UVP 4.709 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 21.599 €
Baujahr von 2018 bis 2025
Hondas Frontalangriff auf Royal Enfield
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Schnell und mühelos viele Kilometer abspulen
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Pro und Kontra

Pro:
  • Sound
  • schöne Retro-Optik
  • einfachstes Fahrverhalten
  • Honda Qualität
  • gute Reifen von Metzeler
  • niedriger Verbrauch, große Reichweite
  • günstiger Preis
Kontra:
  • beschränkte Leistung
  • langweilige Farben
Pro:
  • reichlich Power
  • üppige Ausstattung
  • gute Bedienbarkeit
  • guter Reisekofort für Fahrer und Sozius
  • gelungene Deitails
  • reichlich Zubeör verfügbar
Kontra:
  • hoher, aber in dieser Klasse nicht ungewöhnlicher Preis
  • etwas eigenwillige Frontmaske (Geschmackssache)
  • für manchen vielleicht etwas Techniküberladen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht178kg
Radstand1.440mm
Länge2.175mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.100mm
Gewicht243kg
Radstand1.560mm
Länge2.250mm
Radstand1.560mm
Sitzhöhe: 849-869 mm
Höhe1.520mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder Viertakt
Hubraum348ccm
Hub90mm
Bohrung70mm
Kühlungluftgekühlt
AntriebKette
Gänge5
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, V 75°
Hubraum1.301ccm
Hub71mm
Bohrung108mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung21 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment29 NM bei 3.000 U/Min
Höchstgeschw.114km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite600km
Leistung160 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment138 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite404km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vornekonventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 19'
Reifen hinten150/70 17'
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneSemi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 200)mm
Federung hintenSemi-aktives WP-Monoshock-Federbein (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenDruckguss-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR19
Reifen hinten170/60 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm)

Fazit

Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?
 
Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 3.900€ (ohne Überführung)
  • Verfügbarkeit: seit 02/2025
  • Farben: grau, blau, schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Na gut, schlechte Motorräder werden heutzutage in dieser Klasse eigentlich ohnehin nicht mehr gebaut. Was bleibt da also noch zu sagen? Man muss die Fehler schon mit der Lupe suchen. Aber auch das haben wir natürlich gemacht und erwähnen daher folgende Kritikpunkte: Das Fach für das Mobiltelefon fällt für zahlreiche Modelle leider zu klein aus. Aus Sicht einer Reisemaschine wäre auch ein Kardan nett – aber klar es ist eben ´ne KTM.

Die Optik gerade der Frontmaske ist nicht jedermanns Sache – aber das fällt nun wirklich unter die Rubrik Geschmacksfrage. Der Kaufpreis ist recht üppig, aber auch damit ist die KTM nicht alleine. Kommen wir also zur Einstiegsfrage zurück, ob die KTM 1290 Super Adventure S der neue Maßstab ist. Der neue Maßstab ist vielleicht sehr ambitioniert ausgedrückt. Aber mithalten mit den großen Konkurrenzmaschinen aus diesem Segment kann die KTM allemal. Und man gewinnt fast den Eindruck, die Unterschiede werden immer kleiner.

Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 18.495 €
  • Baujahre: ab 2021
  • Verfügbarkeit: ab 2021
  • Farben: orange, schwarz

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Honda GB 350 S vs. KTM 1290 Super Adventure S: Vergleich für Alltag, Tour und Anspruch

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda GB 350 S und die KTM 1290 Super Adventure S, wird der Vergleich spannend: Hier trifft ein eher entspanntes, alltagstaugliches Konzept auf eine große, leistungsorientierte Reiseenduro. Beide Modelle können Spaß machen – aber auf sehr verschiedene Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, welche Schwächen können im jeweiligen Einsatzbereich stören, und welches Motorrad passt besser zu den eigenen Fahrgewohnheiten?

Grundidee und Charakter: entspannte Leichtigkeit vs. große Reise-Power

Die Honda GB 350 S steht für einen ruhigen, zugänglichen Fahrstil. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern täglich bewegt: überschaubare Dimensionen, ein unkompliziertes Handling und ein Motor, der eher auf gleichmäßiges Fahren als auf maximale Durchzugskraft ausgelegt ist. Das macht sie besonders interessant, wenn kurze Wege, Stadtverkehr und entspannte Landstraßen im Vordergrund stehen.

Die KTM 1290 Super Adventure S verfolgt dagegen eine klare Mission: lange Strecken, zügiges Reisen und ein souveräner Auftritt auch dann, wenn es sportlicher werden soll. Der Motorcharakter ist deutlich kraftvoller und die Maschine fühlt sich eher wie ein „All-in-one“-Reisemittel an, das auch bei höheren Geschwindigkeiten und anspruchsvollen Bedingungen Reserven bietet. Wer häufig tourt, Autobahnanteile hat oder einfach gern die Leistungsfähigkeit ausreizt, wird hier eher abgeholt.

