| UVP | 4.709 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 5.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Sound
- schöne Retro-Optik
- einfachstes Fahrverhalten
- Honda Qualität
- gute Reifen von Metzeler
- niedriger Verbrauch, große Reichweite
- günstiger Preis
- beschränkte Leistung
- langweilige Farben
- sehr zugängliches Motorrad
- einfaches Handling & Bedienung
- komfortables Fahrwerk
- gute Erstbereifung von Pirelli
- hohe Reichweite
- TFT-Display mit Reifendruckontrolle
- Standgeräusch 98 dbA
- ab 7.000 Umin etwas träge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Länge | 2.100 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.170 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder Viertakt | |
| Hubraum | 348 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder-Viertaktmotor mit 4 Ventilen und elektronischer Einspritzung | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
| Leistung | 47 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 44 NM bei 7.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 463 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19' | |
| Reifen hinten | 150/70 17' | |
| Federung vorne | 41 mm-Upside-Down-Gabel | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
Fazit
Die Voge 500 AC ist eine gut gemachte Maschine, mit der man sehr schnell vertraut ist und mit der man viel Spaß haben kann. Sie ist äußert zugänglich und eignet sich dank der Sitzgeometrie für viele Fahrergrößen. Das Handling ist einfach und das Rangieren des Bikes geht leicht von der Hand.Die Optik mit dem kurzen Heck dürfte jüngere A2-Aspiranten ansprechen und auch in Sachen Ausstattung und Preis muss sich die Voge 500 AC nicht vor den Konkurrenten verstecken. Man darf gespannt sein, welche anderen Bikes noch von Voge auf Europas Straßen geschickt werden.
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Honda GB 350 S vs Voge 500 AC: Vergleich für Alltag, Landstraße und Einsteiger
Wer nach einem Motorrad sucht, das im Alltag unkompliziert bleibt und auf der Landstraße trotzdem Spaß macht, landet schnell in der Kategorie der modernen Klassiker. Der Honda GB 350 S und die Voge 500 AC wirken auf den ersten Blick wie zwei unterschiedliche Antworten auf ähnliche Bedürfnisse: Der eine setzt stärker auf die klassische, ruhige Linie, der andere auf einen etwas kantigeren Charakter mit mehr „Allround“-Anspruch. Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet – mit Blick auf Stärken, Schwächen und die Frage, welches Motorrad besser zu welchem Fahrprofil passt.
Design und Charakter: klassisch vs. allroundig
Honda GB 350 S – zurückhaltend und stimmig
Die Honda GB 350 S steht für ein stimmiges Retro-Design, das nicht laut sein muss, um zu überzeugen. Die Linienführung wirkt bewusst reduziert, wodurch das Motorrad im Stadtbild „ruhig“ bleibt. Gerade für Fahrende, die ein Motorrad suchen, das optisch zeitlos ist und sich nicht nach Trends richtet, ist das ein Pluspunkt. Gleichzeitig kann diese Zurückhaltung auch bedeuten, dass das Bike weniger „Abenteuer-Vibes“ vermittelt als Modelle, die stärker auf Robustheit oder Offroad-Anmutung setzen.
Voge 500 AC – markanter Auftritt
Die Voge 500 AC wirkt dagegen etwas präsenter. Der Look ist weniger „nur“ klassisch, sondern kombiniert Retro-Elemente mit einem moderneren, allroundigen Anspruch. Das kann ein Vorteil sein, wenn das Motorrad nicht nur für den Sonntag gedacht ist, sondern auch für wechselnde Streckenbedingungen. Wer ein Bike möchte, das optisch mehr Richtung „vielseitig“ signalisiert, findet hier eher den passenden Charakter.
Motor und Fahrgefühl: entspannter Drehmomentfokus vs. mehr Durchzug
Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht
Im Vergleich zeigt sich: Die Honda GB 350 S zielt stärker auf entspanntes Fahren. Das merkt man besonders im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken, wenn gleichmäßiges Tempo und ein gutmütiges Ansprechverhalten wichtiger sind als maximale Reserven. Die Voge 500 AC spielt dagegen in einer etwas „größeren“ Liga, was sich in der Praxis häufig als spürbarer Durchzug äußert – vor allem dann, wenn zügigeres Beschleunigen oder längere Abschnitte mit konstantem Tempo gefragt sind.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Stärke der Honda liegt darin, dass sie sich leicht und kontrolliert anfühlt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad vor allem für Pendeln, kurze Ausfahrten und entspanntes Cruisen genutzt wird. Die Schwäche zeigt sich dort, wo mehr Leistung Reserven verlangt: Bei häufigen Überholmanövern oder längeren Strecken mit hohem Tempo kann die Voge die Arbeit leichter machen.
Die Stärke der Voge ist die vielseitigere Leistungsentfaltung. Sie wirkt oft „gelassener“ bei wechselnden Anforderungen, etwa wenn die Strecke schneller wird oder wenn Gegenwind und Steigungen stärker ins Gewicht fallen. Die Schwäche kann darin liegen, dass das Motorrad im ganz langsamen, sehr entspannten Stadtmodus nicht ganz so „leicht“ wirkt wie die Honda – nicht im Sinne von schlecht, sondern eher als Charakterfrage: Die Voge lädt stärker dazu ein, das Tempo zu nutzen.
Getriebe, Kupplung und Handling: leicht zu fahren vs. mehr Reserven
Beide Motorräder sind grundsätzlich alltagstauglich, aber sie vermitteln unterschiedliche Prioritäten. Die Honda GB 350 S wirkt häufig wie ein Motorrad, das man schnell „im Griff“ hat: Das Zusammenspiel aus Drehzahlgefühl und Fahrbarkeit ist darauf ausgelegt, dass sich auch weniger geübte Fahrer schnell sicher fühlen. Die Voge 500 AC kann ebenfalls gut zugänglich sein, bietet aber durch die Leistungsreserve und die etwas „kräftigere“ Auslegung oft ein souveräneres Gefühl bei dynamischerem Fahren.
