| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2009 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
- Extrem gute Bremsen
- Fährt sich wie ein Intercity
- Touring-tauglich
- guter Soziuskomfort
- bulliger Motor
- Traktionskontrolle erst ab 2012
- schwere Maschine, nix für Anfänger
- Drehmomentschwäche bis 3.500 UMin
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 267 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Viertakt-V-Motor | |
| Hubraum | 1.237 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 173 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 129 NM bei 8.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Federung vorne | Teleskopgabel mit 43 mm Rohrdurchmesser (Federweg 109)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse vorn mit Sechskolben-Festsättel, schwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse hinten mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 276 mm) | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda VFR 1200 F zählt für mich zu den schönsten Motorrädern überhaupt. Sie ist nicht weniger als eine Design-Ikone und es gibt kein Motorrad, dass ihr auch nur annährend ähnlich sieht. Zugegeben: Design ist Geschmackssache, aber zumindest dürfte die VFR niemanden kalt lassen. Ihr Aussehen weckt Emotionen und genau das sollten Motorräder doch auch tun, oder?Die VFR ist sicherlich kein Anfänger-Motorrad, dafür hat sie viel zu viel Leistung und ist auch zu schwer. Doch wer schon Motorrad-Erfahrung mitbringt und auf Dickschiffe steht, der wird begeistert sein von der absolut souveränen Vorstellung, die die VFR auf Autobahn und Landstraße abliefert. Wer dagegen ein kleines, wendiges Motorrad für die Stadt sucht, wird diesen Testartikel vermutlich sowieso nicht bis hier gelesen haben. ;-)
Das Testmotorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.
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Honda WN7 vs Honda VFR1200 F: Vergleich für Touren, Alltag und Fahrspaß
Wer zwei Honda-Modelle miteinander vergleicht, merkt schnell: Hier treffen unterschiedliche Philosophien aufeinander. Die Honda WN7 steht für einen eher zugänglichen, alltagstauglichen Ansatz, während die Honda VFR1200 F deutlich stärker in Richtung sportliche Reise geht. Beide Motorräder können Spaß machen – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Situationen aus. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich Fahrgefühl, Komfort, Ausstattung und das Gesamtpaket, wenn man die typischen Einsatzbereiche gegeneinander hält?
Grundidee im Vergleich: Charakter und Zielgruppe
Die Honda WN7 wirkt wie ein Motorrad, das man gern jeden Tag nutzt. Der Fokus liegt auf einem unkomplizierten Handling und einem Fahrgefühl, das auch dann angenehm bleibt, wenn der Tag nicht perfekt geplant ist. Das Motorrad passt gut zu Fahrten, bei denen Flexibilität wichtiger ist als maximale „Show“.
Die Honda VFR1200 F ist dagegen klar als Sporttourer gedacht. Sie zielt auf Fahrerinnen und Fahrer, die längere Strecken mögen und dabei gern zügig unterwegs sind. Der Anspruch ist: souverän beschleunigen, stabil auf der Autobahn liegen und gleichzeitig genug Komfort mitbringen, um nicht nach kurzer Zeit „durch“ zu sein.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Honda WN7 und der Honda VFR1200 F zeigt sich vor allem der Unterschied im Charakter. Die WN7 wirkt eher harmonisch und gleichmäßig – sie lässt sich gut dosieren und unterstützt ein entspanntes Tempo. Das ist besonders praktisch, wenn Stadtverkehr, Stop-and-Go oder kurvige Landstraßen den Takt vorgeben.
Die VFR1200 F dagegen spielt ihre Stärken dann aus, wenn es zügiger wird. Der Motorcharakter ist auf Durchzug und Reserven ausgelegt. Das macht Überholmanöver und Autobahnfahrten deutlich entspannter, weil das Motorrad nicht erst „wach werden“ muss, sondern direkt reagiert. Gleichzeitig kann das Leistungsniveau auch bedeuten, dass man die Gasstellung bewusster wählen sollte, um das Fahrgefühl genau zu treffen.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Handling zeigt die Honda WN7 ihre Stärke: Sie wirkt handlich und lässt sich in Alltagssituationen leichter „durchsteuern“. Das ist ein Vorteil, wenn enge Straßen, häufiges Abbiegen oder wechselnde Fahrbahnverhältnisse den Tag bestimmen. In Kurven fühlt sich die WN7 meist berechenbar an – mit einem Fahrstil, der eher auf flüssiges Fahren setzt.
Die Honda VFR1200 F ist weniger „leichtfüßig“ im Sinne von Stadtagilität, dafür aber sehr stabil bei höheren Geschwindigkeiten. Gerade auf längeren Strecken profitiert man von einem Fahrwerk, das Ruhe ausstrahlt. In schnellen Kurven und bei Autobahnabschnitten wirkt das Motorrad wie ein Ganzes: Der Geradeauslauf ist souverän, und Richtungswechsel fühlen sich kontrolliert an.
Sitzposition und Komfort: Kurzstrecke oder Langstrecke?
Komfort ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber mit anderer Gewichtung. Die Honda WN7 passt gut zu Fahrten, bei denen man öfter stoppt, abbiegt oder die Strecke spontan anpasst. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass man nicht nach kurzer Zeit „in eine Haltung gezwungen“ wird. Das macht sie attraktiv für Pendler, Wochenendfahrer und alle, die das Motorrad auch im Alltag nutzen.
