UVP 4.709 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 5.320 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
Hondas Frontalangriff auf Royal Enfield
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Was kann das neue Retro-Bike aus Indien?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Sound
  • schöne Retro-Optik
  • einfachstes Fahrverhalten
  • Honda Qualität
  • gute Reifen von Metzeler
  • niedriger Verbrauch, große Reichweite
  • günstiger Preis
Kontra:
  • beschränkte Leistung
  • langweilige Farben
Pro:
  • wunderschönes Retro-Design
  • solide Bauweise
  • sicheres Fahrgefühl, gute Bremsen
  • schöner Einzylinder-Sound
  • einfache Bedienung, nichts lenkt ab
  • Haupt- und Seitenständer Serie
Kontra:
  • überschaubare Leistung
  • Schalthebel etwas zu tief angebracht

Abmessungen & Gewicht

Gewicht178kg
Radstand1.440mm
Länge2.175mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.100mm
Gewicht195kg
Radstand1.390mm
Länge2.145mm
Radstand1.390mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.090mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder Viertakt
Hubraum348ccm
Hub90mm
Bohrung70mm
Kühlungluftgekühlt
AntriebKette
Gänge5
Motor-BauartEinzylinder 4-Takt
Hubraum349ccm
Hub86mm
Bohrung72mm
KühlungLuft-/ölgekühlt
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung21 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment29 NM bei 3.000 U/Min
Höchstgeschw.114km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite600km
Leistung20 PS bei 6.100 U/Min
Drehmoment27 NM bei 4.000 U/Min
Höchstgeschw.120km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite494km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vornekonventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 19'
Reifen hinten150/70 17'
RahmenbauartStahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr
Federung vorneHydraulische Teleskopgabel (Federweg 130)mm
Federung hintenStereo Federbein , sechsfach einstellbare Federvorspannung
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten120/80-18

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 270 mm)

Fazit

Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?
 
Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 3.900€ (ohne Überführung)
  • Verfügbarkeit: seit 02/2025
  • Farben: grau, blau, schwarz

Fazit - was bleibt hängen

So schön kann Motorradfahren sein! Wer gerade 5.100€ über hat und sich ein Motorrad kaufen will: Mache bitte eine Probefahrt mit der Classic 350! Egal, welches andere Bike Du im Visier hattest, die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Du Dich am Ende für die RE entscheidest. 
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise zur Verfügung getellt von Legendary Cycles / Hamburg. Hier steht die Classic 350 zur Probefahrt bereit, genauso wie alle anderen Modelle von Royal Enfield sowie viele weitere Motorräder von Benelli, Mash, Mondial, Fantic, Moto Morini und Indian.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.090 €
  • Verfügbarkeit: ab 01/2022
  • 7 Farben: Halcyon Black, Halcyon Green, Halcyon Grey, Dark Stealth Black, Dark Gunmetal Grey, Chrome Red, Chrome Bronze

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Honda GB 350 S vs Royal Enfield Classic 350 – Vergleich & Kaufberatung

Wenn es um entspannte 350-ccm-Motorräder mit Charakter geht, landen viele Fahrerinnen und Fahrer schnell bei zwei Namen: Honda GB 350 S und Royal Enfield Classic 350. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie klassische Alltagsmaschinen – doch beim genaueren Hinsehen unterscheiden sie sich deutlich in ihrem Fahrgefühl, in der Art, wie der Motor arbeitet, und auch darin, wie sich das Motorrad im Alltag anfühlt. Dieser Vergleich hilft dabei, die Stärken und Schwächen beider Bikes besser einzuordnen, damit die Entscheidung nicht nur nach Optik fällt.

Auf den ersten Blick: Retro-Charme trifft moderne Alltagstauglichkeit

Die Honda GB 350 S setzt auf einen klaren, modernen Retro-Look. Die Linien wirken stimmig und aufgeräumt, das Gesamtbild ist eher „clean“ als verspielt. Die Royal Enfield Classic 350 dagegen lebt stärker von der klassischen Ausstrahlung: Rundungen, Details und das typische Retro-Feeling sind hier deutlich präsenter. Wer also vor allem Wert auf eine „Old-School“-Optik legt, fühlt sich bei der Classic 350 schnell zu Hause.

Doch Optik ist nur der Einstieg. Entscheidend ist, wie sich die Motorräder im Alltag verhalten – besonders bei kurzen Strecken in der Stadt, bei gleichmäßiger Fahrt auf der Landstraße und beim entspannten Cruisen am Wochenende.

