UVP 14.780 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 14.995 €
Baujahr von 2022 bis 2024
Was kann das erste Elektro-Motorrad von Honda?
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Was kann die neue und derzeit günstigste Harley Davidson?
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Pro und Kontra

Pro:
  • stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
  • zentraler und tiefer Schwerpunkt
  • spielerisch leichtes Fahrverhalten
  • Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
  • unterstützt DC-Schnellladen
  • Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
Kontra:
  • begrenzte Reichweite
  • Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
  • hoher Preis
Pro:
  • Drehfreudiger Motor mit ordentlich Schmackes
  • Gute Fahrleistungen
  • Erstaunlich wendig
  • Relativ leicht, auch für Einsteiger geeignet
Kontra:
  • Sound 1b
  • Verarbeitung hier und da etwas lieblos

Abmessungen & Gewicht

Gewicht217kg
Radstand1.480mm
Länge2.156mm
Radstand1.480mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.085mm
Gewicht221kg
Radstand1.545mm
Länge2.250mm
Radstand1.545mm
Sitzhöhe: 705 mm
Höhe1.140mm

Motor

Motor-BauartElektro
AntriebZahnriemen
Gänge1
Motor-BauartV2
Hubraum975ccm
Hub66mm
Bohrung97mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung68 PS
Drehmoment100 NM
Höchstgeschw.129km/h
Reichweite140km
Leistung90 PS bei 7.500 U/Min
Drehmoment95 NM bei 5.750 U/Min
Höchstgeschw.180km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite229km

Fahrwerk

Federung vorneShowa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenShowa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 17'
Reifen hinten150/60 17'
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneShowa Telegabel 41 mm (Federweg 114)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19 57H
Reifen hinten150/80B16 77H

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenNissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm)
Bremsen vorneschwimmend gelagerte Einzelscheibe, Brembo, axial ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 260 mm)

Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken

Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.

Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.780 €
  • Verfügbarkeit: seit 07/2026
  • Farben: Grau, Schwarz, Schwarz mit Kupfer und Grau

Fazit - was bleibt hängen

Die Harley Nightster macht mächtig Spaß! Gerade auf Landstraßen entpuppt sie sich als überraschend agiles Bike. Der Motor hat ordentlich Leistung und fühlt sich ebenso überraschend auch in höheren Drehzahl-Gefilden wohl. Die Nightster sieht zwar aus wie eine typische Harley, ist in vielen Dingen aber anders. Besser oder schlechter? Ansichtssache! Echte V2-Dampfhammerfans wird sie nicht überzeugen, alleine schon wegen des zurückhaltenden Sounds (90 dbA Standgeräusch). Wir glauben aber, dass Harley mit der Nightster neue Kundengruppen gewinnen will, und das dürfte auch gelingen.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Nightster als Vorführer - neben vielen anderen schicken Harleys. Ein Besuch bei HD Hiel lohnt sich immer, alleine schon wegen des großen Angebots an gebrauchten Maschinen. Außerdem kann man dort eine herrliche Runde um den Westensee drehen - viel Spaß!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.999€
  • Verfügbarkeit: seit 06/2022
  • Farben: rot, schwarz, grau

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Honda WN7 vs. Harley-Davidson Nightster – Vergleich der beiden Charakterköpfe

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick beide für den Alltag und die Stadt gemacht wirken, aber in der Seele ganz unterschiedlich ticken, wird ein Vergleich besonders spannend. Genau das passiert beim Vergleich zwischen der Honda WN7 und der Harley-Davidson Nightster. Beide Modelle stehen für Fahrspaß, Alltagstauglichkeit und einen eigenen Look – doch wie sie sich im Alltag anfühlen, wie sie sich im Fahrbetrieb verhalten und welche Stärken sie ausspielen, unterscheidet sich deutlich.

Im Folgenden geht es nicht um reine Datenlisten, sondern darum, wie sich die aufgelisteten Eigenschaften der beiden Motorräder im Zusammenspiel bemerkbar machen: vom Motorcharakter über das Handling bis hin zu Komfort und Bremsverhalten. So lässt sich schneller einordnen, welches Motorrad besser zu den eigenen Fahrgewohnheiten passt.

Grundcharakter: Honda WN7 pragmatisch, Nightster emotional

Die Honda WN7 wirkt insgesamt wie ein Motorrad, das auf unkompliziertes Vorankommen und ein modernes, alltagstaugliches Gesamtpaket setzt. Der Fokus liegt spürbar auf einem stimmigen Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und Ergonomie. Das macht sie besonders interessant, wenn kurze Strecken, Stadtverkehr und spontane Touren im Vordergrund stehen.

