| UVP | 8.689 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- praktisches Staufach
- sehr zugängliches Motorrad
- einfache Bedienung
- gutes Display mit Navi-Anbindung via App
- schöner Sound
- mehr Power als man erwartet
- Windschild nicht verstellbar
- USB-Anschluss nicht Serie
- keine Blinker-Rückstellung
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 802 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 59 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 69 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 173 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 403 | km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17M/C | |
| Reifen hinten | 160/60-ZR17M/C | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe mit radial montierten Zweikolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolbenbremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Honda NC 750 X ist so etwas wie der VW Golf der Motorräder: Robust, praktisch, alltagstauglich. Das Image ist so lala, aber jeder will sie haben. Dieser Cross-Over war im letzten Jahr immerhin unter den Top 5 der meistverkauften Honda-Motorräder in Deutschland! Sie fährt sich klasse, überfordert niemanden und lässt sich tadellos bedienen. Das neue Cockpit ist stark und die Doppelscheibe vorne hat ihr auch gut getan. Wer auf der Suche nach einem alltagstauglichen Tausendsassa ist und z.B. im Stadtverkehr keinen Bock mehr auf die Schalterei hat, der sollte sich die Honda NC 750 X mit DCT unbedingt ansehen.Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der NC 750 X könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
MotorradTest.de auf YouTube
Honda NC 750 X vs KTM 1290 Super Duke R: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend: Die Honda NC 750 X steht für pragmatischen Fahrspaß, Alltagstauglichkeit und einen entspannten Charakter. Die KTM 1290 Super Duke R dagegen ist ein kompromissloses Naked-Bike, das auf maximale Dynamik ausgelegt ist. Wer sich zwischen diesen beiden Modellen entscheidet, sucht im Grunde nach der passenden Antwort auf eine Frage: Soll das Motorrad vor allem zuverlässig im Alltag funktionieren – oder soll es vor allem mit Power, Aggressivität und sportlichem Anspruch begeistern?
Grundcharakter: Vernunft-Allrounder vs. Performance-Naked
Die Honda NC 750 X wirkt wie ein Motorrad, das den Alltag ernst nimmt. Der Fokus liegt auf einem souveränen, gut kontrollierbaren Fahrgefühl. Das macht sie besonders interessant, wenn regelmäßige Fahrten, längere Touren und ein unkomplizierter Umgang im Vordergrund stehen. Die Maschine ist dabei nicht auf „Show“ getrimmt, sondern auf Alltagstauglichkeit: angenehm zu fahren, leicht im Handling und mit einem Motor, der eher auf nutzbare Kraft und Ruhe setzt.
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen ein Statement. Hier steht die sportliche Ausrichtung deutlich im Vordergrund. Das Motorrad will gefahren werden – und zwar mit dem Gefühl, dass jederzeit mehr geht. Die Charakteristik ist direkter, dynamischer und spürbar „temperamentvoller“. Wer ein Naked Bike sucht, das in Kurven und auf der Landstraße nicht nur mithält, sondern aktiv fordert, findet in der KTM einen klaren Kandidaten.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich ein deutlicher Unterschied im Motoransatz. Die Honda NC 750 X bietet eine Kraftentfaltung, die sich vor allem durch ihre Alltagstauglichkeit auszeichnet. Der Motor liefert die Leistung so, dass sich das Motorrad auch in gemischtem Verkehr entspannt bewegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, Stop-and-go oder ruhigeres Cruisen vorkommt. Die Stärke liegt weniger im „Kick“, sondern im gleichmäßigen Vortrieb und in der gutmütigen Nutzbarkeit.
Die KTM 1290 Super Duke R setzt dagegen auf ein deutlich sportlicheres Ansprechverhalten. Die Leistungsentfaltung ist spürbar aggressiver, die Beschleunigung wirkt kraftvoll und die Maschine fühlt sich insgesamt „lebendiger“ an. Das ist ein Vorteil, wenn häufig zügig gefahren wird, wenn Überholmanöver schnell erledigt sein sollen oder wenn Kurvenfahrten mit mehr Dynamik geplant sind. Gleichzeitig bedeutet das: Wer eher entspannt unterwegs ist, kann die KTM als „zu viel“ empfinden – nicht wegen mangelnder Beherrschbarkeit, sondern weil der Charakter stärker auf Performance ausgelegt ist.
Stärken und Schwächen beim Motorcharakter
- Honda NC 750 X: Stärke ist die ruhige, gut dosierbare Kraft – ideal für Alltag und Touren. Schwäche kann sein, dass der sportliche Kick im Vergleich zur KTM weniger im Fokus steht.
- KTM 1290 Super Duke R: Stärke ist die dynamische Leistungsentfaltung und der klare Performance-Fokus. Schwäche kann sein, dass der Charakter mehr Aufmerksamkeit und „sportliche“ Fahrweise einfordert.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Kontrolle und Kurvengefühl
Beim Fahrwerk zeigt sich ebenfalls die Philosophie der beiden Motorräder. Die Honda NC 750 X zielt auf ein sicheres, komfortorientiertes Gesamtgefühl. Das Motorrad lässt sich in der Praxis gut kontrollieren, vermittelt Vertrauen und wirkt besonders dann stark, wenn Strecken gemischt sind: Stadt, Landstraße, gelegentlich auch längere Touren. Das Handling ist dabei eher „leicht“ und alltagstauglich, ohne dass der Fahrspaß komplett in den Hintergrund rückt.
