| UVP | 4.709 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 1988 bis 1998 | |
Pro und Kontra
- Sound
- schöne Retro-Optik
- einfachstes Fahrverhalten
- Honda Qualität
- gute Reifen von Metzeler
- niedriger Verbrauch, große Reichweite
- günstiger Preis
- beschränkte Leistung
- langweilige Farben
- Zustand
- geringer Kilometerstand
- Soziuskomfort
- Retrostyle (wer's mag)
- Gelegentliche Fehlzündungen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 187 | kg |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder Viertakt | |
| Hubraum | 348 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | V2, Viertakt | |
| Hubraum | 647 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
Fahrleistungen
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
| Leistung | 60 PS bei 52 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19' | |
| Reifen hinten | 150/70 17' | |
| Reifen vorne | 110/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit
Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
Fazit - was bleibt hängen
Alles prima also, Markus, wäre das nach der Inspektion ein Kaufkandidat? Hier ja, bekommt man die Fehlzündungen in den Griff, wäre die Honda NTV Revere ein sehr guter Kauf. Das allerdings liegt am Zustand der Maschine. Damit sind nicht Kratzer oder optische Dinge gemeint, sondern der Zustand der Verschleißteile. Sind die Bremsen dahin, alle Flüssigkeiten wechselfällig, Reifen alt und rissig, käme zum Einstandspreis von 1.700 Euro ein stattliches Sümmchen obendrauf.
Ein ganz ähnliches Fazit zog Markus schon beim Test der Suzuki GS 500 E, und es hat nichts an Aktualität verloren.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
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Honda GB 350 S vs Honda NTV 650 Revere: Vergleich für Alltag, Landstraße und den eigenen Stil
Wenn zwei Honda-Modelle aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick beide nach „klassischem Motorradgefühl“ aussehen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda GB 350 S steht für eine moderne Interpretation von Retro – mit Fokus auf Alltagstauglichkeit, leichtes Handling und ein Motorbild, das sich angenehm dosieren lässt. Die Honda NTV 650 Revere dagegen wirkt wie ein ruhiger Langstreckenbegleiter: mehr Hubraum-Charakter, ein entspannteres Fahrgefühl und ein Konzept, das oft dann punktet, wenn längere Strecken oder ein souveräneres Tempo im Vordergrund stehen.
Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern um das, was im Alltag wirklich zählt: Wie unterscheiden sich die beiden Motorräder im Fahrverhalten, wo liegen die Stärken, und welche Schwächen sollte man im Blick behalten, bevor die Entscheidung fällt.
Grundidee der beiden Motorräder: Retro-Leichtigkeit vs. entspannte Souveränität
Honda GB 350 S: kompakt, nah am Fahrer, unkompliziert
Die GB 350 S ist als Motorrad für den Alltag gedacht, ohne dabei den Retro-Charakter zu verlieren. Das Konzept zielt darauf, dass sich das Motorrad in der Stadt leicht bewegt, auf Landstraßen angenehm mitfährt und dabei nicht das Gefühl vermittelt, man müsse ständig „arbeiten“, um voranzukommen. Gerade das Zusammenspiel aus handlicherem Handling und einem Motor, der sich gut anfühlt, macht den Reiz aus.
Honda NTV 650 Revere: mehr Drehmoment-Feeling, entspannter Rhythmus
Die NTV 650 Revere verfolgt einen anderen Ansatz: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gerne länger fährt. Das Fahrgefühl ist häufig weniger „zackig“, dafür aber gleichmäßiger. Wer beim Fahren Wert auf Ruhe, flüssige Beschleunigung und ein souveränes Auftreten legt, findet hier oft genau das. Das Motorrad ist weniger darauf ausgelegt, sich ständig durch enge Situationen zu schlängeln, sondern eher darauf, Strecke zu machen.
Motorcharakter im Vergleich: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Beim Vergleich der Honda GB 350 S und der Honda NTV 650 Revere zeigt sich vor allem ein Unterschied im „Charakter“: Die GB 350 S wird häufig als Motorrad wahrgenommen, das sich harmonisch und kontrolliert anfühlt. Die NTV 650 Revere dagegen vermittelt eher das Gefühl, dass sie mit mehr Reserven arbeitet – besonders dann, wenn es zügiger wird oder wenn Gegenwind und Beladung ins Spiel kommen.
