| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 14.750 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
- Motor
- Handling
- Bremsen
- Fahrwerk
- Qualitätsanmutung
- Optik
- fehlende Anzeigen für Benzinstand, Drehzahl und Gang
- Reisemöglichkeiten und Windschutz nicht auf GS-Niveau
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 321 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
Betörend ist die Urban G/S ohne Frage. Unser Tester Markus ließ sich zur Anmerkung hinreißen, dass es in seinen Augen das derzeit schönste Motorrad auf dem Markt ist. Sie ist darüber hinaus ein typisches Boxer-Kind und von vorne bis hinten hochwertig verarbeitet. Wer nicht ständig zwischen Deutschland und der Mongolei pendelt, für den eignet sich die Urban G/S vielleicht sogar besser als eine normale GS, denn die Urban G/S ist handlicher und wiegt deutlich weniger.Das Testmotorrad wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht genau dieses Bike als Vorführer und freut sich auf jeden Menge Probefahrer. Also, ab geht's nach Pinneberg bei Hamburg!
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Honda WN7 vs BMW R nineT Urban G/S: Vergleich im Alltag, auf Tour und beim Handling
Wenn zwei Motorräder aus dem Retro-Umfeld kommen, aber unterschiedliche Schwerpunkte setzen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda WN7 steht für einen modernen, alltagstauglichen Ansatz mit klarer Bedienbarkeit und einem stimmigen Gesamtpaket. Die BMW R nineT Urban G/S dagegen bringt den typischen BMW-Anspruch mit: markanter Charakter, hochwertiges Gesamtgefühl und eine Ausrichtung, die sich zwischen urbanem Alltag und leichtem Offroad-Feeling bewegt. Genau hier lohnt der Blick auf Stärken und Schwächen – denn am Ende entscheidet nicht nur der Look, sondern wie sich die Bikes im Alltag wirklich anfühlen.
Design und Charakter: Retro-Vibes, aber mit unterschiedlicher Philosophie
Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie Motorräder mit Haltung. Doch die Honda WN7 wirkt eher wie ein „runder“ Alltags-Retroentwurf: stimmig, unkompliziert und auf ein harmonisches Fahrerlebnis ausgelegt. Die BMW R nineT Urban G/S spielt stärker mit dem Abenteuer-Image. Der Urban-G/S-Ansatz macht sich nicht nur optisch bemerkbar, sondern auch in der Art, wie das Motorrad mit Unebenheiten und wechselnden Untergründen umgeht.
Stärken der Honda liegen vor allem in der „einfachen“ Zugänglichkeit: Das Bike wirkt schnell verstanden, ohne dass man sich erst an eine spezielle Fahrweise gewöhnen muss. Die BMW punktet dagegen mit dem Premium-Charakter: Verarbeitung, Details und das Gesamtgefühl sind deutlich stärker auf „Motorradgenuss“ getrimmt.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Im Vergleich zeigt sich: Die Honda WN7 ist vor allem dann überzeugend, wenn es um gleichmäßiges Fahren geht. Der Antrieb unterstützt eine entspannte Gangart, lässt sich sauber dosieren und macht das Motorrad dadurch besonders alltagstauglich. Wer häufig in Stadtverkehr, im Feierabend-Stop-and-Go oder auf kurzen Pendelstrecken unterwegs ist, profitiert von dieser unkomplizierten Art.
Die BMW R nineT Urban G/S setzt stärker auf den „BMW-typischen“ Charakter: Der Antrieb fühlt sich kräftig an und vermittelt mehr mechanisches Selbstbewusstsein. Das ist besonders auf Landstraßen und bei zügigem Fahren spürbar, wenn man häufiger beschleunigt, überholt oder das Tempo dynamischer gestaltet. Gleichzeitig kann genau dieser Charakter im Stadtverkehr manchmal etwas mehr Aufmerksamkeit verlangen, weil das Motorrad mehr „Motorrad“ sein will als nur ein Transportmittel.
