| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 15.300 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
- hat ordentlich Wums
- umfangreiche elektronische Helferlein
- deutlich geländetauglicher als die Standard-Version der GS
- Preis vor allem mit Vollausstattung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.207 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.412 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 125 PS bei 7.700 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 219 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 403 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Rahmenbauart | Brücken, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Telegabel 37 mm (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung vorne | Federbein | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 376 mm) | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
Nein, unsere hohen Erwartungen wurden keineswegs enttäuscht – nicht mal ein bisschen! Die R 1200 GS Rallye hat uns nicht nur sehr gut gefallen sondern macht es uns wirklich schwer Kritikpunkte zu finden. Na gut, sie ist ganz schön teuer. Aber Qualität hat eben Ihren Preis. Und wenn man sich dazu die Preise auf dem Gebrauchtmarkt ansieht muss man sagen, dass die GS ihren Wert recht lange hält. Zudem bleibt es natürlich jedem selbst überlassen ob er wirklich alle Ausstattungspakete benötigt. Klar allesamt erledigen ihre Aufgaben zuverlässig und gut treiben jedoch den Preis nochmal ordentlich in die Höhe. Und bereits in der Grundausstattung haben wir es mit einem ausgereiften, tollen Bike zu tun!
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Honda WN7 vs. BMW R 1200 GS K50: Motorradvergleich für Straße und Reise
Wenn es um ein Motorrad geht, das sowohl im Alltag als auch auf längeren Touren überzeugt, landen viele schnell bei der Kategorie der Reiseenduros und Adventures. In diesem Vergleich stehen die Honda WN7 und die BMW R 1200 GS K50 nebeneinander. Beide Modelle sind für unterschiedliche Ansprüche gebaut: Die eine Seite setzt stärker auf ein stimmiges Gesamtpaket und ein zugängliches Fahrgefühl, die andere auf die typische GS-Philosophie mit viel Technik, Komfort und einem sehr breiten Einsatzspektrum.
Im Folgenden werden die wichtigsten Unterschiede entlang der typischen Kaufkriterien betrachtet – ohne reine Datenlisten, sondern mit Blick darauf, wie sich die Eigenschaften im Alltag und auf Touren auswirken.
Grundidee und Charakter: Wie sich die Motorräder anfühlen
Honda WN7: zugänglich, agil und alltagstauglich
Die Honda WN7 wirkt in der Praxis oft wie ein Motorrad, das man schnell „in den Griff“ bekommt. Der Fokus liegt spürbar auf einem harmonischen Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und Bedienbarkeit. Gerade wenn Strecken nicht nur aus Autobahn bestehen, sondern auch Stadtverkehr, Landstraße und wechselnde Untergründe vorkommen, spielt diese Art von Fahrbarkeit ihre Stärken aus.
BMW R 1200 GS K50: souverän, technisch und tourenorientiert
Die BMW R 1200 GS K50 steht dagegen für den klassischen GS-Ansatz: viel Reserven, ein sehr souveränes Auftreten und ein Fahrgefühl, das auf lange Strecken ausgelegt ist. Das Motorrad vermittelt häufig den Eindruck, dass es „einfach macht“ – auch dann, wenn die Bedingungen anspruchsvoller werden. Dazu kommt der typische BMW-Anspruch an Ausstattung und Systemdenken, der sich im Alltag besonders bei Komfort und Langstreckenroutine bemerkbar macht.
Motor und Antrieb: Leistung ist nicht alles
Honda WN7: gleichmäßige Kraftentfaltung
Bei der Honda WN7 liegt der Schwerpunkt auf einer gut dosierbaren Kraft. Das ist besonders dann hilfreich, wenn man häufig anfahren, beschleunigen und wieder bremsen muss – etwa im Stadtverkehr oder auf kurvigen Landstraßen. Die Kraft wirkt dabei eher „nutzbar“ als spektakulär: Man kommt zügig voran, ohne dass man ständig am Gas arbeiten muss.
BMW R 1200 GS K50: Durchzug und Reserven
Die BMW R 1200 GS K50 punktet vor allem mit Durchzug und dem Gefühl, dass auch bei höheren Geschwindigkeiten oder mit Gepäck noch Reserven vorhanden sind. Das macht sie besonders attraktiv für Touren, bei denen man nicht nur kurze Abschnitte fährt, sondern lange Etappen plant. Der Antrieb unterstützt dabei eine entspannte Fahrweise, ohne dass ständig nachjustiert werden muss.
