissin, Zweikolben­-Bremszange ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin, Einkolben-­Bremszange ( Ø 240 mm)

Fazit

Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?
 
Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 3.900€ (ohne Überführung)
  • Verfügbarkeit: seit 02/2025
  • Farben: grau, blau, schwarz

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Honda GB 350 S vs Honda CB 500 F: Vergleich für Alltag, Fahrgefühl und Kaufentscheidung

Wenn zwei Honda-Modelle aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick ähnlich wirken, aber im Alltag sehr unterschiedlich überzeugen können, lohnt sich ein genauer Blick. Der Vergleich zwischen der Honda GB 350 S und der Honda CB 500 F zeigt vor allem eines: Beide Motorräder sind alltagstauglich und modern gedacht, doch sie sprechen unterschiedliche Fahrertypen an. Während die GB 350 S stärker auf den klassischen Retro-Charakter und ein entspanntes Fahrgefühl setzt, ist die CB 500 F die sportlichere, vielseitigere Wahl für alle, die mehr Dynamik und einen „Allround“-Ansatz suchen.

Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte miteinander verglichen – ohne reine Datenlisten, sondern mit Blick darauf, wie sich die Unterschiede beim Fahren bemerkbar machen. So wird schneller klar, welches Motorrad besser zu den eigenen Wegen passt: Stadtverkehr, Feierabendrunde, Landstraße oder längere Touren.

Grundcharakter: Retro-Genuss vs. Allround-Performance

Honda GB 350 S – entspannt, klassisch, stimmig

Die Honda GB 350 S wirkt wie ein Motorrad, das bewusst Ruhe ausstrahlt. Der Stil ist klar retro, die Auslegung zielt auf ein harmonisches Fahrerlebnis ab. Das bedeutet nicht, dass die GB 350 S „langsam“ wäre – vielmehr liegt der Fokus auf einem gleichmäßigen, gut dosierbaren Fahrgefühl. Wer gern entspannt fährt, sich an einem stimmigen Gesamtpaket erfreut und das Motorrad vor allem für Stadt und Landstraße nutzt, findet hier eine sehr stimmige Basis.

Honda CB 500 F – vielseitig, lebendig, straßentauglich

Die Honda CB 500 F ist dagegen stärker auf Vielseitigkeit ausgelegt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das sowohl im Alltag als auch auf längeren Strecken eine gute Figur macht. Der Charakter ist insgesamt „präsenter“: mehr Dynamik im Ansprechverhalten, ein spürbar sportlicherer Grundton und ein Fahrgefühl, das auch dann noch Spaß macht, wenn die Strecke etwas anspruchsvoller wird. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur gut aussieht, sondern auch aktiv gefahren werden möchte, wird mit der CB 500 F häufig glücklicher.

Motor und Antrieb: Wie sich der Unterschied im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Konzepten. Die GB 350 S steht für ein eher ruhiges, gleichmäßiges Vorankommen. Das macht sie besonders angenehm im Stop-and-Go-Verkehr und bei entspannten Landstraßenfahrten. Die CB 500 F hingegen wirkt im Vergleich „agiler“: Sie lässt sich oft direkter ansprechen und unterstützt dynamischere Fahrweisen. Das ist vor allem dann spürbar, wenn es darum geht, zügig zu beschleunigen oder das Tempo auf der Landstraße schneller zu variieren.

Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die GB 350 S punktet mit einem souveränen, entspannten Umgang mit dem Alltag. Die CB 500 F punktet mit mehr „Biss“ und einem Fahrgefühl, das sich auch bei flotterem Fahren nicht so schnell erschöpft.

Getriebe und Kraftentfaltung: Dosieren vs. Dynamik

Beide Motorräder sind auf Alltagstauglichkeit ausgelegt, aber die Art der Kraftentfaltung unterscheidet sich. Die GB 350 S unterstützt ein ruhiges Fahren: Gangwechsel und Gasannahme wirken darauf abgestimmt, dass man nicht ständig „arbeiten“ muss. Das ist ein Plus für Einsteiger und für alle, die einfach entspannt unterwegs sein möchten.

Die CB 500 F bietet im Vergleich eine etwas lebendigere Abstimmung. Das macht sie besonders interessant, wenn man gern zügig beschleunigt oder öfter zwischen gemütlichem Cruisen und sportlicherem Fahren wechselt. Die Schwäche liegt weniger im Motorrad selbst, sondern eher in der Erwartung: Wer ein sehr „chilliges“ Retro-Gefühl sucht, könnte die CB 500 F als etwas aktiver empfinden.

Fahrwerk und Fahrverhalten: Komfort, Stabilität und Kontrolle

Im Fahrwerk zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Modelle auf ihre Zielgruppe einzahlen. Die GB 350 S fühlt sich in der Regel besonders harmonisch an, wenn die Straße nicht perfekt ist. Das Motorrad vermittelt ein gutmütiges Gefühl und bleibt dabei angenehm berechenbar. Für Pendler und Stadtfahrten ist das ein echter Vorteil, weil man sich auf den Verkehr konzentrieren kann, statt ständig gegen das Motorrad „zu arbeiten“.

Die CB 500 F wirkt im Vergleich etwas sportlicher abgestimmt. Das kann sich in Kurven und bei zügigerem Tempo positiv bemerkbar machen: Das Motorrad liegt stabiler im Gefühl, und die Rückmeldung wirkt direkter. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass das Fahrwerk bei sehr holprigen Strecken weniger „wegsteckt“ als die GB 350 S – je nach Fahrstil und Beladung.

Sitzposition und Ergonomie: Retro-Look vs. sportlich aufrecht

Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Alltag prägt. Die GB 350 S setzt auf eine entspannte, klassische Haltung. Das unterstützt ein angenehmes Fahrgefühl über längere Zeit, ohne dass man sich „verkrampft“ fühlt. Wer gern aufrecht und entspannt fährt, wird die Ergonomie meist als stimmig empfinden.

