| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2011 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
- leicht und wendig
- unkompliziert
- günstiger Verbrauch
- solide Verarbeitung
- genug Platz für Beifahrer/in
- versprüht wenig Emotionen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 192 | kg |
| Radstand | 1.477 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.477 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Hubraum | 652 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Honda WN7 vs BMW G 650 GS Vergleich
Wenn zwei Motorräder auf dem Papier nach „Allround“ klingen, entscheidet am Ende oft das Detail: Wie fühlt sich der Motor im Alltag an, wie gut lässt sich das Bike im Stadtverkehr bewegen, und wie souverän bleibt es auf längeren Strecken? Genau hier setzt der Vergleich zwischen Honda WN7 und BMW G 650 GS an. Beide Modelle werden häufig als Einstieg in die Welt der vielseitigen Motorräder betrachtet – mit unterschiedlichen Schwerpunkten bei Fahrgefühl, Komfort und Einsatzbereich.
Überblick: Zwei Konzepte für den Alltag
Die Honda WN7 wirkt in der Praxis oft wie ein unkompliziertes Werkzeug: leicht zu handeln, gutmütig im Umgang und auf Alltagstauglichkeit ausgelegt. Die BMW G 650 GS verfolgt dagegen stärker den „GS“-Gedanken: ein Motorrad, das nicht nur auf Asphalt funktioniert, sondern auch auf unbefestigten Wegen eine gewisse Gelassenheit mitbringt. Beide Ansätze können passen – je nachdem, wie und wo gefahren wird.
Motor und Fahrgefühl im Vergleich
Beim Motorcharakter zeigen sich typische Unterschiede: Die Honda WN7 wird häufig als angenehm gleichmäßig und alltagstauglich wahrgenommen. Das bedeutet: Der Antrieb lässt sich meist gut dosieren, ohne dass es ständig „mehr Drehzahl“ braucht, um zügig voranzukommen. Das ist besonders praktisch im Stadtverkehr oder auf Strecken, auf denen häufig beschleunigt und wieder gebremst wird.
Die BMW G 650 GS steht dagegen oft für einen etwas anderen Rhythmus: Der Motor unterstützt das Fahren in einem breiteren Bereich, und das Gesamtpaket wirkt häufig „touriger“. Auf längeren Strecken kann das den Unterschied machen, weil das Motorrad weniger nach „ständigem Nachregeln“ verlangt. Gleichzeitig kann das Fahrgefühl je nach persönlicher Vorliebe etwas weniger „direkt“ wirken als bei der Honda.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Honda WN7: Stärke in der unkomplizierten Dosierbarkeit und im entspannten Alltagsbetrieb. Schwäche kann sein, dass sportliche Ansprüche eher über das Fahrtempo als über den Motor selbst bedient werden.
- BMW G 650 GS: Stärke in der tourentauglichen Abstimmung und dem souveränen Eindruck über längere Distanzen. Schwäche kann sein, dass das Ansprechverhalten nicht für jeden Fahrer die gleiche „Spontanität“ bietet wie bei der Honda.
Fahrwerk und Handling: Wer liegt leichter in der Hand?
Im Handling spielt die Geometrie und Abstimmung eine große Rolle. Die Honda WN7 wird im Alltag oft als leicht zu bewegen beschrieben. Das hilft beim Rangieren, beim langsamen Fahren und auch dann, wenn der Verkehr dichter wird. Gerade wer häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und engen Straßen unterwegs ist, profitiert von einem Motorrad, das sich „von selbst“ richtig anfühlt.
Die BMW G 650 GS wirkt dagegen häufig stabiler im Gesamteindruck, besonders wenn die Strecke nicht mehr nur aus glattem Asphalt besteht. Auf unbefestigten Wegen oder bei wechselnden Untergründen kann das ein Vorteil sein, weil das Motorrad eher „mitdenkt“ und nicht sofort hektisch reagiert. Im Gegenzug kann das Handling im ganz langsamen Stadtbetrieb je nach Körpergröße und Fahrpraxis etwas mehr Aufmerksamkeit verlangen.
Stärken und Schwächen beim Fahrwerk
- Honda WN7: Stärke im agilen, alltagstauglichen Handling. Schwäche kann sein, dass bei ruppigerem Untergrund die Reserven weniger „GS-typisch“ wirken.
- BMW G 650 GS: Stärke in der Stabilität und dem souveränen Eindruck auf gemischten Strecken. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im engen Stadtverkehr weniger „spielerisch“ wirkt.
Ergonomie und Sitzkomfort
Bei Ergonomie geht es nicht nur um Sitzhöhe, sondern um das Zusammenspiel aus Sitzposition, Lenkerhaltung und dem Gefühl, wie entspannt die Arme und der Rücken bleiben. Die Honda WN7 wird häufig als angenehm zugänglich wahrgenommen: Die Sitzposition wirkt oft so, dass man schnell einen guten Stand findet und sich zügig wohlfühlt. Das ist ein Pluspunkt für Einsteiger oder für alle, die vor allem kurze bis mittlere Strecken fahren.
Die BMW G 650 GS setzt stärker auf eine aufrechte, tourenorientierte Haltung. Das kann auf längeren Fahrten helfen, weil die Belastung gleichmäßiger verteilt wird. Gleichzeitig kann die Sitzposition je nach Fahrgröße und persönlicher Vorliebe weniger „kompakt“ wirken als bei der Honda.
