| UVP | 4.709 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 22.100 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Sound
- schöne Retro-Optik
- einfachstes Fahrverhalten
- Honda Qualität
- gute Reifen von Metzeler
- niedriger Verbrauch, große Reichweite
- günstiger Preis
- beschränkte Leistung
- langweilige Farben
- Optik zum Niederknien
- Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
- Modernste Technik
- Top Bremsen
- Triple-Sound vom Feinsten
- einstellbares Fahrwerk
- auf Dauer anstrengende Sitzposition
- Beifahrer nur für den Notfall
- bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder Viertakt | |
| Hubraum | 348 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
| Leistung | 148 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 10.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 258 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19' | |
| Reifen hinten | 150/70 17' | |
| Rahmenbauart | ALS Steel tubular trellis | |
| Federung vorne | Marzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Sachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
Fazit - was bleibt hängen
Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.
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Honda GB 350 S vs. MV Agusta Superveloce 800 – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und technisch fast unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda GB 350 S steht für entspanntes Fahren, klare Linien und einen alltagstauglichen Charakter. Die MV Agusta Superveloce 800 dagegen wirkt wie ein Statement: italienisches Design, sportlicher Anspruch und ein Premium-Ansatz, der sich vor allem beim Fahrgefühl bemerkbar macht. Im direkten Vergleich zeigt sich schnell: Es geht weniger um „wer ist schneller“, sondern darum, welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird.
Grundcharakter: entspanntes Retro vs. sportliche Premium-Performance
Honda GB 350 S: ruhiger Rhythmus für den Alltag
Die Honda GB 350 S ist ein Motorrad, das sich in den Alltag einfügt. Der Fokus liegt auf einem gutmütigen, leicht zugänglichen Fahrstil. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder einfach ein Motorrad möchte, das sich unkompliziert bewegen lässt, findet hier einen passenden Begleiter. Das Konzept wirkt bewusst „nahbar“: Die Maschine lädt dazu ein, entspannt zu fahren, ohne ständig das Gefühl zu haben, man müsse sie „ausfahren“.
MV Agusta Superveloce 800: sportlich, direkt und anspruchsvoll
Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen klar auf Fahrspaß und Dynamik ausgelegt. Schon der Gesamteindruck vermittelt: Das Motorrad will bewegt werden. Der Charakter ist spürbar direkter, die Abstimmung wirkt auf sportliches Fahren hin gedacht. Wer Kurven mag, gern zügig unterwegs ist oder einfach ein Motorrad sucht, das sich hochwertig und „lebendig“ anfühlt, wird hier eher abgeholt.
Motor und Antrieb: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Konzepten: Die Honda GB 350 S setzt auf einen souveränen, gut dosierbaren Antrieb, der vor allem bei moderatem Tempo überzeugt. Das Motorrad wirkt dabei wie gemacht für gleichmäßiges Fahren – ideal, wenn Strecken nicht ständig nach „Vollgas“ verlangen.
Die MV Agusta Superveloce 800 spielt in einer anderen Liga, wenn es um sportliche Reserven und das Gefühl von Dynamik geht. Der Antrieb liefert mehr „Biss“ und macht deutlich, dass das Motorrad nicht nur für gemütliche Ausfahrten gedacht ist. Gleichzeitig kann genau das auch eine Schwäche sein: Wer eher entspannt unterwegs sein möchte, empfindet die sportliche Ausrichtung manchmal als zu präsent – das Motorrad fordert eher dazu auf, die Gänge zu nutzen und das Potenzial auszuschöpfen.
Fahrwerk und Handling: leicht zu bewegen vs. sportlich zu fordern
Honda GB 350 S: agil im Stadtverkehr, entspannt auf Landstraße
Die Honda GB 350 S wirkt im Handling unkompliziert. Gerade im Stop-and-Go oder bei häufigen Richtungswechseln spielt das Motorrad seine Stärken aus: Es lässt sich kontrolliert bewegen und vermittelt ein sicheres Gefühl, ohne ständig „auf Kante“ zu fahren. Auf der Landstraße bleibt der Fokus auf Komfort und gutem Vorankommen – das Motorrad unterstützt einen flüssigen Fahrstil.
MV Agusta Superveloce 800: präzise, aber mit sportlichem Anspruch
Die MV Agusta Superveloce 800 zeigt im Vergleich ein deutlich sportlicheres Fahrwerks- und Abstimmungsprofil. In schnellen Passagen und in Kurven fühlt sich das Motorrad zielgerichtet an, die Rückmeldung ist klar. Das ist eine Stärke für Fahrer, die gern aktiv fahren und die Dynamik nutzen. Als mögliche Schwäche kann sich die sportliche Ausrichtung bemerkbar machen: Wer lange Strecken eher komfortabel und ruhig fahren möchte, könnte den Fokus auf Performance als weniger „entspannt“ empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Tempo
Beide Motorräder zielen auf ein sicheres Fahrgefühl ab, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Honda GB 350 S überzeugt vor allem durch gut dosierbare Bremsleistung im Alltag. Das passt zu einem Motorrad, das häufig im moderaten Bereich genutzt wird.