Fahrwerk und Handling: Komfort vs. Agilität
Honda WN7: leicht zu bewegen
Im Vergleich zeigt die Honda WN7 häufig eine Tendenz zu mehr Agilität. Das bedeutet nicht, dass sie „sportlich“ im Sinne eines reinen Kurvenräubers ist, aber sie lässt sich im Alltag spürbar einfacher bewegen. Das hilft beim Rangieren, in engen Situationen und auf Strecken, auf denen man häufiger die Linie wechselt.
BMW R 1200 GS K50: stabil und souverän
Die BMW R 1200 GS K50 spielt ihre Stärken besonders bei Stabilität und Laufruhe aus. Auf Autobahnabschnitten, bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn die Straße wellig wird, wirkt das Motorrad oft wie ein „Fels in der Brandung“. Das kann sich wie ein Komfortvorteil anfühlen, weil man weniger gegen das Motorrad arbeiten muss.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die Honda WN7 ist tendenziell im Vorteil, wenn häufiges Manövrieren und ein lebendiges Handling gefragt sind. Die BMW R 1200 GS K50 liegt dagegen vorn, wenn Stabilität, Gelassenheit und Tourenkomfort Priorität haben.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie bequem?
Honda WN7: entspannt, aber nah am Alltag
Die Honda WN7 wirkt ergonomisch so, dass sie für viele Fahrerinnen und Fahrer eine natürliche Sitzposition ermöglicht. Das ist vor allem dann wichtig, wenn man nicht nur stundenlang fährt, sondern auch zwischendurch stoppt, absteigt und wieder losfährt. Eine gute Ergonomie reduziert Ermüdung und macht das Motorrad im Alltag „einfacher“.
BMW R 1200 GS K50: Langstrecken-Komfort als Ziel
Die BMW R 1200 GS K50 ist stark darauf ausgelegt, lange Strecken angenehm zu machen. Dazu gehören typischerweise eine passende Sitzhaltung, eine gute Unterstützung durch die Verkleidung/Schutzwirkung und ein Gesamtkonzept, das auf Touren ausgelegt ist. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder mehrere Tagesetappen plant, profitiert davon besonders.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die Honda WN7 kann im Vorteil sein, wenn eine unkomplizierte, alltagstaugliche Ergonomie wichtiger ist. Die BMW R 1200 GS K50 punktet, wenn Komfort über viele Stunden hinweg im Vordergrund steht.
Ausstattung und Technik: Was macht den Unterschied im Alltag?
Honda WN7: klare Bedienlogik
Bei der Honda WN7 steht häufig die praktische Bedienbarkeit im Fokus. Das zeigt sich darin, dass sich Funktionen intuitiv nutzen lassen und man sich auf das Fahren konzentrieren kann. Gerade auf Touren ist das ein echter Vorteil, weil man weniger Zeit mit „Menüarbeit“ verbringt.
BMW R 1200 GS K50: Systemdenken und Touren-Features
Die BMW R 1200 GS K50 bringt typischerweise mehr Touren- und Komforttechnik mit. Dazu gehören je nach Ausstattungssystemen Funktionen, die das Motorrad im Alltag angenehmer machen, etwa bei der Unterstützung im Fahrbetrieb oder bei der Art, wie Komfort und Sicherheit zusammen gedacht werden. Das ist besonders interessant, wenn man häufig längere Strecken fährt oder mit wechselnden Bedingungen unterwegs ist.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die Honda WN7 wirkt oft „direkter“ und unkomplizierter. Die BMW R 1200 GS K50 ist im Vorteil, wenn man Technik, Komfort und ein breites Touren-Setup stärker gewichtet.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Fahren
Beide Motorräder sind für den Straßenbetrieb ausgelegt und vermitteln ein grundsätzlich sicheres Fahrgefühl. Der Unterschied liegt eher darin, wie das Vertrauen entsteht: Die Honda WN7 kann durch ein gut dosierbares Setup überzeugen, während die BMW R 1200 GS K50 häufig durch ein sehr stabiles Gesamtpaket punktet. Wer viel Autobahn fährt oder häufig mit Gepäck unterwegs ist, wird die souveräne Art der BMW besonders schätzen.
