| UVP | 8.689 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
| UVP | 16.949 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- praktisches Staufach
- sehr zugängliches Motorrad
- einfache Bedienung
- gutes Display mit Navi-Anbindung via App
- schöner Sound
- mehr Power als man erwartet
- Windschild nicht verstellbar
- USB-Anschluss nicht Serie
- keine Blinker-Rückstellung
- komplette technische Ausstattung in Serie
- prächtiger Triple mit reichlich Dampf
- semi-aktives Fahrwerk
- starke Bremsen
- 30 Liter Koffer inklusive
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeiten
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 802 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 59 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 69 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 173 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 403 | km |
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17M/C | |
| Reifen hinten | 160/60-ZR17M/C | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe mit radial montierten Zweikolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolbenbremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Die Honda NC 750 X ist so etwas wie der VW Golf der Motorräder: Robust, praktisch, alltagstauglich. Das Image ist so lala, aber jeder will sie haben. Dieser Cross-Over war im letzten Jahr immerhin unter den Top 5 der meistverkauften Honda-Motorräder in Deutschland! Sie fährt sich klasse, überfordert niemanden und lässt sich tadellos bedienen. Das neue Cockpit ist stark und die Doppelscheibe vorne hat ihr auch gut getan. Wer auf der Suche nach einem alltagstauglichen Tausendsassa ist und z.B. im Stadtverkehr keinen Bock mehr auf die Schalterei hat, der sollte sich die Honda NC 750 X mit DCT unbedingt ansehen.Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der NC 750 X könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ von Yamaha ist ein großer Wurf. Die Maschine ist sportlich, dabei aber komplett reisetauglich. Insofern verspricht die Bezeichnung Cross-Over oder wie Yamaha sagt "Sport-Tourer" nicht zu viel: Diese Maschine kann wirklich viel und bringt jede Menge Fahrspaß mit. Wer hier Kritik sucht, den müssen wir leider vertrösten. Es gibt nichts zu kritisieren. Wer auf einfach gestrickte Maschinen steht, der ist hier allerdings falsch. Die neue Tracer 9 GT+ brennt ein Feuerwerk an Technik und innovativen Systemen ab und benötigt daher auch wenig Einarbeitungszeit bei der Bedienung.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrten. Außerdem gibt es bei Motorrad Ruser auch die anderen Tracer 9 Modelle sowie eigentlich alle Yamahas zum Probefahren. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgibiege Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser - und den guten Kaffee probieren!
MotorradTest.de auf YouTube
Honda NC 750 X vs Yamaha Tracer 9 GT Plus: Vergleich für Alltag und Tour
Wer zwischen der Honda NC 750 X und der Yamaha Tracer 9 GT Plus schwankt, steht im Grunde vor zwei sehr unterschiedlichen Konzepten: Die eine Maschine setzt auf praktische Vernunft, Alltagstauglichkeit und einen entspannten Charakter. Die andere will vor allem auf der Straße glänzen – mit mehr Dynamik, moderner Elektronik und einem deutlich tourorientierteren Gesamtpaket. Beide sind als „Allrounder“ denkbar, aber sie spielen ihre Stärken auf unterschiedlichen Bühnen aus.
Grundidee im Vergleich: Pragmatismus vs. Premium-Touring
Die Honda NC 750 X ist ein Motorrad, das sich schnell vertraut anfühlt. Sie wirkt wie ein Werkzeug: zuverlässig, übersichtlich und auf Alltag und Landstraße optimiert. Im Vergleich dazu ist die Yamaha Tracer 9 GT Plus eher ein „Reisegerät“ mit sportlicher Note. Sie richtet sich an Fahrer, die nicht nur von A nach B wollen, sondern auch Wert auf Komfort, Assistenz und ein souveränes Fahrgefühl bei höheren Geschwindigkeiten legen.
Fahrgefühl und Motorcharakter
Beim Motorcharakter zeigen sich die größten Unterschiede. Die Honda NC 750 X steht für einen ruhigen, gut dosierbaren Antrieb. Der Motor eignet sich besonders für gleichmäßiges Fahren, vorausschauendes Beschleunigen und entspanntes Gleiten – auch dann, wenn der Verkehr oder die Streckenführung eher „stop-and-go“ oder kurvig gemischt sind. Das ist eine Stärke, weil sie den Alltag leichter macht: weniger Stress, mehr Kontrolle.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus dagegen wirkt lebendiger und „will“ mehr. Der Antrieb ist spürbar dynamischer, wodurch sich Überholmanöver und zügiges Herausbeschleunigen leichter anfühlen. Gerade auf Landstraßen oder bei Touren mit wechselndem Tempo zeigt die Yamaha ihre Vorteile: Sie nimmt Drehzahlen williger an und vermittelt mehr Reserven, wenn es flott werden soll.
