UVP 4.709 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 12.499 €
Baujahr von 2018 bis 2020
Hondas Frontalangriff auf Royal Enfield
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Adventure ohne Abenteuer
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Pro und Kontra

Pro:
  • Sound
  • schöne Retro-Optik
  • einfachstes Fahrverhalten
  • Honda Qualität
  • gute Reifen von Metzeler
  • niedriger Verbrauch, große Reichweite
  • günstiger Preis
Kontra:
  • beschränkte Leistung
  • langweilige Farben
Pro:
  • sauber durchkonstruiertes Motorrad
  • Motor - kräftig und drehmomentstark
  • Preis/Leistung
  • Sitzposition
  • Verarbeitung
Kontra:
  • sauber durchkonstruiertes Motorrad ;) - siehe Fazit
  • TFT-Display lädt zur Ablenkung ein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht178kg
Radstand1.440mm
Länge2.175mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.100mm
Gewicht215kg
Radstand1.500mm
Länge2.160mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 850 mm
Höhe1.375mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder Viertakt
Hubraum348ccm
Hub90mm
Bohrung70mm
Kühlungluftgekühlt
AntriebKette
Gänge5
Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile
Hubraum847ccm
Hub59mm
Bohrung78mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung21 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment29 NM bei 3.000 U/Min
Höchstgeschw.114km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite600km
Leistung115 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment88 NM bei 8.500 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite310km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vornekonventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 19'
Reifen hinten150/70 17'
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneTeleskopgabel (Federweg 137)mm
Federung hintenSchwinge (Federweg 142)mm
Aufhängung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Federbein
Reifen vorne120/70ZR17M/C
Reifen hinten180/55ZR17M/C

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 245 mm)

Fazit

Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?
 
Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 3.900€ (ohne Überführung)
  • Verfügbarkeit: seit 02/2025
  • Farben: grau, blau, schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Der Autor dieser Zeilen gibt es gerne zu: Er hat ein Faible für etwas schräge Motorräder, Typen und Tätigkeiten. Mir ist die Yamaha deshalb in ihrer Unaufgeregtheit zu distanziert, was aber eine rein persönliche Wertung ist.
Die Yamaha versucht sehr erfolgreich alles Schräge außer Schräglagen aus ihrem Leben zu verbannen. Sie ist ein echter Tipp und wird sich auf dem Markt mit all ihren Fähigkeiten sicher behaupten - die Yamaha Tracer 900 GT ist ideal für Leute, die ungern Fehler machen oder fahren. 

Typen wie ich müssen weitersuchen. Kennt man ja ...

Unser Dank an Motorrad Ruser für das Bereitstellen des Testbikes.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.400€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 7.500€
  • Baujahre: seit 2015
  • Verfügbarkeit: gut
  • Farben: blau, schwarz, grau

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Honda GB 350 S vs Yamaha Tracer 900 GT – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten verkörpern, wird der Vergleich besonders spannend: Die Honda GB 350 S steht für entspanntes Fahren, klare Linien und einen alltagstauglichen Charakter. Die Yamaha Tracer 900 GT dagegen ist deutlich auf Komfort und Vielseitigkeit ausgelegt – mit dem Anspruch, auch längere Strecken souverän zu begleiten. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede: Wie fühlt sich das Fahren an, wie wirkt die Ausstattung im Alltag und welche Stärken zeigen sich dort, wo es wirklich zählt?

Grundcharakter im Vergleich: entspannter Klassiker vs. sportlich-tourende Allrounderin

Die Honda GB 350 S wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf das Wesentliche reduziert ist. Der Fokus liegt auf einem ruhigen, gutmütigen Fahrgefühl, das sich besonders im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Touren auszahlt. Wer gerne entspannt unterwegs ist, findet hier eine Maschine, die nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt, sondern einfach mitgeht.