Alltag, Wartung und Kosten: Worauf beim Kauf achten?
Beim Vergleich sollte man nicht nur auf den Fahrspaß schauen, sondern auch auf die Realität des Besitzens. Dazu gehören Serviceintervalle, Ersatzteilverfügbarkeit, Werkstattnähe und die Frage, wie gut sich das Motorrad im Alltag handhaben lässt. In der Praxis zeigt sich: Die Honda WN7 kann für Käufer interessant sein, die ein unkompliziertes Motorrad suchen, das sich im Alltag gut integrieren lässt. Die BMW R 1200 GS K50 ist dagegen oft die Wahl für Menschen, die bereit sind, in ein stärker „ausgebautes“ Tourenpaket zu investieren und dafür ein sehr breites Einsatzprofil erwarten.
Wichtig: Beim Gebrauchtkauf lohnt sich ein genauer Blick auf Wartungsnachweise, Zustand von Verschleißteilen und die Frage, ob das Motorrad bereits sinnvoll aufgerüstet wurde (z. B. Schutz, Gepäcksysteme, Zubehör). So lässt sich vermeiden, dass man später nachrüsten muss.
Für welche Touren passt welches Motorrad?
Honda WN7: Stadt, Landstraße und „gemischte“ Strecken
Die Honda WN7 passt besonders gut, wenn die Fahrten häufig gemischt sind: kurze Wege, wechselnde Straßen, gelegentliche Ausflüge und Touren, bei denen man nicht nur auf Komfort, sondern auch auf ein leichtes Handling achtet. Sie ist eine gute Wahl, wenn das Motorrad im Alltag „mitläuft“ und nicht nur für den Urlaub gedacht ist.
BMW R 1200 GS K50: lange Etappen, Reisen und Gepäck
Die BMW R 1200 GS K50 ist ideal, wenn längere Strecken, Autobahnanteile und Touren mit Gepäck im Vordergrund stehen. Das Motorrad fühlt sich häufig dann besonders passend an, wenn man entspannt fahren möchte und das Setup auf Komfort und Stabilität ausgelegt ist. Wer regelmäßig plant, mehrere Stunden am Stück unterwegs zu sein, findet hier oft die passendere Basis.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda WN7 – typische Pluspunkte
- Agiles, alltagstaugliches Handling
- Gut dosierbare Kraftentfaltung für wechselnde Situationen
- Ergonomie, die sich im Alltag unkompliziert anfühlt
- Praktische Bedienbarkeit ohne unnötige Hürden
Honda WN7 – mögliche Grenzen
- Wenn maximaler Langstrecken-Komfort und „Touren-Overkill“ Priorität haben, kann die BMW-Philosophie stärker wirken
- Für sehr schwere Gepäck-Setups kann das subjektive Komfortgefühl je nach Fahrerprofil variieren
BMW R 1200 GS K50 – typische Pluspunkte
- Sehr souveränes Fahrgefühl auf langen Strecken
- Stabilität und Laufruhe bei höheren Geschwindigkeiten
- Tourenorientierte Technik und Komfortansatz
- Breites Einsatzprofil, besonders mit Gepäck
BMW R 1200 GS K50 – mögliche Grenzen
- Im engen Alltag kann das Handling je nach Situation weniger „leicht“ wirken
- Technik und Ausstattung können im Besitz mehr Aufmerksamkeit erfordern
Fazit:
Die Honda WN7 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf einem unkomplizierten, agilen Motorrad liegt, das sich im Alltag und auf gemischten Strecken besonders angenehm bewegt. Wer häufig kurze bis mittlere Touren fährt, Wert auf intuitive Bedienbarkeit legt und ein harmonisches Fahrgefühl sucht, findet in der Honda oft den passenderen Einstieg in die Reiseenduro-Welt.
Die BMW R 1200 GS K50 empfiehlt sich vor allem für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig lange Etappen planen, mit Gepäck unterwegs sind und ein sehr stabiles, tourenorientiertes Gesamtpaket bevorzugen. Die BMW spielt ihre Stärken dort aus, wo Komfort, Souveränität und Technik im Hintergrund arbeiten sollen.
Kurz gesagt: Honda WN7 für alltagstaugliche Agilität und unkomplizierten Fahrspaß, BMW R 1200 GS K50 für maximale Reise- und Langstreckentauglichkeit.