Die Honda VFR1200 F ist stärker auf Langstreckenkomfort ausgelegt. Die Sitzposition und die Gesamtgeometrie unterstützen eine entspannte Haltung bei längeren Fahrten. Dazu kommt: Der Windschutz und die Art, wie das Motorrad bei Tempo bleibt, machen den Unterschied auf der Reise. Wer häufig weite Strecken fährt, wird die VFR1200 F eher als „Reisemittel“ wahrnehmen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Fahren
Beim Vergleich der Honda WN7 und der Honda VFR1200 F geht es nicht nur um Bremsleistung, sondern um das Gefühl dabei. Die WN7 vermittelt ein eher direktes, alltagstaugliches Sicherheitsgefühl. Das ist besonders wertvoll, wenn man in der Stadt oder auf Landstraßen mit wechselnden Situationen rechnet.
Die VFR1200 F bringt durch ihr sporttourer-orientiertes Setup ein anderes Sicherheitsprofil mit: Sie wirkt darauf ausgelegt, auch bei höheren Geschwindigkeiten stabil zu bleiben und zuverlässig zu verzögern. Das macht sie für Fahrer interessant, die gern zügig unterwegs sind und dabei trotzdem Kontrolle behalten möchten.
Elektronik und Alltag: Wie modern fühlt sich das Motorrad an?
Elektronik ist bei modernen Motorrädern mehr als „nice to have“. Die Honda WN7 wirkt in der Nutzung eher auf das Wesentliche fokussiert: Sie unterstützt den Fahrer so, dass das Motorrad leicht zu bedienen bleibt. Das ist ein Pluspunkt, wenn man nicht ständig mit Einstellungen beschäftigt sein möchte.
Die Honda VFR1200 F spielt ihre Stärken eher im Bereich „Reiseunterstützung“. Je nach Ausstattung und Fahrmodus kann das Motorrad dabei helfen, das Fahrgefühl über verschiedene Situationen hinweg konsistent zu halten. Das ist besonders relevant, wenn Wetter, Temperatur oder Beladung variieren.
Ausstattung und Reise-Setup: Was passt besser zu welchem Stil?
Die Honda WN7 wirkt wie ein Motorrad, das man unkompliziert nutzt. Wer gern leicht unterwegs ist – ohne großes Gepäck, ohne ständiges Umrüsten – findet hier eine passende Basis. Auch für kurze Touren oder spontane Ausfahrten ist das Gesamtpaket meist stimmig.
Die Honda VFR1200 F ist eher die Wahl für Fahrer, die das Motorrad als Plattform für längere Reisen sehen. Dazu passen typischerweise ein stärkerer Fokus auf Windschutz, eine Reisehaltung und eine Ausstattung, die das Motorrad als „Langstreckenmaschine“ unterstützt. Wer regelmäßig mehrere Stunden am Stück fährt, profitiert von dieser Ausrichtung.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda WN7: Stärken
- Alltagstauglichkeit: leicht zu bewegen, gut für wechselnde Situationen.
- Fahrgefühl: eher harmonisch und gut dosierbar.
- Komfort für kurze bis mittlere Strecken: entspannter Charakter ohne „Reisezwang“.
Honda WN7: Schwächen
- Weniger Fokus auf maximale Reiseperformance: wer sehr sportlich und schnell unterwegs sein will, sucht eher Reserven in der VFR.
- Stabilität bei Tempo: im Vergleich wirkt die VFR für höhere Geschwindigkeiten konsequenter abgestimmt.
Honda VFR1200 F: Stärken
- Sporttourer-Charakter: Durchzug und Reserven machen Überholvorgänge und Autobahnfahrten entspannter.
- Stabilität: ruhiger Geradeauslauf und kontrolliertes Fahrverhalten bei Tempo.
- Langstreckenkomfort: Reisehaltung und Gesamtpaket sind auf längere Fahrten ausgelegt.
Honda VFR1200 F: Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“: in engen, langsamen Situationen kann die WN7 agiler wirken.
- Anspruch an die Dosierung: das Leistungsniveau will bewusst gefahren werden, um das Fahrgefühl optimal zu treffen.
Welche Wahl macht Sinn? Kaufberatung nach Einsatzprofil
Die Entscheidung zwischen Honda WN7 und Honda VFR1200 F hängt stark davon ab, wie das Motorrad im Alltag wirklich genutzt wird. Wer das Motorrad häufig für Pendeln, kurze Touren und abwechslungsreiche Strecken nutzt, bekommt mit der WN7 ein stimmiges Gesamtgefühl: unkompliziert, gut kontrollierbar und angenehm im Handling.
Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist und dabei Komfort sowie Stabilität bei Tempo priorisiert, wird die VFR1200 F als klaren Vorteil empfinden. Sie ist weniger „Alltagswerkzeug“ und mehr „Reisemittel“ – mit einem Fahrgefühl, das auf Distanz ausgelegt ist.
Fazit:
Die Honda WN7 ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem im Alltag und für kürzere bis mittlere Touren überzeugen soll: leicht zu bewegen, gut dosierbar und angenehm im Handling. Wer ein Motorrad sucht, das schnell verfügbar ist und sich in wechselnden Situationen unkompliziert anfühlt, trifft mit der WN7 meist genau den richtigen Ton.
Die Honda VFR1200 F passt am besten zu Fahrerinnen und Fahrern, die lange Strecken planen und dabei gern zügig fahren. Im Vergleich spielt sie ihre Stärken besonders bei Stabilität, Durchzug und Langstreckenkomfort aus. Wer häufig Autobahn und größere Distanzen fährt, bekommt mit der VFR1200 F das rundere Gesamtpaket für Reisegeschwindigkeit und entspannte Kontrolle.
Kurz gesagt: WN7 für unkomplizierten Alltag und flexible Touren, VFR1200 F für sportliche Reisen mit souveränem Fahrgefühl.