Die Yamaha Tracer 900 GT ist dagegen die Kategorie „mehr Motorrad für mehr Situationen“. Sie spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Strecke länger wird oder wenn unterschiedliche Fahrmodi und Komfortelemente den Unterschied machen. Das Motorrad ist spürbar darauf ausgelegt, auch bei höheren Geschwindigkeiten und wechselnden Bedingungen stabil und angenehm zu bleiben.

Motor und Fahrgefühl: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Honda GB 350 S steht für ein harmonisches Ansprechverhalten und einen Charakter, der eher auf gleichmäßiges Fahren setzt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn der Alltag im Vordergrund steht – etwa beim Pendeln oder bei Touren, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte, um zügig voranzukommen.

Die Yamaha Tracer 900 GT bringt dagegen mehr „Biss“ in den Fahralltag. Der Motorcharakter wirkt dynamischer und unterstützt zügiges Beschleunigen sowie flüssiges Überholen. Dabei bleibt das Motorrad nicht nur auf Tempo ausgelegt: Die Abstimmung zielt auch auf kontrolliertes Fahren ab, sodass sich die Tracer nicht wie ein reines Sportgerät anfühlt, sondern wie ein komfortabler Begleiter mit Reserven.

Stärken und Schwächen beim Fahrgefühl

Honda GB 350 S: Stärke ist die entspannte Art, die das Fahren leicht macht. Schwäche kann sein, dass wer sehr sportliche Ansprüche hat oder häufig hohe Geschwindigkeiten fährt, schneller an Grenzen des „Wohlfühl-Charakters“ stößt.

Yamaha Tracer 900 GT: Stärke ist die souveräne Dynamik und die Fähigkeit, verschiedene Situationen gut zu meistern. Schwäche kann sein, dass das Motorrad durch seine Ausrichtung und Ausstattung im Alltag etwas „mehr“ ist – etwa im engen Stadtverkehr oder wenn man ein besonders leichtes Handling sucht.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Beim Handling zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Honda GB 350 S ist spürbar auf leichtes, unkompliziertes Bewegen ausgelegt. Das macht sie angenehm in der Stadt, auf Landstraßen und in Kurven, in denen man gerne flüssig fährt. Die Maschine wirkt dabei berechenbar und unterstützt eine entspannte Linie.

Die Yamaha Tracer 900 GT spielt ihre Stärken vor allem bei Stabilität und Komfort aus. Gerade auf längeren Strecken wirkt das Fahrwerk so, dass man sich auf die Straße konzentrieren kann, statt ständig nachzusteuern. In schnellen Passagen und bei wechselndem Untergrund zeigt sich die Touring-Ausrichtung: Das Motorrad bleibt ruhig, die Fahrbahn wird gut „übersetzt“.

Kurven und Alltag

In engen Bereichen ist die Honda GB 350 S meist die angenehmere Wahl, weil sie sich leichter anfühlt und weniger „Touring-Gewicht“ mitbringt. Die Yamaha Tracer 900 GT ist in Kurven ebenfalls stark, aber sie wirkt eher wie ein Motorrad, das man mit Ruhe und Schwung bewegt – weniger wie ein reines „Zwischen-den-Autos“-Gerät.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit

Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass man im Alltag sicher unterwegs ist. Im Vergleich fällt auf: Die Honda GB 350 S wirkt besonders dann stimmig, wenn man vorausschauend fährt und Bremsmanöver sauber dosiert. Das passt gut zum entspannten Charakter und zur typischen Nutzung.

Die Yamaha Tracer 900 GT bietet im Touring-Kontext ein stärkeres Sicherheitsgefühl, weil sie für höhere Belastungen und längere Fahrten ausgelegt ist. Gerade wenn man häufiger zügig unterwegs ist oder mit Gepäck plant, spielt die Tracer ihre Stärken aus: Bremsleistung und Kontrolle wirken auf Langstrecke besonders passend.

Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltagstauglichkeit

Hier trennt sich die Spreu schnell: Die Honda GB 350 S ist auf eine natürliche, eher klassische Sitzhaltung ausgelegt. Das unterstützt ein entspanntes Fahrgefühl und macht das Motorrad für kürzere Touren oder den täglichen Gebrauch attraktiv. Wer gerne „einfach draufsetzt und losfährt“, findet hier eine unkomplizierte Basis.