Motor und Fahrgefühl: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im Vergleich der beiden Konzepte zeigt sich: Die Honda GB 350 S spielt ihre Stärken vor allem über ein harmonisches, gut dosierbares Ansprechverhalten aus. Das Motorrad wirkt dadurch besonders „einfach“: Gangwahl und Gas geben passen schnell zusammen, das Tempo lässt sich entspannt aufbauen. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das weniger nach „Power holen“ klingt, sondern nach „mitfahren und genießen“.

Die KTM 1290 Super Adventure S setzt dagegen auf eine deutlich stärkere Leistungsentfaltung. Das merkt man vor allem beim Beschleunigen aus niedrigeren Geschwindigkeiten und beim Überholen: Hier ist die KTM spürbar im Vorteil, weil sie schneller wieder in den gewünschten Bereich kommt. Gleichzeitig kann das Motorrad dadurch auch anspruchsvoller wirken, wenn man bewusst ruhig fahren möchte – nicht weil es unbeherrschbar wäre, sondern weil die Leistungsreserve schneller „da“ ist als bei einem eher entspannten Konzept.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • Honda GB 350 S: Stärke ist das unkomplizierte, gleichmäßige Fahren. Schwäche kann sein, dass bei sehr dynamischen Fahrstilen oder häufigen Überholmanövern die Reserven begrenzt wirken.
  • KTM 1290 Super Adventure S: Stärke ist der starke Durchzug und das souveräne Gefühl auf Tour. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Alltag mit viel Stop-and-go oder bei sehr ruhiger Fahrweise „zu viel“ sein kann.

Ergonomie und Sitzposition: wer fühlt sich wohler?

Die Sitzposition ist bei beiden Motorrädern ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man sich wohlfühlt. Die Honda GB 350 S zielt eher auf eine entspannte, alltagstaugliche Haltung. Das unterstützt ein angenehmes Handling im Stadtverkehr und macht das Motorrad für kürzere Touren attraktiv. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder das Motorrad auch mal spontan für eine Runde nutzt, profitiert von dieser zugänglichen Ergonomie.

Die KTM 1290 Super Adventure S ist hingegen auf längere Strecken ausgelegt. Die Sitzposition und die Gesamtergonomie sind so gedacht, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Gleichzeitig ist die KTM durch ihre Größe und das Reiseenduro-Konzept nicht „klein“ im Handling. Wer häufig enge Parkhäuser, sehr langsame Manöver oder häufiges Rangieren hat, merkt das eher als jemand, der vor allem auf Landstraße und Autobahn unterwegs ist.

Fahrkomfort auf Distanz

Im Komfortvergleich zeigt sich: Die KTM bietet durch ihr Reiseenduro-Setup tendenziell mehr Reserven für lange Etappen. Die Honda kann dagegen im Alltag überzeugen, weil sie leichter wirkt und sich schneller „zur Hand“ nimmt. Auf der anderen Seite kann die KTM bei langen Touren durch ihre Auslegung insgesamt entspannter wirken, während die Honda eher dann glänzt, wenn die Strecke nicht zu lang und der Fahrstil nicht zu fordernd ist.

Fahrwerk und Handling: leicht drehen oder souverän rollen?

Beim Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich. Die Honda GB 350 S wirkt agil und unkompliziert. Gerade in der Stadt oder auf kurvigen Landstraßen ist das ein Vorteil: Man kann das Motorrad zügig bewegen, ohne dass es sich „groß“ anfühlt. Das macht sie zu einem Motorrad, das schnell Vertrauen aufbaut.

Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen auf Stabilität und Kontrolle bei höheren Geschwindigkeiten ausgelegt. In schnellen Abschnitten und bei längeren Autobahnfahrten spielt sie ihre Stärken aus: Das Motorrad bleibt ruhig, die Linie lässt sich sauber halten, und das Fahrwerk unterstützt den Reisecharakter. In engen, langsamen Situationen kann das Handling jedoch schwerer wirken, einfach weil das Motorrad mehr Masse und mehr „System“ mitbringt.

Kurven und Tempo: wo liegen die Unterschiede?

  • Honda GB 350 S: Stärke in der Agilität und im entspannten Kurvenfahren. Schwäche, wenn es sehr sportlich und schnell wird.
  • KTM 1290 Super Adventure S: Stärke in Stabilität, Durchzug und souveränem Tempo. Schwäche, wenn häufig sehr langsame Manöver oder enge Strecken dominieren.

