| UVP | 8.689 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- praktisches Staufach
- sehr zugängliches Motorrad
- einfache Bedienung
- gutes Display mit Navi-Anbindung via App
- schöner Sound
- mehr Power als man erwartet
- Windschild nicht verstellbar
- USB-Anschluss nicht Serie
- keine Blinker-Rückstellung
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 802 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 59 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 69 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 173 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 403 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17M/C | |
| Reifen hinten | 160/60-ZR17M/C | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe mit radial montierten Zweikolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolbenbremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Honda NC 750 X ist so etwas wie der VW Golf der Motorräder: Robust, praktisch, alltagstauglich. Das Image ist so lala, aber jeder will sie haben. Dieser Cross-Over war im letzten Jahr immerhin unter den Top 5 der meistverkauften Honda-Motorräder in Deutschland! Sie fährt sich klasse, überfordert niemanden und lässt sich tadellos bedienen. Das neue Cockpit ist stark und die Doppelscheibe vorne hat ihr auch gut getan. Wer auf der Suche nach einem alltagstauglichen Tausendsassa ist und z.B. im Stadtverkehr keinen Bock mehr auf die Schalterei hat, der sollte sich die Honda NC 750 X mit DCT unbedingt ansehen.Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der NC 750 X könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
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Honda NC 750 X vs Suzuki DR-Z 4SM – Vergleich der zwei Motorrad-Charaktere
Wer zwischen der Honda NC 750 X und der Suzuki DR-Z 4SM schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über zwei Modelle, sondern über zwei sehr unterschiedliche Motorrad-Philosophien. Die eine steht für ruhiges, effizientes Fahren im Alltag und auf längeren Strecken. Die andere ist deutlich kompromissloser unterwegs, wenn es auch mal abseits der gewohnten Wege sein darf. Genau deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf die Unterschiede – denn die Stärken liegen jeweils dort, wo das andere Motorrad eher weniger glänzt.
Grundidee: Komfort-Reiseenduro vs. straßennahe Supermoto
Die Honda NC 750 X ist als Allrounder gedacht: Sie soll im Alltag funktionieren, auf Touren entspannt bleiben und dabei auch wirtschaftlich auftreten. Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen bewegt sich im Umfeld Supermoto/SM und ist stärker auf agiles Handling und sportliche Fahrweise ausgelegt. Das merkt man schon beim ersten Eindruck: Während die Honda eher nach „einsteigen und losfahren“ wirkt, fühlt sich die Suzuki mehr nach „Fahren, spüren, zupacken“ an.
Motor & Fahrgefühl: gleichmäßig vs. drehfreudig
Beim Motorcharakter trennen sich die Wege deutlich. Die Honda setzt auf einen Motor, der auf gleichmäßige Leistung und kontrollierbares Ansprechverhalten ausgelegt ist. Dadurch lässt sie sich im Stadtverkehr und auf Landstraßen sehr angenehm dosieren. Gerade wenn häufiges Anfahren, zähfließender Verkehr oder entspanntes Cruisen im Vordergrund stehen, spielt diese Art von Motorarbeit ihre Vorteile aus.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen spürbar sportlicher abgestimmt. Sie wirkt lebendiger, verlangt eher nach mehr Drehzahl und belohnt eine Fahrweise, die den Motor nicht nur „mitlaufen“ lässt, sondern ihn aktiv nutzt. Das ist besonders dann attraktiv, wenn Kurvenfahrten, zügiges Beschleunigen und ein direkteres Feedback gewünscht sind. Wer vor allem entspannt unterwegs sein möchte, kann die Suzuki aber als etwas „fordernder“ empfinden, weil sie mehr Aufmerksamkeit beim Fahren einfordert.
Fahrwerk & Handling: stabiler Allrounder vs. wendiges Kurvenwerkzeug
Im Handling sind beide Motorräder stark – aber auf unterschiedliche Weise. Die Honda NC 750 X vermittelt ein Gefühl von Stabilität und Gelassenheit. Das macht sie besonders geeignet, wenn Strecken länger werden oder wenn die Fahrbahn nicht immer perfekt ist. Die Abstimmung zielt darauf, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen gut kontrollierbar bleibt.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen deutlich wendiger und „kurvenhungriger“. Gerade in engen Passagen und bei sportlicherem Tempo zeigt sie, wie viel Spaß Supermoto-typisches Fahrgefühl machen kann. Gleichzeitig gilt: Je sportlicher das Setup, desto stärker können Unebenheiten und wechselnde Untergründe spürbar werden. Wer häufig auf schlechten Straßen unterwegs ist oder viel Komfort erwartet, wird bei der Honda eher die entspanntere Wahl finden.
Bremsen & Sicherheit im Alltag
Bei der Bremsleistung geht es nicht nur um „stark oder nicht stark“, sondern auch um Dosierbarkeit und Konstanz. Die Honda wirkt in der Praxis oft als Motorrad, das sich sehr gut feinfühlig steuern lässt. Dadurch wird das Bremsen im Stadtverkehr und bei wechselnden Geschwindigkeiten leichter planbar.
