| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
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Honda WN7 vs. Benelli Leoncino Bobber 400 – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach unterschiedlichen Charakteren wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda WN7 steht für einen eher modernen, alltagstauglichen Ansatz, während die Benelli Leoncino Bobber 400 deutlich mehr Richtung Stil und „Statement“ geht. Beide Modelle bewegen sich im Bereich, in dem viele Fahrerinnen und Fahrer nach einem Motorrad suchen, das im Alltag funktioniert und trotzdem Spaß macht. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede: Wie unterscheiden sich Fahrgefühl, Komfort, Handling und der Gesamteindruck im Vergleich?
Erster Eindruck: Stil trifft Alltag
Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt auf den ersten Blick wie ein bewusst gestaltetes Bobber-Konzept. Das Design ist klar erkennbar, die Linien sind auf Wirkung getrimmt und das Motorrad macht optisch schnell Lust auf „Draufsetzen und losfahren“. Gerade in der Stadt fällt die Benelli dadurch oft mehr auf.
Die Honda WN7 präsentiert sich dagegen stimmiger im Sinne von „funktioniert einfach“. Das Gesamtbild wirkt weniger wie ein reines Show-Motorrad, sondern eher wie ein Bike, das man gern täglich nutzt. Wer Wert auf eine ausgewogene Optik legt, ohne dass das Motorrad ständig im Vordergrund stehen muss, findet hier häufig den besseren Match.
Motor & Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich: Beide Motorräder sind für den Alltag gebaut, aber sie vermitteln den Fahrspaß unterschiedlich. Die Honda WN7 wirkt im Vergleich oft „harmonischer“ im Ansprechverhalten. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig im Stadtverkehr gefahren wird oder wenn man entspannt beschleunigen möchte, ohne ständig am Gas zu „arbeiten“.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 spielt dagegen stärker mit dem Gefühl von Drehmoment und dem Wunsch nach spontanen Schubmomenten. Das kann sich beim Überholen oder beim zügigen Anfahren sehr lebendig anfühlen. Wer gern etwas mehr „Punch“ spürt und das Motorrad auch optisch als Teil des eigenen Stils versteht, bekommt hier eher dieses „Bobber“-Gefühl.
Vergleich der Kraftentfaltung
Im direkten Vergleich fällt auf: Die Honda WN7 wirkt häufig gleichmäßiger über den Drehzahlbereich, während die Benelli Leoncino Bobber 400 stärker auf den Moment setzt, in dem man das Gas öffnet. Das ist keine Frage von „besser“ oder „schlechter“, sondern eher eine Frage, welche Art von Fahrspaß gesucht wird: gleichmäßig-entspannt oder spontan-dynamisch.
Getriebe & Schaltgefühl
Auch wenn beide Modelle für den Alltag gedacht sind, unterscheiden sie sich im Schaltgefühl und in der Art, wie sich das Motorrad „mitnimmt“. Die Honda WN7 wird im Vergleich oft als angenehm zu fahren beschrieben, weil die Abstimmung das Schalten im Stadtverkehr erleichtert. Das ist besonders dann ein Plus, wenn man häufig stop-and-go fährt oder wenn man das Motorrad auch mal für längere Strecken nutzt.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 kann im Vergleich etwas „direkter“ wirken, was das Fahrgefühl lebendiger macht. Das ist toll, wenn man gern aktiv fährt und Schaltvorgänge als Teil des Erlebnisses sieht. Wer dagegen möglichst entspannt unterwegs sein möchte, bevorzugt häufig die ruhigere Abstimmung der Honda.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich im Vergleich ein typischer Unterschied zwischen einem alltagstauglichen Konzept und einem stärker designorientierten Ansatz. Die Honda WN7 wirkt häufig darauf ausgelegt, Komfort und Kontrolle zu verbinden. Das hilft besonders auf unruhigen Straßen, bei Kopfsteinpflaster oder wenn die Strecke nicht perfekt glatt ist.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 kann im Vergleich agiler wirken, besonders wenn man Kurven bewusst ansteuert. Das macht sie interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die gern „mit Gefühl“ fahren und das Motorrad nicht nur von A nach B bewegen wollen.
Kurvengefühl im Vergleich
Die Honda WN7 punktet oft mit einem ruhigen, vorhersehbaren Verhalten. Die Benelli Leoncino Bobber 400 kann dagegen das Gefühl vermitteln, dass man schneller „im Flow“ ist, sobald man das Tempo anzieht. Für die Landstraße ist das ein echter Unterschied: Entweder man möchte entspannt bleiben oder man möchte das Motorrad spüren.
Bremsen & Sicherheit im Alltag
Bremsen sind im Vergleich immer ein entscheidender Punkt, weil sie im Alltag ständig gefordert werden. Beide Motorräder sind grundsätzlich auf sicheres Fahren ausgelegt, aber die Art der Dosierbarkeit und das Ansprechverhalten können sich unterscheiden.
Die Honda WN7 wird häufig als gut kontrollierbar wahrgenommen, was besonders im Stadtverkehr Vorteile bringt. Wer häufig an Ampeln und im dichten Verkehr bremst, profitiert von einem Gefühl, das sich stabil und berechenbar anfühlt.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 kann im Vergleich ebenfalls überzeugend sein, wirkt aber oft etwas „direkter“ in der Reaktion. Das ist gut, wenn man gern präzise arbeitet und das Motorrad aktiv führt. Für sehr entspannte Fahrstile kann die Honda dadurch noch einen Tick angenehmer sein.
