| UVP | 8.689 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
| UVP | 14.995 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- praktisches Staufach
- sehr zugängliches Motorrad
- einfache Bedienung
- gutes Display mit Navi-Anbindung via App
- schöner Sound
- mehr Power als man erwartet
- Windschild nicht verstellbar
- USB-Anschluss nicht Serie
- keine Blinker-Rückstellung
- Drehfreudiger Motor mit ordentlich Schmackes
- Gute Fahrleistungen
- Erstaunlich wendig
- Relativ leicht, auch für Einsteiger geeignet
- Sound 1b
- Verarbeitung hier und da etwas lieblos
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 802 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 975 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 97 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 59 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 69 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 173 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 403 | km |
| Leistung | 90 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 95 NM bei 5.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 229 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17M/C | |
| Reifen hinten | 160/60-ZR17M/C | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa Telegabel 41 mm (Federweg 114)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 57H | |
| Reifen hinten | 150/80B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe mit radial montierten Zweikolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolbenbremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Einzelscheibe, Brembo, axial ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die Honda NC 750 X ist so etwas wie der VW Golf der Motorräder: Robust, praktisch, alltagstauglich. Das Image ist so lala, aber jeder will sie haben. Dieser Cross-Over war im letzten Jahr immerhin unter den Top 5 der meistverkauften Honda-Motorräder in Deutschland! Sie fährt sich klasse, überfordert niemanden und lässt sich tadellos bedienen. Das neue Cockpit ist stark und die Doppelscheibe vorne hat ihr auch gut getan. Wer auf der Suche nach einem alltagstauglichen Tausendsassa ist und z.B. im Stadtverkehr keinen Bock mehr auf die Schalterei hat, der sollte sich die Honda NC 750 X mit DCT unbedingt ansehen.Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der NC 750 X könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
Fazit - was bleibt hängen
Die Harley Nightster macht mächtig Spaß! Gerade auf Landstraßen entpuppt sie sich als überraschend agiles Bike. Der Motor hat ordentlich Leistung und fühlt sich ebenso überraschend auch in höheren Drehzahl-Gefilden wohl. Die Nightster sieht zwar aus wie eine typische Harley, ist in vielen Dingen aber anders. Besser oder schlechter? Ansichtssache! Echte V2-Dampfhammerfans wird sie nicht überzeugen, alleine schon wegen des zurückhaltenden Sounds (90 dbA Standgeräusch). Wir glauben aber, dass Harley mit der Nightster neue Kundengruppen gewinnen will, und das dürfte auch gelingen.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Nightster als Vorführer - neben vielen anderen schicken Harleys. Ein Besuch bei HD Hiel lohnt sich immer, alleine schon wegen des großen Angebots an gebrauchten Maschinen. Außerdem kann man dort eine herrliche Runde um den Westensee drehen - viel Spaß!
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Honda NC 750 X vs Harley-Davidson Nightster: Vergleich für Alltag, Landstraße und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda NC 750 X und die Harley-Davidson Nightster, wird der Vergleich spannend: Hier geht es nicht nur um Zahlen, sondern um den Charakter. Die Honda steht für praktische Vernunft, Alltagstauglichkeit und ein entspanntes Handling. Die Harley dagegen setzt auf markantes Design, klassischen V-Twin-Sound und ein Fahrgefühl, das mehr nach „Genuss“ als nach „Effizienz“ klingt. Genau daraus entsteht die Frage: Welches Motorrad passt besser zu deinem Alltag und zu deinem Fahrstil?
Grundidee: Praktisch-konzentriert vs. emotional-klassisch
Die Honda NC 750 X ist als Allrounder gedacht, der im Alltag zuverlässig funktioniert und auch auf längeren Strecken nicht nervt. Das Konzept wirkt durchdacht: eine aufgeräumte Sitzposition, ein ruhiges Fahrverhalten und ein Motor, der eher gleichmäßig zieht als hektisch hochzudrehen. Wer häufig pendelt, regelmäßig unterwegs ist und dabei ein Motorrad möchte, das „einfach macht“, findet hier eine klare Linie.
