| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 12.240 € | |
| Baujahr | von 1998 bis 2010 | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
- Sportlicher Motor
- Guter Komfort
- Zupackende Bremsen
- Preis-Leistung
- Zuverlässiges Modell
- Sicht nach hinten
- Vibrationen
- Rangieren anstrengend
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 249 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.130 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | V4 90 Grad Viertakt | |
| Hubraum | 782 | ccm |
| Hub | 48 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 109 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 8.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 244 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 350 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Dreikolbensattel ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Dreikolbensattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
MotorradTest.de auf YouTube
Honda WN7 vs Honda VFR 800 – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Modelle aus dem Honda-Universum gegeneinander antreten, lohnt sich ein genauer Blick. Der Honda WN7 und die Honda VFR 800 verfolgen zwar unterschiedliche Schwerpunkte, treffen aber im Alltag und auf längeren Strecken auf ähnliche Fragen: Wie fühlt sich das Motorrad im Stadtverkehr an? Wie souverän bleibt es auf der Landstraße? Und wie gut trägt es einen auf Touren, bei denen es nicht nur um Tempo, sondern auch um Komfort und Ruhe im Fahrgefühl geht?
Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede beider Motorräder herausgearbeitet – mit Blick auf die Stärken, die Schwächen und die Frage, welches Motorrad besser zu welchem Fahrprofil passt. Dabei geht es nicht um einzelne Zahlenwerte, sondern um das, was diese Werte im Fahralltag bedeuten: Ansprechverhalten, Kraftentfaltung, Stabilität, Ergonomie und die Art, wie sich das Motorrad über längere Zeit fahren lässt.
Überblick: Zwei Honda-Charaktere, zwei Einsatzzwecke
Der Honda WN7 wirkt in der Ausrichtung eher wie ein Motorrad, das den Fokus auf Alltag, unkompliziertes Handling und eine zugängliche Fahrbarkeit legt. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht bewegen lässt, schnell auf die eigene Routine reagiert und nicht ständig nach „dem richtigen Gang“ verlangt, wird hier häufig fündig.
Die Honda VFR 800 hingegen steht traditionell für den Sporttourer-Ansatz: Sie will nicht nur von A nach B, sondern dabei auch Dynamik liefern. Gerade auf längeren Strecken spielt die VFR 800 ihre Stärken aus – mit einem Fahrgefühl, das Stabilität und Leistungsbereitschaft verbindet.
Motor & Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Kraftentfaltung und Drehmomentgefühl
Im Vergleich zeigt sich ein klarer Unterschied im Charakter: Der Honda WN7 setzt eher auf eine gleichmäßige, gut dosierbare Leistungsentfaltung. Das macht ihn besonders angenehm, wenn häufiges Anfahren, Stop-and-go oder zügiges Vorankommen auf kurzen Strecken gefragt ist. Die Kraft wirkt dabei „nutzbar“, ohne dass ständig hohe Drehzahlen nötig wären.
Die Honda VFR 800 spielt dagegen stärker ihre Reserven aus, sobald das Tempo steigt oder die Strecke mehr fordert. Die Art, wie die Leistung anliegt, wirkt sportlicher und gleichzeitig tourentauglich: Man kann entspannt fahren, aber wenn die Straße es hergibt, ist das Motorrad bereit, zügig zu beschleunigen und das Tempo stabil zu halten.
Schaltgefühl und Fahrbarkeit
Beide Motorräder lassen sich im Alltag fahren, doch die VFR 800 wirkt insgesamt „touriger“ in der Art, wie sie sich auf Geschwindigkeit einpendelt. Der WN7 ist eher das Motorrad, das sich wie ein unkomplizierter Begleiter anfühlt: leicht zu kontrollieren, schnell im Rhythmus und weniger „aufwendig“ im Fahrprozess.
Stärken WN7: gut dosierbar, alltagstauglich, entspanntes Vorankommen.
Schwächen WN7: wer konsequent sportliche Reserven sucht, wird die VFR 800 als „mehr Motorrad“ empfinden.
Stärken VFR 800: dynamischer Charakter, souverän bei höheren Geschwindigkeiten, tourorientierte Leistungsbereitschaft.
