| UVP | 4.709 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 15.390 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Sound
- schöne Retro-Optik
- einfachstes Fahrverhalten
- Honda Qualität
- gute Reifen von Metzeler
- niedriger Verbrauch, große Reichweite
- günstiger Preis
- beschränkte Leistung
- langweilige Farben
- 1. der Motor!
- 2. der Motor!
- 3. der Motor!
- 4. der Motor!
- 5 ...
- Stößige Hinterradfederung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 261 | kg |
| Sitzhöhe: | 649 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder Viertakt | |
| Hubraum | 348 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Hubraum | 1.133 | ccm |
Fahrleistungen
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
| Leistung | 95 PS | |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19' | |
| Reifen hinten | 150/70 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
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Honda GB 350 S vs. Indian Scout Bobber: Vergleich für Alltag, Stil und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Retro“ aussehen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich spannend. Die Honda GB 350 S steht für zugängliche Art, klare Linien und einen unkomplizierten Charakter. Die Indian Scout Bobber wirkt dagegen wie ein Statement: kräftiger Auftritt, deutlich mehr „Vibe“ und ein Fahrgefühl, das stärker auf Dynamik und Präsenz setzt. Wer sich zwischen beiden Modellen entscheidet, sollte vor allem verstehen, wie sie sich im Alltag unterscheiden – von der Sitzposition über das Ansprechverhalten bis hin zur Frage, wie viel Motorrad man wirklich jeden Tag fahren möchte.
Erster Eindruck: Design und Charakter
Honda GB 350 S – clean, leicht, stimmig
Die Honda GB 350 S wirkt modern-klassisch, ohne zu laut zu sein. Das Design ist aufgeräumt, die Proportionen sind harmonisch und die Linie bleibt auch bei längerer Betrachtung „ruhig“. Genau das macht sie attraktiv, wenn ein Motorrad nicht nur für Fotos gut sein soll, sondern auch im Alltag angenehm wirkt – beim Parken, beim Einsteigen und beim täglichen Handling.
Indian Scout Bobber – massiver Look, mehr Show
Die Indian Scout Bobber ist dagegen deutlich „bobberiger“: kompaktere Optik, betonte Silhouette und eine Präsenz, die man nicht übersehen kann. Das Motorrad wirkt wie gemacht für alle, die gerne gesehen werden oder einfach ein Bike möchten, das sich beim Anlassen schon nach Fahrspaß anfühlt. Die Optik ist hier nicht nur Beiwerk, sondern Teil des Gesamterlebnisses.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Honda GB 350 S ist eher auf ein entspanntes, gleichmäßiges Fahren ausgelegt. Das Ansprechverhalten wirkt kontrolliert und gut dosierbar, wodurch sich das Motorrad besonders für Stadtverkehr und gemütliche Landstraßenrunden eignet. Wer häufig im Stop-and-Go unterwegs ist oder einfach entspannt cruisen möchte, bekommt hier ein Motorrad, das nicht „drängt“, sondern mitmacht.
Die Indian Scout Bobber geht dagegen spürbar in Richtung Dynamik. Das Motorrad fühlt sich kraftvoller an und wirkt darauf ausgelegt, zügig zu beschleunigen und auch bei flotterem Tempo souverän zu bleiben. Gerade wenn der Fokus auf Überholmanövern, zügigem Herausbeschleunigen aus Kurven oder einfach „mehr Druck“ liegt, spielt die Scout Bobber ihre Stärken aus.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Kraft
Honda GB 350 S – leicht zu bewegen
Die Honda GB 350 S wirkt im Handling unkompliziert. Das Motorrad lässt sich im Alltag gut manövrieren, was besonders in engen Straßen, bei häufigen Richtungswechseln oder beim Rangieren hilft. Auf der Landstraße bleibt das Fahrgefühl ruhig und berechenbar. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht wie ein „Projekt“ anfühlt, sondern einfach funktioniert, wird hier schnell warm.
Indian Scout Bobber – stabil bei Tempo, mit mehr Gewicht im Gefühl
Die Indian Scout Bobber vermittelt mehr Souveränität, vor allem wenn das Tempo steigt. Das Fahrwerk wirkt auf Stabilität ausgelegt, und das Motorrad „steht“ spürbar sicher auf der Straße. Gleichzeitig kann sich das Handling im engen Stadtverkehr etwas schwerer anfühlen als bei der Honda – nicht, weil es schlecht wäre, sondern weil das Gesamtpaket mehr Motorrad ist. Wer viel Landstraße fährt oder längere Strecken plant, wird die ruhige Art eher als Vorteil sehen.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Anhalten und in Kurven
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die Honda GB 350 S punktet mit gut dosierbarer Bremsleistung und einem Fahrgefühl, das sich schnell „versteht“. Die Indian Scout Bobber bietet ebenfalls ein stabiles Bremsverhalten, wirkt aber insgesamt kraftvoller – was bedeutet, dass das Motorrad bei sportlicherer Fahrweise mehr Reserven vermittelt. Wer häufig zügig fährt oder sich in Kurven mehr Dynamik wünscht, wird die Scout Bobber als stimmiger empfinden.
