UVP 14.780 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2016 bis 2018
Was kann das erste Elektro-Motorrad von Honda?
Weiter zum Testbericht
Die will nicht nur spielen
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
  • zentraler und tiefer Schwerpunkt
  • spielerisch leichtes Fahrverhalten
  • Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
  • unterstützt DC-Schnellladen
  • Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
Kontra:
  • begrenzte Reichweite
  • Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
  • hoher Preis
Pro:
  • Extrem wendig
  • Sportlicher Motor
  • Exklusiv
Kontra:
  • Verarbeitung
  • Autobahntauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht217kg
Radstand1.480mm
Länge2.156mm
Radstand1.480mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.085mm
Gewicht201kg
Radstand1.485mm
Länge2.100mm
Radstand1.485mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe860mm

Motor

Motor-BauartElektro
AntriebZahnriemen
Gänge1
Motor-BauartV
Hubraum937ccm
Hub68mm
Bohrung94mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung68 PS
Drehmoment100 NM
Höchstgeschw.129km/h
Reichweite140km
Leistung110 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment95 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite307km

Fahrwerk

Federung vorneShowa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenShowa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 17'
Reifen hinten150/60 17'
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne43mm Upside-Down-Gabel (Federweg 130)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vornePirelli Scorpion Trail, 120/70 ZR17
Reifen hintenPirelli Scorpion Trail, 180/55 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenNissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)

Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken

Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.

Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.780 €
  • Verfügbarkeit: seit 07/2026
  • Farben: Grau, Schwarz, Schwarz mit Kupfer und Grau

Fazit - gelingt der Kompromiss?

Ja. Tatsächlich gelingt der Kompromiss, aus einem der wendigsten Motorräder überhaupt ein tourentaugliches Motorrad zu schaffen, ohne dessen Kernkompetenzen einzuschränken. Der zweite Teil des Satzes  ist allerdings der weitaus wichtigere, denn die Hyperstrada ist keinesfalls mit einem Tourer zu verwechseln. Trotz Scheibe ist der Windschutz stark eingeschränkt, die Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h reine Theorie. Kann man mal machen, aber nach kurzer Zeit pendelt sich die ideale Reisegeschwindigkeit bei 130 km/h ein. Der Weg ist hier nicht das Ziel, sondern die einigermaßen gut überstandene Prüfung bis zum nächsten Gebirgspass.
Die Hyperstrada ist ein alltagstaugliches Funbike, mit dem man auch länger von zuhause wegbleiben kann und einen Mordsspaß geliefert bekommt. 
Sie ist eine Ducati durch und durch. Positiv bedeutet das, dass die Ducati umso besser funktioniert, je schneller es voran geht. Aber eben vor allem dann. Wer ein Motorrad für die gemütliche Runde zwischendurch sucht, sollte beim freundlichen Händler einer anderen Marke vorstellig werden.
Negativ bedeuten die Bürde und Würde, eine echte Ducati zu sein, offensichtlich eine nur unterdurchschnittlich zu nennende Verarbeitungsqualität und manch unverständliche Entscheidungen. So sind die Koffer nicht wasserdicht. Ducati weiß das, und legt zwei wasserdichte Beutel bei, was  zwar funktioniert, aber eben ein Gefummel ist.
Seit 2012 gehört Ducati den Qualitätsfanatikern von Audi. Liebe Audianer: Wollt ihr nicht mal kurz nach Italien fahren? Ist schön da, und nebenbei könntet Ihr dafür sorgen, dass Schrauben nach zwei Jahren (!) nicht rosten, der Kunststoff am Heck sowie das Display (siehe Bildergalerie) nicht ausgeblichen sind sowie langsam stumpf werden. Die hintere Bremse mag aus unerfindlichen Gründen nicht dauerhaft funktionieren - alle zwei Monate heißt es auf zum Händler, der dann wieder entlüften muss.

Danke. Würde mir sehr helfen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Für ein vier Jahre altes Modell zahlt man etwa 8500 Euro.
  • Verfügbarkeit: ab 2013 bis 2017. Die Duc ist ein seltenes Modell - deutschlandweit stehen selten mehr als 20 zum Verkauf.
  • Farben: rot, weiß, rot-weiß, schwarz

MotorradTest.de auf YouTube

Honda WN7 vs. Ducati Hyperstrada 939 – Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, entscheidet am Ende meist das Detail: Wie fühlt sich der Motor an, wie arbeitet das Fahrwerk, wie gut lässt sich das Bike im Alltag bewegen und wie souverän bleibt es auf längeren Strecken? Genau darum geht es in diesem Vergleich zwischen der Honda WN7 und der Ducati Hyperstrada 939. Beide stehen für Charakter und Alltagstauglichkeit – aber sie setzen ihre Schwerpunkte unterschiedlich.

