| UVP | 8.689 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
| UVP | 5.720 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- praktisches Staufach
- sehr zugängliches Motorrad
- einfache Bedienung
- gutes Display mit Navi-Anbindung via App
- schöner Sound
- mehr Power als man erwartet
- Windschild nicht verstellbar
- USB-Anschluss nicht Serie
- keine Blinker-Rückstellung
- exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
- vitaler Motor
- sehr leichtes und gutmütiges Handling
- ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
- Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
- Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
- eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
- Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
- geringer Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 802 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 184 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.125 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile | |
| Hubraum | 452 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 59 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 69 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 173 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 403 | km |
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 40 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 150 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 324 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17M/C | |
| Reifen hinten | 160/60-ZR17M/C | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Ø43-mm Telegabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Mono-Federbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe mit radial montierten Zweikolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolbenbremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm) | |
Fazit
Die Honda NC 750 X ist so etwas wie der VW Golf der Motorräder: Robust, praktisch, alltagstauglich. Das Image ist so lala, aber jeder will sie haben. Dieser Cross-Over war im letzten Jahr immerhin unter den Top 5 der meistverkauften Honda-Motorräder in Deutschland! Sie fährt sich klasse, überfordert niemanden und lässt sich tadellos bedienen. Das neue Cockpit ist stark und die Doppelscheibe vorne hat ihr auch gut getan. Wer auf der Suche nach einem alltagstauglichen Tausendsassa ist und z.B. im Stadtverkehr keinen Bock mehr auf die Schalterei hat, der sollte sich die Honda NC 750 X mit DCT unbedingt ansehen.Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der NC 750 X könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.
Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.MotorradTest.de auf YouTube
Honda NC 750 X vs. Royal Enfield Guerrilla 450 – welcher Allrounder passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Alltag mit Charakter“ klingen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda NC 750 X steht für durchdachte Alltagstauglichkeit, eine entspannte Sitzposition und einen Motor, der im Alltag souverän arbeitet. Die Royal Enfield Guerrilla 450 bringt dagegen eine deutlich eigenständige Handschrift mit: klassischer Look, spürbarer Fahrspaß und ein Konzept, das sich eher nach „einsteigen, losfahren, genießen“ anfühlt. Beide Modelle sind für viele Einsatzbereiche interessant – aber sie spielen ihre Stärken auf unterschiedliche Weise aus.
Grundidee im Vergleich: Komfort-Allrounder vs. moderne Royal-Feeling-Maschine
Die NC 750 X ist als vielseitiges Motorrad gedacht, das lange Strecken genauso gut abkann wie den täglichen Weg zur Arbeit. Dabei setzt Honda stark auf Ergonomie, Übersichtlichkeit und eine Motorabstimmung, die auch bei moderaten Drehzahlen angenehm funktioniert. Die Guerrilla 450 ist hingegen stärker auf direktes Fahrerlebnis und eine markentypische Ausstrahlung ausgerichtet. Das Motorrad wirkt im Alltag lebendiger und „mechanischer“, ohne dabei unpraktisch zu werden.
Motor und Antrieb: Wie sich die Kraft im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich ein klarer Unterschied im Charakter. Die Honda NC 750 X ist häufig dort besonders stark, wo man nicht ständig hochdreht: Das Drehmomentverhalten und die Abstimmung zielen auf ruhiges Vorankommen und entspanntes Fahren. Dadurch wirkt das Motorrad gerade im Stadtverkehr und auf Landstraßen sehr kontrolliert. Wer gerne gleichmäßig fährt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 spielt ihre Stärken eher in dem Bereich aus, in dem man das Motorrad spürt. Je nach Fahrweise kann sie dynamischer wirken und lädt dazu ein, die Gänge etwas aktiver zu nutzen. Das ist nicht automatisch „besser“ – aber es passt zu Fahrern, die mehr Feedback vom Antrieb möchten und das Motorrad als Erlebnis sehen.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Honda NC 750 X: punktet mit gleichmäßigem Ansprechverhalten und einem Charakter, der das Fahren leicht macht. Schwäche: Wer maximale Sportlichkeit sucht, muss sich eher auf die entspannte Ausrichtung einstellen.
- Royal Enfield Guerrilla 450: wirkt lebendiger und kann bei aktiver Fahrweise mehr „Motorradgefühl“ liefern. Schwäche: Wer vor allem auf stressfreies Gleiten bei niedrigen Drehzahlen setzt, wird die Honda oft als noch entspannter empfinden.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Fahrwerk zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Konzepte gedacht sind. Die NC 750 X ist darauf ausgelegt, komfortabel zu rollen und auch bei längeren Fahrten eine ruhige Linie zu halten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Strecken mit wechselndem Belag anstehen. Die Geometrie und die Abstimmung unterstützen ein sicheres Gefühl, ohne dass das Motorrad „träge“ wirkt.
Die Guerrilla 450 ist dagegen oft das Motorrad, das man gerne „mitnimmt“. Sie fühlt sich im Alltag handlicher an und lädt dazu ein, Kurven dynamischer anzufahren. Das kann auf kurvigen Landstraßen Spaß machen und im Stadtverkehr das Rangieren erleichtern. Schwierig wird es eher dann, wenn man sehr lange, gleichmäßige Autobahnabschnitte oder dauerhaft hohe Geschwindigkeiten plant – dort zählt häufig die Ruhe und das komfortorientierte Setup der Honda mehr.
