| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2013 | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
- Lasten-Esel
- gutmütiges Fahrverhalten
- große Reichweite
- gemütliche Sitzposition
- sehr guter Windschutz
- geeignet auch für lange und schnelle Autobahn-Passagen
- schwer, Rangieren problematisch
- anfälliges ABS
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 256 | kg |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Sitzhöhe: | 890-910 | mm |
| Höhe | 1.470 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | Boxer 4-Takt | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 98 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 33 | Liter |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Rahmenbauart | Dreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor | |
| Federung vorne | Telelever 41mm Zentralfederbein (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | WAD Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge Paralever | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Dopperlscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
"Hervorragende Offroad-Tauglichkeit bei nochmals gesteigerten Straßeneigenschaften" lautete damals der Pressetext zur neuen Adventure von BMW. Mit Offroad meinten die Schreiberlinge damals vermutlich nicht gerade die Crosspiste mit Sprüngen und tiefen Sand - dazu ist die GS 1200 Adventure schlichtweg zu schwer. Aber dennoch ist dieses Motorrad das ideale Bike für die gaaaanz lange Reise. Den Beweis lieferten Charly Boorman und Ewan McGregor 2007 auf ihrer "Long Way Down" genannten Reise, bei der sie 23.500 Kilometer durch Afrika eben genau auf diesen Maschinen zurückgelegt haben.Leider sind auch gebrauchte und ältere GS Adventure Bikes nicht ganz billig. Je nach Alter, Laufleistung, Zustand und Ausstattung werden bis zu 13.000 Euro verlangt. Allerdings darf bezweifelt werden, dass solche Preise tatsächlich auch gezahlt werden, aber für eine gute GSA K255 muss man schon mit 8.000 Euro rechnen. Zurück zur Ausgangsfrage: Lohnt sich das? Klares "JA!" unsererseits, denn diese Maschinen halten ewig und bringen auch nach 15 Jahren immer noch jede Menge Freude.
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Honda WN7 vs BMW R 1200 GS Adventure: Vergleich der Reise- und Adventure-Charaktere
Wenn es um große Touren, wechselnde Strecken und ein Motorrad geht, das auch abseits des reinen Asphalt-Rhythmus Spaß macht, landen viele schnell bei zwei Namen: Honda WN7 und BMW R 1200 GS Adventure. Beide Modelle stehen für den Adventure-Gedanken – aber sie erzählen ihn auf unterschiedliche Weise. Der folgende Vergleich schaut nicht nur auf einzelne Daten, sondern ordnet die Stärken und Schwächen dort ein, wo sie im Alltag wirklich zählen: beim Fahrgefühl, bei der Ausstattung, bei der Handhabung und bei der Frage, wie gut sich das Motorrad für lange Strecken und unterschiedliche Untergründe eignet.
Grundcharakter: Wie sich die beiden Motorräder anfühlen
Honda WN7: Fokus auf Agilität und unkomplizierte Handlichkeit
Die Honda WN7 wirkt im Vergleich oft wie ein Motorrad, das man gern „einfach fährt“. Der Charakter ist eher auf flüssiges Vorankommen ausgelegt: Man bewegt sich zügig durch den Verkehr, findet schnell einen Rhythmus und bleibt auch bei längeren Fahrten entspannt. Gerade wenn die Tour nicht nur aus Autobahn besteht, sondern auch Landstraße und wechselnde Straßenqualität dabei sind, spielt die WN7 ihre Stärken aus.
BMW R 1200 GS Adventure: Reiseorientiert mit großem Anspruch
Die BMW R 1200 GS Adventure ist dagegen klar auf „große Reise“ getrimmt. Das Motorrad vermittelt von Beginn an das Gefühl, dass es für weite Strecken gebaut ist: stabil, souverän und mit einem starken Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk und Ausstattung. Wer häufig lange Distanzen fährt oder Touren plant, bei denen die Route sich erst unterwegs entscheidet, bekommt hier einen sehr reisefähigen Begleiter.
Fahrkomfort und Sitzposition: Unterschiedliche Wege zur Entspannung
Beide Motorräder zielen auf Komfort, aber die Umsetzung ist unterschiedlich. Die Honda WN7 punktet tendenziell mit einer natürlichen Ergonomie und einem Fahrgefühl, das sich auch bei wechselnder Geschwindigkeit gut kontrollieren lässt. Das hilft besonders dann, wenn die Tour aus vielen „kleinen“ Situationen besteht: Ein- und Ausfädeln, Kurvenfolgen, kurze Stopps, wechselnde Untergründe.
