| UVP | 8.689 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
| UVP | 9.674 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- praktisches Staufach
- sehr zugängliches Motorrad
- einfache Bedienung
- gutes Display mit Navi-Anbindung via App
- schöner Sound
- mehr Power als man erwartet
- Windschild nicht verstellbar
- USB-Anschluss nicht Serie
- keine Blinker-Rückstellung
- Design und Materialqualität
- Verarbeitung
- Display
- leicht zu Fahren
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 802 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 59 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 69 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 173 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 403 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 326 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17M/C | |
| Reifen hinten | 160/60-ZR17M/C | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Schwinge (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17M/C (73W) Tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe mit radial montierten Zweikolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolbenbremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die Honda NC 750 X ist so etwas wie der VW Golf der Motorräder: Robust, praktisch, alltagstauglich. Das Image ist so lala, aber jeder will sie haben. Dieser Cross-Over war im letzten Jahr immerhin unter den Top 5 der meistverkauften Honda-Motorräder in Deutschland! Sie fährt sich klasse, überfordert niemanden und lässt sich tadellos bedienen. Das neue Cockpit ist stark und die Doppelscheibe vorne hat ihr auch gut getan. Wer auf der Suche nach einem alltagstauglichen Tausendsassa ist und z.B. im Stadtverkehr keinen Bock mehr auf die Schalterei hat, der sollte sich die Honda NC 750 X mit DCT unbedingt ansehen.Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der NC 750 X könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
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Honda NC 750 X vs. Yamaha XSR 700 Xtribute – Vergleich für Alltag, Landstraße und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder auf dem Papier unterschiedlich wirken, wird der Vergleich besonders spannend: Die Honda NC 750 X steht für pragmatische Alltagstauglichkeit und einen ruhigen, zielgerichteten Charakter. Die Yamaha XSR 700 Xtribute dagegen bringt den Neo-Retro-Vibe mit, wirkt lebendiger und richtet den Fokus stärker auf unmittelbaren Fahrspaß. Beide sind für viele Fahrer interessant – aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an.
Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern um das, was im Alltag zählt: Wie fühlt sich das Motorrad an, wie gut passt es zu typischen Strecken, und wo liegen die Stärken sowie die Grenzen der jeweiligen Konzepte? So lässt sich leichter entscheiden, welches Motorrad besser zum eigenen Fahrstil passt.
Grundcharakter: Zweckorientiert vs. emotional
Honda NC 750 X: entspanntes Arbeiten statt Show
Die Honda NC 750 X wirkt wie ein Motorrad, das man einfach „mitnimmt“: Sie ist darauf ausgelegt, zuverlässig zu funktionieren, ohne dass man ständig nach dem nächsten Kick suchen muss. Der Motorcharakter ist eher gleichmäßig und souverän, wodurch sich das Motorrad besonders in Situationen bewährt, in denen man nicht permanent am Gas spielen möchte – etwa im Stadtverkehr oder auf kurzen Pendelstrecken.
Yamaha XSR 700 Xtribute: Neo-Retro mit spürbarer Spielfreude
Die Yamaha XSR 700 Xtribute setzt stärker auf Stil und Dynamik. Das Fahrgefühl ist direkter, die Maschine wirkt wacher und lädt eher dazu ein, die Gänge bewusst zu nutzen. Wer gern „mit dem Motorrad arbeitet“, also Gas, Schräglage und Rhythmus aktiv steuert, findet hier schnell ein emotionales Gesamtpaket.
Ergonomie und Sitzgefühl: Alltagskomfort vs. sportliche Nähe
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag funktionieren. Dennoch fühlt sich die Sitzposition unterschiedlich an: Die Honda NC 750 X vermittelt eher das Gefühl von Kontrolle und Ruhe. Die Yamaha XSR 700 Xtribute liegt näher an der Idee eines leichteren, agilen Motorrads, das man gern bewegt. Das macht einen Unterschied, wenn man lange im Sattel sitzt oder wenn die Strecke häufig wechselt – von Stop-and-Go bis zu flüssigen Landstraßenabschnitten.