Bremsen und Fahrstabilität
Bei den Bremsen ist entscheidend, wie gut die Verzögerung dosierbar ist. Beide Motorräder können im Alltag überzeugen, aber die Honda wirkt in der Regel besonders „berechenbar“, was gerade bei häufigem Stop-and-go hilft. Die Royal Enfield kann ebenfalls stark zupacken, verlangt aber je nach Fahrstil etwas mehr Aufmerksamkeit bei der Dosierung, um das volle Potenzial sauber zu nutzen.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie bequem?
Die Sitzposition ist ein großer Unterschied im Vergleich. Die Honda NC 750 X bietet eine eher aufrechte, entspannte Haltung. Das reduziert Ermüdung, gerade wenn man nicht nur kurze Strecken fährt. Dazu kommt, dass die Bedienung im Alltag sehr logisch wirkt: Man findet schnell die richtige Position für Hände, Füße und Blickführung.
Die Guerrilla 450 setzt ebenfalls auf Komfort, aber mit einer anderen Ausrichtung. Die Haltung wirkt oft etwas „direkter“ und kann je nach Körpergröße und Vorlieben mehr oder weniger sportlich ausfallen. Wer gerne etwas aktiver sitzt, findet hier schnell ein gutes Gefühl. Wer hingegen maximale Langstreckenruhe sucht, wird die Honda häufig als entspannter empfinden.
Alltagstauglichkeit: Ausstattung, Nutzen und Praxis
Im Alltag zählt nicht nur, wie sich ein Motorrad fährt, sondern auch, wie es sich im Alltag „verwaltet“. Die NC 750 X ist bekannt dafür, dass sie als praktisches Gesamtpaket funktioniert: Sie ist auf Pendeln, Touren und den täglichen Gebrauch ausgelegt. Gerade bei der Frage, wie schnell man sich auf das Motorrad einstellt, spielt Honda seine Stärken aus.
Die Guerrilla 450 punktet dagegen mit ihrem eigenen Stil und dem Gefühl, ein Motorrad zu fahren, das nicht nach „Standard“ aussieht. Das kann im Alltag motivierend sein – und genau das ist ein Kaufargument. Wer Wert auf eine markante Optik und ein Motorrad legt, das sich nicht wie ein austauschbares Modell anfühlt, findet hier eine starke Option.
Stärken und Schwächen in der Praxis
- Honda NC 750 X: stark bei Alltag, Komfort und entspannter Bedienung. Schwäche: Wer unbedingt „Retro-Charme“ oder eine ausgeprägte Marken-Identität im Look sucht, könnte sich weniger abgeholt fühlen.
- Royal Enfield Guerrilla 450: stark bei Charakter, Design und dem Gefühl von „echtem Motorrad“. Schwäche: Wer maximale Langstreckenruhe und ein sehr glattes, unaufgeregtes Fahrgefühl priorisiert, wird die Honda oft bevorzugen.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über die Fahrprofile entscheiden. Die Honda NC 750 X ist besonders passend, wenn der Fokus auf Allround-Nutzung liegt: Pendeln, Touren, entspannte Landstraßenfahrten und ein Motorrad, das auch nach vielen Kilometern noch angenehm bleibt. Sie ist eine gute Wahl für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das zuverlässig funktioniert, ohne ständig nach Aufmerksamkeit zu verlangen.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist ideal, wenn das Motorrad mehr sein soll als nur Transport. Wer gerne mit dem Motorrad „arbeitet“, es spürt, die Fahrweise aktiv gestaltet und dabei eine markante Optik schätzt, findet in der Guerrilla 450 eine stimmige Option. Sie passt besonders zu Fahrern, die gerne kurze bis mittlere Strecken genießen und dabei Wert auf Charakter legen.
Typische Entscheidungsszenarien
- Viele unterschiedliche Strecken im Alltag: Honda NC 750 X wirkt oft wie die stressfreiere Wahl.
- Kurvenreiche Fahrten und Lust auf aktives Fahren: Royal Enfield Guerrilla 450 kann mehr Fahrspaß vermitteln.
- Langstreckenkomfort als Hauptziel: Honda spielt ihre Stärken meist klar aus.
- Design und Markengefühl als Kaufgrund: Royal Enfield trifft häufig den Geschmack.
Fazit:
Die Honda NC 750 X ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag und auf Touren vor allem entspannt, berechenbar und komfortorientiert wirkt. Der Motorcharakter und das Gesamtpaket aus Ergonomie und Fahrwerk sorgen dafür, dass man schnell „einfach losfahren“ kann – ohne viel nachzudenken. Wer häufig pendelt, längere Strecken plant oder ein Motorrad möchte, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt, wird mit der Honda sehr zufrieden sein.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 empfiehlt sich, wenn mehr Charakter gefragt ist: ein eigenständiger Look, ein spürbar lebendigeres Fahrgefühl und die Freude daran, das Motorrad aktiv zu bewegen. Sie passt besonders zu Fahrern, die nicht nur von A nach B wollen, sondern das Fahren selbst stärker in den Mittelpunkt stellen. Kurz gesagt: Honda für den stressfreien Allround-Einsatz, Royal Enfield für den Motorrad-Genuss mit eigener Handschrift.