Schwächen VFR 800: wer vor allem kurze Strecken und viel Stadtverkehr fährt, könnte den Sporttourer-Ansatz als „zu viel“ empfinden.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität
Kurvengefühl und Lenkpräzision
Beim Honda WN7 steht das agile Handling im Vordergrund. Das Motorrad lässt sich in der Regel leicht in die Kurve bringen und bleibt dabei gut kontrollierbar. Gerade auf kurvigen Landstraßen oder bei wechselnden Geschwindigkeiten wirkt das Fahrgefühl direkt und unkompliziert.
Die Honda VFR 800 zeigt ein anderes Profil: Sie wirkt in schnellen Passagen besonders stabil und vermittelt das Gefühl, dass sie auch bei längerer Fahrt „ruhig im Kopf“ bleibt. In zügigen Kurven und auf Autobahnabschnitten spielt sie ihre Stärken aus, weil sie das Tempo gelassen aufnimmt und nicht hektisch wirkt.
Stärken WN7: handlich, schnell im Rhythmus, angenehm für häufige Richtungswechsel.
Schwächen WN7: bei sehr hohen Tempi oder langen Autobahnphasen kann die VFR 800 den souveräneren Eindruck machen.
Stärken VFR 800: Stabilität, ruhiges Fahrverhalten bei Tempo, gutes Langstrecken-Feeling.
Schwächen VFR 800: weniger „spielerisch“ als der WN7, wenn es vor allem um enge Stadtgassen und spontane Manöver geht.
Komfort und Fahrruhe
Komfort ist mehr als nur „weich“: Es geht darum, wie gut das Motorrad Unebenheiten wegsteckt und wie wenig es den Fahrer aus dem Flow bringt. Der WN7 wirkt dabei oft als Motorrad, das sich im Alltag angenehm anfühlt und nicht unnötig fordert. Die VFR 800 ist dagegen stärker auf Fahrruhe bei längeren Strecken ausgelegt. Wer häufig weite Strecken fährt, profitiert meist davon, dass das Motorrad auch nach vielen Kilometern noch gleichmäßig wirkt.
Ergonomie & Sitzposition: Für kurze Wege und lange Touren
Die Sitzposition entscheidet stark darüber, wie sich ein Motorrad nach einer Stunde anfühlt. Der Honda WN7 wirkt tendenziell so, als sei er für „Alltag plus Feierabendrunde“ gemacht: Die Haltung ist meist so gewählt, dass man nicht ständig gegen die eigene Körperhaltung arbeiten muss. Das hilft besonders bei Stopps, Ampeln und wechselnden Streckenprofilen.
Die Honda VFR 800 ist eher auf Touren ausgelegt. Das bedeutet nicht, dass sie unbequem ist – im Gegenteil: Sie zielt darauf ab, dass der Fahrer auch bei längeren Fahrten eine stabile, kontrollierte Position findet. Gleichzeitig kann die sportlichere Ausrichtung im Vergleich zum WN7 für manche Fahrer im Stadtverkehr weniger „entspannt“ wirken.
Stärken WN7: entspannter Einstieg in den Fahralltag, weniger „Tourenlastigkeit“.
Schwächen WN7: wer sehr lange Strecken mit viel Autobahnanteil plant, wird die VFR 800 als komfortabler im Gesamtkonzept wahrnehmen.
Stärken VFR 800: Langstreckenfokus, stabiler Komfort über Zeit, gutes Gefühl bei Tempo.
Schwächen VFR 800: im reinen Stadtbetrieb kann die sporttourige Ausrichtung weniger passend sein.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Anhalten
Beim Bremsen zählt nicht nur die reine Verzögerung, sondern auch die Dosierbarkeit. Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass man im Alltag kontrolliert bremsen kann. Der WN7 wirkt dabei oft „direkt“ im Gefühl: Man kann zügig reagieren, ohne dass das Motorrad unruhig wird. Die VFR 800 vermittelt zusätzlich bei höheren Geschwindigkeiten ein besonders sicheres Gesamtpaket: Sie lässt sich stabil verzögern und bleibt dabei berechenbar.
Stärken WN7: gute Dosierbarkeit im Alltag, schnelle Reaktion im Stadt- und Landstraßenbetrieb.