Die CB 500 F bietet eine aufrechte, aber insgesamt etwas sportlichere Auslegung. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man häufig zwischen Stadt und Landstraße pendelt und dabei auch mal zügiger unterwegs ist. Als Schwäche kann sich ergeben, dass die sportlichere Ausrichtung bei sehr langen, entspannten Touren weniger „gemütlich“ wirkt als die GB 350 S – dafür ist die CB 500 F oft vielseitiger.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Bremsen geht es weniger um „maximale“ Werte, sondern um das Gefühl: Wie gut lässt sich verzögern dosieren, wie stabil bleibt das Motorrad und wie vorhersehbar ist die Reaktion. Beide Modelle sind auf den Straßenbetrieb ausgelegt und vermitteln grundsätzlich Vertrauen. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die CB 500 F wirkt häufig etwas „direkter“ in der Bremsdosierung, was bei sportlicherem Fahren ein Plus ist. Die GB 350 S punktet dagegen mit einem ruhigen, gut kontrollierbaren Bremsverhalten, das im Alltag sehr angenehm ist.

Für die Praxis bedeutet das: Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist und häufig sanft verzögert, profitiert von der gutmütigen Dosierbarkeit der GB 350 S. Wer öfter zügig fährt oder häufiger aus höheren Geschwindigkeiten verzögert, wird die CB 500 F oft als etwas „sportlicher“ empfinden.

Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt

Im Alltag zählt nicht nur der Motor, sondern auch die Frage, wie das Motorrad im täglichen Betrieb wirkt: Übersichtlichkeit, Bedienbarkeit, Komfort und die Art, wie sich das Motorrad im Verkehr „anfühlt“. Die GB 350 S ist dabei stark als stimmiges Gesamtpaket: Retro-Optik, entspannter Charakter und ein Motorrad, das sich schnell vertraut anfühlt. Das ist besonders attraktiv für Einsteiger, die ein Motorrad möchten, das nicht überfordert.

Die CB 500 F spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn das Motorrad vielseitig genutzt wird: Pendeln, Wochenendtouren, wechselnde Strecken. Sie wirkt oft wie die „eine“ Maschine, die man nicht ständig umdenken muss. Wer häufig unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das in vielen Situationen souverän bleibt, findet in der CB 500 F häufig die passendere Wahl.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Honda GB 350 S

  • Entspanntes Fahrgefühl für Stadt und Landstraße
  • Stimmiger Retro-Charakter als Teil des Gesamterlebnisses
  • Gutmütige Abstimmung, die Einsteiger oft schnell „abholt“
  • Angenehme Ergonomie für ruhiges Cruisen

Schwächen bzw. Grenzen der Honda GB 350 S

  • Wer sehr dynamisch fahren möchte, könnte die Auslegung als weniger „aktiv“ empfinden
  • Bei sehr ambitioniertem Tempo kann die CB 500 F insgesamt mehr Reserven im Fahrgefühl bieten

Stärken der Honda CB 500 F

  • Lebendiger, vielseitiger Charakter für unterschiedliche Strecken
  • Sportlicheres Fahrgefühl bei zügigerem Fahren
  • Direktere Rückmeldung in vielen Fahrsituationen
  • Allround-Tauglichkeit für Pendler und Touren

Schwächen bzw. Grenzen der Honda CB 500 F

  • Für Fans eines sehr „chilligen“ Retro-Erlebnisses wirkt die CB 500 F weniger kompromisslos im Stil
  • Je nach Fahrstil kann die sportlichere Auslegung auf sehr holprigen Strecken weniger „weich“ wirken

Welche Wahl passt: Kaufberatung ohne Umwege

Die Entscheidung zwischen Honda GB 350 S und Honda CB 500 F hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie das Motorrad im Alltag genutzt wird. Wer vor allem in der Stadt unterwegs ist, kurze Strecken fährt, das Motorrad als entspannte Begleitung sieht und Wert auf einen klassischen Look legt, wird mit der GB 350 S häufig zufriedener sein. Sie ist ein Motorrad, das schnell vertraut wirkt und den Fokus auf entspanntes Fahren legt.

Wer dagegen regelmäßig zwischen Stadt und Land pendelt, auch mal zügiger unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich nicht auf einen Fahrstil festlegt, trifft mit der CB 500 F oft die bessere Wahl. Sie wirkt wie die vielseitigere Option, die mehr Spielraum für unterschiedliche Fahrten lässt.

Fazit:

Die Honda GB 350 S ist die bessere Wahl für alle, die ein klassisches, stimmiges Retro-Motorrad suchen und vor allem entspannt durch den Alltag fahren möchten. Ihr Vorteil liegt im harmonischen Fahrgefühl, der gutmütigen Abstimmung und der angenehmen Ergonomie – besonders dann, wenn Stadtverkehr, kurze Strecken und gemütliche Landstraßen im Vordergrund stehen. Wer das Motorrad als „Genussmaschine“ versteht, findet hier eine sehr passende Basis.

Die Honda CB 500 F passt besser zu Fahrern, die mehr Vielseitigkeit wollen: Pendeln, Wochenendtouren und gelegentlich auch flotteres Fahren. Im Vergleich wirkt sie lebendiger und sportlicher im Ansprechverhalten, wodurch sie sich dynamischer fahren lässt und insgesamt mehr Reserven im Fahrgefühl bietet. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht auf einen einzigen Stil festlegt, wird mit der CB 500 F meist glücklicher.

Kurz gesagt: GB 350 S für entspanntes Retro-Erlebnis, CB 500 F für vielseitigen Allround-Spaß.

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