Die Harley-Davidson Nightster bringt dagegen mehr „Vibe“ mit. Das Motorrad steht für einen markanten Auftritt und ein Fahrgefühl, das stärker auf Charakter als auf reine Effizienz ausgelegt ist. Wer beim Fahren gern den Motor und das Gesamtgefühl im Vordergrund hat, findet hier oft genau den richtigen Ton.

Motor und Antrieb: Unterschiedliche Art, Leistung nutzbar zu machen

Beim Vergleich der aufgelisteten Motorwerte zeigt sich: Beide Motorräder liefern Fahrspaß, aber sie liefern ihn auf unterschiedliche Weise. Die Honda WN7 spielt ihre Stärken eher in einem gleichmäßigen, gut dosierbaren Ansprechverhalten aus. Das macht das Motorrad besonders angenehm, wenn häufiges Anfahren, zähflüssiger Verkehr oder häufiges Beschleunigen aus niedrigen Geschwindigkeiten anstehen.

Die Nightster wirkt im Vergleich stärker auf den „Punch“ ausgelegt. Das bedeutet: In vielen Situationen fühlt sich das Motorrad dynamisch an, sobald der Antrieb in den passenden Bereich kommt. Das kann im Alltag sehr spaßig sein, gleichzeitig aber auch dazu führen, dass man den Charakter bewusster „lesen“ muss, um ihn optimal zu nutzen.

Stärken und Schwächen im Alltag

  • Honda WN7: Stärken liegen in der gutmütigen Nutzbarkeit und im entspannten Fahrfluss. Schwäche kann sein, dass der Motorcharakter weniger „dramatisch“ wirkt als bei klassischen Cruiser-/Harley-typischen Konzepten.
  • Harley-Davidson Nightster: Stärken liegen in der emotionalen Dynamik und dem markanten Antriebserlebnis. Schwäche kann sein, dass die Abstimmung je nach Fahrstil nicht so „automatisch“ wirkt wie bei der Honda.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Linie

Beim Thema Fahrwerk und Handling zeigen die aufgelisteten Werte, dass beide Motorräder ihren eigenen Weg gehen. Die Honda WN7 wirkt insgesamt wie ein Motorrad, das sich leicht in die gewünschte Linie bringen lässt. Das ist besonders hilfreich, wenn häufig gewechselt wird zwischen Stadtgassen, Kreisverkehren und kurvigen Abschnitten am Stadtrand.

Die Nightster setzt dagegen stärker auf eine souveräne, ruhige Fahrweise. Das Motorrad vermittelt oft das Gefühl, dass es „steht“, wenn man es in die Kurve nimmt. Wer gern mit einem klaren Rhythmus fährt, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtgefühl.

Kurven, Bodenwellen und Alltag

Im Vergleich der aufgelisteten Fahrwerksdaten fällt auf, dass die Honda tendenziell auf Alltagstauglichkeit und ein unkompliziertes Handling ausgelegt ist. Die Nightster kann dafür punkten, dass sie Unebenheiten und Fahrbahnunebenheiten oft mit einer gewissen Gelassenheit „wegsteckt“, während das Fahrgefühl gleichzeitig deutlich mehr Charakter hat.

Wer viel stop-and-go fährt und dabei häufig manövriert, wird die Honda oft als entspannter empfinden. Wer dagegen gern gleichmäßig fährt und Kurven mit einem „groovigen“ Gefühl angeht, findet in der Nightster häufig mehr emotionalen Mehrwert.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit

Auch bei den Bremsen zeigen die aufgelisteten Werte Unterschiede im Charakter. Die Honda WN7 wirkt tendenziell wie ein Motorrad, bei dem die Bremsleistung gut dosierbar ist und sich der Druck sauber in Verzögerung übersetzt. Das ist im Stadtverkehr ein echter Vorteil, weil häufiges Bremsen und Anpassen an den Verkehr präzise sein muss.

Die Harley-Davidson Nightster kann ebenfalls stark bremsen, wirkt aber in der Praxis oft „direkter“ im Gefühl. Das kann sehr gut sein, wenn man gern zupackt und das Motorrad spürt. Wer eher sanft und fein dosiert unterwegs ist, sollte sich darauf einstellen, wie sich die Bremscharakteristik anfühlt.

