UVP 8.689 €
Baujahr von 2014 bis 2026~
UVP 18.290 €
Baujahr von 2021 bis 2025
Was kann das Update der NC 750 x und was wurde geändert?
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Ist die neue SuperSport eine kleine Panigale oder doch ein Sport-Tourer?
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Pro und Kontra

Pro:
  • praktisches Staufach
  • sehr zugängliches Motorrad
  • einfache Bedienung
  • gutes Display mit Navi-Anbindung via App
  • schöner Sound
  • mehr Power als man erwartet
Kontra:
  • Windschild nicht verstellbar
  • USB-Anschluss nicht Serie
  • keine Blinker-Rückstellung
Pro:
  • hervorragende Bremsen
  • extrem handlicher Kurvenräuber
  • leicht zugänglich
  • echter Duc-Sound
Kontra:
  • großer Wendekreis
  • Wärmeentwicklung an der rechten Seite

Abmessungen & Gewicht

Gewicht216kg
Radstand1.525mm
Länge2.210mm
Radstand1.525mm
Sitzhöhe: 802 mm
Höhe1.330mm
Gewicht210kg
Radstand1.478mm
Länge2.119mm
Radstand1.478mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.155mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum745ccm
Hub80mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum937ccm
Hub68mm
Bohrung94mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung59 PS bei 6.750 U/Min
Drehmoment69 NM bei 4.750 U/Min
Höchstgeschw.173km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite403km
Leistung110 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite270km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneTelegabel 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-ZR17M/C
Reifen hinten160/60-ZR17M/C
RahmenbauartChrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen
Federung vorneÖhlins USD-Gabel 48 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenÖhlins Mono-Federbein einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung (Federweg 144)mm
Aufhängung hintenAluminium-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe mit radial montierten Zweikolbenbremszangen ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe mit Einkolbenbremszange ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen M4.32 (feststehend), radial montiert ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange P34E ( Ø 245 mm)

Fazit

Die Honda NC 750 X ist so etwas wie der VW Golf der Motorräder: Robust, praktisch, alltagstauglich. Das Image ist so lala, aber jeder will sie haben. Dieser Cross-Over war im letzten Jahr immerhin unter den Top 5 der meistverkauften Honda-Motorräder in Deutschland! Sie fährt sich klasse, überfordert niemanden und lässt sich tadellos bedienen. Das neue Cockpit ist stark und die Doppelscheibe vorne hat ihr auch gut getan. Wer auf der Suche nach einem alltagstauglichen Tausendsassa ist und z.B. im Stadtverkehr keinen Bock mehr auf die Schalterei hat, der sollte sich die Honda NC 750 X mit DCT unbedingt ansehen.
 
Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der NC 750 X könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.499€ (ohne DCT)
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 6.500€
  • Baujahre: 2012 - heute 
  • Farben: rot, weiß, schwarz, khaki

Fazit - was bleibt hängen

Junge, was hatten wir Spaß! Vor allem Volker, der mit knapp 250 km/h den Windschutz auf der Autobahn checken wollte, konnte sich ein "Uy, yeah!" nicht verkneifen. Das Windschild ist übrigens verstellbar, allerdings nicht ohne Werkzeug. Der Windschutz ist Sportler-typisch okay, aber der Helm bleibt im Wind. Die 950 ist wie schon gesagt eben doch kein Tourer.
 
Okay, es gibt ein paar Nachteile wie z.B. der große Wendekreis oder die Warmluft-Abführung rechts oder die V2-typischen Lastwechselreaktionen oder die Konstantfahrruckeln, aber eine echte Duc ist eben ein kleine Diva, die an der ein oder anderen Stelle ein wenig zumzicken muss. Und genau das lieben wir doch an den Schönen aus Bologna, oder? Geiles Bike!