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen deutlich sportlicher abgestimmt. Das Fahrwerk unterstützt eine dynamische Fahrweise und sorgt dafür, dass das Motorrad in Kurven präzise wirkt. Wer gerne zügig fährt, wird die KTM als agiler und „direkter“ wahrnehmen. Gleichzeitig kann das sportliche Setup bei schlechterem Straßenbelag oder bei sehr entspanntem Tempo weniger verzeihend wirken als ein stärker auf Komfort ausgelegtes Motorrad.
Kurven und Fahrgefühl im Vergleich
- Honda NC 750 X: Stärke ist die souveräne Kontrolle und ein angenehmes Fahrgefühl über längere Zeit. Schwäche ist, dass die sportliche „Kante“ im Vergleich zur KTM weniger ausgeprägt ist.
- KTM 1290 Super Duke R: Stärke ist die sportliche Präzision und die Unterstützung für dynamische Kurvenfahrten. Schwäche ist, dass der Komfort bei rauer Straße weniger im Mittelpunkt steht.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Auch bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied zwischen Allround und Performance. Die Honda NC 750 X bietet ein Bremssystem, das auf Alltag und Tour ausgelegt ist: gut dosierbar, zuverlässig und passend für die typische Fahrweise. Das ist ein Vorteil, wenn häufig moderat gefahren wird oder wenn das Motorrad auch von Fahrern genutzt wird, die nicht permanent „sportlich“ unterwegs sind.
Die KTM 1290 Super Duke R ist stärker auf sportliche Anforderungen ausgelegt. Beim Vergleich wirkt das Gesamtpaket aus Bremsleistung und Ansprechverhalten auf eine zügigere Fahrweise hin optimiert. Wer häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert oder sportlich in Kurven bremst, profitiert von der Performance-Ausrichtung. Gleichzeitig gilt: Wer eher entspannt fährt, nutzt die Bremsleistung oft nicht in dem Maß, in dem sie technisch vorhanden ist.
Komfort und Alltag: Wer profitiert im täglichen Einsatz?
Im Alltag spielt die Honda NC 750 X ihre Stärken besonders deutlich aus. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man einfach nimmt: für den Weg zur Arbeit, für Wochenendtouren und für längere Fahrten, bei denen Komfort und entspannte Ergonomie wichtiger sind als maximale Sportlichkeit. Das Motorrad passt gut zu Fahrern, die ein vielseitiges Bike suchen, das nicht ständig „überredet“ werden muss, sondern einfach funktioniert.
Die KTM 1290 Super Duke R ist im Alltag nicht „unpraktisch“, aber sie ist klar stärker auf Fahrspaß und Performance getrimmt. Das bedeutet: Wer gerne dynamisch fährt, wird die KTM auch im Alltag als aufregend empfinden. Wer dagegen vor allem kurze Strecken, viel Stadtverkehr oder sehr ruhige Fahrten bevorzugt, könnte den sportlichen Charakter als anstrengender wahrnehmen – nicht zwingend wegen der Technik, sondern wegen der Art, wie das Motorrad zur sportlichen Nutzung einlädt.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Honda NC 750 X: Stärke ist die entspannte Nutzbarkeit und der Fokus auf Komfort und Alltag. Schwäche ist, dass sie weniger „emotional“ wirkt, wenn maximale Performance im Vordergrund steht.
- KTM 1290 Super Duke R: Stärke ist der Performance-Charakter und die sportliche Motivation. Schwäche ist, dass der Komfort- und Alltagsfokus im Vergleich weniger dominant ist.
Für welchen Fahrstil passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Anspruch entscheiden. Die Honda NC 750 X ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag zuverlässig ist, auf Touren entspannt bleibt und dabei trotzdem genug Fahrspaß bietet. Sie eignet sich für Fahrer, die ein vielseitiges Gesamtpaket wollen: kontrollierbar, alltagstauglich und angenehm über längere Zeit.
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik im Mittelpunkt steht. Wer gerne zügig fährt, Kurven aktiv angeht und ein Motorrad sucht, das mit seiner Leistungscharakteristik und seinem Fahrgefühl deutlich mehr „Biss“ liefert, wird mit der KTM deutlich mehr Begeisterung spüren. Sie ist ideal für Fahrer, die Performance nicht nur möchten, sondern regelmäßig nutzen.
Fazit:
Die Honda NC 750 X ist die stimmige Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und Tour suchen: kontrollierbar, angenehm im Handling und mit einem Motorcharakter, der sich vor allem durch Alltagstauglichkeit und gleichmäßigen Vortrieb auszeichnet. Wer regelmäßig fährt, ohne ständig „sportlich“ sein zu müssen, bekommt hier ein Bike, das den Alltag erleichtert und auf längeren Strecken entspannt bleibt.
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen die richtige Entscheidung, wenn sportliche Dynamik und ein klar performanceorientiertes Fahrgefühl wichtiger sind als maximaler Komfort oder reine Alltagsruhe. Im Vergleich wirkt die KTM deutlich direkter und kraftvoller, unterstützt eine dynamische Fahrweise und macht vor allem dann Spaß, wenn zügig gefahren und das Motorrad aktiv genutzt wird.
Kurz gesagt: Honda für den pragmatischen Allrounder mit Tour-Komfort – KTM für den sportlichen Naked-Bike-Anspruch mit viel Temperament.