Die BMW R 1200 GS Adventure setzt stärker auf den Komfortgedanken als Gesamtkonzept. Die Sitzposition und die Abstimmung sind darauf ausgelegt, dass das Motorrad auch über längere Zeit ruhig und berechenbar bleibt. Gleichzeitig ist das Handling spürbar „großer“ – wer viel im Stadtverkehr oder bei engen Passagen unterwegs ist, merkt schneller, dass die Adventure-Variante mehr Masse und mehr Anspruch mitbringt.
Motor und Antrieb: Kraftentfaltung vs. souveräne Langstrecke
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Honda WN7 wirkt eher wie ein Motorrad, das man dynamisch und spontan nutzt. Die Kraft steht so zur Verfügung, dass Beschleunigung und Tempoanpassung leicht wirken. Das ist besonders angenehm, wenn die Tour nicht nur „durchläuft“, sondern man öfter mal zügig reagieren möchte.
Die BMW R 1200 GS Adventure spielt ihre Stärken vor allem bei konstantem Fahren und bei langen Etappen aus. Die Leistungsentfaltung ist auf Souveränität ausgelegt: gleichmäßig, kraftvoll und gut dosierbar. Dadurch fühlt sich das Motorrad auf Autobahnabschnitten und bei langen Strecken oft besonders entspannt an.
Fahrwerk und Handling: Agil im Alltag, stabil auf Reise
Honda WN7: leicht zu bewegen
Die Honda WN7 wirkt im Vergleich handlicher. Das macht sich besonders bemerkbar, wenn die Strecke nicht „plan“ ist: Baustellen, Umleitungen, wechselnde Fahrbahnbeschaffenheit oder einfach viele Kurven. Die Maschine lässt sich gut einordnen, und das vermittelt Sicherheit, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.
BMW R 1200 GS Adventure: Stabilität und Ruhe
Die BMW R 1200 GS Adventure steht für Stabilität. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und bei wechselnder Last (z. B. mit Gepäck) bleibt das Fahrverhalten ruhig und berechenbar. Das ist ein klarer Vorteil, wenn die Tour wirklich groß wird und das Motorrad auch dann noch „funktionieren“ soll, wenn die Bedingungen nicht ideal sind.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Im Vergleich zeigen beide Motorräder ein grundsätzlich sicheres Bremsverhalten, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Honda WN7 wirkt dabei oft als Motorrad, das schnell auf Fahrerwünsche reagiert und sich gut dosieren lässt. Das ist im Alltag hilfreich, wenn man häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten verzögert oder in Situationen mit wechselnder Traktion unterwegs ist.
Die BMW R 1200 GS Adventure bringt durch ihre Gesamtkonzeption ein hohes Sicherheitsgefühl mit. Gerade auf langen Strecken und bei wechselnden Bedingungen ist das Zusammenspiel aus Fahrwerk, Bremsen und (je nach Ausstattung) Assistenzsystemen ein Plus. Wer viel reist und auch bei „nicht perfekten“ Straßenverhältnissen entspannt bleiben möchte, findet hier einen starken Ansatz.
Elektronik und Assistenz: Komfort durch moderne Unterstützung
Bei der Elektronik unterscheiden sich die beiden Modelle vor allem in der Art, wie sie den Fahrer entlasten. Die Honda WN7 setzt eher auf ein stimmiges Gesamtpaket, das sich im Alltag unkompliziert bedienen lässt. Das hilft, wenn man nicht ständig an Einstellungen drehen möchte, sondern sich auf die Fahrt konzentrieren will.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist in der Regel stärker auf „Reise-Assistenz“ ausgelegt. Je nach Ausstattung können Funktionen wie Fahrmodi, Traktionskontrolle und weitere Helfer das Motorrad in unterschiedlichen Situationen stabilisieren. Das ist besonders wertvoll, wenn die Tour mehrere Klimazonen oder Untergründe umfasst – oder wenn Gepäck und Fahrstil die Anforderungen verändern.
Gepäck, Ergonomie und Alltag: Was passt besser zum eigenen Fahrprofil?