Honda: stabiler Komfort für längere Tage
Die Honda spielt ihre Stärken aus, wenn es um entspannte Kilometer geht. Das Motorrad wirkt weniger „nervös“, sondern eher wie ein verlässlicher Begleiter. Gerade auf wechselnden Untergründen bleibt das Fahrgefühl ruhig, was das Stresslevel im Alltag senken kann.
Yamaha: mehr Gefühl für Rhythmus und Kurven
Die Yamaha wirkt lebendiger und unterstützt das aktive Fahren. In Kurven fühlt sich das Motorrad oft so an, als würde es schneller auf Eingaben reagieren. Das ist ein Plus für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind oder die Landstraße als Spielwiese sehen.
Motor und Antrieb: Drehmoment-Logik vs. Drehzahl-Charakter
Der größte Unterschied im Fahralltag entsteht durch den Motorcharakter. Die Honda NC 750 X ist eher auf gleichmäßige Leistung ausgelegt. Das bedeutet: Man kommt häufig mit weniger „Getue“ aus, kann vorausschauend fahren und muss nicht ständig in den passenden Drehzahlbereich springen. Das ist besonders praktisch, wenn der Verkehr dicht ist oder wenn man einfach entspannt ankommen möchte.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute hingegen macht mehr Lust auf Variation. Sie fühlt sich so an, als würde sie besser zur Fahrweise passen, bei der man Gänge bewusst nutzt und das Motorrad im richtigen Moment „aufweckt“. Das kann auf der Landstraße richtig Spaß machen – im Stadtverkehr ist es aber Geschmackssache, ob man diese Lebendigkeit als Vorteil oder als „mehr Aufmerksamkeit“ empfindet.
Fahrwerk und Handling: souverän und leicht zu fahren vs. agil und direkt
Beim Handling unterscheiden sich die Philosophien: Die Honda wirkt wie ein Motorrad, das Stabilität und Vorhersehbarkeit priorisiert. Das hilft besonders dann, wenn man nicht ständig am Limit fährt, sondern einfach sicher und komfortabel unterwegs sein möchte.
Die Yamaha wirkt agiler und direkter. Das kann das Fahrgefühl intensiver machen, weil man schneller das Gefühl bekommt, dass das Motorrad „mitdenkt“. Gleichzeitig gilt: Wer sehr entspannt fährt, kann die direkte Rückmeldung als besonders angenehm empfinden – wer dagegen eher auf Gelassenheit setzt, wird die Honda oft als entspannter wahrnehmen.
Stärken der Honda im Alltag
Die Honda punktet vor allem mit einem ruhigen, gutmütigen Handling. Das Motorrad lässt sich kontrolliert bewegen, ohne dass man ständig nachjustieren muss. Für viele Fahrer ist das ein echter Vorteil, weil es das Fahren leichter macht – besonders bei wechselnden Bedingungen.
Stärken der Yamaha auf der Landstraße
Die Yamaha spielt ihre Stärken dort aus, wo man Kurven und Tempo kombiniert. Sie vermittelt schneller das Gefühl von „Fahrspaß auf Knopfdruck“, weil sie die Eingaben spürbar beantwortet. Das macht sie attraktiv für alle, die gern öfter spontan eine Runde drehen.
Bremsen und Sicherheit: kontrolliert vs. sportlich interpretiert
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind auf alltagstaugliche Sicherheit ausgelegt. Die Honda wirkt dabei oft wie die „sichere Bank“ – das Bremsgefühl ist tendenziell eher linear und gut dosierbar. Die Yamaha kann sich je nach Fahrweise etwas sportlicher anfühlen, weil das Gesamtpaket insgesamt direkter wirkt. Wichtig ist: In beiden Fällen steht die Kontrolle im Vordergrund, aber die Yamaha belohnt häufig aktiveres Fahren stärker.
