| UVP | 32.149 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Optik
- Sound
- Motor
- Ausstattung
- Auftritt
- Coolness-Faktor
- eingeschränkter Soziuskomfort
- enger Kniewinkel
- USB und Heizgriffe nur gegen Aufpreis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 365 | kg |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Länge | 2.475 | mm |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Sitzhöhe: | 745 | mm |
| Höhe | 925 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.493 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.493 | mm |
| Sitzhöhe: | 838 | mm |
| Höhe | 1.130 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.833 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 170 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 120 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 283 | km |
Fahrwerk
| Reifen vorne | 130/70-18 | |
| Reifen hinten | 200/55-16 | |
| Rahmenbauart | Monocoque | |
| Federung vorne | Marzocchi USD 43 mm voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein / voll einstellbar (Federweg 160)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 190/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe 320 mm / Brembo M50 Monoblock / 4 Kolben Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremszange ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Zugegeben: Im Vergleich zu den Wettbewerbern kostet die Ducati Streetfighter V2 ein paar Euro mehr. Dafür bekommt man aber auch eine exquisite Maschine, die sich super fährt und technisch so gut ausgestattet ist wie die große Schwester Streetfighter V4. Wer auf V2-Maschinen steht und einen Streetfighter sucht, der hat außer der KTM 990 Duke wenig Alternativen. Allerdings gibt es da ja noch die Monster V2 von Ducati, die etwas puristischer daherkommt und ab nächstem Jahr ebenfalls den neuen V2-Motor beherbergt. Da wird der eine oder andere Ducati-Fan sicherlich ins Grübeln kommen: Monster oder Streetfighter?Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine Streetfighter V2 als auch eine V2s als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
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Honda GL 1800 Gold Wing vs. Ducati Streetfighter V2: Zwei Welten, ein Vergleich
Manchmal könnten zwei Motorräder unterschiedlicher kaum sein: Die Honda GL 1800 Gold Wing steht für ausgedehnte Touren, souveränen Komfort und eine Reise, die sich eher nach „ankommen“ als nach „durchhalten“ anfühlt. Die Ducati Streetfighter V2 dagegen ist ein kompromissloses Nakedbike, das auf kurze Wege, schnelle Richtungswechsel und einen klaren Fokus auf Fahrspaß ausgelegt ist. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend: Welche Stärken überwiegen – wenn es um Alltag, Landstraße oder längere Strecken geht?
Grundcharakter: Tourer-Gefühl vs. Nakedbike-Attitüde
Die Gold Wing wirkt wie ein rollendes Gesamtkonzept. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, lange Strecken entspannt zu bewältigen. Der Motor und die Abstimmung zielen auf gleichmäßige Leistungsentfaltung und ruhiges Tempo – auch dann, wenn die Route länger wird oder der Verkehr dichter.
Die Streetfighter V2 ist dagegen deutlich „direkter“. Als Nakedbike setzt sie auf ein agiles Fahrgefühl und eine sportliche, aufmerksame Haltung. Der Charakter ist weniger auf gleichmäßiges Gleiten ausgelegt, sondern auf Dynamik: Gas geben, reagieren, beschleunigen, wieder neu ansetzen. Wer gern zügig fährt und Kurven als Spielplatz sieht, findet hier eine klare Ansage.
Motor und Leistungsgefühl: Souveränität vs. Punch
Im Vergleich zeigt sich ein großer Unterschied im Motoransatz. Die Honda GL 1800 Gold Wing liefert ihre Stärke vor allem durch Durchzug und Gelassenheit. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Strecken nicht nur schnell, sondern auch komfortabel gefahren werden sollen. Die Leistungsentfaltung wirkt dabei weniger „spontan-bissig“, sondern eher wie ein gleichmäßiger Schub, der auch bei längeren Fahrten wenig Stress erzeugt.
Die Ducati Streetfighter V2 setzt stärker auf agiles Ansprechverhalten und spürbaren Vortrieb beim Beschleunigen. Das Motorrad wirkt lebendiger, wenn es darum geht, aus Kurven heraus zügig Tempo aufzubauen. Während die Gold Wing eher die Ruhe in den Vordergrund stellt, bringt die Streetfighter V2 mehr „Motivation“ ins Fahrgefühl – besonders bei sportlicher Fahrweise.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Distanz vs. Wendigkeit im Fokus
Bei der Gold Wing steht die Stabilität im Vordergrund. Das Motorrad vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn die Geschwindigkeit konstant bleibt oder wenn die Strecke wellig wird. Gerade auf langen Fahrten ist das ein Vorteil: weniger Ermüdung, mehr Kontrolle, ein Fahrstil, der sich wie „getragen“ anfühlt.
Die Streetfighter V2 spielt ihre Stärken im Handling aus. Das Nakedbike wirkt leichter in der Reaktion, unterstützt schnelle Richtungswechsel und macht Kurvenfahrten dynamischer. Wer gern mit dem Motorrad „arbeitet“, also Linie, Gas und Blickführung eng zusammenbringt, wird die Agilität besonders schätzen.
