| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 7.069 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder/4-Takt/4-Ventil | |
| Hubraum | 554 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 56 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 413 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Rahmenbauart | Gitterrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-down-Gabel von Marzocchi, einstellbar in Druckstufe, Zugstufe und Federvorspannung (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | 45 mm Zentralstoßdämpfer, einstellbar in Federvorspannung und Zugstufe (hydraulisch) (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17' | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | 2-Schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben, 4-Kolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Bremsscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit
Die Benelli ist nicht nur der erste Sportler von Benelli in der Neuzeit, es ist auch eine auf Anhieb sehr geglückte Maschine. Die Ausstattung ist gut, sie fährt sich toll, sieht stark aus, klingt gut, bremst super und vermittelt dank eines vernünftigen Fahrwerks und sehr guter Reifen jede Menge Fahrspaß.Der aufgebohrte Motor der TNT 500 hat ordentlich Schmackes, wird aber auch Einsteiger nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Wir sind uns sicher: Auch der eine oder andere ältere Fahrer wird auf diese Maschine schielen - als Zweitbike sicher ein gute Wahl!
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Honda WN7 vs Benelli Tornado 550 – Vergleich der beiden Motorräder
Wer zwischen Honda WN7 und Benelli Tornado 550 schwankt, sucht meist nicht nur „Daten“, sondern ein Motorrad, das im Alltag wirklich funktioniert. Beide Modelle zielen auf Fahrerinnen und Fahrer, die ein modernes, straßentaugliches Bike wollen – mit Charakter, aber auch mit einem Setup, das sich im Alltag bewährt. Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Unterschiede anhand der typischen Vergleichspunkte herausgearbeitet: Motor- und Leistungscharakter, Fahrwerk und Bremsen, Ergonomie sowie der praktische Nutzen im täglichen Betrieb.
Grundidee und Charakter: Wofür sind die Motorräder gemacht?
Die Honda WN7 steht in der Wahrnehmung oft für ein stimmiges Gesamtpaket: ein Motorrad, das sich unkompliziert fahren lässt und bei vielen Fahrern vor allem durch seine gutmütige Abstimmung punktet. Die Benelli Tornado 550 wirkt dagegen häufig etwas „direkter“ im Auftritt – mit dem Anspruch, sportlicher zu wirken und sich auch auf der Landstraße dynamischer anzufühlen.
Beide Motorräder können im Alltag überzeugen, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Während die Honda eher auf gleichmäßige Beherrschbarkeit und ruhiges Handling ausgelegt wirkt, legt die Benelli den Fokus stärker auf spürbare Dynamik und ein lebendiges Fahrgefühl.
Motor und Antrieb: Unterschiedliche Art, Leistung auf die Straße zu bringen
Im Vergleich der Antriebscharakteristik zeigt sich häufig ein klarer Unterschied: Die Honda WN7 spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um sauberes Ansprechen und einen gleichmäßigen Vortrieb geht. Das macht sie interessant für Pendler, für entspannte Ausfahrten und für Situationen, in denen ein Motor nicht „laut“ sein muss, sondern einfach zuverlässig zieht.
Die Benelli Tornado 550 wirkt dagegen oft so, als wolle sie stärker „mitarbeiten“. Das kann sich in einem dynamischeren Gefühl beim Beschleunigen bemerkbar machen. Wer gern zügig aus dem Stadtverkehr heraus beschleunigt oder auf der Landstraße häufiger den Drehbereich nutzt, bekommt bei der Benelli meist mehr dieses sportliche „Wachsein“ im Antrieb.
Stärken und Schwächen im Antrieb
- Honda WN7: Stärke liegt im gut kontrollierbaren, gleichmäßigen Vortrieb. Schwäche kann sein, dass der Motorcharakter weniger „aufregend“ wirkt, wenn besonders sportliche Impulse gesucht werden.
- Benelli Tornado 550: Stärke liegt im lebendigen Ansprechverhalten und dem dynamischen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass das Motorrad je nach Fahrstil mehr Aufmerksamkeit beim Dosieren verlangt, um den Komfort im Alltag zu maximieren.
Fahrwerk und Handling: Wie fühlt sich das Motorrad im Alltag an?
Beim Fahrwerk entscheidet sich, wie gut ein Motorrad Unebenheiten schluckt und wie stabil es sich in Kurven anfühlt. Die Honda WN7 wird im Vergleich häufig als ausgewogen wahrgenommen: Sie vermittelt ein sicheres Gefühl, ohne dabei zu „hart“ zu wirken. Das ist besonders praktisch, wenn Strecken mit wechselndem Belag oder häufigem Stop-and-Go gefahren werden.
Die Benelli Tornado 550 kann sich im Gegenzug etwas sportlicher anfühlen. Das bedeutet nicht automatisch, dass sie unkomfortabel ist – aber die Abstimmung wirkt oft direkter. Auf kurvigen Strecken kann das ein Vorteil sein, während auf sehr holprigen Strecken ein etwas ruhigerer Charakter der Honda im Vorteil sein kann.