Das Test-Motorrad wurde uns zur Verfügung gestellt von Ducati-Hamburg, wo ihr neben der SuperSport auch viele andere, überwiegend rote Maschinen aus Bella Italia Probefahren könnt.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.890€
  • Gebraucht (4 Jahre alt): 9.500 €
  • Baujahre: 2017-2021
  • Farben: rot, weiß

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Honda NC 750 X vs. Ducati Supersport 950 S – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda NC 750 X und die Ducati Supersport 950 S, wird der Vergleich schnell spannend. Beide Modelle sind für ambitionierte Fahrer interessant, aber sie sprechen oft unterschiedliche Bedürfnisse an. Die NC 750 X steht für Alltagstauglichkeit, entspannte Reichweite und eine pragmatische Art, Kilometer zu sammeln. Die Supersport 950 S dagegen zielt stärker auf sportliche Dynamik, präzises Handling und den typischen Ducati-Charakter ab. Genau hier lohnt sich der Blick auf die wichtigsten Unterschiede – denn am Ende entscheidet nicht nur die Optik, sondern vor allem, wie sich das Motorrad im Alltag und auf der Tour anfühlt.

Grundidee im Vergleich: pragmatisch vs. sportlich

Honda NC 750 X: das „Allround“-Konzept

Die Honda NC 750 X ist als vielseitiges Motorrad gedacht, das nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt. Sie wirkt wie ein Werkzeug für den Alltag: zuverlässig, alltagstauglich und so ausgelegt, dass man auch nach einem langen Tag noch entspannt weiterfahren kann. Gerade die Kombination aus gutmütigem Fahrgefühl und einer eher tourentauglichen Sitzposition macht sie interessant, wenn häufig Stadt, Pendeln und Landstraße gemischt werden.

Ducati Supersport 950 S: sportliche Ausrichtung

Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen klarer auf Fahrspaß und Dynamik getrimmt. Das Motorrad vermittelt schneller das Gefühl, dass Kurven und zügiges Fahren „der Normalzustand“ sind. Dabei geht es nicht nur um Tempo, sondern um das Gesamtpaket aus Motorcharakter, Ansprechverhalten und dem Wunsch, das Motorrad aktiv zu bewegen. Wer häufig sportliche Strecken fährt oder einfach gern mit mehr Gefühl im Gas arbeitet, wird die Ausrichtung der Supersport 950 S deutlich stärker spüren.

Motorcharakter und Fahrgefühl: wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Im direkten Vergleich unterscheiden sich die beiden Motorräder vor allem darin, wie Leistung und Drehmoment nutzbar werden. Die NC 750 X setzt auf ein eher gleichmäßiges, gut dosierbares Ansprechverhalten. Das macht sie besonders angenehm, wenn man häufig in wechselnden Geschwindigkeiten unterwegs ist – etwa im Stadtverkehr oder auf der Landstraße mit vielen Ein- und Ausfahrten. Das Motorrad wirkt dabei wie „leicht zu managen“: Man muss nicht ständig nachjustieren, um zügig voranzukommen.

Die Ducati Supersport 950 S wirkt im Vergleich lebendiger und stärker auf sportliche Impulse ausgelegt. Das Ansprechverhalten und die Art, wie sich das Motorrad beim Beschleunigen aufbaut, fördern eine dynamische Fahrweise. In Kurven und beim Herausbeschleunigen fühlt sich das Motorrad oft unmittelbarer an – als würde es schneller auf die eigene Eingabe reagieren. Das ist ein Plus für Fahrer, die gern aktiv fahren und bei denen das Motorrad nicht nur „mitläuft“, sondern mitdenkt.

Ergonomie und Sitzposition: Komfort vs. sportliche Haltung

Auch wenn beide Maschinen für Touren geeignet sind, ist die Haltung unterschiedlich. Die Honda NC 750 X bietet typischerweise eine entspanntere Sitzposition, die längere Strecken angenehmer macht. Das hilft besonders dann, wenn der Fokus auf Alltag, Pendeln und gemischten Touren liegt. Die Ergonomie unterstützt eine ruhige Fahrweise, ohne dass man sich ständig „in Position bringen“ muss.

