| UVP | 32.149 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 365 | kg |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Länge | 2.475 | mm |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Sitzhöhe: | 745 | mm |
| Höhe | 925 | mm |
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.833 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 170 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
Fahrwerk
| Reifen vorne | 130/70-18 | |
| Reifen hinten | 200/55-16 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
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Honda GL 1800 Gold Wing vs. Suzuki GSX-8T – welcher Vergleich passt zum Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda GL 1800 Gold Wing und die Suzuki GSX-8T, wird der Vergleich schnell spannend: Hier steht eine etablierte Grand-Touring-Legende mit Fokus auf Langstrecke und Komfort, dort ein moderner Allrounder, der sich vor allem durch Agilität und eine zeitgemäße Ausrichtung für den Alltag auszeichnet. Beide Modelle können viel – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.
Im Folgenden geht es nicht um reine Datenlisten, sondern darum, wie sich die Stärken und Schwächen im Alltag und auf Touren bemerkbar machen. Dabei werden die typischen Eigenschaften beider Motorräder miteinander abgeglichen: Fahrgefühl, Handling, Komfort, Elektronik, Alltagstauglichkeit und die Frage, wie gut sich das jeweilige Konzept für längere Strecken eignet.
Grundkonzept im Vergleich: Grand Touring vs. sportlicher Allrounder
Honda GL 1800 Gold Wing: Komfort und Ruhe als Kernidee
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist als Reise-Maschine gedacht, die lange Strecken möglichst entspannt macht. Das merkt man an der Gesamtauslegung: Der Fokus liegt auf stabilem Geradeauslauf, hohem Windschutz und einem Fahrgefühl, das auch nach vielen Stunden nicht „kippt“. Die Gold Wing wirkt wie ein System aus Motor, Verkleidung und Fahrwerksabstimmung, das den Fahrer möglichst wenig arbeiten lässt.
Suzuki GSX-8T: Agilität und Alltagstauglichkeit im Vordergrund
Die Suzuki GSX-8T ist dagegen stärker auf Flexibilität ausgelegt. Sie fühlt sich im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken oft leichter an, weil das Konzept mehr auf Handlichkeit und direkte Rückmeldung setzt. Wer häufig zwischen Alltag, Feierabendrunde und Wochenendtour wechselt, findet in diesem Ansatz meist die passendere Basis.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Charakter im Fahrbetrieb zeigen
Gold Wing: souveränes Drehmoment für lange Strecken
Die Gold Wing steht für einen Antrieb, der vor allem durch Durchzug und Gelassenheit überzeugt. Gerade bei konstantem Tempo oder beim Überholen auf Autobahn und Landstraße spielt die Charakteristik ihre Vorteile aus: Der Motor wirkt weniger wie ein „Sportgerät“, sondern eher wie ein Kraftpaket, das die Geschwindigkeit ohne Stress hält. Das reduziert die Notwendigkeit, ständig zu arbeiten – ein klarer Pluspunkt für Touren.
GSX-8T: sportlicherer Zugriff und lebendigeres Gefühl
Die GSX-8T wirkt im Vergleich oft „näher am Fahrer“. Der Antrieb unterstützt ein dynamischeres Fahren, bei dem Gasannahme und Schaltgefühl stärker im Vordergrund stehen. Das ist besonders dann spürbar, wenn es kurvig wird oder wenn im Alltag häufig beschleunigt und verzögert wird. Für kürzere bis mittlere Touren kann das deutlich mehr Spaß bringen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Gold Wing: ruhiger Lauf, aber weniger „leichtfüßig“
Die Gold Wing ist auf Stabilität ausgelegt. Auf längeren Strecken, bei wechselnden Bedingungen und bei höheren Geschwindigkeiten wirkt das Fahrwerk oft wie ein Sicherheitsnetz: Es bleibt kontrolliert, die Maschine liegt satt und vermittelt Vertrauen. Der Nachteil ist die typische Konsequenz eines großen Touring-Konzepts: In engen Situationen oder beim Rangieren kann die Größe und das Gesamtgewicht spürbar werden. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, merkt das schneller.