Zwischenfazit Motor
Die Honda ist die entspanntere Wahl für gleichmäßiges, stressfreies Fahren. Die BMW ist die emotionalere Wahl, wenn der Antrieb mehr „Fahrspaß“ auslösen soll und dynamische Passagen häufiger vorkommen.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Vielseitigkeit
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Honda WN7 spielt ihre Stärken vor allem in der Beweglichkeit aus: Das Motorrad lässt sich im Alltag gut rangieren, wirkt leichtfüßig und unterstützt eine ruhige Linie. Gerade wenn es um enge Straßen, Kreuzungen und häufiges Anfahren geht, zeigt sich die Stärke eines gut abgestimmten Gesamtkonzepts.
Die BMW R nineT Urban G/S ist dagegen eher auf souveräne Vielseitigkeit ausgelegt. Sie fühlt sich stabil an, wenn die Straße nicht perfekt ist, und vermittelt ein sicheres Gefühl auf wechselndem Untergrund. Das kann auf längeren Strecken ein echter Vorteil sein, weil das Motorrad weniger „arbeitet“ und mehr Ruhe ausstrahlt.
Schwächen zeigen sich meist dort, wo das Konzept nicht passt: Die Honda kann bei sehr ruppigen Straßen weniger „Gelassenheit“ ausstrahlen, wenn man bewusst abseits des perfekten Asphalts unterwegs ist. Die BMW kann im engen Stadtverkehr etwas weniger spontan wirken, weil die Gesamterscheinung und das Gewichtsempfinden stärker ins Fahrgefühl hineinspielen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Im Vergleich ist das Thema Bremsen vor allem eine Frage des Dosierens. Die Honda WN7 bietet ein gut kontrollierbares Bremsgefühl, das sich im Alltag schnell verinnerlichen lässt. Das ist besonders hilfreich, wenn häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten verzögert werden muss.
Die BMW R nineT Urban G/S wirkt beim Bremsen insgesamt „erwachsener“: Sie vermittelt mehr Reserven und ein klareres Ansprechverhalten, was bei sportlicherer Fahrweise oder bei zügigen Abfahrten spürbar wird. Gleichzeitig gilt: Wer die BMW eher gemütlich bewegt, wird die Reserven nicht immer ausnutzen – aber genau das ist auch ein Vorteil, weil das Motorrad dann trotzdem souverän bleibt.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie bequem?
Bei Retro-Motorrädern ist die Sitzposition entscheidend, weil sie den Alltag prägt. Die Honda WN7 wirkt so abgestimmt, dass sie für viele Fahrerinnen und Fahrer eine natürliche Haltung ermöglicht. Das macht sie besonders attraktiv für Pendler, die nicht nur kurze Strecken fahren, sondern auch mal eine längere Runde am Wochenende planen.
Die BMW R nineT Urban G/S bietet eine Sitzposition, die stärker nach „Touring mit Charakter“ klingt. Wer längere Strecken fährt oder gerne entspannt, aber aufmerksam unterwegs ist, wird das Gesamtpaket schnell zu schätzen wissen. Schwächen können sich eher bei sehr kurzen Fahrten zeigen: Wenn man häufig stoppt und startet, kann die BMW durch ihre Ausrichtung und das Fahrgefühl etwas mehr „Motorradpräsenz“ verlangen.
Ergonomie im Vergleich
Honda punktet mit unkomplizierter Alltagsfreundlichkeit. BMW punktet mit dem Gefühl, auch nach längerer Zeit noch entspannt unterwegs zu sein – besonders, wenn die Strecke abwechslungsreich wird.
Ausstattung und Alltag: Was hilft wirklich im täglichen Betrieb?
Im Alltag zählt nicht nur, was „auf dem Papier“ gut klingt, sondern was im Alltag funktioniert. Die Honda WN7 ist in dieser Hinsicht oft die pragmatischere Wahl: Bedienung und Gesamtpaket wirken so, dass man schnell losfahren kann, ohne sich durch viele Menüs oder Spezialitäten zu kämpfen. Das ist ein Pluspunkt für alle, die ihr Motorrad regelmäßig nutzen und nicht jedes Wochenende „einstellen“ wollen.
