UVP 4.709 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 17.245 €
Baujahr von 2021 bis 2024
Hondas Frontalangriff auf Royal Enfield
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Mehr Elektronik, mehr Funktionen, mehr Komfort
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Pro und Kontra

Pro:
  • Sound
  • schöne Retro-Optik
  • einfachstes Fahrverhalten
  • Honda Qualität
  • gute Reifen von Metzeler
  • niedriger Verbrauch, große Reichweite
  • günstiger Preis
Kontra:
  • beschränkte Leistung
  • langweilige Farben
Pro:
  • umfangreiche Ausstattung
  • gelungenes semi-aktives Fahrwerk (KECS)
  • Kombination aus Zeigerinstrument und TFT toll gelöst und gut ablesbar
Kontra:
  • recht hohes Gewicht
  • Windschild nur manuell und mit beiden Händen verstellbar
  • relativ hoher Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht178kg
Radstand1.440mm
Länge2.175mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.100mm
Gewicht257kg
Radstand1.520mm
Länge2.270mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 840 mm
Höhe1.490mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder Viertakt
Hubraum348ccm
Hub90mm
Bohrung70mm
Kühlungluftgekühlt
AntriebKette
Gänge5
Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.043ccm
Hub56mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung21 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment29 NM bei 3.000 U/Min
Höchstgeschw.114km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite600km
Leistung120 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment102 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.226km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite404km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vornekonventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 19'
Reifen hinten150/70 17'
RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm
Federung hintenHorizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W)

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneHalbschwimmende 310-mm-Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm)

Fazit

Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?
 
Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 3.900€ (ohne Überführung)
  • Verfügbarkeit: seit 02/2025
  • Farben: grau, blau, schwarz

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Honda GB 350 S vs Kawasaki Versys 1000 SE – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten wie die Honda GB 350 S und die Kawasaki Versys 1000 SE, wird der Vergleich besonders spannend. Hier trifft ein leichtes, klassisch geprägtes Motorrad mit Fokus auf Alltag und entspanntes Fahren auf ein großes Touring- und Reisegerät, das auf Komfort, Reichweite und souveräne Performance ausgelegt ist. Wer sich zwischen diesen beiden Welten entscheidet, sollte vor allem verstehen, wie sich die Maschinen im Alltag anfühlen – und welche Stärken im jeweiligen Einsatz wirklich zählen.

Grundcharakter: entspanntes Fahren vs. große Reise

Die Honda GB 350 S steht für einen unkomplizierten Fahrstil. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gerne täglich bewegt: überschaubare Dimensionen, ein harmonisches Gesamtpaket und ein Motor, der eher auf gleichmäßiges Mitdrehen als auf maximale Durchzugskraft ausgelegt ist. Das macht sie besonders attraktiv, wenn kurze Wege, Stadtverkehr und Landstraßenrunden im Vordergrund stehen.

Die Kawasaki Versys 1000 SE ist dagegen klar auf längere Strecken und höhere Ansprüche ausgelegt. Der Charakter ist deutlich „touring-orientiert“: mehr Reserven, mehr Dynamik und eine Ausstattung, die auf Komfort und Kontrolle setzt. Gerade bei Autobahnabschnitten, längeren Tagesetappen und wechselnden Bedingungen spielt die Versys ihre Stärken aus.

Motor und Fahrgefühl im Vergleich

Beim Vergleich der Motoren zeigt sich der größte Unterschied im Alltag: Die Honda GB 350 S vermittelt ein ruhiges, gutmütiges Gefühl. Der Antrieb ist darauf abgestimmt, dass sich das Motorrad leicht dosieren lässt. Das ist angenehm, wenn der Fokus auf entspanntem Cruisen liegt oder wenn häufiges Anfahren und Rangieren den Tagesablauf prägt.

Die Kawasaki Versys 1000 SE liefert dagegen spürbar mehr „Biss“ und Reserven. Das merkt man vor allem beim Überholen, beim Beschleunigen aus niedrigeren Geschwindigkeiten und auf Strecken, auf denen man zügig vorankommen möchte. Die größere Leistung und das stärkere Drehmoment sorgen dafür, dass die Maschine auch bei längeren Fahrten nicht müde wirkt, sondern eher gelassen bleibt.

Stärken und Schwächen beim Fahrgefühl

  • Honda GB 350 S: Stärke ist die entspannte, leichtgängige Art. Schwäche kann sein, dass bei sportlicher Fahrweise oder sehr hohen Ansprüchen an Durchzug die Grenzen schneller erreicht sind.
  • Kawasaki Versys 1000 SE: Stärke ist die Souveränität und die Leistungsreserve. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Stadtverkehr durch Größe und Gewicht weniger „spielerisch“ wirkt als die kompakteren Modelle.

Ergonomie und Sitzposition: Alltag vs. Langstrecke

Die Honda GB 350 S bietet eine Sitzposition, die auf angenehmes Handling im Alltag ausgelegt ist. Das Motorrad wirkt dadurch besonders zugänglich – auch dann, wenn man nicht ständig mit großen Maschinen unterwegs ist. Kurze Pausen, häufiges Abbiegen und das Manövrieren im Verkehr lassen sich damit oft entspannter gestalten.

Die Kawasaki Versys 1000 SE zielt auf Komfort über viele Kilometer. Die Sitzposition ist so ausgelegt, dass man auch bei längeren Touren nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss. Dazu kommt der Touring-Ansatz: Windschutz und eine insgesamt tourentaugliche Geometrie helfen dabei, dass die Fahrt weniger anstrengend wird.

Was das für die Praxis bedeutet

Wer überwiegend in der Stadt unterwegs ist oder häufig kurze Strecken fährt, profitiert meist von der leichteren Handhabung der Honda GB 350 S. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, wird die Kawasaki Versys 1000 SE eher als „Reisemittel“ wahrnehmen, das den Tagesablauf angenehmer macht.

