| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 6.249 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
- wendiges und wuseliges Bike
- einfache Bedienung
- angenehm aufrechte Sitzposition
- Bedienungsanleitung braucht man nicht
- startet nur im Leerlauf
- Sound könnte besser sein
- Sitzbank etwas straff
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 207 | kg |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 500 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 69 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 46 NM bei 6.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 302 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | einstellbare Upside Down Gabel Ø 50mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelrohr-Profil-Schwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 schwimmend gelagerte Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 500 hat so ziemlich genau unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist wendig und macht im Stadtverkehr genau deshalb richtig viel Spaß. Das Wartungsintervall ist mit 7.000 km zwar etwas knapp bemessen, aber einmal im Jahr sollte man sein Bike ja sowieso checken lassen.Der Preis für die Maschine geht in Ordnung. Als Wettbewerber fällt uns einzig die Brixton Crossfire 500 ein, die etwas teurer ist. Die Honda CB 500 F hat zwar keine Retro-Anleihen, muss als 500er Klassiker (gefühlt seit den Siebzigern) und als extrem zuverlässiges Bike hier ebenfalls genannt werden, zumal sie auch nicht teurer ist als die Benelli.
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Legenday Cycles in Hamburg. Dort steht die Benelli Leoncino 500 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf weitere Probefahrer. Wer ein A2-Bike sucht, auf Style steht und Bock auf Retro-Naked-Scrambler Design hat: Anchecken.
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Honda WN7 vs. Benelli Leoncino 500 – Vergleich im Alltag, auf der Landstraße und beim Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder aus ähnlichen Preis- und Nutzungsklassen gegeneinander antreten, entscheidet am Ende selten nur ein einzelnes Detail. Genau darum geht es beim Vergleich von Honda WN7 und Benelli Leoncino 500: Wie unterscheiden sich die beiden Modelle in der Praxis? Welche Stärken zeigen sich im Alltag, wo liegen die Schwächen, und welches Bike passt besser zu welchem Fahrstil?
Im Folgenden werden die im Vergleich aufgeführten Werte beider Motorräder miteinander gegenübergestellt. Dabei geht es nicht darum, eine Liste abzuarbeiten, sondern darum, die Unterschiede greifbar zu machen: vom Motorverhalten über das Fahrwerk bis hin zu Komfort und Ausstattung.
Überblick: Zwei Charaktere, zwei Zielgruppen
Die Honda WN7 wirkt in der Gesamterscheinung eher auf „Alltag mit Fokus“ getrimmt: unkompliziert, alltagstauglich und mit einem Fahrgefühl, das sich schnell vertraut anfühlt. Die Benelli Leoncino 500 setzt dagegen stärker auf den Retro-Charakter und einen etwas eigenständigeren Auftritt. Das kann im Alltag Spaß machen, ist aber auch eine Frage davon, wie wichtig die persönliche Handschrift im Gesamtpaket ist.
Beide Motorräder sind so gedacht, dass sie nicht nur für die Sonntagsrunde taugen, sondern auch für Pendeln, kurze Strecken und Touren auf der Landstraße. Genau dort zeigt sich, was die jeweiligen Stärken wirklich wert sind.
Motor & Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Motor entscheidet nicht nur die reine Zahl, sondern vor allem, wie gut sich die Leistung abrufen lässt. Im Vergleich der aufgeführten Werte zeigt sich: Die Honda WN7 legt den Schwerpunkt spürbar auf ein gleichmäßiges, gut dosierbares Ansprechverhalten. Das macht sie besonders angenehm, wenn häufiges Anfahren, Stop-and-go-Verkehr oder langsames Rollen im Vordergrund stehen.
Die Benelli Leoncino 500 wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das man gern „mitnimmt“: Der Antrieb unterstützt zügiges Beschleunigen und macht das Fahren dynamischer, sobald die Drehzahl in einem passenden Bereich ist. Das kann auf Landstraßen mit wechselndem Tempo besonders reizvoll sein.
Stärken & Schwächen beim Motorvergleich
- Honda WN7: Stärken liegen in der gutmütigen Dosierbarkeit und dem entspannten Charakter. Schwäche kann sein, dass sie weniger „sportlich“ wirkt, wenn bewusst hohe Dynamik gesucht wird.
- Benelli Leoncino 500: Stärken liegen in der lebendigeren Auslegung für zügigere Fahrweise. Schwäche kann sein, dass das Fahrgefühl stärker davon abhängt, die passende Drehzahl zu treffen.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen „komfortorientiertem Alltagsfahrzeug“ und „Motorrad mit spürbarer Fahrfreude“. Die im Vergleich aufgeführten Werte deuten darauf hin, dass die Honda WN7 auf ein ruhigeres, berechenbares Fahrverhalten ausgelegt ist. Das ist besonders hilfreich, wenn die Strecke nicht perfekt ist: Kopfsteinpflaster, schlechte Asphaltstellen oder wechselnde Beläge werden so weniger zum Stressfaktor.
Die Benelli Leoncino 500 wirkt im Vergleich etwas agiler und kann in Kurven mehr „Direktheit“ vermitteln. Das macht sie interessant, wenn Kurvenfahrten und das Gefühl von Kontrolle im Vordergrund stehen.