Elektronik und Ausstattung: moderne Helfer vs. Fokus auf das Wesentliche

Bei der Elektronik zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die KTM 1290 Super Adventure S ist als Reiseenduro stark auf Assistenz und Fahrmodi ausgelegt. Das kann im Alltag helfen, weil sich das Motorrad an unterschiedliche Bedingungen anpassen lässt – etwa bei wechselndem Grip oder wenn man den Fahrstil variieren möchte. Gerade auf Tour ist das ein Plus, weil es die Konzentration auf das Fahren erleichtert.

Die Honda GB 350 S wirkt dagegen eher als Motorrad, das den Fokus stärker auf das Fahrerlebnis legt, ohne dass man ständig mit komplexen Systemen beschäftigt ist. Das ist nicht automatisch „weniger wert“, sondern kann im Gegenteil ein Vorteil sein: weniger Ablenkung, mehr Direktheit. Wer ein Motorrad sucht, das sich natürlich anfühlt und nicht überladen wirkt, wird das schätzen.

Stärken und Schwächen bei der Ausstattung

  • Honda GB 350 S: Stärke ist die intuitive Bedienung und das unkomplizierte Gesamtgefühl. Schwäche kann sein, dass bei sehr anspruchsvollen Bedingungen oder wenn man maximale Assistenz erwartet, die KTM klar im Vorteil ist.
  • KTM 1290 Super Adventure S: Stärke ist die moderne Elektronik und der Reise-Fokus. Schwäche kann sein, dass das Motorrad dadurch „komplexer“ wirkt und man sich mit den Optionen beschäftigen muss.

Alltagstauglichkeit: Parken, Stadtverkehr und Nutzungshäufigkeit

Im Alltag ist die Honda GB 350 S meist im Vorteil, weil sie sich leichter in den Tagesablauf integrieren lässt. Das beginnt beim Handling und setzt sich fort bei dem Gefühl, dass man jederzeit losfahren kann, ohne dass das Motorrad „groß“ wirkt. Für viele Fahrer ist genau das der entscheidende Punkt: ein Motorrad, das man gern nutzt, statt nur für besondere Touren.

Die KTM 1290 Super Adventure S ist im Alltag nicht unpraktisch, aber sie ist eher für Fahrer gemacht, die das Motorrad regelmäßig für längere Strecken nutzen. Wer viel Stadtverkehr hat, enge Straßen fährt oder oft im Stop-and-go unterwegs ist, wird die Größe und das Reiseenduro-Konzept eher spüren. Dafür punktet die KTM umso stärker, wenn die Strecke beginnt: Landstraße, Autobahn, wechselnde Bedingungen – hier fühlt sie sich zuhause.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Honda GB 350 S ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich leicht bewegt, schnell verfügbar ist und vor allem im Alltag sowie auf entspannten Touren Spaß macht. Sie eignet sich gut, wenn weniger „maximale Leistung“ im Vordergrund steht, sondern ein stimmiges Gesamtpaket aus unkompliziertem Handling, angenehmer Ergonomie und einem Motor, der sich harmonisch fahren lässt.

Die KTM 1290 Super Adventure S ist die bessere Wahl für alle, die regelmäßig lange Strecken fahren, gern zügig unterwegs sind und ein Motorrad möchten, das auch bei höheren Anforderungen souverän bleibt. Wer Wert auf moderne Elektronik, starken Durchzug und ein Reiseenduro-Gefühl legt, findet in der KTM den klareren Partner. Gleichzeitig sollte man bereit sein, dass das Motorrad im Alltag mehr „Motorrad“ ist – größer, kraftvoller und mit mehr Systemtiefe.

Fazit:

Die Honda GB 350 S ist die richtige Wahl, wenn ein Motorrad vor allem im Alltag, in der Stadt und auf entspannten Landstraßen überzeugen soll. Ihr Vorteil liegt im unkomplizierten Handling, im harmonischen Fahrgefühl und darin, dass sie sich schnell „richtig“ anfühlt – ohne dass man ständig anpassen oder nach Leistung suchen muss. Wer ein Motorrad möchte, das man gern und oft fährt, trifft mit der Honda meist die passendere Entscheidung.

Die KTM 1290 Super Adventure S spielt ihre Stärken dort aus, wo Strecken länger werden und das Tempo höher ist. Der starke Motorcharakter, die Reiseauslegung und die moderne Elektronik sorgen für ein souveränes Gesamtpaket, das auch bei anspruchsvollen Bedingungen Ruhe in den Fahrablauf bringt. Für Fahrer, die regelmäßig touren, Autobahnanteile haben und Reserven lieben, ist die KTM die bessere Wahl.

Kurz gesagt: Honda für entspanntes, leichtes Fahren – KTM für große Touren, viel Power und maximalen Reisekomfort.

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