GSX-8T: wendiger Charakter für Alltag und Kurven
Die GSX-8T spielt ihre Stärken vor allem in Szenarien aus, in denen Agilität zählt. Das Handling wirkt oft direkter, die Maschine lässt sich leichter positionieren und unterstützt ein zügiges Fahren in Kurven. Schwächen zeigen sich eher dort, wo lange Autobahnphasen mit viel Wind und hoher Dauerlast im Fokus stehen: Dann wird Komfort wichtiger, und ein sportlicheres Konzept kann weniger „entspannend“ wirken als ein ausgewiesenes Touring-Bike.
Bremsen und Sicherheit: Wie viel Reserven im Alltag wirklich zählen
Beide Motorräder sind grundsätzlich auf sicheres Fahren ausgelegt, aber die Prioritäten unterscheiden sich. Die Gold Wing profitiert von ihrem Touring-Ansatz: Das System ist darauf ausgelegt, auch bei längeren Fahrten und wechselnden Lastzuständen zuverlässig zu funktionieren. Die GSX-8T wirkt im Vergleich oft „sportlicher“ in der Dosierbarkeit, was im Alltag und bei zügiger Fahrweise Vorteile bringt. Entscheidend ist weniger, welche Bremse „besser“ ist, sondern wie gut sie zum jeweiligen Konzept passt: Touring braucht gleichmäßige Stabilität, Allround braucht intuitive Kontrolle.
Elektronik und Assistenz: Komfort-Features vs. moderne Alltagsunterstützung
Gold Wing: Elektronik als Reiseerleichterung
Bei der Gold Wing steht Elektronik häufig im Dienst des Komforts und der Langstreckenroutine. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad das Fahren „glättet“: weniger Stress, mehr Konstanz. Gerade auf langen Etappen ist das ein echter Vorteil, weil es die Ermüdung reduziert und die Konzentration eher auf die Straße lenkt als auf das ständige Nachregeln.
GSX-8T: moderne Unterstützung für dynamisches Fahren
Die GSX-8T bringt ebenfalls zeitgemäße Elektronik mit, die vor allem für den Alltag und sportlichere Einsätze hilfreich ist. Das kann sich in stabiler Traktion, gut abgestimmten Regelstrategien und einer insgesamt „aktuellen“ Fahrbarkeit zeigen. Wer häufig zwischen unterschiedlichen Situationen wechselt – Stadt, Landstraße, kurze Autobahnabschnitte – profitiert davon, dass das Motorrad schnell in den passenden Modus findet.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie lange entspannt?
Gold Wing: Touring-Ergonomie für lange Stunden
Die Gold Wing ist klar auf Langstreckenkomfort getrimmt. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass der Körper möglichst wenig „arbeitet“. Dazu kommt der Windschutz: Der Fahrer wird spürbar weniger vom Fahrtwind gestört, was gerade bei längeren Autobahnabschnitten den Unterschied macht. Schwächen liegen eher in der „Alltagskomplexität“: Wer selten tourt, könnte den Komfort-Overkill als unnötig empfinden.
GSX-8T: aufrechter, flexibler und oft leichter zu handeln
Die GSX-8T bietet eine Ergonomie, die häufig als alltagstauglich wahrgenommen wird. Die Maschine lässt sich im Alltag leichter bewegen, und die Sitzhaltung unterstützt ein aktiveres Fahren. Für längere Touren kann das je nach Fahrgewohnheit trotzdem sehr gut funktionieren – allerdings ist die Gold Wing in der Kategorie „maximal entspannen“ meist im Vorteil.