Beim Handling zeigt sich: In engen Stadtbereichen spielt die Honda ihre ruhige, kompakte Wirkung aus. Die Voge kann ebenfalls wendig sein, wirkt jedoch in der Praxis oft einen Tick „präsenter“ – was je nach Fahrstil als Vorteil (mehr Stabilität bei Tempo) oder als Nachteil (weniger „spielerisch“ im Stop-and-go) empfunden werden kann.
Komfort und Sitzposition: entspanntes Cruisen vs. alltagstaugliche Haltung
Honda GB 350 S
Die Honda GB 350 S ist auf eine entspannte Sitzhaltung ausgelegt, die für kurze bis mittlere Strecken angenehm bleibt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Fahrten, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ muss, um bequem zu bleiben. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder regelmäßig kurze Strecken fährt, profitiert von diesem unkomplizierten Komfort.
Voge 500 AC
Die Voge 500 AC bietet ebenfalls eine alltagstaugliche Sitzposition, wirkt aber oft etwas „neutraler“ für verschiedene Streckenarten. Das kann besonders dann helfen, wenn das Motorrad nicht nur für die Stadt, sondern auch für längere Landstraßenabschnitte genutzt wird. Gleichzeitig gilt: Je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit kann die Honda subjektiv „harmonischer“ wirken, während die Voge eher dann glänzt, wenn mehr Streckenvielfalt im Plan steht.
Bremsen, Fahrwerk und Stabilität: kontrolliert vs. souverän
Im Vergleich der Fahreigenschaften fällt auf, dass die Honda GB 350 S vor allem durch ihr gutmütiges, kontrolliertes Fahrverhalten überzeugt. Das Fahrwerk unterstützt ein ruhiges Vorankommen und lässt sich im Alltag leicht dosieren. Die Voge 500 AC wirkt häufig souveräner, wenn es etwas flotter wird oder wenn die Strecke unruhiger ist. Das kann sich in einem stabileren Gefühl bei höherem Tempo oder bei wechselnden Untergründen zeigen.
Stärken der Honda sind die einfache Dosierbarkeit und das entspannte Handling. Schwächen treten eher dann auf, wenn man sehr sportlich fährt oder lange Abschnitte mit hoher Belastung hat – dann kann die Voge ihre Reserven besser ausspielen.
Stärken der Voge sind die Souveränität und die Bereitschaft, auch dynamischer gefahren zu werden. Schwächen können sich als etwas weniger „sanft“ im ganz langsamen Alltag bemerkbar machen, weil der Charakter stärker auf vielseitige Nutzung ausgelegt ist.
Ausstattung und Alltag: was zählt im echten Betrieb
Im Alltag entscheidet nicht nur die Technik, sondern auch die Frage, wie gut sich das Motorrad im Alltag „verwaltet“: Startverhalten, Bedienbarkeit, Übersichtlichkeit und das Gefühl, dass das Bike zuverlässig mitmacht. Die Honda GB 350 S punktet häufig mit einer unkomplizierten, klassischen Bedienlogik und einem stimmigen Gesamtpaket. Die Voge 500 AC kann im Gegenzug durch einen moderneren Allround-Ansatz überzeugen, der sich besonders dann auszahlt, wenn das Motorrad häufiger außerhalb der reinen Stadtzone genutzt wird.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Honda GB 350 S: ideal für entspanntes Fahren und den Einstieg
Die Honda GB 350 S ist besonders passend, wenn das Motorrad vor allem für Stadtfahrten, kurze bis mittlere Strecken und ein entspanntes Fahrgefühl gesucht wird. Wer ein Motorrad möchte, das sich leicht anfühlt, schnell Vertrauen aufbaut und optisch zeitlos bleibt, trifft mit der Honda oft genau den richtigen Ton. Auch für Einsteiger, die ein kontrolliertes Setup bevorzugen, ist sie eine starke Wahl.
Voge 500 AC: ideal für mehr Streckenvielfalt und Reserven
Die Voge 500 AC eignet sich besonders, wenn das Motorrad nicht nur „funktionieren“ soll, sondern auch bei wechselnden Anforderungen souverän bleibt. Wer häufiger Landstraße fährt, mehr Reserven bei Beschleunigung oder Überholvorgängen möchte und ein Motorrad sucht, das sich als vielseitiger Begleiter versteht, findet in der Voge oft den besseren Fit.
Fazit:
Die Honda GB 350 S ist die bessere Wahl, wenn ein klassisches, ruhiges Motorrad gesucht wird, das im Alltag leicht zu fahren ist und ein entspanntes Fahrgefühl in den Vordergrund stellt. Sie passt besonders gut für Stadtverkehr, Einsteiger und alle, die vor allem kontrolliertes Cruisen und zeitloses Design schätzen. Die Voge 500 AC ist dagegen die sinnvollere Option, wenn mehr Streckenvielfalt im Alltag steckt: längere Landstraßenabschnitte, dynamischere Fahrten und Situationen, in denen Reserven helfen. Wer ein Motorrad möchte, das sich vielseitiger anfühlt und auch bei Tempo oder wechselnden Bedingungen souveräner wirkt, liegt mit der Voge meist richtig. Kurz gesagt: Honda für entspanntes, unkompliziertes Fahren – Voge für mehr Durchzug, Vielseitigkeit und Reserven.