Das bedeutet nicht, dass die GB 350 S „zu wenig“ wäre. Vielmehr ist die Frage: Wie möchte man fahren? Wer gerne im passenden Drehzahlbereich unterwegs ist und das Motorrad als direkte, leichte Maschine erlebt, wird mit der GB 350 S glücklich. Wer dagegen ein Motorrad bevorzugt, das auch bei längeren Fahrten gelassen bleibt und Beschleunigung weniger „sportlich“ wirken lässt, findet in der NTV 650 Revere oft die passendere Basis.
Fahrwerk und Handling: Stadtfreundlich vs. komfortorientiert
GB 350 S: wendig und leicht zu bewegen
Im Alltag spielt die GB 350 S ihre Stärken besonders dann aus, wenn es eng wird: Ein- und Ausparken, kurze Wege, wechselnde Untergründe. Das Motorrad wirkt dabei oft wie eine Maschine, die man intuitiv „mitnimmt“. Das Fahrwerk unterstützt dieses Gefühl, indem es sich nicht sperrig anfühlt und die Linie auf der Straße gut hält.
Eine mögliche Schwäche zeigt sich eher indirekt: Wer sehr sportlich fährt oder häufig in Situationen ist, in denen man maximale Reserven bei Tempo und Schräglage erwartet, könnte die Grenzen eher spüren als bei einem größeren, komfortorientierten Konzept.
NTV 650 Revere: stabiler Eindruck, entspannter Komfort
Die NTV 650 Revere wirkt im Vergleich oft wie die Maschine, die man für längere Touren „einfach laufen lässt“. Das Fahrwerk vermittelt häufig mehr Stabilität und ein ruhigeres Gesamtgefühl. Gerade auf Landstraßen und bei längeren Etappen ist das ein Pluspunkt, weil sich das Motorrad weniger nach „ständiger Aufmerksamkeit“ anfühlt.
Als mögliche Schwäche kann sich das Handling in sehr engen Situationen bemerkbar machen. Wer hauptsächlich in der Stadt unterwegs ist und häufig Rangieren oder enge Passagen hat, wird die NTV 650 Revere möglicherweise als weniger „spielerisch“ empfinden als die GB 350 S.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Bei beiden Motorrädern ist das Ziel klar: kontrolliertes Verzögern und ein sicheres Gefühl. Im Vergleich zeigt sich häufig, dass die GB 350 S durch ihre kompaktere Auslegung und das insgesamt leichtere Handling besonders gut in Alltagssituationen funktioniert. Die NTV 650 Revere punktet oft mit einem souveränen Bremsgefühl, das zu einem entspannten Fahrstil passt.
Wichtig ist: In der Praxis entscheidet nicht nur die reine Bremsleistung, sondern auch die Abstimmung und wie gut sich die Bremsen dosieren lassen. Wer viel im Stadtverkehr bremst, profitiert meist von einem sehr gut ansprechenden Setup. Wer dagegen häufiger längere Strecken fährt, achtet stärker darauf, dass das Motorrad auch bei wiederholtem Verzögern stabil bleibt.
Ergonomie und Sitzposition: Wer fühlt sich wohler?
Die Sitzposition ist bei Retro-Motorrädern oft ein entscheidender Punkt, weil sie den Charakter des Fahrens prägt. Die Honda GB 350 S wird häufig als angenehm „nah“ empfunden: Die Haltung wirkt oft so, dass man sich schnell zurechtfindet und auch kürzere Fahrten ohne große Umgewöhnung genießen kann.
Die Honda NTV 650 Revere wird dagegen oft mit einem entspannteren Gesamtkonzept verbunden. Das kann besonders dann ein Vorteil sein, wenn längere Fahrten geplant sind oder wenn die Ergonomie so ausgerichtet ist, dass der Rücken und die Arme nicht ständig „mitarbeiten“ müssen.
Schwächen zeigen sich meist nicht pauschal, sondern abhängig von der Körpergröße: Wer sehr sportlich sitzt oder sehr große Strecken plant, sollte vor dem Kauf unbedingt eine Probefahrt machen und auf die eigene Bequemlichkeit achten.
