| UVP | 32.149 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 17.490 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Motorleistung
- präzises Fahrwerk
- Komfort
- Assistenzsysteme
- Verarbeitung
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 365 | kg |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Länge | 2.475 | mm |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Sitzhöhe: | 745 | mm |
| Höhe | 925 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 795-820 | mm |
| Höhe | 1.117 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.833 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.198 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 170 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 147 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 124 NM bei 7.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 255 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 350 | km |
Fahrwerk
| Reifen vorne | 130/70-18 | |
| Reifen hinten | 200/55-16 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 149)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit - auf ewig jung
Sie ist natürlich ein Spielzeug, eines für ältere Kinder, die mindestens 17.290 Euro für ihr Geschenk ausgeben wollen (und können). Höret meine Worte: Jeder Cent davon ist gut angelegt!
Bevor ich es vergesse: Mittlerweile habe ich das Datenblatt studiert. Die Duc ist nicht nur in Sachen Motor und Fahrwerk voll auf der Höhe der Zeit, sondern auch in Sachen Assistenzsysteme: Serie sind Wheelie Control, Kurven-ABS von Bosch, Traktionskontrolle, Ride By Wire und drei Fahrmodi ...
… nicht mal dieses Vorurteil hat mehr Bestand.
Das Testbike wurde uns von Ducati Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Honda GL 1800 Gold Wing vs. Ducati Monster 1200 S – Motorradvergleich im Detail
Manchmal ist ein Vergleich besonders spannend, weil er zwei völlig unterschiedliche Philosophien auf die Straße bringt. Die Honda GL 1800 Gold Wing steht für entspannte Touren, viel Komfort und eine souveräne Art, Kilometer zu sammeln. Die Ducati Monster 1200 S dagegen verkörpert das klassische Naked-Bike-Gefühl: direkt, kompakt, verspielt im Handling und mit einem Charakter, der Lust auf Kurven macht. Wer sich zwischen diesen beiden Modellen entscheidet, sucht im Grunde nach der passenden Art zu fahren – und genau darum geht es in diesem Vergleich.
Grundidee: Tourenkomfort vs. Naked-Bike-Agilität
Honda GL 1800 Gold Wing – gebaut für lange Strecken
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist ein Motorrad, das sich wie eine Reiseeinheit anfühlt. Der Fokus liegt auf Stabilität, Ruhe und einem Fahrgefühl, das auch nach vielen Stunden noch entspannt bleibt. Gerade auf Autobahn und Landstraße spielt die Gold Wing ihre Stärken aus: Sie wirkt geduldig, lässt sich gleichmäßig bewegen und unterstützt den Fahrer dabei, die Strecke zu genießen statt zu kämpfen.
Ducati Monster 1200 S – kompakt, direkt, kurvenorientiert
Die Ducati Monster 1200 S ist dagegen ein Motorrad, das mehr nach „Fahren“ als nach „Ankommen“ klingt. Als Naked Bike ist sie spürbar leichter im Gefühl und lädt dazu ein, die Linie in Kurven aktiv zu gestalten. Das Handling wirkt lebendig, die Sitzposition ist näher am sportlichen Alltag und das Motorrad vermittelt eine unmittelbare Rückmeldung. Wer häufig kurze Strecken fährt oder gern dynamisch unterwegs ist, findet hier eine andere Art von Motorradspaß.
Motor und Charakter: souveränes Reisen vs. markantes Ansprechverhalten
Wie sich die Motorwelten unterscheiden
Im Vergleich zeigt sich: Die Honda GL 1800 Gold Wing ist auf gleichmäßige Kraftentfaltung ausgelegt. Das Motorrad wirkt dabei weniger „zackig“, sondern eher wie ein Motor, der jederzeit bereit ist, ohne hektisch zu werden. Dadurch entsteht ein sehr angenehmes Fahrgefühl, besonders bei konstantem Tempo oder bei längeren Autobahnabschnitten.
Die Ducati Monster 1200 S setzt hingegen stärker auf ein spürbar sportliches Ansprechverhalten. Das Motorrad fühlt sich in der Beschleunigung lebendiger an und unterstützt dynamische Fahrweisen. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Überholen wirkt die Ducati direkter und „präsenter“.
Stärken und Schwächen im Alltag
Die Stärke der Gold Wing liegt darin, dass sie auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar bleibt und den Fahrer nicht aus dem Rhythmus bringt. Eine mögliche Schwäche ist das Gewicht im Gefühl: Wer oft enge Stadtpassagen fährt oder häufig rangieren muss, merkt, dass die Gold Wing eher für „große Wege“ gemacht ist.
Die Ducati punktet mit Agilität und einem Fahrgefühl, das schnell Lust auf Kurven macht. Als Gegenpol kann die Monster im Komfortanspruch weniger „entspannend“ wirken, vor allem wenn längere Strecken in einem eher ruhigen Tempo geplant sind.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Distanz vs. Wendigkeit im Kopf
Honda: ruhige Führung, souveräne Stabilität
Die Honda GL 1800 Gold Wing vermittelt vor allem eines: Stabilität. Das Fahrwerk unterstützt eine ruhige Linie, und das Motorrad bleibt auch bei längeren Fahrten gelassen. Gerade auf Autobahn und bei gleichmäßiger Fahrweise ist das ein echter Vorteil, weil die Konzentration weniger auf „Ausgleichen“ als auf „Genießen“ liegt.