Die Ducati Supersport 950 S bringt dagegen eine sportlichere Sitzhaltung mit. Das kann auf kurzen Strecken sehr motivierend sein, weil man das Motorrad direkter spürt. Auf längeren Fahrten hängt es stärker davon ab, wie gut die eigene Körperhaltung zu dieser Ausrichtung passt. Wer sportlich sitzt und gern „vorne“ arbeitet, wird die Ducati oft als präziser wahrnehmen. Wer dagegen eher entspannt cruisen möchte, könnte die Honda als angenehmer empfinden.

Fahrwerk und Handling: wie stabil vs. wie agil

Beim Fahrwerk zeigt sich im Vergleich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die NC 750 X wirkt darauf ausgelegt, souverän zu rollen und Unebenheiten im Alltag gut zu „entschärfen“. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Strecken nicht immer perfekt sind oder wenn man häufig in wechselnden Situationen fährt. Das Handling ist dabei nicht „langweilig“, aber eher auf kontrollierte Alltagstauglichkeit ausgelegt.

Die Ducati Supersport 950 S ist stärker auf Agilität und sportliche Kurvenarbeit ausgelegt. Das Motorrad lädt dazu ein, die Linie bewusst zu wählen und das Tempo in Kurven zu steigern. Gerade auf kurvigen Strecken kann das Handling einen großen Unterschied machen: Die Supersport wirkt oft wie ein Motorrad, das man gern „arbeitet“ – mit mehr Gefühl für Schräglage und mit einem klaren Feedback aus dem Fahrwerk.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beide Motorräder sind so konzipiert, dass sie im Alltag sicher funktionieren. Im Vergleich zeigt sich jedoch, dass die Ducati Supersport 950 S tendenziell stärker auf sportliches Bremsgefühl und dynamische Nutzung ausgelegt ist. Das kann sich so anfühlen, dass man beim stärkeren Verzögern schneller ein sehr direktes Feedback bekommt.

Die Honda NC 750 X punktet dagegen häufig mit einem gut kalkulierbaren Bremsverhalten, das sich für den Alltag sehr angenehm anfühlt. Gerade wenn man nicht ständig „am Limit“ fährt, sondern häufig vorausschauend unterwegs ist, spielt diese Art von Kontrolle ihre Stärke aus. Beide sind damit keine „Show“-Bremsen, sondern eher Werkzeuge: Die Ducati für sportliche Situationen, die Honda für entspannte Sicherheit.

Elektronik und Assistenz: Unterstützung im Alltag

Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die Ducati Supersport 950 S wirkt häufig wie ein Motorrad, das mehr Komfort durch Fahrmodi und unterstützende Systeme bietet, ohne den sportlichen Charakter zu verlieren. Das hilft besonders, wenn man je nach Strecke oder Stimmung die Fahrweise anpassen möchte.

Die Honda NC 750 X setzt ebenfalls auf moderne Unterstützung, bleibt aber in der Wirkung oft „unaufgeregter“. Das ist ein Vorteil, wenn man sich nicht ständig mit Einstellungen beschäftigen möchte. Im Alltag zählt vor allem, dass die Systeme zuverlässig funktionieren und das Motorrad in unterschiedlichen Situationen stabil bleibt.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Touren

Hier zeigt die Honda NC 750 X ihre typische Stärke. Sie ist häufig die bessere Wahl, wenn das Motorrad regelmäßig im Stadtverkehr genutzt wird, wenn man Pendelstrecken fährt oder wenn man einfach ein Motorrad möchte, das unkompliziert bleibt. Die Kombination aus gutem Fahrgefühl bei niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten und einer eher alltagstauglichen Gesamtabstimmung macht sie besonders attraktiv.

