| UVP | 8.689 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
| UVP | 13.099 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- praktisches Staufach
- sehr zugängliches Motorrad
- einfache Bedienung
- gutes Display mit Navi-Anbindung via App
- schöner Sound
- mehr Power als man erwartet
- Windschild nicht verstellbar
- USB-Anschluss nicht Serie
- keine Blinker-Rückstellung
- Komfort
- Verarbeitung
- Fahrleistungen
- Drehfruede
- Windschutz
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 802 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 59 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 69 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 173 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 403 | km |
| Leistung | 145 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 104 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 325 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17M/C | |
| Reifen hinten | 160/60-ZR17M/C | |
| Rahmenbauart | Zentralrohrrahmen aus Stahl (mit Alu-Heckrahmen) | |
| Federung vorne | Showa Upside-Down Teleskopgabel 43mm (Federweg 109)mm | |
| Federung hinten | Showa Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 190/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe mit radial montierten Zweikolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolbenbremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe radial 4Kolben Festsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe Doppelkolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die Honda NC 750 X ist so etwas wie der VW Golf der Motorräder: Robust, praktisch, alltagstauglich. Das Image ist so lala, aber jeder will sie haben. Dieser Cross-Over war im letzten Jahr immerhin unter den Top 5 der meistverkauften Honda-Motorräder in Deutschland! Sie fährt sich klasse, überfordert niemanden und lässt sich tadellos bedienen. Das neue Cockpit ist stark und die Doppelscheibe vorne hat ihr auch gut getan. Wer auf der Suche nach einem alltagstauglichen Tausendsassa ist und z.B. im Stadtverkehr keinen Bock mehr auf die Schalterei hat, der sollte sich die Honda NC 750 X mit DCT unbedingt ansehen.Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der NC 750 X könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
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Honda NC 750 X vs. Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Vergleich
Wer zwischen der Honda NC 750 X und der Honda CB 1000 R Neo Sports Café schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Auf der einen Seite steht die NC 750 X als pragmatisches, alltagstaugliches Motorrad mit tourentauglichem Anspruch. Auf der anderen Seite bietet die CB 1000 R den deutlich sportlicheren Auftritt – mit Fokus auf Fahrgefühl, Agilität und dem Reiz, den man spürt, sobald die Straße kurvig wird. Beide Modelle kommen aus dem Hause Honda, aber sie wollen unterschiedliche Dinge sein.
Grundcharakter: Zweckmäßig vs. emotional
Die Honda NC 750 X wirkt wie ein Motorrad, das für den Alltag gebaut wurde: aufgeräumt, funktional und mit einem Fahrkonzept, das auch im Stadtverkehr entspannt bleibt. Der Charakter ist dabei nicht „langweilig“, sondern eher kontrolliert. Die Maschine lädt dazu ein, gleichmäßig zu fahren, vorausschauend zu schalten und Touren ohne Stress zu planen.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café dagegen setzt auf eine deutlich emotionalere Ansprache. Sie wirkt kompakter, „nackter“ und direkter. Schon vom Gefühl her ist sie näher am sportlichen Street-Bike: Gasbefehle werden unmittelbarer beantwortet, das Motorrad fordert eher dazu auf, die Gänge zu nutzen und die Drehzahl im richtigen Bereich zu halten. Wer Lust auf ein Motorrad hat, das sich nach Fahrspaß anfühlt, wird hier schneller abgeholt.
Ergonomie und Sitzgefühl: Alltagskomfort vs. sportliche Haltung
In der Ergonomie unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar. Die NC 750 X bietet eine aufrechte, entspannte Sitzposition, die auch bei längeren Strecken angenehm bleibt. Das hilft besonders dann, wenn der Tag aus Pendeln, kurzen Wegen und gelegentlichen Ausflügen besteht. Die Maschine wirkt so, als wäre sie für „einfach losfahren“ gemacht.
Die CB 1000 R sitzt sportlicher: Lenker und Sitzposition vermitteln mehr „Aktivität“ im Fahrbetrieb. Das ist kein Nachteil, solange die eigene Erwartung klar ist. Wer gern dynamisch unterwegs ist und sich nicht scheut, die Maschine aktiv zu bewegen, bekommt ein sehr direktes Feedback. Für sehr lange, entspannte Touren kann die sportlichere Haltung jedoch stärker ins Gefühl rücken als bei der NC 750 X.
Motor und Antrieb: Drehmoment-orientiert vs. Performance-Fokus
Beim Motorcharakter zeigt sich die Philosophie beider Bikes. Die NC 750 X ist eher drehmomentorientiert und lässt sich dadurch im Alltag angenehm fahren. Das bedeutet: weniger hektisches Schalten, ein ruhigerer Rhythmus und ein Gefühl von „es geht immer“. Gerade im Stadtverkehr und auf Landstraßen, wo man häufig beschleunigt und wieder abbremst, spielt diese Art von Antrieb ihre Stärken aus.
Die CB 1000 R ist dagegen stärker auf Leistungsentfaltung und sportliches Ansprechverhalten ausgelegt. Das merkt man vor allem dann, wenn die Strecke kurvig wird oder wenn Beschleunigung aus dem Stand bzw. aus niedrigen Geschwindigkeiten mehr „Biss“ zeigen soll. Die Maschine belohnt ein aktiveres Fahrverhalten und macht Spaß, wenn die Drehzahl nicht nur „durchläuft“, sondern bewusst genutzt wird.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Handling sind beide Modelle stark, aber auf unterschiedliche Weise. Die NC 750 X wirkt in vielen Situationen stabil und berechenbar. Das ist besonders angenehm, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man einfach entspannt von A nach B möchte. Das Motorrad vermittelt Sicherheit, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.