Die Harley-Davidson Nightster verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Sie wirkt kompakt, frech und bewusst „oldschool“. Der V-Twin prägt das Tempo und den Rhythmus, der Sound gehört zum Erlebnis. Das Motorrad lädt dazu ein, die Strecke zu genießen, statt sie nur abzuarbeiten. Wer auf Stil, Charakter und ein unverwechselbares Fahrgefühl Wert legt, wird an der Nightster deutlich mehr „Emotion“ spüren.
Motor und Antrieb: Drehmoment-Logik vs. V-Twin-Charakter
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Honda NC 750 X spielt ihre Stärken besonders bei gleichmäßigem Fahren aus. Der Motor liefert Kraft so, dass sich das Motorrad in vielen Situationen entspannt bewegt. Das macht das Anfahren, das Beschleunigen aus dem Stadtverkehr und das ruhige Dahingleiten auf der Landstraße angenehm. Die Honda wirkt dabei weniger wie ein „Sportgerät“ und mehr wie ein souveräner Begleiter, der die Arbeit erledigt.
Die Harley-Davidson Nightster setzt dagegen auf den typischen V-Twin-Drive. Das spürt man beim Gasgeben: Der Motor reagiert mit einem eigenen Rhythmus, der sich nicht wie „neutraler Transport“ anfühlt, sondern wie ein Erlebnis. In der Praxis bedeutet das: Die Nightster macht besonders dann Spaß, wenn man nicht nur von A nach B will, sondern wenn man das Fahren bewusst zelebriert – mit Zwischengas, kurzen Schaltvorgängen und dem Gefühl, dass der Sound und die Motorcharakteristik Teil der Fahrt sind.
Stärken und Schwächen im Alltag
Honda NC 750 X: Stärke ist die entspannte Kraftentfaltung und das unkomplizierte Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Motorcharakter weniger „dramatisch“ wirkt, wenn man genau diesen emotionalen Kick sucht.
Harley-Davidson Nightster: Stärke ist der unverwechselbare V-Twin-Charakter und das Fahrgefühl, das sich sofort nach Harley anfühlt. Schwäche kann sein, dass die Nightster im reinen „Alltags-Workflow“ weniger neutral wirkt – wer maximale Effizienz und Zurückhaltung erwartet, könnte sich schneller an den Charakter gewöhnen müssen.
Sitzposition und Ergonomie: aufrecht-praktisch vs. cruiser-nah
Die Honda NC 750 X bietet eine Sitzposition, die auf Alltag und Kontrolle ausgelegt ist. Die Haltung wirkt so, dass man auch nach längerer Zeit noch konzentriert fahren kann. Gerade im Stadtverkehr hilft die aufrechte Ausrichtung dabei, den Überblick zu behalten und das Motorrad sicher zu manövrieren.
Die Harley-Davidson Nightster ist stärker in Richtung Cruiser-Feeling gedacht. Das bedeutet: Die Sitzposition wirkt oft „entspannter“ im Sinne von Stil und Haltung, kann aber je nach Körpergröße und Vorlieben auch mehr „Charakter“ als „Neutralität“ mitbringen. Wer gerne mit einem bestimmten Cruiser-Gefühl fährt, wird das mögen. Wer dagegen eine möglichst universelle, lange Strecke ohne Umgewöhnung sucht, schaut bei der Honda meist schneller zufrieden.
Handling: leicht und kontrolliert vs. bewusstes Fahren
Beim Handling zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Honda NC 750 X wirkt im Alltag oft leichter zu bewegen, weil die Geometrie und das Fahrverhalten auf Stabilität und Ruhe ausgelegt sind. Das macht sie besonders attraktiv für Pendler und für alle, die häufig in Verkehrssituationen unterwegs sind.
Die Harley-Davidson Nightster fährt sich nicht „schwer“, aber sie fordert mehr Aufmerksamkeit im Sinne von Fahrgefühl. Das Motorrad belohnt ein aktives, bewusstes Fahren. In Kurven und beim Wechsel zwischen Stadt und Landstraße zeigt sich: Die Nightster macht Spaß, wenn man ihr Tempo und Rhythmus gibt – weniger, wenn man möglichst stressfrei „durchrollen“ möchte.