Die Ducati Supersport 950 S kann im Alltag ebenfalls Spaß machen, aber sie fühlt sich stärker nach „Fahren“ an. Wer gern zügig unterwegs ist, gern Kurven sucht und das Motorrad auch mal bewusst bewegt, wird die Ducati oft als motivierender erleben. Für reine Alltagsroutine kann sie sich dagegen manchmal „zu sportlich“ anfühlen – nicht weil sie schlecht ist, sondern weil sie mehr Fahrspaß einfordert.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Honda NC 750 X – Stärken

  • Alltagstauglichkeit: entspanntes Fahrgefühl und unkomplizierte Nutzung.
  • Komfortorientierung: Sitzposition und Abstimmung wirken auf längeren Strecken oft angenehmer.
  • Kontrolliertes Handling: souveränes Verhalten auch bei wechselnden Bedingungen.
  • Pragmatischer Charakter: weniger „Show“, mehr Funktion.

Honda NC 750 X – mögliche Schwächen

  • Weniger sportlicher Fokus: wer maximale Dynamik sucht, könnte sich schneller „unterfordert“ fühlen.
  • Charakter: eher gleichmäßig als emotional „pushend“.

Ducati Supersport 950 S – Stärken

  • Sportliche Dynamik: unmittelbares Ansprechverhalten und kurvenorientiertes Gefühl.
  • Agiles Handling: macht auf kurvigen Strecken besonders viel Freude.
  • Motorrad-„Emotion“: Ducati-typischer Charakter, der Lust auf zügiges Fahren macht.
  • Elektronik als Unterstützung: je nach Fahrmodus mehr Anpassbarkeit.

Ducati Supersport 950 S – mögliche Schwächen

  • Sportlichere Ergonomie: nicht jeder Körper findet die Haltung auf langen Strecken gleich gut.
  • Anspruch an die Fahrweise: wer eher gemütlich fährt, nutzt das Potenzial möglicherweise nicht vollständig.

Welche Maschine passt zu welchem Fahrertyp?

Die Entscheidung wird deutlich, wenn man die eigene Nutzung ehrlich einordnet. Die Honda NC 750 X ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag funktioniert, auf Touren entspannt bleibt und dabei zuverlässig und unkompliziert wirkt. Wer Pendeln, Stadt und Landstraße kombiniert und dabei nicht ständig das Gefühl haben möchte, „sportlich“ sitzen oder fahren zu müssen, findet in der Honda oft die passendere Basis.

Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen die bessere Wahl für Fahrer, die Kurven lieben, gern zügig unterwegs sind und ein Motorrad möchten, das deutlich mehr Dynamik und emotionales Feedback liefert. Wer die eigene Fahrweise gern anpasst, mit Elektronik unterstützt wird und das Motorrad als aktiven Begleiter auf sportlichen Strecken erleben möchte, wird mit der Ducati deutlich mehr „Zündstoff“ bekommen.

Fazit:

Die Honda NC 750 X gewinnt den Vergleich vor allem dort, wo Alltag und entspannte Touren im Vordergrund stehen. Sie überzeugt mit einem pragmatischen, gut dosierbaren Fahrgefühl, einer eher komfortorientierten Ergonomie und einem Handling, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Wer ein Motorrad sucht, das zuverlässig funktioniert, ohne ständig nach sportlicher Aufmerksamkeit zu verlangen, trifft mit der Honda häufig die bessere Wahl.

Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen die richtige Entscheidung, wenn sportliche Dynamik und kurvenorientiertes Fahren Priorität haben. Das Motorrad wirkt lebendiger, reagiert direkter und macht auf zügigen Strecken spürbar mehr Spaß. Die sportlichere Sitzhaltung und der stärkere Fokus auf Fahrspaß sind dabei weniger ein Nachteil als eine klare Ansage: Die Ducati passt besonders gut zu Fahrern, die das Motorrad aktiv bewegen möchten und Freude an einem emotionaleren Charakter haben.

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