Stärken VFR 800: souveränes Sicherheitsgefühl bei Tempo und längeren Bremsmanövern.
Verbrauch, Reichweite & Alltagskosten: Was die Werte im Alltag bedeuten
Auch ohne einzelne Zahlenwerte zu vergleichen, lässt sich der Unterschied im Nutzungskonzept erkennen. Der Honda WN7 ist tendenziell die Wahl, wenn häufig kurze bis mittlere Strecken gefahren werden und ein unkomplizierter Betrieb im Vordergrund steht. Das Motorrad wirkt so, als sei es darauf ausgelegt, im Alltag effizient und ohne großen Aufwand zu funktionieren.
Die Honda VFR 800 ist dagegen stärker auf den „Tourenbetrieb“ optimiert. Das bedeutet: Wenn die Fahrt länger wird und das Motorrad regelmäßig in höheren Geschwindigkeitsbereichen genutzt wird, spielt die VFR 800 ihre Stärken im Gesamtsystem aus. Der Betrieb kann sich je nach Fahrweise unterscheiden, aber das Konzept bleibt: komfortabel, stabil und leistungsbereit.
Stärken WN7: pragmatisch im Alltag, passend für regelmäßige Kurzstrecken.
Stärken VFR 800: wirtschaftlich im Tourenbetrieb möglich, wenn die Fahrweise zur Charakteristik passt.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Honda WN7 – ideal, wenn…
Der Honda WN7 passt besonders gut, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich leicht bewegen lässt, im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken souverän bleibt und nicht ständig „mehr“ verlangt. Wer Wert auf unkompliziertes Handling, schnelle Einsatzbereitschaft und ein entspanntes Fahrgefühl legt, findet im WN7 häufig den besseren Alltagsmatch.
Typische Stärken: zugängliche Fahrbarkeit, agiles Handling, angenehmer Alltagseindruck.
Typische Schwächen: weniger Fokus auf maximale Sporttouren-Performance.
Honda VFR 800 – ideal, wenn…
Die Honda VFR 800 ist die Wahl, wenn Touren, längere Strecken und ein sportlich-stabiles Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer gerne zügig unterwegs ist, Autobahnanteile hat oder einfach ein Motorrad möchte, das auch nach vielen Kilometern noch „zusammenhängend“ wirkt, wird die VFR 800 oft als stimmiger empfinden.
Typische Stärken: Stabilität bei Tempo, tourorientierter Komfort, dynamische Leistungsbereitschaft.
Typische Schwächen: im reinen Stadtbetrieb kann die Ausrichtung weniger „leichtfüßig“ wirken als beim WN7.
Welches Motorrad ist die bessere Wahl?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrprofil passt. Der Honda WN7 ist häufig die richtige Wahl für Menschen, die ein Motorrad für den Alltag suchen: spontan, unkompliziert, gut kontrollierbar und angenehm zu fahren. Die Honda VFR 800 ist dagegen die bessere Wahl, wenn das Motorrad regelmäßig für längere Touren genutzt wird und ein sporttouriges Gesamtpaket aus Stabilität, Komfort und Leistungsbereitschaft gefragt ist.
Fazit:
Der Honda WN7 ist die passende Wahl für alle, die ein Motorrad vor allem im Alltag und auf kürzeren bis mittleren Strecken nutzen: leicht zu bewegen, schnell im Fahrgefühl und mit einer Leistungsentfaltung, die sich gut dosieren lässt. Wer häufig Stadtverkehr, wechselnde Geschwindigkeiten und spontane Fahrten hat, profitiert von der unkomplizierten Art, die das Motorrad vermittelt.
Die Honda VFR 800 empfiehlt sich vor allem dann, wenn längere Touren, höhere Geschwindigkeiten und ein stabiler, tourentauglicher Charakter im Mittelpunkt stehen. Sie wirkt insgesamt souveräner bei Tempo und bleibt auch über längere Zeit ruhig und berechenbar. Wer gerne zügig fährt, Autobahnabschnitte mag oder einfach ein Motorrad sucht, das auf Reisen „zusammenpasst“, trifft mit der VFR 800 meist die bessere Wahl.