Adventure-Motorräder werden oft danach ausgewählt, wie gut sie sich für Gepäck und längere Einsätze eignen. Die BMW R 1200 GS Adventure ist hier sehr klar positioniert: Sie wirkt wie ein Motorrad, das für Touren mit Gepäck gemacht ist und dabei auch optisch und praktisch „Reise“ ausstrahlt. Wer regelmäßig mit Koffern oder zusätzlichem Equipment unterwegs ist, bekommt ein stimmiges Gesamtgefühl.
Die Honda WN7 kann dagegen punkten, wenn die Touren zwar ambitioniert sind, aber nicht immer maximal „Expedition“ sein müssen. Sie eignet sich gut, wenn man flexibel bleibt: mal kurze Wochenendtour, mal längere Runde, mal ein Mix aus Stadt, Landstraße und Schotterabschnitten. Die Handlichkeit und der unkomplizierte Charakter machen sie zu einer interessanten Wahl für Fahrer, die nicht nur „groß“ fahren wollen, sondern auch gern spontan entscheiden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda WN7 – Stärken
- Agiles Handling und ein unkompliziertes Fahrgefühl im Alltag
- Gute Anpassung an wechselnde Strecken und Fahrrhythmen
- Entspanntes Touring ohne dass man sich ständig mit dem Motorrad „beschäftigen“ muss
Honda WN7 – mögliche Schwächen
- Wenn der Fokus sehr stark auf „maximaler Reiseauslegung“ liegt, wirkt die BMW im Gesamtkonzept oft noch einen Schritt weiter
- Bei sehr anspruchsvollen Langstrecken mit viel Gepäck kann die große Adventure-Philosophie der BMW im Komfort- und Stabilitätsgefühl klar im Vorteil sein
BMW R 1200 GS Adventure – Stärken
- Reiseorientiertes Gesamtpaket mit starkem Fokus auf Langstrecke
- Stabilität und Souveränität – besonders bei höheren Geschwindigkeiten und mit Gepäck
- Elektronik und Assistenz als spürbare Unterstützung in unterschiedlichen Situationen
BMW R 1200 GS Adventure – mögliche Schwächen
- Mehr Gewicht und Anspruch im Handling, vor allem bei engen Passagen oder häufigem Stop-and-go
- Wer ein möglichst leichtes, spontanes Motorrad sucht, könnte die Adventure-Charakteristik als „größer“ empfinden
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Honda WN7 ist besonders spannend für Fahrer, die ein Adventure-Motorrad möchten, das im Alltag leicht zu bewegen bleibt und auf Touren flexibel eingesetzt werden kann. Wer gern zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlichen Offroad-Abschnitten wechselt, findet in der WN7 einen stimmigen Begleiter. Auch dann, wenn die Touren zwar lang sein können, aber nicht immer „maximal ausgerüstet“ sein müssen, passt der Charakter sehr gut.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf großen Reisen liegt: lange Etappen, viel Gepäck, wechselnde Bedingungen und der Wunsch nach einem sehr souveränen Gesamtgefühl. Wer häufig unterwegs ist, Routen plant oder sich unterwegs treiben lässt und dabei ein Motorrad bevorzugt, das auch bei anspruchsvollen Rahmenbedingungen ruhig bleibt, wird mit der BMW sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die Honda WN7 überzeugt im Vergleich vor allem durch ihr agiles, unkompliziertes Handling und einen Touring-Ansatz, der sich im Alltag leicht anfühlt. Sie ist ideal für Fahrer, die flexibel unterwegs sind, gern spontan entscheiden und ein Adventure-Motorrad suchen, das nicht nur für die große Reise, sondern auch für den täglichen Rhythmus funktioniert. Die BMW R 1200 GS Adventure spielt ihre Stärken dagegen besonders stark aus, wenn es um Langstrecke, Stabilität und ein reisefokussiertes Gesamtpaket geht. Mit ihrem souveränen Charakter, der typischen Adventure-Ausrichtung und der Unterstützung durch moderne Funktionen eignet sie sich besonders für große Touren, bei denen Gepäck, wechselnde Bedingungen und entspanntes Fahren zusammenkommen. Wer eher „leicht und agil“ sucht, findet in der WN7 den besseren Match; wer „maximal reisetauglich und souverän“ priorisiert, liegt mit der GS Adventure vorn.