Stärken und Schwächen bei Komfort
- Honda WN7: Stärke in der schnellen Gewöhnung und dem unkomplizierten Einstieg in den Fahralltag. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Touren die persönliche Ergonomie stärker angepasst werden muss.
- BMW G 650 GS: Stärke in der tourentauglichen Sitzhaltung und dem ruhigen Fahrgefühl auf Distanz. Schwäche kann sein, dass die Haltung nicht bei jeder Körpergröße gleich „perfekt“ passt.
Bremsen, Kontrolle und Sicherheit im Alltag
Im Vergleich der Bremsleistung und des Sicherheitsgefühls geht es weniger um absolute Werte, sondern um das, was man beim Fahren spürt: Wie gut lässt sich dosieren, wie vorhersehbar ist die Verzögerung und wie stabil bleibt das Motorrad unter Last. Die Honda WN7 wird oft als gut kontrollierbar beschrieben – besonders dann, wenn häufiges Anhalten und Anfahren zum Alltag gehört. Das reduziert Stress und macht das Fahren entspannter.
Die BMW G 650 GS punktet häufig mit einem stabilen Gesamtgefühl, das gerade bei wechselnden Bedingungen hilft. Auf längeren Strecken oder bei weniger planbarem Untergrund kann das ein Vorteil sein, weil das Motorrad ein „ruhigeres“ Sicherheitsgefühl vermittelt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Land und gemischte Strecken
Beide Motorräder können als Allrounder funktionieren – aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Honda WN7 ist besonders dann stark, wenn der Fokus auf Alltag, Pendeln, kurzen Touren und einer unkomplizierten Bedienung liegt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gerne nutzt, ohne jedes Mal groß nachdenken zu müssen.
Die BMW G 650 GS passt besonders gut, wenn neben Asphalt auch mal Feldweg, Schotter oder „einfach andere“ Strecken dazugehören. Der GS-Ansatz zeigt sich dabei weniger in der Theorie, sondern im Fahrgefühl: Das Motorrad wirkt oft bereit, wenn die Route spontan wechselt.
Stärken und Schwächen im Einsatzprofil
- Honda WN7: Stärke im täglichen Gebrauch, in der einfachen Handhabung und im entspannten Fahrstil. Schwäche kann sein, dass der Wunsch nach „mehr Abenteuer“ eher durch Zubehör oder Fahrpraxis kompensiert werden muss.
- BMW G 650 GS: Stärke in der Vielseitigkeit auf gemischten Strecken und dem tourigen Charakter. Schwäche kann sein, dass im reinen Stadtbetrieb der Fokus weniger auf „leicht und wendig“ liegt als bei der Honda.
Kosten, Wartung und Verfügbarkeit
Beim Thema Kosten spielen nicht nur Wartungsintervalle eine Rolle, sondern auch die Verfügbarkeit von Ersatzteilen, die Häufigkeit bestimmter Verschleißteile und die Frage, wie gut sich das Motorrad im Alltag betreuen lässt. In der Praxis kann die Honda WN7 oft als unkompliziert gelten, weil sie in vielen Regionen gut verfügbar ist und sich im Alltag bewährt. Die BMW G 650 GS kann dagegen mit einem breiteren Service-Ökosystem punkten, was besonders dann hilft, wenn häufiger Werkstattbesuche oder spezifische Teile anstehen.
Wichtig ist: Je nach Fahrleistung und Fahrstil unterscheiden sich die tatsächlichen Kosten. Wer viel in der Stadt fährt, hat andere Verschleißthemen als jemand, der regelmäßig lange Strecken fährt. Der Vergleich sollte daher immer mit dem eigenen Nutzungsprofil abgeglichen werden.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich zwischen Honda WN7 und BMW G 650 GS lässt sich am besten über das Fahrprofil entscheiden. Die Honda ist oft die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das schnell vertraut wirkt, im Alltag leicht zu handeln ist und sich für Pendeln sowie kurze bis mittlere Touren besonders natürlich anfühlt.
Die BMW ist häufig die passendere Option, wenn neben Asphalt auch unbefestigte Strecken oder spontane Routenwechsel dazugehören. Wer Wert auf ein tourentaugliches Gesamtpaket legt und sich auch abseits der Standardstrecke wohlfühlen möchte, findet in der G 650 GS oft den stimmigeren Charakter.
Fazit:
Die Honda WN7 ist besonders dann die bessere Wahl, wenn ein unkompliziertes, leicht zu handhabendes Motorrad im Vordergrund steht. Sie überzeugt im Alltag durch ein gutmütiges Fahrgefühl, eine schnelle Eingewöhnung und ein Handling, das auch im Stadtverkehr entspannt bleibt. Wer vor allem pendelt, häufig kurze Strecken fährt oder ein Motorrad sucht, das sich „einfach richtig“ anfühlt, wird mit der Honda meist glücklicher.
Die BMW G 650 GS spielt ihre Stärken aus, wenn das Einsatzgebiet breiter ist: längere Touren, gemischte Strecken und der Wunsch nach einem stabilen, tourigen Gesamtgefühl. Sie wirkt häufig bereit, wenn die Route nicht planbar bleibt, und vermittelt auf Distanz ein souveränes Sicherheitsgefühl. Wer also nicht nur Asphalt im Blick hat, sondern auch mal abseits davon unterwegs sein möchte, trifft mit der BMW oft die passendere Entscheidung.