Motor und Fahrgefühl im Vergleich

Honda GB 350 S: gleichmäßiger, gutmütiger Charakter

Die Honda GB 350 S wirkt beim Fahren oft wie das „ruhigere“ Gesamtpaket. Der Motor liefert die Leistung spürbar linearer und lässt sich dadurch sehr angenehm dosieren. Das macht das Bike besonders attraktiv, wenn häufig im Stadtverkehr gefahren wird oder wenn man als Einsteiger ein Motorrad sucht, das nicht ständig „fordert“, sondern einfach mitmacht.

Auch bei konstantem Tempo auf der Landstraße spielt die Honda ihre Stärken aus: Das Fahrgefühl bleibt stabil, das Motorrad wirkt insgesamt berechenbar. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht ständig am Gas arbeiten möchte, sondern entspannt fahren will.

Royal Enfield Classic 350: markanter Single-Cylinder-Charakter

Die Royal Enfield Classic 350 steht für einen deutlich ausgeprägteren Single-Cylinder-Charakter. Der Motor vermittelt mehr „Wärme“ und spürbar mehr Eigenständigkeit im Antrieb. Das kann genau das sein, was viele an 350ern lieben: Dieses Gefühl, dass der Motor nicht nur transportiert, sondern auch ein Erlebnis ist.

Im Vergleich zur Honda ist die Classic 350 oft stärker auf den „Genuss“ ausgelegt – also auf das Fahren mit Gefühl statt auf maximale Laufruhe. Wer gerne mit Drehzahl spielt oder den Motor bewusst wahrnimmt, wird das eher als Stärke sehen. Wer dagegen möglichst stressfrei und gleichmäßig unterwegs sein möchte, könnte die Honda als entspannter empfinden.

Getriebe, Kupplung und Alltagstauglichkeit

Beide Motorräder sind für den Alltag gemacht, aber die Art, wie sie sich im Stadtverkehr und im Stop-and-go anfühlen, kann unterschiedlich sein. Die Honda GB 350 S punktet häufig mit einem insgesamt harmonischen Zusammenspiel aus Motor und Fahrwerk. Dadurch entsteht ein sehr „einfaches“ Fahrgefühl – ideal, wenn man häufig an Ampeln steht oder wenn man das Motorrad auch mal ohne große Vorbereitung im Alltag nutzt.

Die Royal Enfield Classic 350 kann ebenfalls alltagstauglich sein, wirkt aber in der Wahrnehmung stärker „mechanisch“ und charaktervoll. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – im Gegenteil: Für viele ist genau diese Art von Rückmeldung Teil des Charmes. Wer jedoch möglichst wenig „Interaktion“ möchte, wird die Honda oft als unkomplizierter erleben.

Fahrwerk und Handling: stabil oder verspielt?

Honda GB 350 S: kontrolliert und alltagssicher

Beim Thema Handling zeigt die Honda GB 350 S eine Tendenz zu kontrolliertem Fahrverhalten. Gerade auf der Landstraße, wenn die Strecke gleichmäßig ist und Kurven nicht zu aggressiv angefahren werden, fühlt sich die Honda stimmig an. Das Motorrad wirkt dabei eher auf „Sicherheit“ und Alltagstauglichkeit abgestimmt.

Royal Enfield Classic 350: mehr Gefühl, mehr Stil

Die Royal Enfield Classic 350 bringt ebenfalls Stabilität mit, aber das Fahrgefühl ist oft stärker auf den Charakter ausgerichtet. In Kurven und bei wechselnden Straßenbedingungen kann das Motorrad dadurch lebendiger wirken. Das ist besonders dann ein Plus, wenn man das Motorrad nicht nur als Fortbewegungsmittel sieht, sondern als Teil des Erlebnisses.

Die Frage lautet also: Soll das Motorrad eher „leicht zu beherrschen“ sein oder darf es mehr Persönlichkeit zeigen? Beide Ansätze haben ihre Fans.

Bremsen, Reifen und Sicherheitsgefühl

Im Vergleich der Bremsanlage und des allgemeinen Sicherheitsgefühls zeigt sich häufig ein Unterschied in der Art der Rückmeldung. Die Honda GB 350 S wird oft als sehr gut dosierbar wahrgenommen, was gerade für Einsteiger oder für Fahrerinnen und Fahrer mit Fokus auf entspannte Fahrten ein Vorteil ist. Die Royal Enfield Classic 350 kann ebenfalls zuverlässig bremsen, vermittelt aber in der Wahrnehmung stärker den „klassischen“ Charakter – also weniger „digital“ im Gefühl, mehr mechanisch.