Kurvengefühl im Vergleich
In der Praxis zeigt sich: Die Gold Wing ist in Kurven nicht „langsam“, aber sie fühlt sich eher wie ein Tourer an, der souverän durchzieht. Die Streetfighter V2 dagegen lädt dazu ein, Kurven aktiv zu gestalten. Das macht den Unterschied zwischen „entspannt ankommen“ und „sportlich genießen“ deutlich.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen vs. sportliche Dosierbarkeit
Beide Motorräder sind auf ihre Art auf Kontrolle ausgelegt. Die Gold Wing punktet mit einem Gefühl von Verlässlichkeit – besonders dann, wenn man mit Gepäck oder bei längeren Etappen unterwegs ist. Die Bremsleistung wirkt darauf abgestimmt, auch bei wechselnden Bedingungen ruhig und berechenbar zu bleiben.
Die Streetfighter V2 zielt stärker auf sportliche Dosierbarkeit. Beim zügigen Fahren und in Situationen, in denen schnelle Reaktionen gefragt sind, wirkt das Bremssystem direkter. Das unterstützt einen Fahrstil, der mehr Dynamik verlangt.
Ausstattung und Komfort: Reise-Setup vs. Naked-Essenz
Der größte Unterschied im Alltag liegt oft nicht im Motor, sondern im Gesamtkonzept. Die Gold Wing ist als Tourer gebaut: Komfort, Ergonomie und eine Ausstattung, die lange Fahrten erleichtert, stehen im Vordergrund. Das Motorrad ist dafür gemacht, dass sich auch nach vielen Stunden noch „alles stimmt“.
Die Streetfighter V2 ist dagegen bewusst reduziert. Sie konzentriert sich auf das Wesentliche: Fahrgefühl, Performance und eine klare, sportliche Optik. Das bedeutet nicht, dass Komfort fehlt – aber der Fokus liegt weniger auf Reise-„Wohnlichkeit“ und mehr auf dem unmittelbaren Fahrspaß.
Ergonomie und Sitzposition
Die Gold Wing bietet eine Sitzhaltung, die auf längere Strecken ausgelegt ist. Die Streetfighter V2 bringt eine sportlichere Haltung mit, die das Motorrad wendiger wirken lässt, aber auch mehr Aufmerksamkeit bei längeren Fahrten verlangt.
Alltagstauglichkeit: Stadt und Pendeln vs. Langstrecke
Im Stadtverkehr zeigt sich ein typischer Gegensatz: Die Streetfighter V2 wirkt durch ihre kompaktere Ausrichtung und das agile Handling leichter „im Flow“. Sie macht kurze Strecken, Ampelphasen und spontane Ausfahrten besonders attraktiv.
Die Gold Wing ist im Alltag ebenfalls nutzbar, aber sie spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn die Fahrt nicht bei „kurz“ endet. Wer häufig lange Strecken fährt oder regelmäßig in den Urlaub startet, bekommt hier ein Motorrad, das die Reiseplanung entspannter macht.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda GL 1800 Gold Wing
Stärken: Komfort und Reisegefühl, souveräner Motorcharakter, stabile Fahrweise bei längeren Etappen, ein Gesamtkonzept, das Stress aus der Fahrt nimmt.
Schwächen: Weniger „leichtfüßig“ im sportlichen Handling als ein Nakedbike; wer vor allem kurze, dynamische Fahrten sucht, könnte den Tourer-Charakter als weniger passend empfinden.
Ducati Streetfighter V2
Stärken: Agilität und direktes Fahrgefühl, sportliche Dynamik beim Beschleunigen, klare Ausrichtung auf Kurven und zügiges Fahren, Nakedbike-Charakter mit viel „Unmittelbarkeit“.
Schwächen: Für sehr lange Strecken ist die Priorität stärker auf Fahrspaß als auf maximalen Reise-Komfort gesetzt; wer vor allem entspannt cruisen möchte, könnte den Tourer-Vorteil der Gold Wing vermissen.
Welche Wahl passt? Empfehlung nach Fahrprofil
Die Entscheidung wird leichter, wenn das eigene Fahrprofil klar ist. Die Gold Wing ist die richtige Wahl, wenn längere Strecken, Komfort und ein ruhiges, souveränes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für Tourenfahrer, die gern mit wenig „Fahrstress“ unterwegs sind und auch nach vielen Kilometern noch entspannt ankommen möchten.
Die Streetfighter V2 ist die bessere Wahl, wenn Fahrspaß im Alltag Priorität hat: schnelle Richtungswechsel, sportliches Ansprechverhalten und ein Motorrad, das Kurven und Beschleunigung in den Mittelpunkt stellt. Sie passt zu Fahrern, die gern dynamisch unterwegs sind und das Motorrad als aktives Erlebnis sehen.
Fazit:
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist das Motorrad für alle, die vor allem Reisen, Komfort und Souveränität suchen. Der Vergleich zeigt: Während die Ducati mehr „Biss“ und Agilität liefert, gewinnt die Gold Wing mit ihrem tourentauglichen Gesamtkonzept – besonders auf langen Strecken, bei gleichmäßigem Tempo und wenn Entspannung wichtiger ist als maximale Sportlichkeit.
Die Ducati Streetfighter V2 empfiehlt sich dagegen für Fahrer, die direktes Handling, sportliche Dynamik und Nakedbike-Charakter bevorzugen. Wer Kurven aktiv angeht, gern beschleunigt und das Motorrad im Alltag als lebendiges Werkzeug für Fahrspaß nutzt, wird hier deutlich mehr „Unmittelbarkeit“ finden.
Kurz gesagt: Gold Wing für die große Tour mit Komfortfokus, Streetfighter V2 für dynamische Fahrten mit sportlichem Anspruch.