Die BMW R nineT Urban G/S spielt stärker in der Premium-Liga. Dadurch kann die Ausstattung insgesamt hochwertiger wirken und das Motorrad fühlt sich „komplett“ an. Wer gerne Zeit im Detail verbringt – sei es bei der Pflege, beim Setup oder beim individuellen Feintuning – wird die BMW besonders attraktiv finden. Eine mögliche Schwäche ist, dass der Premium-Anspruch auch mehr Erwartungshaltung an Pflege, Zubehör und Betriebskosten mitbringen kann.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda WN7 – typische Stärken
- Alltagstauglichkeit: unkompliziertes Handling und leichtes Verständnis im Stadtverkehr.
- Fahrgefühl: harmonisches Ansprechverhalten für entspannte Touren.
- Pragmatisches Gesamtpaket: schnell startklar, ohne dass man sich „reinarbeiten“ muss.
Honda WN7 – mögliche Schwächen
- Weniger Fokus auf „Abenteuer-Feeling“ abseits des perfekten Asphalts.
- Wer sehr dynamisch fährt, könnte sich mehr Reserven in bestimmten Situationen wünschen.
BMW R nineT Urban G/S – typische Stärken
- Premium-Charakter: hochwertiges Gesamtgefühl und starke Detailanmutung.
- Souveräne Vielseitigkeit: stabiler Eindruck bei wechselndem Untergrund.
- Emotionaler Antrieb: macht dynamische Fahrten besonders spaßig.
BMW R nineT Urban G/S – mögliche Schwächen
- Im engen Stadtverkehr kann das Motorrad weniger „spielerisch“ wirken.
- Premium-Anspruch kann mehr Kosten- und Pflegebewusstsein bedeuten.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt stark davon ab, wie das Motorrad im Alltag eingesetzt wird. Die Honda WN7 ist besonders passend für alle, die ein Retro-Motorrad suchen, das sich leicht bewegt, schnell vertraut ist und zuverlässig im Alltag funktioniert. Wer Pendelstrecken, kurze Ausfahrten und gelegentliche Touren mag, findet in der Honda eine sehr stimmige Wahl.
Die BMW R nineT Urban G/S passt besser zu Fahrerinnen und Fahrern, die mehr Wert auf Premium-Feeling, souveräne Vielseitigkeit und einen emotionaleren Charakter legen. Wer gerne längere Strecken fährt, auch mal andere Straßenverhältnisse mitnimmt und das Motorrad als „Erlebnis“ versteht, wird mit der BMW deutlich mehr Freude haben.
Fazit:
Die Honda WN7 ist die bessere Wahl, wenn ein unkompliziertes, alltagstaugliches Retro-Motorrad im Vordergrund steht. Sie überzeugt durch leichtes Handling, ein harmonisches Fahrgefühl und eine pragmatische Art, die im Stadtverkehr und auf entspannten Touren besonders gut funktioniert. Wer ein Motorrad sucht, das schnell Spaß macht, ohne viel Einarbeitung, liegt mit der Honda richtig.
Die BMW R nineT Urban G/S ist die bessere Wahl, wenn Premium-Charakter und souveräne Vielseitigkeit wichtiger sind. Sie spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Strecke abwechslungsreich wird, man dynamischer fährt oder einfach das hochwertige Gesamtgefühl genießen möchte. Wer ein Motorrad möchte, das sich nicht nur wie ein Transportmittel anfühlt, sondern wie ein echtes Erlebnis, wird mit der BMW deutlich zufriedener sein.
Kurz gesagt: Honda für entspanntes Alltagsfahren und unkomplizierten Fahrspaß, BMW für Premium-Genuss, Charakter und Vielseitigkeit.