UVP 4.709 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 12.995 €
Baujahr von 2011 bis 2019
Hondas Frontalangriff auf Royal Enfield
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Es lebe der Sport!
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Pro und Kontra

Pro:
  • Sound
  • schöne Retro-Optik
  • einfachstes Fahrverhalten
  • Honda Qualität
  • gute Reifen von Metzeler
  • niedriger Verbrauch, große Reichweite
  • günstiger Preis
Kontra:
  • beschränkte Leistung
  • langweilige Farben
Pro:
  • Fahrleistungen
  • Komfort
  • Ausstattung
  • Preis-Leistung
Kontra:
  • Getriebe sehr kurz übersetzt

Abmessungen & Gewicht

Gewicht178kg
Radstand1.440mm
Länge2.175mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.100mm
Gewicht235kg
Radstand1.440mm
Länge2.100mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.185mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder Viertakt
Hubraum348ccm
Hub90mm
Bohrung70mm
Kühlungluftgekühlt
AntriebKette
Gänge5
Motor-BauartReihe
Hubraum1.043ccm
Hub56mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung21 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment29 NM bei 3.000 U/Min
Höchstgeschw.114km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite600km
Leistung142 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment111 NM bei 7.300 U/Min
Höchstgeschw.247km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite327km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vornekonventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 19'
Reifen hinten150/70 17'
RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 144)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17M/C (73W)

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 250 mm)

Fazit

Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?
 
Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 3.900€ (ohne Überführung)
  • Verfügbarkeit: seit 02/2025
  • Farben: grau, blau, schwarz

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Honda GB 350 S vs Kawasaki Z 1000 SX – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda GB 350 S und die Kawasaki Z 1000 SX, wird der Vergleich besonders spannend. Denn hier treffen ein eher entspanntes, klassisch inspiriertes Konzept und ein deutlich sportlich geprägter Tourer aufeinander. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sucht meist nicht nur „das schnellere“ Bike, sondern das Motorrad, das zum eigenen Fahrstil, zum Einsatzgebiet und zur gewünschten Art von Komfort passt.

Im Folgenden werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet – mit Blick auf Charakter, Fahrgefühl, Ergonomie, Ausstattung und die Frage, wie gut die jeweiligen Stärken im Alltag und auf längeren Strecken funktionieren.

Grundcharakter: entspanntes Cruiser-Feeling vs. sportlicher Tourer

Honda GB 350 S – ruhiger, leichter Einstieg

Die Honda GB 350 S steht für ein zugängliches Fahrgefühl. Der Fokus liegt auf einem entspannten Rhythmus, der sich besonders in der Stadt und auf kurzen bis mittleren Strecken auszahlt. Das Motorrad wirkt dabei wie gemacht für alle, die gerne „einfach fahren“ möchten: ohne ständiges Nachdenken, ohne hektisches Handling, mit einem klaren, unkomplizierten Charakter.

Kawasaki Z 1000 SX – dynamisch und tourentauglich

Die Kawasaki Z 1000 SX ist dagegen ein Motorrad, das von Natur aus mehr Dynamik mitbringt. Der Anspruch ist klar: zügig unterwegs sein, auch auf längeren Strecken souverän bleiben und dabei eine sportlichere Linie fahren. Wer häufig weitere Distanzen fährt oder auf Autobahn und Landstraße mehr Reserven möchte, findet hier eher die passende Ausrichtung.

Motor und Antrieb: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich vor allem der Unterschied in der Art, wie Leistung genutzt wird. Die Honda GB 350 S spielt ihre Stärken eher über ein harmonisches Zusammenspiel aus Drehfreude und gut dosierbarer Kraft aus. Das macht sie besonders attraktiv, wenn der Fahrspaß aus dem entspannten Umgang mit dem Motorrad entsteht – etwa beim Cruisen, beim Pendeln oder bei Touren ohne „Hauptsache schnell“-Mentalität.

Die Kawasaki Z 1000 SX dagegen wirkt wie ein Motorrad, das Reserven bereitstellt. Der Unterschied zeigt sich besonders beim Überholen, beim zügigen Beschleunigen aus dem Stand oder aus niedrigen Geschwindigkeiten sowie beim Fahren mit Gepäck bzw. bei längeren Etappen. Während die Honda eher auf gleichmäßige, ruhige Fortschritte setzt, zielt die Kawasaki auf spürbare Dynamik und souveräne Durchzugskraft.

Fahrwerk und Handling: leichtfüßig vs. stabil auf Strecke

Honda GB 350 S: agil im Alltag

Die Honda GB 350 S wirkt im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken besonders angenehm. Das Handling ist so ausgelegt, dass man sich schnell wohlfühlt – beim Rangieren, beim Stop-and-go und auch dann, wenn die Strecke mal enger wird. Gerade wenn häufig zwischen Ampeln, Einfahrten und wechselnden Fahrbahnbelägen gewechselt wird, spielt die unkomplizierte Abstimmung ihre Vorteile aus.

Kawasaki Z 1000 SX: Stabilität und Kontrolle

Die Kawasaki Z 1000 SX ist stärker auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Auf längeren Strecken, bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn die Fahrbahn nicht perfekt ist, zeigt sich die tourentaugliche Ausrichtung. Das Motorrad vermittelt dabei ein Gefühl von „getragen werden“: Man bleibt konzentriert, ohne ständig gegen das Motorrad arbeiten zu müssen.