Komfort und Ergonomie: Wer sitzt entspannter?
Beide Motorräder sind für längere Strecken grundsätzlich geeignet, aber die Art der Entspannung ist verschieden. Die Honda NC 750 X punktet mit einer Sitzposition, die nicht zu aggressiv ausfällt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig kurze bis mittlere Strecken gefahren werden oder wenn die Maschine „einfach funktionieren“ soll. Auch bei wechselndem Tempo bleibt das Fahrgefühl eher ruhig und berechenbar.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus zielt stärker auf Komfort bei längeren Etappen. Der Fokus liegt auf Windschutz, Touring-Ambiente und einem Gesamtpaket, das auch bei höheren Geschwindigkeiten angenehm bleibt. Wer häufig Autobahnanteile oder längere Tagesetappen fährt, wird die Yamaha oft als entspannter empfinden – nicht, weil sie „weicher“ ist, sondern weil sie das Tempo besser „wegfängt“.
Windschutz und Alltag
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Honda ist eher die Maschine für „viel fahren, ohne viel nachzudenken“. Der Windschutz und die Ergonomie sind so ausgelegt, dass man auch ohne ständiges Feintuning gut zurechtkommt. Die Yamaha ist dagegen deutlich stärker auf Touren ausgelegt. Sie bietet mehr Möglichkeiten, das Setup auf die eigene Fahrweise abzustimmen – und wirkt dadurch besonders auf längeren Strecken souverän.
Fahrwerk und Handling: leichtfüßig oder souverän?
Das Handling ist ein weiterer Kernpunkt. Die Honda NC 750 X spielt ihre Stärken vor allem bei niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten aus. Sie wirkt handlich und lässt sich in der Stadt, auf Landstraßen und in engen Passagen gut bewegen. Das macht sie zu einem Motorrad, das man gern „einfach nimmt“, ohne dass man jedes Mal das Gefühl hat, ein großes Sportgerät zu bewegen.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus fühlt sich dagegen bei zügigem Fahren stabiler und „erwachsener“ an. Das Fahrwerk ist auf Dynamik und Kontrolle ausgelegt. In schnellen Kurven und bei wechselnden Fahrbahnverhältnissen vermittelt sie mehr Ruhe. Gleichzeitig bleibt sie nicht träge: Wer sportlich fährt, bekommt ein Motorrad, das sich aktiv anfühlt.
Stärken und Schwächen im Handling
Honda NC 750 X: Stärke ist die unkomplizierte Beweglichkeit und die entspannte Art, Kilometer zu sammeln. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf maximaler Dynamik liegt – wer sehr sportlich unterwegs ist, merkt schneller Grenzen im „letzten Prozent“.
Yamaha Tracer 9 GT Plus: Stärke ist die souveräne Performance bei Tempo und die moderne Abstimmung für Touren. Schwäche kann sein, dass sie im Alltag manchmal „zu viel Motorrad“ wirkt, wenn vor allem kurze Strecken, enge Parkhäuser oder sehr langsames Fahren im Vordergrund stehen.
Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung vs. klare Linie
Bei der Elektronik unterscheiden sich die Ansätze deutlich. Die Honda NC 750 X ist eher auf das Wesentliche fokussiert. Das ist nicht negativ, denn es sorgt für ein direktes Gefühl: Man fährt, spürt, dosiert – ohne dass man sich ständig mit Menüs oder Assistenzlogik beschäftigen muss. Für viele ist das genau der Reiz: weniger Ablenkung, mehr Fahrspaß.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus bringt deutlich mehr „Assistenz- und Komfortdenken“ mit. Im Vergleich zu vielen anderen Modellen ihrer Klasse ist das Paket auf Tour ausgelegt: mehr Kontrolle, mehr Komfort und mehr Sicherheit durch moderne Systeme. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn unterschiedliche Wetterbedingungen, wechselnde Strecken oder längere Fahrten anstehen.
Praxisnutzen der Elektronik
Die Yamaha kann dadurch in Situationen helfen, in denen man nicht jedes Detail selbst ausgleichen möchte: bei wechselnder Traktion, bei längeren Autobahnabschnitten oder wenn man sich auf die Strecke konzentrieren will. Die Honda bleibt dafür die Maschine, die sich „leicht“ anfühlt – auch für Fahrer, die weniger Wert auf Technik-Spielereien legen.