Die MV Agusta Superveloce 800 ist im Vergleich stärker auf höhere Geschwindigkeiten und sportliche Situationen ausgelegt. Dadurch entsteht ein Vorteil, wenn das Motorrad zügig bewegt wird: Die Bremsen wirken dann besonders souverän. Gleichzeitig gilt: Wer selten über längere Zeit sportlich fährt, nutzt die „Performance“ unter Umständen nicht vollständig.
Komfort und Alltag: Sitzgefühl, Ergonomie und Nutzung
Die Honda GB 350 S punktet mit einem Konzept, das sich auf Alltag und entspannte Touren konzentriert. Die Ergonomie wirkt darauf ausgelegt, dass man nicht ständig gegen das Motorrad „arbeitet“, sondern einfach fahren kann. Für Pendler oder Einsteiger, die ein Motorrad suchen, das schnell Vertrauen aufbaut, ist das ein klarer Pluspunkt.
Die MV Agusta Superveloce 800 bietet ebenfalls Komfort, aber mit sportlicher Prägung. Das Motorrad fühlt sich eher wie ein „Fahrzeug zum Genießen“ an – weniger wie ein reines Alltagswerkzeug. Wer häufig lange Strecken in ruhigem Tempo fährt, sollte darauf achten, ob die sportliche Sitz- und Fahrhaltung zum eigenen Stil passt.
Design und Charakter: Retro-Ästhetik vs. italienische Sportlichkeit
Beim Design trennt sich die Spreu schnell. Die Honda GB 350 S steht für Retro-Charme und eine stimmige, klassische Optik. Das Motorrad wirkt zeitlos und macht Lust auf entspannte Fahrten. Die MV Agusta Superveloce 800 dagegen ist ein Blickfang mit sportlicher, hochwertiger Ausstrahlung. Wer Wert auf „Premium-Optik“ legt und das Motorrad auch als Teil des Lebensgefühls sieht, wird hier mehr emotionalen Mehrwert finden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda GB 350 S – Stärken
- Entspanntes, leicht zugängliches Fahrgefühl für den Alltag
- Gut dosierbare Performance – ideal für Stadt und ruhige Landstraßen
- Retro-Design mit zeitlosem Charakter
- Wirkt als Motorrad, das schnell Vertrauen aufbaut
Honda GB 350 S – mögliche Schwächen
- Sportliche Reserven sind begrenzt – wer „mehr Dynamik“ sucht, könnte schneller an Grenzen stoßen
- Für sehr ambitioniertes Fahren fehlt der Premium-Sportfokus
MV Agusta Superveloce 800 – Stärken
- Deutlich sportlicheres Fahrgefühl mit mehr Dynamik
- Premium-Charakter: hochwertiger Gesamteindruck und klare Rückmeldung
- Stark, wenn Kurven und zügiges Fahren im Mittelpunkt stehen
- Emotionaler Mehrwert durch Design und Performance
MV Agusta Superveloce 800 – mögliche Schwächen
- Sportlicher Anspruch kann im Alltag als „zu präsent“ empfunden werden
- Wer selten sportlich fährt, nutzt die Stärken unter Umständen nicht voll aus
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Honda GB 350 S ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das unkompliziert ist, im Alltag Spaß macht und sich leicht in den Fahralltag integrieren lässt. Sie eignet sich für Fahrer, die gern entspannt unterwegs sind, häufig in der Stadt fahren oder einfach ein Motorrad möchten, das ohne großen Aufwand funktioniert. Auch für Menschen, die ein klassisches Retro-Design lieben, ist die Honda eine sehr stimmige Wahl.
Die MV Agusta Superveloce 800 ist die bessere Wahl, wenn Fahrspaß, Dynamik und Premium-Feeling im Vordergrund stehen. Wer Kurven mag, gern zügig fährt und ein Motorrad sucht, das sich hochwertig und sportlich anfühlt, findet hier ein starkes Gesamtpaket. Sie richtet sich eher an Fahrer, die das Motorrad nicht nur „benutzen“, sondern bewusst erleben wollen.
Fazit:
Die Honda GB 350 S ist die richtige Wahl für alle, die ein leicht zugängliches, alltagstaugliches Motorrad mit Retro-Charme suchen. Im Vergleich punktet sie vor allem durch entspanntes Handling und eine Performance, die sich gut dosieren lässt – ideal für Stadtfahrten und ruhige Landstraßen. Die MV Agusta Superveloce 800 spielt ihre Stärken aus, wenn sportliches Fahren, Dynamik und ein Premium-Gesamtgefühl gefragt sind. Sie bietet im Vergleich mehr „Biss“ und ein deutlich direkteres Fahrgefühl, das besonders in Kurven und bei zügiger Fahrt Spaß macht. Wer ein Motorrad für den Alltag mit unkompliziertem Charakter möchte, entscheidet sich eher für die Honda. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das Fahrspaß aktiv einfordert und optisch wie technisch mehr ausstrahlt, liegt mit der MV Agusta näher am eigenen Anspruch.