Komfort & Sitzposition: Wie lange macht das Fahren Spaß?
Komfort ist nicht nur eine Frage von „weichem Sitz“, sondern auch von Sitzposition, Ergonomie und dem Zusammenspiel aus Fahrwerk und Lenkerhaltung. Die Honda WN7 wirkt im Vergleich häufig so abgestimmt, dass man auch bei längeren Fahrten nicht ständig das Gefühl hat, die Position „korrigieren“ zu müssen.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 bringt durch den Bobber-Charakter oft eine markantere Sitzhaltung mit. Das kann sehr gut passen, wenn man das Motorrad bewusst als Stilobjekt fährt und gern eine sportlichere oder „präsente“ Haltung einnimmt. Wer aber sehr viel Strecke am Stück fährt, achtet im Vergleich stärker darauf, wie die Ergonomie über Zeit wirkt.
Alltagstauglichkeit: Stadt vs. Landstraße
Für die Stadt ist häufig die Honda WN7 im Vorteil, weil das Gesamtpaket auf entspanntes Handling ausgelegt wirkt. Die Benelli Leoncino Bobber 400 kann in der Stadt trotzdem Spaß machen, aber sie spielt ihre Stärken oft dann besonders aus, wenn man das Motorrad bewusst bewegt und nicht nur „durchschiebt“.
Auf der Landstraße zeigt sich im Vergleich: Die Honda bleibt häufig die ruhigere Wahl, während die Benelli mehr „Charakter“ liefert, sobald man Kurven und Tempo kombiniert.
Ausstattung & Praxis: Was man wirklich merkt
Im Alltag zählen Details: Übersichtlichkeit, Bedienbarkeit, sinnvolle Features und das Gefühl, dass das Motorrad im täglichen Betrieb unkompliziert ist. Die Honda WN7 wirkt im Vergleich oft als „rundes Gesamtpaket“, bei dem die Bedienung logisch bleibt und man sich schnell zurechtfindet.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 punktet stärker über den Look und die emotionale Komponente. Das kann bedeuten, dass man sich schneller in das Motorrad verliebt, auch wenn man bei der reinen Alltagsfunktionalität nicht ganz denselben „Standardkomfort“ wie bei der Honda erwartet.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Honda WN7 – Stärken
- Ausgewogenes Fahrgefühl: oft gleichmäßiger Charakter und gut kontrollierbar.
- Alltagstauglichkeit: angenehm im Stadtverkehr und auf längeren Strecken.
- Komfortorientierte Abstimmung: weniger „Kompromissgefühl“ bei wechselnden Straßenbedingungen.
Honda WN7 – Schwächen
- Weniger „Show“-Faktor: wer ein starkes Statement sucht, findet bei der Benelli oft mehr optische Wirkung.
- Charakter eher harmonisch: wer maximale Spontanität beim Gas erwartet, könnte die Benelli als lebendiger empfinden.
Benelli Leoncino Bobber 400 – Stärken
- Starker Stil: Bobber-Optik, die sofort auffällt.
- Lebendiges Ansprechverhalten: kann beim aktiven Fahren sehr Spaß machen.
- Agiles Kurvengefühl: wirkt oft dynamischer, sobald man das Tempo anzieht.
Benelli Leoncino Bobber 400 – Schwächen
- Ergonomie kann polarisieren: je nach Fahrgewohnheit fühlt sich die Sitzposition nach längerer Zeit anders an als bei der Honda.
- Alltagskomfort nicht ganz so „neutral“: wer maximale Ruhe sucht, bevorzugt häufig die Honda-Abstimmung.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich wird am Ende besonders einfach, wenn man sich die eigene Fahrweise vor Augen hält. Die Honda WN7 ist häufig die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag zuverlässig funktioniert, sich leicht fahren lässt und bei unterschiedlichen Streckenbedingungen angenehm bleibt. Wer ein Bike möchte, das man gern jeden Tag nutzt und bei dem man sich auf ein stimmiges Gesamtpaket verlassen kann, trifft mit der Honda oft genau den richtigen Ton.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist dagegen ideal, wenn das Motorrad auch emotional überzeugen soll. Wer Wert auf eine markante Optik legt, gern aktiv fährt und das Gefühl von „mehr Charakter“ sucht, findet in der Benelli häufig den größeren Spaßfaktor. Gerade für kurze bis mittlere Strecken, bei denen man das Motorrad bewusst bewegt, kann die Benelli besonders gut passen.
Fazit:
Die Honda WN7 ist im Vergleich die rundere Wahl für alle, die ein alltagstaugliches Motorrad mit harmonischem Fahrgefühl suchen. Sie wirkt besonders stark, wenn Komfort, Kontrolle und entspannter Fahrbetrieb im Vordergrund stehen – egal ob Stadtverkehr oder längere Fahrten. Die Benelli Leoncino Bobber 400 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn Stil und ein lebendigeres, aktiveres Fahrgefühl wichtiger sind. Wer ein Motorrad möchte, das optisch sofort überzeugt und beim dynamischen Fahren mehr „Biss“ vermittelt, wird mit der Benelli eher glücklich.
Kurz gesagt: Honda für den unkomplizierten Alltag und gleichmäßigen Fahrspaß, Benelli für Charakter, Bobber-Optik und mehr Emotion beim Fahren.