Alltagstauglichkeit: Nutzwert, Sichtbarkeit und Praxis
Gerade im Alltag entscheidet sich, welches Motorrad wirklich überzeugt. Die Honda NC 750 X ist in dieser Hinsicht besonders interessant, weil sie auf praktische Nutzung ausgelegt ist. Das Motorrad wirkt wie ein Werkzeug, das man gern täglich einsetzt: unkompliziert, gut beherrschbar und mit einem Charakter, der nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit anderer Priorität: Sie macht optisch und fahrerisch mehr „Laune“. Wer das Motorrad nicht nur als Transportmittel sieht, sondern auch als Erlebnis, wird die Yamaha schnell schätzen. Gleichzeitig kann der Fokus auf Fahrspaß bedeuten, dass man die Maschine im Alltag bewusster „mitfahren“ möchte.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda NC 750 X – Stärken
- Entspannter Fahrcharakter, der im Stadtverkehr und auf Pendelstrecken überzeugt.
- Ruhiges Handling, das das Motorrad leicht kontrollierbar macht.
- Pragmatischer Ansatz: weniger „Show“, mehr Alltagstauglichkeit.
Honda NC 750 X – mögliche Schwächen
- Wer maximalen „Kick“ sucht, empfindet den Charakter möglicherweise als zu ruhig.
- Das Motorrad wirkt eher auf Effizienz und Gelassenheit ausgelegt als auf pure Dynamik.
Yamaha XSR 700 Xtribute – Stärken
- Lebendiges, direktes Fahrgefühl mit spürbarer Spielfreude.
- Neo-Retro-Charakter – optisch und emotional stark.
- Kurven- und Landstraßenfokus durch ein agiles Gesamtpaket.
Yamaha XSR 700 Xtribute – mögliche Schwächen
- Im reinen „Stress-Alltag“ kann der direktere Charakter mehr Aufmerksamkeit erfordern.
- Wer vor allem Komfort und Ruhe sucht, wird die Honda oft als entspannter wahrnehmen.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Honda NC 750 X: ideal für…
Die Honda NC 750 X ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das im Alltag zuverlässig funktioniert und auf langen Strecken nicht „ermüdet“. Wer häufig pendelt, viel in der Stadt unterwegs ist oder einfach ein Motorrad sucht, das sich unkompliziert fahren lässt, trifft mit der Honda eine sehr stimmige Wahl. Auch für Umsteiger, die von einem ruhigen, gutmütigen Fahrgefühl profitieren, ist sie eine starke Option.
Yamaha XSR 700 Xtribute: ideal für…
Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist die bessere Wahl für alle, die das Motorrad nicht nur nutzen, sondern auch genießen möchten. Wer gern Kurven fährt, spontane Ausfahrten plant und ein direkteres, lebendigeres Fahrgefühl bevorzugt, wird die Yamaha schnell ins Herz schließen. Zudem ist sie attraktiv für Fahrer, die Wert auf Stil und ein emotionales Gesamtbild legen.
Fazit:
Die Honda NC 750 X ist die richtige Wahl, wenn Alltagstauglichkeit, Ruhe im Fahrgefühl und ein unkomplizierter Charakter im Vordergrund stehen. Sie passt besonders gut zu Pendlern, zu Fahrern, die entspannt ankommen wollen, und zu allen, die ein Motorrad suchen, das sich leicht kontrollieren lässt und im Alltag wenig fordert. Die Yamaha XSR 700 Xtribute gewinnt dagegen dort, wo Fahrspaß, Neo-Retro-Feeling und ein direkteres Ansprechverhalten zählen. Wer gern aktiv fährt, Landstraßen liebt und das Motorrad als Erlebnis betrachtet, wird mit der Yamaha mehr „Fun“ pro Kilometer finden. Kurz gesagt: Honda für Gelassenheit und Nutzwert, Yamaha für Emotion und Agilität – je nachdem, welche Art von Motorradtag am besten zum eigenen Fahrstil passt.