Bei beiden Motorrädern gilt: Reifen und Zustand spielen eine große Rolle. Wer regelmäßig fährt, sollte die Reifenprofile und den allgemeinen Wartungszustand im Blick behalten – unabhängig davon, welches Modell gewählt wird.

Ausstattung und Praxis: Was zählt im echten Leben?

In der Praxis entscheidet sich die Kaufentscheidung oft an Details: Bedienbarkeit, Übersichtlichkeit, Komfort im Alltag und die Frage, wie gut sich das Motorrad für verschiedene Strecken eignet. Die Honda GB 350 S wirkt in vielen Situationen wie ein „rund gemachtes“ Gesamtpaket. Das zeigt sich besonders dort, wo man das Motorrad einfach nutzen möchte – ohne viel Nachdenken.

Die Royal Enfield Classic 350 punktet dagegen häufig mit dem Gefühl, ein Motorrad zu fahren, das bewusst auf Stil und Tradition setzt. Das kann bedeuten, dass man sich stärker mit dem Bike identifiziert. Wer gerne Individualität mag, wird die Classic 350 oft als passender empfinden.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Honda GB 350 S – Stärken

  • Gutmütiges, gleichmäßiges Fahrgefühl für Stadt und Landstraße
  • Einfach zu dosieren beim Anfahren und im Alltag
  • Kontrolliertes Handling mit Fokus auf Alltagssicherheit
  • Rund wirkendes Gesamtpaket, das wenig „Erklärbedarf“ hat

Honda GB 350 S – Schwächen

  • Weniger „roher“ Motorcharakter im Vergleich zur Classic 350
  • Wer maximale Retro-Inszenierung sucht, könnte die Optik als weniger „ikonisch“ empfinden

Royal Enfield Classic 350 – Stärken

  • Markanter Single-Cylinder-Charakter mit spürbarer Eigenständigkeit
  • Starker Retro-Look und hohe Identifikation
  • Fahrgefühl mit mehr „Persönlichkeit“ statt reiner Laufruhe

Royal Enfield Classic 350 – Schwächen

  • Kann subjektiv weniger „smooth“ wirken als die Honda
  • Wer maximale unkomplizierte Alltagserfahrung sucht, könnte die Honda als entspannter empfinden

Für wen passt welches Motorrad?

Die Honda GB 350 S ist besonders dann die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag zuverlässig funktioniert und sich leicht beherrschen lässt. Sie eignet sich gut für Einsteiger, Wiedereinsteiger und alle, die vor allem entspannt fahren möchten – in der Stadt genauso wie auf der Landstraße. Wer ein Motorrad will, das nicht ständig „anders“ ist, sondern einfach harmoniert, wird mit der Honda häufig glücklicher.

Die Royal Enfield Classic 350 ist dagegen ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die den Charakter eines klassischen Singles suchen. Wenn das Motorrad nicht nur Transport sein soll, sondern auch ein Stück Lifestyle und Fahrspaß mit Motorgefühl, dann passt die Classic 350 sehr gut. Auch wer die Retro-Ästhetik besonders stark gewichtet, findet hier meist die passendere Antwort.

Fazit:

Die Entscheidung zwischen Honda GB 350 S und Royal Enfield Classic 350 hängt vor allem davon ab, was im Vordergrund steht: maximale Alltagsharmonie oder spürbarer Motorcharakter. Die Honda GB 350 S wirkt insgesamt wie die unkomplizierte Wahl – mit einem gutmütigen, gleichmäßigen Fahrgefühl und einem Handling, das besonders im Stadtverkehr und auf der Landstraße überzeugt. Sie ist damit oft die bessere Wahl für Einsteiger, Wiedereinsteiger und alle, die entspannt fahren möchten.

Die Royal Enfield Classic 350 spielt ihre Stärken dort aus, wo es um Stil, Tradition und ein Motorrad-Erlebnis geht. Der Single-Cylinder-Charakter ist deutlich präsenter, die Optik wirkt ikonischer und das Motorrad vermittelt mehr Persönlichkeit. Wer genau dieses „Fahren mit Gefühl“ sucht und Retro-Charme höher gewichtet als reine Laufruhe, wird mit der Classic 350 sehr zufrieden sein.

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