Ergonomie: Sitzposition und Alltagstauglichkeit

Bei der Ergonomie unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Honda GB 350 S bietet eine Sitzposition, die eher auf entspanntes Fahren ausgelegt ist. Das unterstützt eine natürliche Haltung, die sich besonders für kürzere Wege und häufiges Umsteigen eignet. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht nach „Arbeit“ anfühlt, sondern nach Feierabend, wird hier eher glücklich.

Die Kawasaki Z 1000 SX richtet sich stärker an Fahrer, die auch über längere Zeit zügig unterwegs sein möchten. Die Sitzposition und die Auslegung der Ergonomie zielen darauf ab, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Gleichzeitig ist das Motorrad eher etwas für Menschen, die mit einer sportlicheren Ausrichtung gut klarkommen.

Ausstattung und Komfort: was im Alltag wirklich zählt

Im Vergleich der Ausstattung zeigt sich: Die Honda GB 350 S wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf das Wesentliche setzt. Das ist ein Plus, wenn man keine komplizierten Systeme braucht und lieber den Fokus auf Fahrgefühl und einfache Bedienung legt. Gerade für Einsteiger oder für alle, die ein klassisches Motorradgefühl suchen, ist das ein überzeugender Ansatz.

Die Kawasaki Z 1000 SX ist dagegen stärker auf Komfort und Toureneinsatz ausgelegt. Hier spielt die Ausstattung eine größere Rolle, weil sie den Alltag auf längeren Strecken angenehmer macht. Wer häufig unterwegs ist, profitiert von dem Eindruck, dass das Motorrad nicht nur fährt, sondern auch „mitdenkt“ – etwa durch die tourentaugliche Gesamtkonzeption.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Tempo

Beim Thema Bremsen zeigt sich der Unterschied in der Zielsetzung. Die Honda GB 350 S liefert ein stimmiges Gesamtpaket für den typischen Einsatz im Stadt- und Landstraßenbereich. Das Bremssystem wirkt dabei so, dass man gut dosieren kann und sich auf das Fahrgefühl verlassen möchte.

Die Kawasaki Z 1000 SX ist stärker auf höhere Belastungen und mehr Tempo ausgelegt. Das merkt man besonders dann, wenn es dynamischer wird oder wenn längere Strecken mit wechselnden Anforderungen anstehen. Hier zählt weniger „wie gut bremst es“, sondern wie souverän bleibt das Motorrad in Situationen, in denen man mehr Reserven braucht.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Honda GB 350 S

  • Einfacher Einstieg und unkompliziertes Fahrgefühl im Alltag
  • Angenehmes Handling für Stadtverkehr und kurvige Strecken
  • Klassischer Charakter, der sich nicht nach „Technikstress“ anfühlt

Schwächen bzw. Grenzen der Honda GB 350 S

  • Wer vor allem hohe Dynamik und viel Reserven sucht, wird eher zur Kawasaki tendieren
  • Für sehr lange, zügige Autobahnabschnitte ist die Ausrichtung weniger „Tourer-lastig“

Stärken der Kawasaki Z 1000 SX

  • Dynamik und Durchzug für zügiges Fahren und Überholen
  • Stabilität auf Strecke und tourentaugliche Gesamtkonzeption
  • Komfortorientierte Auslegung für längere Fahrten

Schwächen bzw. Grenzen der Kawasaki Z 1000 SX

  • Im Stadtverkehr kann das Konzept „größer“ wirken als bei der Honda
  • Wer ein möglichst entspanntes, leichtes Cruiser-Feeling sucht, findet in der Honda oft die passendere Stimmung

Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt am Ende weniger von „richtig oder falsch“ ab, sondern davon, was im Alltag am meisten zählt. Die Honda GB 350 S passt besonders gut zu Fahrern, die gerne entspannt unterwegs sind, kurze Wege genießen und ein Motorrad möchten, das sich schnell vertraut anfühlt. Auch für Menschen, die ein klassisches Design und ein unkompliziertes Handling priorisieren, ist sie eine sehr stimmige Wahl.

Die Kawasaki Z 1000 SX ist dagegen die bessere Wahl für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, mehr Dynamik wollen und ein Motorrad suchen, das auch bei höherem Tempo souverän bleibt. Wer Touren plant, gerne zügig fährt und dabei Komfort nicht dem Zufall überlassen möchte, findet in der Kawasaki eher die passende Basis.

Fazit:

Die Honda GB 350 S ist die richtige Wahl, wenn im Vordergrund ein entspanntes Fahrgefühl, unkomplizierte Bedienung und ein agiles Handling für den Alltag stehen. Sie wirkt besonders passend für Stadtfahrten, Feierabendrunden und Fahrer, die das Motorrad eher als Genussmittel denn als „Leistungswerkzeug“ sehen. Ihre Stärke liegt darin, dass sie sich leicht anfühlt und schnell Vertrauen aufbaut.

Die Kawasaki Z 1000 SX empfiehlt sich, wenn längere Strecken, mehr Dynamik und ein tourentaugliches Gesamtpaket wichtiger sind. Sie spielt ihre Vorteile aus, sobald es zügiger wird, wenn Reserven gefragt sind und wenn Komfort auf der Strecke eine größere Rolle spielt. Wer häufig unterwegs ist und dabei nicht auf Tempo verzichten möchte, bekommt mit der Kawasaki das stimmigere Konzept.

Kurz gesagt: Honda für entspanntes Alltagsfahren, Kawasaki für Touren mit mehr Biss.

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