Bremsen & Sicherheit im Vergleich
Auch bei den Bremsen ist die Praxis entscheidend: Wie gut lässt sich verzögern, wie stabil bleibt das Motorrad dabei, und wie fein ist die Dosierung? Die aufgeführten Werte sprechen dafür, dass die Honda WN7 in der Alltagsnutzung mit einer gut kontrollierbaren Bremscharakteristik punktet. Die Benelli Leoncino 500 kann beim sportlicheren Fahren ebenfalls überzeugen, verlangt aber im Alltag manchmal etwas mehr Aufmerksamkeit bei der Dosierung, je nach Fahrstil.
Komfort & Sitzgefühl: Wie lange Strecken wirklich Spaß machen
Komfort ist mehr als nur „bequem“. Dazu gehören Sitzposition, Ergonomie, Wind- und Wettergefühl sowie die Art, wie das Motorrad Unebenheiten verarbeitet. Im Vergleich zeigt sich: Die Honda WN7 ist klar auf entspannte Nutzung ausgelegt. Das macht sie besonders passend, wenn regelmäßig längere Strecken oder häufige Fahrten im Stadtverkehr anstehen.
Die Benelli Leoncino 500 bietet ebenfalls einen alltagstauglichen Komfort, setzt aber stärker auf den Charakter des Motorrads. Das kann sich gut anfühlen, wenn die Sitzposition „aktiv“ genutzt wird. Wer dagegen sehr lange, eher ruhige Touren plant, wird die Honda häufig als entspannter wahrnehmen.
Stärken & Schwächen beim Komfort
- Honda WN7: Stärken in der entspannten Ergonomie und der ruhigen Verarbeitung. Schwäche: weniger „Statement“ im Fahrgefühl, wenn genau das gesucht wird.
- Benelli Leoncino 500: Stärken in der lebendigen Auslegung und dem Retro-Charakter. Schwäche: Komfort kann stärker vom persönlichen Empfinden abhängen.
Design & Alltagstauglichkeit: Optik ist nicht alles, aber sie zählt
Beim Design sind beide Motorräder klar positioniert. Die Benelli Leoncino 500 spielt die Retro-Karte deutlich stärker aus und wirkt dadurch für viele Käufer „besonderer“. Die Honda WN7 bleibt dagegen eher klassisch und wirkt dadurch zeitlos und unaufgeregt.
Alltagstauglichkeit zeigt sich außerdem in Details wie Übersichtlichkeit, Bedienbarkeit und dem Gesamteindruck beim täglichen Nutzen. Hier wirkt die Honda im Vergleich oft als „einfach zu leben“-Option: schnell verstanden, unkompliziert im Handling.
Ausstattung & Praxisnutzen: Was man wirklich merkt
Bei der Ausstattung geht es darum, wie gut das Motorrad im Alltag unterstützt. Dazu zählen unter anderem Dinge wie Lichtwirkung, Bedienkonzept, mögliche Komfortfeatures und die Art, wie das Motorrad insgesamt „fertig“ wirkt. Im Vergleich der aufgeführten Werte zeigt sich: Die Honda WN7 wirkt in der Summe häufig als stimmiges Gesamtpaket, das weniger Nachdenken erfordert.
Die Benelli Leoncino 500 kann dagegen mit einem eigenständigen Look und einer Ausstattung punkten, die das Motorrad stärker als Lifestyle-Objekt erscheinen lässt. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel sein soll.
Stärken & Schwächen bei Ausstattung
- Honda WN7: Stärken in der unkomplizierten, alltagstauglichen Gesamtwirkung. Schwäche: weniger „Individualität“ im ersten Eindruck.
- Benelli Leoncino 500: Stärken in Charakter und optischer Präsenz. Schwäche: wer maximale Ruhe und „Plug-and-play“ erwartet, könnte die Honda als entspannter empfinden.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahralltag entscheiden. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell anfühlt wie „das richtige“, wird mit der Honda WN7 sehr wahrscheinlich glücklich. Sie eignet sich besonders für Pendler, Einsteiger und Fahrer, die auf der Landstraße gern entspannt unterwegs sind und dabei Wert auf berechenbares Fahrverhalten legen.
Die Benelli Leoncino 500 ist die bessere Wahl, wenn der Retro-Charakter und die Lust auf etwas mehr Lebendigkeit im Fahrgefühl eine große Rolle spielen. Sie passt gut zu Fahrern, die Kurven und zügigere Passagen mögen und ein Motorrad möchten, das optisch und emotional stärker auffällt.
Typische Kaufmotive im Vergleich
- Honda WN7: Fokus auf Alltag, entspanntes Handling, ruhige Stabilität.
- Benelli Leoncino 500: Fokus auf Stil, Charakter und dynamischeres Fahrgefühl.
Fazit:
Die Honda WN7 ist die stimmigere Wahl für alle, die ein unkompliziertes Motorrad für den Alltag suchen: berechenbar im Handling, angenehm in der Dosierung und insgesamt auf entspanntes Fahren ausgelegt. Wer regelmäßig in der Stadt unterwegs ist, häufig kurze Strecken fährt oder einfach ein Motorrad möchte, das schnell Vertrauen aufbaut, bekommt hier ein starkes Gesamtpaket.
Die Benelli Leoncino 500 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn der eigene Anspruch über „funktioniert einfach“ hinausgeht. Der Retro-Charakter, die lebendigere Auslegung und das etwas direktere Fahrgefühl machen sie besonders interessant für Fahrer, die Kurven und zügigere Passagen mögen und dem Motorrad auch optisch gern eine eigene Note geben.
Kurz gesagt: Honda WN7 für ruhige Alltagsroutine und entspanntes Tourenfahren, Benelli Leoncino 500 für Stil, Charakter und mehr Fahrspaß bei dynamischerer Gangart.