Grundidee und Einsatzprofil

Die Honda WN7 wirkt wie ein pragmatischer Begleiter: eher auf entspannte Kontrolle, gute Alltagstauglichkeit und ein stimmiges Gesamtpaket ausgelegt. Die Ducati Hyperstrada 939 dagegen bringt spürbar mehr „Ducati-Feeling“ mit: sportlicher Anspruch, klare Linien im Handling und ein Motor, der nicht nur transportiert, sondern auch fordert.

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Honda zielt stärker auf komfortables, unkompliziertes Fahren, während die Ducati mehr auf Fahrspaß mit Charakter setzt. Das ist keine Wertung im Sinne von „besser oder schlechter“, sondern eine Frage, welche Art von Motorradalltag besser zum eigenen Fahrstil passt.

Motorcharakter: Wie sich Leistung und Ansprechverhalten anfühlen

Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Bikes deutlich. Die Honda WN7 spielt ihre Stärken vor allem in der gleichmäßigen, gut dosierbaren Kraftentfaltung. Das macht sie besonders angenehm, wenn häufiges Beschleunigen und Verzögern im Alltag vorkommt – etwa auf der Landstraße oder im dichten Verkehr. Das Ansprechverhalten wirkt dabei eher „harmonisch“: man kann zügig fahren, ohne ständig das Gefühl zu haben, das Motorrad müsse erst „auf Temperatur“ kommen.

Die Ducati Hyperstrada 939 wirkt dagegen lebendiger und direkter. Das Ansprechverhalten ist spürbar sportlicher, und die Kraftentfaltung fühlt sich stärker nach „Fahren wollen“ an. Wer gern dynamisch beschleunigt, Kurven energischer ansteuert und das Motorrad als aktiven Partner versteht, wird mit der Ducati mehr emotionale Rückmeldung bekommen.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Im Handling zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Philosophien: Die Honda WN7 vermittelt ein Gefühl von Stabilität und Ruhe. Das Fahrwerk unterstützt dabei, die Linie sauber zu halten, und macht das Motorrad dadurch besonders leicht kontrollierbar. Gerade auf längeren Strecken oder bei wechselnden Straßenbedingungen ist das ein Pluspunkt, weil das Bike nicht ständig „nachjustiert“ werden will.

Die Ducati Hyperstrada 939 ist im Vergleich oft agiler und wirkt in schnellen Richtungswechseln wacher. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn die Strecke kurvig ist und man gern zügig durchzieht. Gleichzeitig gilt: Wer eher entspannt unterwegs ist, kann die Ducati als etwas „präsenter“ erleben – also als Motorrad, das mehr Aufmerksamkeit einfordert, damit das Fahrgefühl genau so bleibt, wie man es möchte.

Bremsen und Fahrstabilität

Bei den Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem der Charakter: Die Honda WN7 punktet mit gut dosierbarer Verzögerung. Das erleichtert es, in Alltagssituationen sauber zu bremsen – ohne dass das Motorrad zu abrupt wirkt. Die Stabilität beim Verzögern ist dabei ein wichtiger Faktor, weil sie das Vertrauen in engen Situationen erhöht.

Die Ducati Hyperstrada 939 bietet ebenfalls starke Verzögerung, wirkt aber in der Wahrnehmung oft „sportlicher“. Das heißt: Die Ducati reagiert direkter auf Bremsbefehle, was bei zügiger Fahrweise Spaß macht. Wer dagegen sehr feinfühlig und ruhig bremst, wird die Honda häufig als entspannter empfinden.

Komfort und Ergonomie: Alltagstauglichkeit im Vergleich

Komfort ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber die Schwerpunkte liegen anders. Die Honda WN7 wirkt insgesamt alltagstauglich: Sitzposition und Fahrhaltung unterstützen längeres Fahren, ohne dass man ständig das Gefühl hat, man müsse sich „zurechtrücken“. Auch im Stadtverkehr bleibt das Bike dadurch angenehm beherrschbar.

Die Ducati Hyperstrada 939 bietet ebenfalls Komfort, aber mit sportlicherem Grundgefühl. Die Sitzhaltung kann je nach Fahrstil und Körpergröße etwas „aktiver“ wirken. Für Touren ist das gut, solange die eigene Erwartung passt: Wer ein Motorrad sucht, das auch auf längeren Strecken Spaß macht und nicht nur bequem ist, findet in der Ducati oft die richtige Mischung.