Ducati: präzise Rückmeldung, sportliche Dynamik
Die Ducati Monster 1200 S spielt ihre Stärken im aktiven Fahren aus. Das Handling wirkt kompakt, die Maschine lässt sich zügig in die gewünschte Richtung bringen und unterstützt eine dynamische Gangart. Wer gern auf Landstraßen unterwegs ist und Kurven nicht nur durchfährt, sondern gestaltet, wird die Ducati als deutlich „näher“ am Fahrer erleben.
Vergleich der Fahrpraxis
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Gold Wing ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem stabil und komfortabel über lange Strecken führen soll. Die Monster ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad agil und direkt sein soll – besonders in Situationen, in denen häufig beschleunigt, gebremst und umgelegt wird.
Sitzposition und Komfort: entspannte Reisehaltung vs. sportlicher Naked-Ansatz
Gold Wing: Komfort als Konzept
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist im Komfortbereich klar im Vorteil. Die Sitzhaltung wirkt auf Langstrecke ausgelegt, und das Motorrad unterstützt eine entspannte Körperposition. Das ist besonders dann relevant, wenn häufig mit Pausen gefahren wird oder wenn längere Touren geplant sind, bei denen nicht jede Stunde „sportlich“ sein muss.
Monster 1200 S: aufrechte Nähe zur Straße
Die Ducati Monster 1200 S bietet eine Sitzposition, die mehr nach „Naked“ aussieht: nah an der Straße, mit einem Gefühl von Kontrolle und direkter Verbindung. Das ist ideal für Fahrten, bei denen der Fokus auf Kurven, Beschleunigung und einer lebendigen Interaktion mit dem Motorrad liegt.
Stärken und Schwächen
Die Stärke der Gold Wing ist die entspannte Ergonomie. Eine mögliche Schwäche ist, dass die Monster im Vergleich „leichter“ und spontaner wirkt – vor allem, wenn die Fahrt eher kurz und abwechslungsreich ist.
Die Ducati punktet mit dem sportlichen Alltagsgefühl. Als Schwäche kann sich bei sehr langen Strecken der Komfort weniger „reiseorientiert“ anfühlen als bei der Gold Wing.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bremsgefühl im Vergleich
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie in der Praxis kontrollierbar bleiben. Die Honda GL 1800 Gold Wing spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert wird und das Motorrad dabei stabil bleiben soll. Das Bremsgefühl wirkt auf Langstrecke oft besonders „ruhig“.
Die Ducati Monster 1200 S wirkt beim Bremsen eher sportlich und direkt. Das passt zum Charakter des Naked Bikes: präzise Dosierung, schnelle Reaktion und ein Gefühl, das zu dynamischerem Fahren einlädt.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung vs. sportliche Kontrolle
Honda: Elektronik für entspanntes Fahren
Die Honda GL 1800 Gold Wing setzt auf ein Gesamtpaket, das den Fahrer im Alltag entlastet. Elektronik und Assistenzsysteme unterstützen dabei, dass das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbar bleibt. Das ist besonders wertvoll, wenn Touren geplant sind, bei denen Wetter, Verkehr und Streckenprofil variieren.
Ducati: Elektronik als Werkzeug für Dynamik
Die Ducati Monster 1200 S nutzt Elektronik eher als „Werkzeug“ für sportliche Kontrolle. Das Motorrad wirkt dadurch in der Dynamik gut steuerbar, ohne den Fahrer komplett aus der Interaktion zu nehmen. Wer gern mit Gas und Linie arbeitet, profitiert von einem System, das die sportliche Ausrichtung unterstützt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Autobahn
Gold Wing im Alltag
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist im Alltag vor allem dann stark, wenn die Fahrten nicht nur aus kurzen Abschnitten bestehen. Auf Autobahn und längeren Landstraßen zeigt sie, warum sie als Tourenmaschine so beliebt ist: gleichmäßiges Tempo, ruhige Führung und ein Komfortniveau, das den Tag verlängert.
Monster 1200 S im Alltag
Die Ducati Monster 1200 S ist besonders dort überzeugend, wo es häufig um Wendigkeit und spontane Fahrmanöver geht. In der Stadt und auf kurvigen Strecken wirkt sie „handlicher“ und motiviert zu einem aktiven Fahrstil. Für Pendelstrecken oder Wochenendtouren mit Fokus auf Fahrspaß ist sie oft die passendere Wahl.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrprofil?
Wenn lange Touren im Vordergrund stehen
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Komfort, Stabilität und entspannter Langstrecke liegt. Wer regelmäßig größere Distanzen fährt, wird die Gold Wing als „verlässlichen Reisebegleiter“ erleben.
Wenn Kurven, Dynamik und Naked-Feeling zählen
Die Ducati Monster 1200 S ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem agil, direkt und sportlich sein soll. Wer gern zügig unterwegs ist, die Straße aktiv nutzt und ein Motorrad sucht, das sich schnell „in Fahrt“ anfühlt, findet in der Monster 1200 S einen starken Partner.
Fazit:
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist für Fahrerinnen und Fahrer die richtige Wahl, wenn Komfort, Ruhe und souveräne Langstreckenleistung im Mittelpunkt stehen. Sie eignet sich besonders für Touren, bei denen viele Kilometer entspannt abgerissen werden sollen und das Motorrad dabei stabil und berechenbar bleibt. Die Ducati Monster 1200 S passt besser zu einem Fahrprofil, das Dynamik, Wendigkeit und ein direktes Naked-Bike-Feeling sucht. Auf kurvigen Strecken und bei häufig wechselnden Situationen wirkt sie lebendiger und motiviert zu einem aktiven Fahrstil. Wer also vor allem reisen möchte, wird mit der Gold Wing glücklicher. Wer dagegen mehr Wert auf Agilität und sportliche Interaktion legt, findet in der Monster 1200 S die passendere Wahl.