Die CB 1000 R fühlt sich dagegen agiler an. Sie lädt dazu ein, die Linie zu wechseln, schneller zu reagieren und Kurven dynamischer anzufahren. Das macht sie attraktiv für Fahrerinnen und Fahrer, die Kurven nicht nur „durchrollen“, sondern bewusst gestalten. Gleichzeitig gilt: Wer sehr gemütlich unterwegs ist, kann den sportlicheren Charakter als „zu lebendig“ empfinden – nicht im negativen Sinn, eher als Unterschied im Fahrgefühl.
Bremsen und Fahrstabilität: souverän im Alltag, sportlich im Anspruch
In beiden Fällen ist das Bremsgefühl auf einem Niveau, das im Alltag überzeugt. Die NC 750 X punktet dabei mit Konstanz: Bremsmanöver wirken kontrolliert, die Maschine bleibt dabei ruhig. Das ist hilfreich, wenn häufiges Stop-and-Go oder wechselnde Verkehrssituationen den Takt bestimmen.
Die CB 1000 R bringt zusätzlich eine sportlichere Portion: Bremsen und Fahrstabilität passen stärker zu einem Fahrstil, bei dem man später einlenkt und die Maschine zügiger in die Kurve bringt. Wer gern dynamisch fährt, wird hier eher das Gefühl haben, dass das Motorrad „mitdenkt“.
Alltagstauglichkeit: Tourenkomfort, Reichweite und Nutzwert
Die NC 750 X ist in Sachen Nutzwert klar im Vorteil. Sie ist darauf ausgelegt, den Alltag zu vereinfachen: entspannteres Fahrgefühl, praktische Ausrichtung und ein Konzept, das auch längere Strecken ohne großen Aufwand möglich macht. Gerade wenn das Motorrad nicht nur für Wochenendtouren gedacht ist, sondern für regelmäßige Fahrten, spielt die NC 750 X ihre Stärken aus.
Die CB 1000 R ist ebenfalls alltagstauglich, aber anders. Sie wirkt eher wie ein Motorrad, das man nutzt, um Fahrspaß zu holen – auch wenn es zwischendurch mal in die Stadt geht. Für kurze Wege ist sie absolut geeignet, doch der Fokus liegt stärker auf dem Erlebnis als auf dem „praktischen“ Gesamtkonzept.
Design und Alltagspraxis: „Café“-Look vs. Reise-Optik
Das Design ist natürlich Geschmackssache, aber es spiegelt die Unterschiede im Konzept. Die NC 750 X wirkt wie ein modernes Reise- und Alltagsmotorrad: funktional, stimmig und mit einer Optik, die nicht nach „Show“ schreit, sondern nach „Einsatz“. Die CB 1000 R Neo Sports Café hingegen setzt auf den Neo-Café-Charakter: markant, kompakt, mit einem Look, der Aufmerksamkeit erzeugt und Lust auf sportliches Fahren macht.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda NC 750 X – Stärken
- Entspanntes Fahrgefühl für Stadt und Landstraße
- Berechenbares Handling und ruhiger Charakter
- Alltagstauglicher Nutzwert für regelmäßige Fahrten
- Komfortorientierte Ergonomie für längere Strecken
Honda NC 750 X – Schwächen
- Wer maximale Sportlichkeit sucht, fühlt sich bei der NC 750 X weniger „gefordert“
- Der Fokus liegt stärker auf Effizienz und Alltag als auf maximaler Dynamik
Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Stärken
- Emotionaler, direkter Fahrcharakter
- Agiles Handling für dynamische Fahrten
- Stärkerer Performance-Fokus beim Beschleunigen und in Kurven
- Sportlichere Ergonomie für Fahrerinnen und Fahrer mit Anspruch
Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Schwächen
- Für sehr lange, entspannte Touren kann die sportlichere Haltung weniger komfortabel wirken
- Der Charakter ist weniger „entschleunigend“ als bei der NC 750 X
Welche Maschine passt zu welchem Fahrstil?
Die Honda NC 750 X ist besonders passend, wenn das Motorrad vor allem im Alltag überzeugen soll: Pendeln, Wochenendtouren, Landstraßenfahrten und Strecken, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte. Sie eignet sich für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das zuverlässig funktioniert, sich leicht anfühlt und dabei trotzdem genug Fahrspaß bietet.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café passt besser, wenn der Fokus auf Fahrgefühl, Dynamik und dem Wunsch nach einem Motorrad liegt, das Kurven und Beschleunigung spürbar in den Mittelpunkt stellt. Wer gern aktiver fährt, die Maschine fordert und das sportliche Gesamtpaket sucht, wird mit der CB 1000 R eher glücklich.
Fazit:
Die Honda NC 750 X ist die bessere Wahl für alle, die ein alltagstaugliches, komfortorientiertes Motorrad suchen: berechenbares Handling, entspannte Ergonomie und ein Antrieb, der im Alltag souverän wirkt. Sie eignet sich besonders für regelmäßige Fahrten, entspannte Landstraßen und Touren, bei denen der Nutzwert im Vordergrund steht.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist dagegen die richtige Entscheidung, wenn Fahrspaß und Dynamik stärker zählen: direkteres Ansprechverhalten, agileres Handling und ein sportlicheres Gesamtempfinden. Wer Kurven gern dynamisch angeht und das Motorrad als „Erlebnis“ versteht, bekommt mit der CB 1000 R genau dieses Gefühl.
Kurz gesagt: NC 750 X für den entspannten Allrounder, CB 1000 R für den emotionalen Street-Charakter.