Die Suzuki kann ebenfalls überzeugend bremsen, wirkt aber insgesamt stärker auf sportliche Nutzung ausgelegt. Das ist ein Vorteil, wenn häufig zügig gefahren wird und schnelle Reaktionen gefragt sind. Wer dagegen vor allem entspannt fährt und möglichst wenig „Fahraufmerksamkeit“ investieren möchte, wird die Honda als angenehmer empfinden.
Alltagstauglichkeit: Reichweite, Ergonomie und Nutzung im Alltag
Die Honda NC 750 X spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo das Motorrad regelmäßig genutzt wird: Pendeln, Einkaufen, längere Fahrten am Stück. Die Sitzposition wirkt auf viele Fahrerinnen und Fahrer komfortorientiert, und das Gesamtpaket ist darauf ausgelegt, dass man nicht ständig „gegen das Motorrad“ arbeiten muss. Auch das Thema Übersichtlichkeit und das ruhige Fahrverhalten tragen dazu bei, dass die Honda im Alltag schnell zur Routine wird.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist ebenfalls alltagstauglich, aber eher als Motorrad, das man bewusst nutzt. Sie passt gut zu Fahrern, die gern spontan fahren, Kurven suchen und gelegentlich auch abseits der typischen Asphaltstrecken unterwegs sind. Wer jedoch sehr viel Wert auf Langstreckenkomfort und ein möglichst entspanntes Fahrgefühl legt, wird die Honda im direkten Vergleich meist vorn sehen.
Einsatzbereich: Straße, Landstraße und gelegentliches Gelände
Beim Einsatzbereich ist der Unterschied klar: Die Honda ist eine Maschine für Straße und Tour, die gelegentlich auch mal „mehr“ kann, aber nicht als kompromissloses Offroadgerät gedacht ist. Die Suzuki DR-Z 4SM ist stärker auf gemischte Strecken ausgelegt, bei denen Asphalt und Schotter, Feldwege oder unebene Abschnitte zusammenkommen.
Wenn der Fokus auf sauberer Straßenperformance liegt, ist die Honda die stimmigere Wahl. Wenn dagegen häufig Strecken dabei sind, die nicht nur aus glattem Asphalt bestehen, kann die Suzuki mehr Freude machen – vor allem, weil sie für dieses „Zwischen“-Terrain gemacht wirkt.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Honda NC 750 X: Stärken
- Ausgewogenes Fahrgefühl für Alltag und Touren
- Ruhiger Motorcharakter für entspanntes Fahren
- Komfortorientierte Ergonomie und gute Planbarkeit im Verkehr
- Stabilität bei wechselnden Bedingungen
Honda NC 750 X: Schwächen
- Weniger „sportlich-direkt“ im Gefühl als die Suzuki
- Wenn viel Spaß an Drehzahl und aggressiver Fahrweise gesucht wird, wirkt die Honda weniger „fordernd“
Suzuki DR-Z 4SM: Stärken
- Agiles Handling und supermoto-typisches Kurvengefühl
- Sportlicher Motorcharakter mit mehr „Ansprech- und Drehzahlgefühl“
- Mehr Spaß auf gemischten Strecken und bei unebenen Abschnitten
Suzuki DR-Z 4SM: Schwächen
- Im Komfort- und Entspannungsfokus weniger „easy“ als die Honda
- Erfordert tendenziell mehr aktive Fahrweise, um das Potenzial auszuspielen
Welche Kaufentscheidung passt? Kriterien, die wirklich zählen
Die Entscheidung zwischen Honda NC 750 X und Suzuki DR-Z 4SM wird leichter, wenn die eigenen Fahrgewohnheiten klar sind. Wer regelmäßig pendelt, lange Strecken fährt und ein Motorrad sucht, das sich im Alltag „von selbst“ gut anfühlt, wird mit der Honda häufig glücklicher. Wer dagegen gern sportlich unterwegs ist, Kurven dynamisch nimmt und auch mal abseits der perfekten Straße unterwegs sein möchte, findet in der Suzuki oft den besseren Match.
Wichtig ist außerdem, wie man das Motorrad nutzen möchte: Als Werkzeug für den Alltag oder als Motorrad für Fahrspaß mit Anspruch. Beide Modelle können Spaß machen – nur auf unterschiedliche Art.
Fazit:
Die Honda NC 750 X ist die bessere Wahl für alle, die ein komfortorientiertes, alltagstaugliches Motorrad suchen: Sie überzeugt mit einem ruhigen, gut dosierbaren Motorcharakter, stabiler Fahrweise und einer Ergonomie, die lange Fahrten angenehm macht. Wer viel im Verkehr unterwegs ist oder Touren entspannt genießen möchte, findet hier meist die stimmigere Basis.
Die Suzuki DR-Z 4SM passt dagegen besser zu Fahrern, die agiles Handling und ein deutlich sportlicheres Fahrgefühl suchen. Sie macht besonders dann Spaß, wenn Strecken abwechslungsreich sind und wenn Kurven dynamisch gefahren werden. Gleichzeitig ist sie weniger auf „einfach nur entspannt fahren“ ausgelegt und verlangt eher eine aktivere Fahrweise.
Kurz gesagt: Honda für Alltag & Tour mit Komfort, Suzuki für Kurvenspaß & gemischte Strecken.