Alltagstauglichkeit: Parken, Sicht, Alltagstempo
Im Alltag zählt, wie schnell man sich an das Motorrad gewöhnt. Die GB 350 S ist häufig die Wahl, wenn kurze Wege, Stadtverkehr und ein unkompliziertes Handling im Vordergrund stehen. Das Motorrad wirkt wie gemacht für „einfach losfahren“ – ohne dass man sich ständig Gedanken über das Fahrgefühl machen muss.
Die NTV 650 Revere ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn der Alltag nicht nur aus kurzen Strecken besteht. Wer regelmäßig auf Landstraßen unterwegs ist, längere Strecken plant oder ein Motorrad sucht, das auch bei höherem Tempo gelassen bleibt, findet in der NTV 650 Revere häufig mehr Komfort im Gesamtpaket.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda GB 350 S – Stärken
- Leichtes, unkompliziertes Handling für Stadt und Alltag
- Direktes Fahrgefühl, das sich gut dosieren lässt
- Retro-Charakter mit einem modernen, alltagstauglichen Ansatz
Honda GB 350 S – mögliche Schwächen
- Wer sehr „tourig“ mit viel Gepäck und dauerhaft hohem Tempo unterwegs ist, könnte die Grenzen früher spüren
- Für einen sehr entspannten Langstreckenstil kann das Konzept weniger „groß“ wirken als bei der NTV
Honda NTV 650 Revere – Stärken
- Entspannteres Gesamtgefühl bei längeren Fahrten
- Mehr Reserven im Fahrrhythmus, besonders beim zügigen Weiterkommen
- Stabiler Eindruck auf Landstraße und bei konstantem Tempo
Honda NTV 650 Revere – mögliche Schwächen
- In sehr engen Stadt-Situationen kann das Handling weniger agil wirken
- Wer maximale Leichtigkeit und „Spielerei“ sucht, wird die GB 350 S oft als passender empfinden
Für wen lohnt sich welcher Kauf?
Die Entscheidung zwischen der Honda GB 350 S und der Honda NTV 650 Revere hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie gefahren werden möchte.
GB 350 S: passend für kurze Wege, Stadt und entspanntes Retro-Fahren
Die GB 350 S ist besonders interessant, wenn der Fokus auf Alltag liegt: Pendeln, Einkaufen, Wochenendfahrten ohne großen Stress. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell vertraut anfühlt, gerne in der Stadt bewegt wird und dabei optisch und vom Charakter her in Richtung Retro geht, trifft hier oft eine sehr stimmige Wahl.
NTV 650 Revere: passend für Touren, ruhigen Rhythmus und mehr Souveränität
Die NTV 650 Revere spielt ihre Stärken aus, wenn längere Strecken Teil des Plans sind. Wer ein Motorrad bevorzugt, das sich weniger nach „Drehzahlarbeit“ anfühlt und eher nach gleichmäßigem Vorankommen, wird mit der NTV häufig zufriedener sein. Auch dann, wenn regelmäßig Landstraße gefahren wird und das Motorrad dabei stabil und komfortabel wirken soll.
Fazit:
Die Honda GB 350 S ist die bessere Wahl, wenn der Alltag im Mittelpunkt steht: Stadtverkehr, kurze Strecken, unkompliziertes Handling und ein direktes, gut dosierbares Fahrgefühl. Sie wirkt wie ein Motorrad, das schnell vertraut wird und Spaß macht, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Wer vor allem wendig unterwegs sein möchte und den Retro-Look mit moderner Alltagstauglichkeit verbinden will, findet in der GB 350 S meist die passendere Basis.
Die Honda NTV 650 Revere passt dagegen besser zu einem Fahrstil, der auf Ruhe, Stabilität und entspannte Touren setzt. Im Vergleich bietet sie häufig den souveräneren Rhythmus, besonders wenn längere Strecken, zügigeres Fahren oder mehr Komfort im Vordergrund stehen. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur optisch klassisch wirkt, sondern sich auch beim Fahren wie ein verlässlicher Langstreckenbegleiter anfühlt, liegt mit der NTV 650 Revere oft richtig.
Kurz gesagt: GB 350 S für den agilen Alltag, NTV 650 Revere für entspannte Touren.