Bremse, Antrieb und Fahrreserven
Im Vergleich der Fahrreserven zeigt sich ein klares Bild: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus wirkt insgesamt leistungs- und dynamikorientierter. Das bedeutet nicht nur „mehr Tempo“, sondern auch mehr Reserven beim Beschleunigen und beim zügigen Durchfahren von Situationen, in denen man schnell reagieren muss.
Die Honda NC 750 X ist dagegen stark in der gleichmäßigen, kontrollierten Fahrweise. Sie ist nicht auf „maximalen Kick“ getrimmt, sondern auf Alltagstauglichkeit und eine Motorcharakteristik, die sich gut dosieren lässt. Wer häufig im moderaten Tempo unterwegs ist, wird das als Vorteil erleben.
Welche Maschine fühlt sich „sicherer“ an?
„Sicher“ ist im Motorradkontext immer auch eine Frage der Fahrweise. Dennoch gilt: Die Yamaha bietet durch ihre dynamische Auslegung und die moderne Unterstützung oft das Gefühl, auch bei höherem Tempo souverän zu bleiben. Die Honda bietet Sicherheit durch Einfachheit: berechenbar, ruhig und leicht zu fahren.
Alltagstauglichkeit: Parken, Pendeln, kurze Touren
Für den Alltag ist die Honda NC 750 X besonders passend. Sie wirkt wie gemacht für Pendelstrecken, Erledigungen und Wochenendfahrten, bei denen man nicht jedes Mal „groß planen“ möchte. Das Motorrad ist schnell einsatzbereit, vermittelt ein entspanntes Fahrgefühl und bleibt im Handling unkompliziert.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie spielt ihre Stärken stärker außerhalb der reinen Pendelroutine aus. Wer häufig längere Strecken fährt, wird die Yamaha als lohnender empfinden, weil Komfort und Elektronik dort mehr Wirkung entfalten.
Tourenfokus: Welche Maschine macht mehr Spaß auf langen Strecken?
Auf langen Strecken zeigt sich der Unterschied zwischen „Tourenfähig“ und „Tourenoptimiert“. Die Honda NC 750 X kann lange Strecken sehr gut ab, weil sie ermüdungsarm zu fahren ist und das Fahrgefühl ruhig bleibt. Sie ist ideal, wenn die Tour vor allem aus Kurven, Landstraßen und einem entspannten Rhythmus besteht.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen stärker auf Komfort und Tempo ausgelegt. Sie fühlt sich besonders dann richtig an, wenn die Tour auch mal zügiger wird, wenn Windschutz und Ausstattung eine größere Rolle spielen oder wenn man die Fahrt mit moderner Elektronik „entspannter“ gestalten möchte.
Stärken und Schwächen auf Tour
Honda NC 750 X: Stärke ist die entspannte Langstrecken-Eignung und die unkomplizierte Art, Kilometer zu sammeln. Schwäche ist, dass sie bei sehr sportlichem Tempo weniger „Biss“ ausspielt als die Yamaha.
Yamaha Tracer 9 GT Plus: Stärke ist die Kombination aus Dynamik, Komfort und moderner Unterstützung. Schwäche kann sein, dass sie im Alltag oder bei sehr gemütlicher Fahrweise weniger „effizient“ wirkt, weil der Mehrwert vor allem auf Touren sichtbar wird.
Fazit: Welche Maschine passt zu welchem Fahrer?
Die Honda NC 750 X ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag überzeugt, auf Landstraßen entspannt bleibt und sich unkompliziert fahren lässt. Sie richtet sich an Fahrer, die weniger Technik-Spielereien wollen, dafür aber ein berechenbares, ruhiges Fahrgefühl und eine praktische Gesamtkonzeption schätzen. Wer häufig pendelt, kurze bis mittlere Touren fährt und dabei ein Motorrad möchte, das jederzeit „einfach passt“, wird mit der Honda sehr zufrieden sein.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist die bessere Wahl, wenn Touren im Vordergrund stehen und mehr Dynamik, Komfort und moderne Elektronik gefragt sind. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die auch bei höheren Geschwindigkeiten souverän unterwegs sein wollen, Reserven beim Beschleunigen schätzen und die Unterstützung moderner Systeme als echten Mehrwert erleben möchten. Wer das Motorrad nicht nur für die Strecke, sondern auch für das Gefühl auf langen Etappen sucht, findet in der Yamaha den stimmigeren Begleiter.