Die Yamaha Tracer 900 GT ist dagegen klar auf Komfort ausgelegt. Der Windschutz und die Touring-orientierte Ergonomie helfen dabei, auch bei längeren Fahrten weniger ermüdend unterwegs zu sein. Das macht die Tracer besonders interessant, wenn regelmäßig längere Strecken anstehen oder wenn man Wert auf eine Ausstattung legt, die den Alltag erleichtert.

Stärken und Schwächen bei Komfort

Honda GB 350 S: Stärke ist die unkomplizierte Ergonomie und das angenehme „Low-Key“-Fahren. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Autobahn- oder Schnellfahrten der Touring-Fokus fehlt.

Yamaha Tracer 900 GT: Stärke ist der Komfort für längere Strecken und die spürbare Unterstützung durch Windschutz und Ausstattung. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Stadtverkehr durch seine Touring-Ausrichtung weniger „leichtfüßig“ wirkt als die GB 350 S.

Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt

Die Honda GB 350 S setzt auf eine stimmige, eher reduzierte Motorrad-Philosophie. Das ist ein Vorteil, wenn man ein Motorrad möchte, das nicht überladen wirkt und sich auf Fahrspaß und Alltag konzentriert. Für viele Nutzer ist genau diese Klarheit ein Pluspunkt.

Die Yamaha Tracer 900 GT ist deutlich stärker auf „Praxis mit Komfort“ getrimmt. Gerade im Vergleich zeigt sich: Die Tracer ist ein Motorrad, das man gerne für Touren nutzt, bei denen man nicht nur fahren, sondern auch ankommen möchte – mit weniger Stress und mehr Komfort. Die Ausstattung wirkt dabei wie ein Werkzeugkasten für verschiedene Einsatzzwecke.

Gepäck, Touren und Nutzungsszenarien

Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder regelmäßig längere Strecken plant, findet in der Yamaha Tracer 900 GT die passendere Basis. Wer dagegen vor allem kurze Wege, Landstraßenfahrten und ein unkompliziertes Handling sucht, wird mit der Honda GB 350 S schneller glücklich.

Wirtschaftlichkeit und Kaufentscheidung: Neu vs. Gebraucht im Blick

Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrspaß auch Faktoren wie Wartungsaufwand, Ersatzteilverfügbarkeit und die typische Nutzung eine Rolle. Im Vergleich wirkt die Honda GB 350 S oft wie die pragmatische Wahl für den Alltag: Sie passt zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das unkompliziert bleibt und sich gut in den Alltag integrieren lässt.

Die Yamaha Tracer 900 GT ist hingegen eher die Wahl für Nutzer, die ein Motorrad möchten, das viele Rollen abdeckt: Pendeln, Touren, längere Fahrten und komfortables Reisen. Wer diese Vielseitigkeit wirklich nutzt, bekommt hier einen Gegenwert, der über reinen Fahrspaß hinausgeht.

Für wen welches Motorrad? Fazit

Fazit: Die Honda GB 350 S ist die bessere Wahl für alle, die ein unkompliziertes, entspanntes Motorrad für den Alltag und für kurze bis mittlere Touren suchen. Sie punktet mit einem harmonischen Fahrgefühl, einer klaren, nicht überladenen Ausrichtung und einem Handling, das im Alltag leicht wirkt. Wer vor allem Stadtverkehr, Landstraße und „einfach losfahren“ im Blick hat, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket.

Die Yamaha Tracer 900 GT passt am besten zu Fahrern, die mehr Komfort und Touring-Fokus möchten: längere Strecken, höhere Ansprüche an Stabilität und Windschutz sowie eine Ausstattung, die das Motorrad vielseitig macht. Wer regelmäßig weitere Distanzen fährt oder ein Motorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, bekommt mit der Tracer die passendere Basis. Kurz gesagt: GB 350 S für entspanntes Alltagsfahren, Tracer 900 GT für komfortables Reisen und Vielseitigkeit.

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