Kurvengefühl und Stabilität
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Honda wirkt tendenziell „berechenbarer“ und verzeiht mehr, wenn die Linie nicht perfekt ist oder wenn der Untergrund wechselt. Die Benelli kann in schnellen Passagen mehr „Biss“ vermitteln, verlangt aber auch eher nach einem aktiven Fahrstil, um das Potenzial sauber auszuspielen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bremsen sind im Alltag entscheidend – besonders in der Stadt oder bei häufigen Geschwindigkeitswechseln. Die Honda WN7 punktet häufig mit einem gut dosierbaren Bremsgefühl. Das hilft dabei, in Situationen wie Ampelstopps oder im dichten Verkehr ruhig und präzise zu reagieren.
Die Benelli Tornado 550 kann beim Bremsen ebenfalls überzeugen, wirkt aber im Vergleich oft etwas „agiler“. Das ist für Fahrerinnen und Fahrer interessant, die gern zügig verzögern und das Motorrad dabei dynamisch einsetzen. Wer dagegen vor allem entspannt unterwegs ist, schätzt an der Honda meist die besonders intuitive Dosierbarkeit.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Übersicht und Praxisnutzen
Bei der Ergonomie geht es weniger um „besser oder schlechter“, sondern um die passende Passform für den eigenen Fahrstil. Die Honda WN7 wird häufig als komfortorientierter wahrgenommen, was vor allem für längere Fahrten oder regelmäßige Pendelstrecken relevant ist. Die Sitzposition wirkt tendenziell so, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt bleibt.
Die Benelli Tornado 550 kann dagegen eine sportlichere Sitzhaltung fördern. Das ist ein Vorteil, wenn die Fahrt öfter aus kurvigen Abschnitten besteht oder wenn das Motorrad „präsenter“ wirken soll. Für sehr lange Strecken kann die Honda je nach Körpergröße und Gewohnheit die entspanntere Wahl sein.
Stärken und Schwächen in der Praxis
- Honda WN7: Stärke im alltagstauglichen Komfort und in der entspannten Handhabung. Schwäche: Wer ein besonders sportliches Gefühl sucht, könnte weniger „Kick“ wahrnehmen.
- Benelli Tornado 550: Stärke in der lebendigen Dynamik und dem sportlicheren Auftritt. Schwäche: Je nach Fahrstil kann der Komfort bei wechselnden Streckenbedingungen stärker vom persönlichen Setup abhängen.
Wartung, Kosten und Verfügbarkeit: Was zählt beim Kauf?
Beim Kauf spielt neben dem Fahrgefühl auch die langfristige Perspektive eine Rolle: Wartungsintervalle, Ersatzteilverfügbarkeit und die Frage, wie unkompliziert sich das Motorrad im Alltag betreuen lässt. In der Praxis wird die Honda WN7 häufig mit einem guten Service- und Teileumfeld verbunden, was für viele Käufer ein beruhigender Faktor ist.
Die Benelli Tornado 550 kann ebenfalls sinnvoll sein, besonders wenn man die Marke bereits kennt oder einen Händler in der Nähe hat, der zuverlässig unterstützt. Im Vergleich lohnt sich hier der Blick auf die lokale Versorgung und die eigenen Erfahrungen mit Serviceleistungen.
Für wen passt welches Motorrad?
Damit der Vergleich wirklich hilft, ist die wichtigste Frage: Welche Art von Fahrten steht im Vordergrund?
Honda WN7 – Empfehlung für…
Die Honda WN7 ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag unkompliziert bleibt und sich auf unterschiedlichen Strecken souverän anfühlt. Wer Pendeln, Stadtverkehr und entspannte Landstraßenfahrten kombiniert, bekommt mit der Honda meist ein stimmiges Gesamtpaket aus Komfort, Dosierbarkeit und gutem Handling. Auch für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad möchten, das nicht ständig „eingefordert“ wird, ist die Honda häufig die stressärmere Wahl.
Benelli Tornado 550 – Empfehlung für…
Die Benelli Tornado 550 eignet sich besonders, wenn mehr Dynamik gewünscht ist und das Motorrad auf kurvigen Strecken oder bei zügiger Fahrweise mehr „Präsenz“ zeigen soll. Wer gern beschleunigt, häufiger aktiv fährt und ein lebendiges Fahrgefühl schätzt, findet in der Benelli oft die passendere Antwort. Auch für alle, die ein Motorrad suchen, das optisch und fahrerisch etwas mehr „Biss“ vermittelt, kann die Tornado 550 die bessere Wahl sein.
Fazit:
Die Honda WN7 ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein ausgewogenes, alltagstaugliches Motorrad suchen: angenehm zu fahren, gut dosierbar und mit einem Fokus auf Komfort und Souveränität. Besonders wenn Pendeln, Stadtverkehr und entspannte Touren im Vordergrund stehen, spielt die Honda ihre Stärken aus und wirkt dabei oft weniger anspruchsvoll im Handling.
Die Benelli Tornado 550 passt besser zu dem Fahrstil, der mehr Dynamik und ein lebendigeres Gefühl beim Beschleunigen und in Kurven sucht. Wer gern zügig unterwegs ist, das Motorrad aktiv einsetzt und auf der Landstraße mehr „Sportlichkeit“ spüren möchte, bekommt mit der Benelli meist den stärkeren Antrieb- und Fahrwerkscharakter. Kurz gesagt: Honda für entspanntes, verlässliches Fahren – Benelli für mehr Temperament und sportlichere Momente.