Komfort und Alltag: Windschutz, Alltagstauglichkeit und Nutzung
Die Honda NC 750 X ist als Reise- und Alltagsmaschine gedacht. Dadurch spielt Komfort im Vergleich eine große Rolle: Die Honda wirkt so abgestimmt, dass sie auch bei wechselnden Streckenprofilen nicht sofort „anstrengend“ wird. Gerade bei längeren Fahrten oder häufigem Pendeln ist das ein echter Vorteil, weil das Motorrad nicht ständig nach Korrektur verlangt.
Die Harley-Davidson Nightster ist weniger auf „Reise-Optimierung“ im klassischen Sinn ausgelegt, sondern auf Stil und Fahrspaß. Komfort hängt hier stärker von persönlichen Vorlieben ab: Wer die Cruiser-Ästhetik mag und das Motorrad als Erlebnis sieht, wird die Nightster oft als stimmig empfinden. Wer dagegen maximale Alltags-Entspannung sucht, findet bei der Honda häufig die rundere Lösung.
Design und „Warum man es fährt“
Beim Design sind die Unterschiede nicht zu übersehen. Die Honda NC 750 X wirkt modern, funktional und aufgeräumt. Sie sieht nach „Allrounder“ aus und passt damit zu Fahrern, die ein Motorrad möchten, das in den Alltag integriert ist – ohne ständig im Mittelpunkt stehen zu müssen.
Die Harley-Davidson Nightster ist dagegen ein Statement. Sie wirkt kompakt, frech und klar im Harley-Stil. Das Motorrad zieht Blicke auf sich, und das Fahrgefühl unterstützt das: Sound, V-Twin-Charakter und die typische Optik machen die Nightster zu einem Motorrad, das man nicht nur benutzt, sondern auch zeigt.
Stärken und Schwächen beim Kaufgefühl
Honda NC 750 X: Stärke ist die „vernünftige“ Gesamtabstimmung. Schwäche ist weniger ein konkreter Nachteil, sondern eher die Tatsache, dass sie nicht so stark auf Emotion getrimmt ist wie die Nightster.
Harley-Davidson Nightster: Stärke ist der emotionale Faktor – vom Sound bis zum Look. Schwäche kann sein, dass man den Charakter mögen muss, weil er das Fahrgefühl stark prägt.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Wenn der Fokus auf Alltag, Pendeln, entspannter Kontrolle und einem Motorrad liegt, das zuverlässig funktioniert, ist die Honda NC 750 X im Vergleich oft die passendere Wahl. Sie wirkt wie ein Werkzeug, das Spaß macht, ohne ständig „laut“ zu sein – und genau das ist für viele Fahrer ein großer Pluspunkt.
Wenn der Fokus auf Fahrspaß, Stil, Sound und einem klaren Charakter liegt, spielt die Harley-Davidson Nightster ihre Stärken aus. Sie ist besonders attraktiv für alle, die Motorradfahren als Erlebnis sehen und die nicht nur von Strecke zu Strecke wollen, sondern das Gefühl dazwischen suchen.
Fazit:
Die Honda NC 750 X ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein Motorrad für den Alltag suchen: unkompliziert, kontrolliert und angenehm zu fahren – besonders dann, wenn häufige Fahrten, Verkehr und wechselnde Strecken im Mittelpunkt stehen. Die Harley-Davidson Nightster passt dagegen besser zu dem Wunsch nach Charakter: Wer den V-Twin-Drive, den Sound und das „Man fährt, weil es sich gut anfühlt“ sucht, wird mit der Nightster deutlich mehr emotionale Belohnung bekommen. Kurz gesagt: Die Honda überzeugt mit praktischer Gesamtabstimmung und entspannter Allround-Nutzung, während die Harley mit Stil, Fahrgefühl und dem typischen Harley-Erlebnis punktet. Entscheidend ist daher weniger, welches Motorrad „objektiv besser“ ist, sondern welches Fahrgefühl im Alltag und auf der Lieblingsstrecke am ehesten zu den eigenen Vorlieben passt.