Windschutz, Verkleidung und Gepäck: Was für Reisen wirklich zählt
Hier trennt sich die Spreu vom Konzept. Die Gold Wing ist als Reiseplattform gedacht: Windschutz und Verkleidung sind darauf ausgelegt, den Fahrer zu entlasten. Außerdem ist das Thema Gepäck bei einem Touring-Bike meist zentral – die Maschine ist dafür prädestiniert, auch mit zusätzlicher Zuladung stabil und kontrolliert zu bleiben.
Die GSX-8T kann ebenfalls tourentauglich sein, aber eher im Stil „leicht und flexibel“. Wer mit wenig Gepäck unterwegs ist oder Touren plant, bei denen spontane Stopps und kurvige Strecken im Vordergrund stehen, wird das Konzept oft als passend empfinden. Wer dagegen regelmäßig lange Etappen mit viel Gepäck und maximalem Komfort fährt, wird die Gold Wing stärker spüren.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Honda GL 1800 Gold Wing
- Maximaler Touring-Fokus: Komfort und Ruhe auf langen Strecken.
- Stabiler Fahrcharakter bei höheren Geschwindigkeiten.
- Entlastung durch Windschutz und Ergonomie – weniger Ermüdung.
- Elektronik als Reiseunterstützung für konstantes Fahren.
Schwächen der Honda GL 1800 Gold Wing
- Weniger „leichtfüßig“ in engen Situationen und beim Rangieren.
- Konzeptbedingt weniger Alltags-„Schnelligkeit“ im Handling.
- Für reine Kurzstrecken kann der Touring-Ansatz überdimensioniert wirken.
Stärken der Suzuki GSX-8T
- Agiles Handling und gute Positionierbarkeit.
- Lebendiger Fahrcharakter für Kurven und dynamische Einsätze.
- Alltagstauglichkeit durch flexible Fahrbarkeit.
- Moderne Elektronik für sicheres, unkompliziertes Fahren.
Schwächen der Suzuki GSX-8T
- Weniger „Reise-Entspannung“ bei sehr langen Autobahnetappen.
- Komfortfokus ist nicht so stark wie bei einem Grand-Touring-Bike.
- Mit viel Gepäck kann das sportlichere Konzept schneller an Grenzen stoßen.
Welche Wahl ist sinnvoll? Typische Käuferprofile
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welche Marke „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht.
Für wen ist die Honda GL 1800 Gold Wing die bessere Wahl?
Die Gold Wing passt besonders gut, wenn lange Touren, hoher Komfort und ein möglichst stressfreies Fahrgefühl Priorität haben. Wer häufig weite Strecken fährt, Wert auf Windschutz, entspannte Ergonomie und ein Motorrad legt, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, findet in der Gold Wing meist die passendere Basis.
Für wen ist die Suzuki GSX-8T die bessere Wahl?
Die GSX-8T ist ideal, wenn der Alltag einen großen Anteil ausmacht und das Motorrad sowohl für kurze Fahrten als auch für Wochenendtouren genutzt wird. Wer gern zügig fährt, Kurven mag und ein Motorrad möchte, das sich leicht bewegen lässt, wird mit der GSX-8T oft zufriedener sein.
Fazit:
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist die bessere Wahl für alle, die vor allem lange Strecken entspannt zurücklegen möchten. Ihr Touring-Konzept mit starkem Windschutz, ruhigem Fahrverhalten und komfortorientierter Ergonomie spielt die Stärken besonders auf Autobahn und bei ausgedehnten Etappen aus. Wer dagegen häufig in der Stadt unterwegs ist, gern spontan fährt und ein Motorrad sucht, das sich leicht und direkt anfühlt, findet in der Suzuki GSX-8T meist den passenderen Begleiter. Sie punktet mit Agilität, lebendigem Fahrgefühl und moderner Unterstützung für den Alltag. Kurz gesagt: Gold Wing für maximalen Reise-Komfort, GSX-8T für flexible Allround-Touren und Kurvenspaß.