Sitzposition und Komfort: Für kurze Wege oder längere Touren
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Alltag prägt. Die Honda GB 350 S bietet eine eher entspannte, alltagstaugliche Haltung. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende, sondern auch unter der Woche genutzt wird. Auch bei längeren Fahrten bleibt das Gefühl meist angenehm, solange das Tempo moderat bleibt.
Die Indian Scout Bobber ist stärker auf den Bobber-Charakter abgestimmt. Das kann je nach Körpergröße und Fahrstil sehr gut passen – oder sich bei längeren Strecken anders anfühlen als bei der Honda. Wer gerne „in der Maschine sitzt“ und das Motorrad als Cruiser versteht, bekommt ein stimmiges Gesamtgefühl. Wer dagegen viel im Alltag unterwegs ist und häufig stoppt, startet und rangiert, wird die Honda oft als entspannter wahrnehmen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Nutzung im echten Leben
Im Alltag zeigt sich die Honda GB 350 S als besonders unkomplizierte Wahl. Sie wirkt leicht zu handhaben, unterstützt ein entspanntes Fahrtempo und eignet sich gut für kurze Wege, Pendeln und spontane Touren. Auch das Thema „einfach losfahren“ spielt ihr in die Karten: Das Motorrad ist weniger „anspruchsvoll“, sondern eher „bereit“.
Die Indian Scout Bobber ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einem anderen Anspruch. Sie macht besonders dann Spaß, wenn die Fahrt mehr als nur Strecke ist: wenn es Richtung Landstraße geht, wenn man gerne beschleunigt, wenn das Motorrad auch optisch Teil des Erlebnisses sein soll. In der Stadt kann sie durch ihr Gesamtgewicht und den Cruiser-Charakter weniger „leichtfüßig“ wirken, bleibt aber grundsätzlich nutzbar.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Honda GB 350 S
- Einfaches Handling und gutes Gefühl bei niedrigen Geschwindigkeiten
- Entspanntes Fahrverhalten für Stadt und gemütliche Landstraße
- Klare, stimmige Optik ohne Überladung
- Alltagsorientierung: schnell startklar, unkompliziert im Umgang
Schwächen der Honda GB 350 S
- Wer maximale Dynamik sucht, wird bei der Scout Bobber eher mehr „Punch“ finden
- Bei sehr flotter Fahrweise kann der Fokus stärker auf Komfort und Kontrolle liegen als auf sportlicher Attacke
Stärken der Indian Scout Bobber
- Mehr Dynamik und spürbar kraftvolleres Fahrgefühl
- Stabile Präsenz bei Tempo und auf längeren Strecken
- Bobber-Charakter als echtes Erlebnis: Optik und Sound-Vibe passen zusammen
- Mehr Reserven für zügige Manöver
Schwächen der Indian Scout Bobber
- Im engen Stadtverkehr kann das Handling weniger „spielerisch“ wirken als bei der Honda
- Die Ausrichtung auf Cruiser-Feeling kann je nach Körperbau bei längeren Fahrten unterschiedlich empfunden werden
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Motorrad gesucht wird. Die Honda GB 350 S ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag überzeugt: leicht zu bewegen, angenehm zu fahren und dabei optisch modern-klassisch bleibt. Sie ist eine starke Wahl für Einsteiger, Wiedereinsteiger oder alle, die gerne entspannt unterwegs sind und ein Bike möchten, das nicht ständig „mehr“ fordert.
Die Indian Scout Bobber ist die richtige Wahl, wenn das Motorrad mehr sein soll als Transport. Wer gerne dynamisch fährt, die Straße spürt und ein Bike möchte, das optisch und fahrerisch mehr Eindruck macht, wird mit der Scout Bobber zufriedener. Sie passt besonders zu Fahrern, die Landstraße lieben, gerne beschleunigen und das Cruiser-Gefühl bewusst genießen.
Fazit:
Die Honda GB 350 S ist die bessere Wahl für alle, die ein unkompliziertes, alltagstaugliches Motorrad suchen: leicht zu handhaben, angenehm im Handling und mit einem Fahrgefühl, das vor allem auf entspanntes Cruisen und gute Kontrolle setzt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder einfach ein Bike möchte, das schnell Spaß macht, ohne viel „Einarbeitung“, liegt hier richtig.
Die Indian Scout Bobber empfiehlt sich, wenn Dynamik und Präsenz im Vordergrund stehen. Im Vergleich wirkt sie kraftvoller und vermittelt mehr Reserven für zügige Fahrweise. Gleichzeitig ist sie eher ein Motorrad für Fahrer, die das Cruiser-Erlebnis bewusst wollen und längere Strecken oder Landstraßenrunden genießen. Wer also mehr „Punch“ und mehr Stil sucht, findet in der Scout Bobber die passendere Wahl.