Ergonomie und Komfort: Sitzposition entscheidet über den Fahrspaß

Bei Sitzposition und Komfort ist der Unterschied zwischen beiden Konzepten besonders spürbar. Die Honda WN7 wirkt insgesamt wie ein Motorrad, das für viele Fahrertypen schnell „passt“. Das macht sie interessant, wenn unterschiedliche Strecken anstehen – von kurzen Fahrten bis zu längeren Wochenendtouren.

Die Nightster bringt eine deutlich eigenständige Ergonomie mit, die oft mehr „Cruiser-Feeling“ vermittelt. Das kann für viele Fahrer genau richtig sein, kann aber auch bedeuten, dass man die Sitzhaltung bewusst wählen muss, um sie über längere Zeit als angenehm zu empfinden.

Für wen fühlt sich das Motorrad „richtig“ an?

  • Honda WN7: Tendenziell die bessere Wahl, wenn ein alltagstauglicher Komfort und eine unkomplizierte Sitzposition im Vordergrund stehen.
  • Harley-Davidson Nightster: Tendenziell die bessere Wahl, wenn der eigene Stil und das Fahrgefühl wichtiger sind als maximale „Universaltauglichkeit“.

Ausstattung und Alltag: Wie sich Technik und Praxis ergänzen

Im Vergleich der aufgelisteten Ausstattungsdetails zeigt sich: Die Honda WN7 wirkt wie ein Motorrad, das auf moderne Praxis setzt. Das kann sich in einem insgesamt stimmigen Bediengefühl und in einer Ausstattung widerspiegeln, die den Alltag erleichtert.

Die Nightster punktet häufig mit dem Harley-typischen Gesamtpaket: weniger „neutral“, mehr Stil. Das kann bedeuten, dass man sich schneller mit dem Motorrad identifiziert – und genau das ist im Alltag oft ein unterschätzter Faktor.

Stärken und Schwächen im Vergleich

  • Honda WN7: Stärken liegen in der unkomplizierten Nutzung und im modernen Gesamtpaket. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „ikonisch“ wirkt.
  • Harley-Davidson Nightster: Stärken liegen in der emotionalen Wirkung und im markanten Fahr- und Erscheinungsbild. Schwäche kann sein, dass sie nicht für jeden Fahrstil sofort „einfach“ wirkt.

Preis-Leistungs-Gedanke: Wofür zahlt man wirklich?

Beim Preis-Leistungs-Vergleich geht es selten nur um den Anschaffungspreis. Entscheidend ist, wie gut das Motorrad zu den eigenen Prioritäten passt. Die Honda WN7 wirkt wie eine Wahl, wenn ein stimmiges Gesamtpaket aus Alltagstauglichkeit, Fahrbarkeit und Komfort gesucht wird. Wer häufig fährt und dabei möglichst wenig „Hürden“ erleben möchte, findet hier oft eine sehr rationale Basis.

Die Harley-Davidson Nightster ist eher die Wahl, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel sein soll, sondern Teil des Lebensgefühls. Der Mehrwert entsteht dann weniger aus reiner Effizienz, sondern aus dem Erlebnis: Sound, Charakter, Look und das Gefühl, etwas Besonderes zu fahren.

Fazit: Welche Maschine passt zu welchem Fahrertyp?

Die Honda WN7 ist besonders dann die bessere Wahl, wenn ein unkompliziertes, alltagstaugliches Motorrad gesucht wird, das sich leicht fahren lässt und im Stadtverkehr sowie auf kurzen bis mittleren Strecken angenehm funktioniert. Wer Wert auf ein harmonisches Gesamtpaket legt – mit gut dosierbarer Leistung, entspanntem Handling und einem Komfort, der auch über längere Zeit trägt – findet in der WN7 häufig die passendere Lösung.

Die Harley-Davidson Nightster empfiehlt sich vor allem für Fahrer, die mehr als nur „funktionieren“ wollen: Wer den emotionalen Charakter, das markante Fahrgefühl und den ikonischen Auftritt sucht, bekommt hier ein Motorrad, das sich deutlich stärker über Stil und Erlebnis definiert. In Situationen, in denen Dynamik und Identifikation im Vordergrund stehen, kann die Nightster genau den richtigen Nerv treffen.

Kurz gesagt: WN7 für den pragmatischen Alltagsfahrer mit Fokus auf Leichtigkeit – Nightster für denjenigen, der Fahrspaß vor allem als Gefühl erlebt.

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