Komfort und Ausstattung: schlicht vs. voll ausgestattet

Im Vergleich der Ausstattung zeigt sich ein klares Bild: Die Honda GB 350 S ist eher auf das Wesentliche konzentriert. Das kann ein Vorteil sein, weil sich das Motorrad dadurch schnell „verständlich“ anfühlt. Weniger Komplexität bedeutet oft auch: weniger Ablenkung, mehr Fokus auf das Fahren.

Die Kawasaki Versys 1000 SE bringt dagegen eine deutlich stärker ausgeprägte Touring-Ausstattung mit. Gerade bei längeren Fahrten spielt das eine große Rolle: Komfortfunktionen, die Unterstützung bei der Kontrolle und ein insgesamt hochwertigeres Setup machen die Versys zu einer Maschine, die man auch dann gerne fährt, wenn die Strecke anspruchsvoll wird.

Stärken und Schwächen bei Komfort

  • Honda GB 350 S: Stärke ist die unkomplizierte Bedienung und der „direkte“ Charakter. Schwäche ist, dass sie bei sehr langen Touren nicht denselben Touring-Komfort liefert wie die Versys.
  • Kawasaki Versys 1000 SE: Stärke ist der Komfort- und Elektronik-Ansatz für lange Strecken. Schwäche ist, dass der Aufwand und die Größe im Alltag spürbarer sind.

Fahrwerk und Handling: leicht zu bewegen vs. stabil auf Tour

Das Handling der Honda GB 350 S wirkt im Vergleich besonders agil. Gerade auf kurvigen Landstraßen oder bei häufigem Richtungswechsel fühlt sich das Motorrad oft angenehm an, weil es nicht „schwer“ im Kopf bleibt. Das macht sie zu einer guten Wahl, wenn man gerne spontan fährt und das Motorrad nicht als großes Projekt betrachtet.

Die Kawasaki Versys 1000 SE ist dagegen auf Stabilität und Ruhe ausgelegt. Auf schnellen Strecken, bei gleichmäßigem Tempo und auf längeren Abschnitten zeigt sich, dass das Motorrad für Touring gemacht ist. Das Fahrwerk unterstützt dabei, dass man entspannt bleiben kann – auch wenn die Strecke nicht immer ideal ist.

Bremsen und Sicherheit: Kontrolle in unterschiedlichen Szenarien

Beide Motorräder sind auf Sicherheit und Kontrolle ausgelegt, aber in unterschiedlichen Kontexten. Die Honda GB 350 S spielt ihre Stärken vor allem im Alltag aus: leicht dosierbare Bremswirkung und ein sicheres Gefühl bei moderaten Geschwindigkeiten. Das ist besonders hilfreich, wenn häufiges Stop-and-go den Tagesablauf bestimmt.

Die Kawasaki Versys 1000 SE profitiert davon, dass sie für höhere Geschwindigkeiten und längere Belastungen ausgelegt ist. Gerade bei Touren, bei denen man öfter zügig unterwegs ist oder mehr Gewicht durch Gepäck und Fahrbedingungen zusammenkommt, zeigt sich die Bedeutung einer souveränen Brems- und Kontrollcharakteristik.

Für wen passt welches Motorrad?

Der Vergleich „Honda GB 350 S vs. Kawasaki Versys 1000 SE“ lässt sich am besten über den geplanten Alltag entscheiden. Die Honda GB 350 S ist besonders attraktiv, wenn ein Motorrad gesucht wird, das unkompliziert ist, Spaß im Alltag macht und sich leicht in den Wochenplan integrieren lässt. Sie eignet sich gut für Stadtfahrten, kurze bis mittlere Touren und für alle, die ein Motorrad möchten, das nicht ständig nach „mehr“ verlangt.

Die Kawasaki Versys 1000 SE ist die bessere Wahl, wenn regelmäßig längere Strecken anstehen, wenn Komfort und Reserven wichtiger sind als maximale Leichtigkeit und wenn eine vollere Ausstattung den Unterschied macht. Wer gerne weiter fährt, mehr Tempo mitnimmt und auch bei wechselnden Bedingungen entspannt bleiben möchte, wird die Versys als deutlich passender empfinden.

Typische Einsatzprofile im Vergleich

  • Honda GB 350 S: Stadt, Feierabendrunde, Landstraße, entspanntes Cruisen, unkomplizierter Einstieg in das Motorradfahren.
  • Kawasaki Versys 1000 SE: Touren, Autobahnanteile, längere Tagesetappen, Komfortorientierung, Reisen mit Gepäck und Anspruch an Reserven.

Fazit:

Die Honda GB 350 S ist die richtige Wahl, wenn ein Motorrad im Fokus steht, das leicht zu handhaben ist, im Alltag überzeugt und sich angenehm unkompliziert fahren lässt. Sie passt besonders gut zu Fahrten in der Stadt, zu kurzen bis mittleren Strecken und zu Fahrern, die den Charakter eines klassischen, entspannten Motorrads suchen. Ihre Stärke liegt im „einfach losfahren“-Gefühl – ohne dass man ständig an Leistung oder Ausstattung denken muss.

Die Kawasaki Versys 1000 SE spielt ihre Vorteile aus, wenn längere Touren, mehr Komfort und deutlich mehr Leistungsreserven gefragt sind. Wer regelmäßig größere Distanzen fährt, Autobahnabschnitte einplant und dabei eine tourentaugliche Ausstattung sowie ein stabiles, souveränes Fahrgefühl möchte, findet in der Versys den passenderen Begleiter. Kurz gesagt: GB 350 S für den entspannten Alltag, Versys 1000 SE für die große Reise.

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