Elektronik und Assistenz: Wie modern fühlt sich das Motorrad an?

Elektronik ist heute ein entscheidender Punkt, weil sie das Fahrgefühl spürbar beeinflusst. Im Vergleich zeigt sich: Die Honda WN7 setzt auf ein Paket, das sich eher unaufgeregt anfühlt. Das Motorrad bleibt dadurch leicht verständlich, und die Elektronik unterstützt, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.

Die Ducati Hyperstrada 939 wirkt hingegen oft „präsenter“ in der Art, wie sie Leistung und Traktion unterstützt. Das kann sich beim sportlichen Fahren positiv bemerkbar machen, weil das Motorrad schneller in den gewünschten Modus findet. Wer eher ruhig fährt, wird die Ducati trotzdem gut nutzen können – aber die Honda wirkt in der Wahrnehmung häufig entspannter.

Alltag, Wartung und Kaufentscheidung

Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrgefühl auch praktische Faktoren eine Rolle: Verfügbarkeit von Teilen, Service-Erfahrung und die Frage, wie unkompliziert das Motorrad im Alltag bleibt. Die Honda WN7 wird in der Regel als pflegeleicht und unkompliziert wahrgenommen – ein Plus, wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende, sondern auch unter der Woche genutzt wird.

Die Ducati Hyperstrada 939 kann ebenfalls alltagstauglich sein, bringt aber durch den markentypischen Anspruch oft mehr „Motorrad-Charakter“ mit. Das ist für viele genau der Reiz. Wer jedoch maximale Planbarkeit und möglichst wenig „Sonderwünsche“ im Alltag sucht, findet in der Honda meist den entspannteren Weg.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Honda WN7: Stärken

  • Ausgewogenes, gut dosierbares Fahrgefühl für Alltag und Tour
  • Stabilität und ruhige Unterstützung beim Fahren
  • Komfortorientierte Ergonomie für längere Strecken
  • Elektronik wirkt unterstützend statt aufdringlich

Honda WN7: Schwächen

  • Wer maximale Sportlichkeit sucht, empfindet die Charakteristik möglicherweise als weniger emotional
  • In sehr dynamischen Situationen kann die Ducati subjektiv „mehr Biss“ zeigen

Ducati Hyperstrada 939: Stärken

  • Direktes, lebendiges Ansprechverhalten und sportlicher Charakter
  • Agiles Handling für Kurven und zügige Fahrten
  • Elektronik unterstützt oft spürbar bei dynamischer Fahrweise
  • Starker Marken- und Fahrspaßfaktor

Ducati Hyperstrada 939: Schwächen

  • Kann je nach Fahrstil aufmerksameres Fahren verlangen
  • Für sehr entspannte Nutzung wirkt die Honda häufig harmonischer

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrertyp?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, wer „mehr“ kann, sondern davon, wie man fahren möchte. Die Honda WN7 ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag zuverlässig funktioniert, auf Touren entspannt bleibt und sich leicht beherrschen lässt. Sie ist ideal für Menschen, die gern regelmäßig fahren, ohne jedes Mal das Gefühl zu haben, das Bike müsse erst „eingestellt“ werden.

Die Ducati Hyperstrada 939 ist die bessere Wahl, wenn Fahrspaß, direktes Feedback und ein sportlicher Motorcharakter im Vordergrund stehen. Wer Kurven liebt, dynamisch beschleunigt und das Motorrad als aktiven Teil des Fahrerlebnisses versteht, wird mit der Ducati deutlich mehr emotionale Belohnung bekommen.

Fazit:

Die Honda WN7 ist die stimmige Wahl für alle, die ein Motorrad für Alltag und Tour suchen, das sich ruhig, kontrolliert und unkompliziert anfühlt. Im Vergleich punktet sie besonders mit harmonischem Ansprechverhalten, stabiler Fahrunterstützung und einem Komfort, der längere Strecken angenehm macht. Wer häufig unterwegs ist und dabei vor allem ein leicht zu fahrendes Gesamtpaket möchte, trifft mit der Honda meist die entspanntere Entscheidung.

Die Ducati Hyperstrada 939 spielt ihre Stärken dort aus, wo es dynamisch wird: direkter Motorzug, agiles Handling und ein sportlicheres Gesamtgefühl. Im Vergleich zeigt sie mehr „Wollen“ beim Fahren und liefert besonders dann Spaß, wenn Kurven und zügige Passagen im Fokus stehen. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur funktioniert, sondern auch spürbar fordert und belohnt, findet in der Ducati den passenden Charakter.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