UVP 14.780 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 17.490 €
Baujahr von 2022 bis 2025
Was kann das erste Elektro-Motorrad von Honda?
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Sandkasten-Spieler
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Pro und Kontra

Pro:
  • stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
  • zentraler und tiefer Schwerpunkt
  • spielerisch leichtes Fahrverhalten
  • Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
  • unterstützt DC-Schnellladen
  • Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
Kontra:
  • begrenzte Reichweite
  • Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
  • hoher Preis
Pro:
  • Motor
  • Wertigkeit
  • Fahrwerk
  • Display / Bedienung
Kontra:
  • Soziustauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht217kg
Radstand1.480mm
Länge2.156mm
Radstand1.480mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.085mm
Gewicht237kg
Radstand1.525mm
Länge2.223mm
Radstand1.525mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.295mm

Motor

Motor-BauartElektro
AntriebZahnriemen
Gänge1
Motor-BauartV2
Hubraum1.203ccm
Hub74mm
Bohrung102mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung68 PS
Drehmoment100 NM
Höchstgeschw.129km/h
Reichweite140km
Leistung123 PS bei 8.250 U/Min
Drehmoment118 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.193km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite220km

Fahrwerk

Federung vorneShowa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenShowa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 17'
Reifen hinten150/60 17'
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne Sachs USD 43mm Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenSachs Monofederbein ohne Umlenkung, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17 58W
Reifen hinten180/55ZR17 73W

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenNissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm)
Bremsen vorneDoppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 260 mm)

Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken

Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.

Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.780 €
  • Verfügbarkeit: seit 07/2026
  • Farben: Grau, Schwarz, Schwarz mit Kupfer und Grau

Es geht ohne Scrambler

Was also ist das Revier der Indian? Lange Reisen eher nicht. Dem stehen der nur 13 Liter fassende (dafür wunderschöne) Tank entgegen, der schon erwähnte fehlende Windschutz und die Tatsache, dass die Sozia nicht gerade verwöhnt wird. Auf dem Platz in der zweiten Reihe ist leiden angesagt, er ist knapp, und die Fußrasten liegen sehr hoch.

Auch hier ähnelte unser Fast Tracker also den Scramblern der Konkurrenz. Ich persönlich würde nie eine Scrambler kaufen: Ob Ducati, Triumph oder BMW – bei allen saß ich auf dem Motorrad. Die Indian hingegen versteht es sehr schön, den Fahrer zu integrieren, er ist stärker als bei der Konkurrenz ins Fahrzeug eingefasst.

Jetzt müsste ich für ein typisches Zweit- oder Hobbybike nur noch knapp 16.000 Euro auftreiben … schön ist sie schon und in ihrer Durchzugskraft … aber ich wiederhole mich, deshalb ist hier jetzt Schluss. Fazit: Alle haben eine Scrambler, nur Indian nicht. Macht nichts: Es gibt ja die FTR 1200 S.

Das Testbike wurden uns von Legendary Motorcycles in Hamburg zur Verfügung gestellt. 

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 15.990€
  • Gebraucht (1 Jahr alt): 13.500€
  • Baujahre: seit 2019
  • Verfügbarkeit: mittel
  • Farben: rot/grau; silber/schwarz

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Honda WN7 vs. Indian FTR 1200 Sport: Vergleich für Alltag, Kurven und Fahrgefühl

Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda WN7 steht für einen eher zugänglichen, alltagstauglichen Charakter, während die Indian FTR 1200 Sport deutlich sportlicher und markanter wirkt. Beide Modelle können Spaß machen – aber sie sprechen unterschiedliche Fahrbedürfnisse an. Im folgenden Vergleich werden die wesentlichen Punkte gegenübergestellt: Motor- und Leistungsgefühl, Fahrwerk und Handling, Bremsen, Ergonomie sowie der praktische Nutzen im Alltag.

Grundcharakter: Fahrgefühl und Zielgruppe

Die Honda WN7 wirkt wie ein Motorrad, das man gern jeden Tag bewegt. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtpaket aus gutmütigem Ansprechverhalten, kontrollierbarer Dynamik und einer Sitzposition, die nicht nach „Sport-Modus“ schreit. Dadurch eignet sie sich besonders für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das unkompliziert funktioniert – vom kurzen Weg in die Stadt bis zur entspannten Runde am Wochenende.

Die Indian FTR 1200 Sport setzt dagegen stärker auf den sportlichen Anspruch. Das Motorrad vermittelt mehr „Punch“ im Fahrgefühl und wirkt insgesamt zielgerichteter. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven aktiv angeht und ein markantes Design mag, findet hier eine Maschine, die sich nicht verstecken muss.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Beim Motorcharakter zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Honda WN7 ist eher darauf ausgelegt, gleichmäßig und souverän zu laufen. Das bedeutet: Der Antrieb lässt sich meist gut dosieren, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Gerade im Stadtverkehr und bei wechselnden Geschwindigkeiten ist das ein Vorteil, weil das Motorrad nicht nur schnell sein will, sondern vor allem leicht zu handeln bleibt.

Die Indian FTR 1200 Sport spielt dagegen stärker die Karte der sportlichen Dynamik aus. Im Vergleich wirkt das Ansprechverhalten oft direkter, und das Motorrad lädt eher dazu ein, die Gänge auszudrehen und die Beschleunigung aktiv zu nutzen. Das ist ein Plus für Fahrer, die gern zügig fahren und das Motorrad als „Werkzeug“ für dynamische Fahrten sehen.

Stärken und Schwächen im Antrieb

  • Honda WN7: Stärke in der gut kontrollierbaren Leistungsentfaltung und im entspannten Fahrfluss. Schwäche: Wer maximale Sportlichkeit sucht, könnte das Gefühl von „mehr Biss“ vermissen.
  • Indian FTR 1200 Sport: Stärke in der sportlichen Dynamik und dem stärkeren „Anpacken“. Schwäche: Wer es eher gemütlich mag, empfindet die direkte Gangart manchmal als zu fordernd.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Im Fahrwerk unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die Honda WN7 zielt auf ein ausgewogenes Setup, das auch auf wechselnden Straßenbedingungen angenehm bleibt. Das hilft besonders dann, wenn die Strecke nicht perfekt ist: Kopfsteinpflaster, grober Asphalt oder wechselnder Grip werden weniger zum Thema, weil das Motorrad insgesamt ruhig und berechenbar wirkt.

Die Indian FTR 1200 Sport wirkt im Vergleich sportlicher abgestimmt. Das Motorrad unterstützt aktives Fahren und vermittelt beim Einlenken mehr „Direktheit“. In schnellen Kurven oder auf kurvigen Strecken kann das ein echter Vorteil sein, weil das Motorrad das Tempo eher mitgeht und das Gefühl von Kontrolle verstärkt.

Kurvenverhalten und Alltag

Für die Praxis gilt: Die Honda WN7 ist oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad „einfach laufen“ soll und man sich auf den Fahrspaß konzentriert, ohne ständig nachzujustieren. Die Indian FTR 1200 Sport ist dagegen dann im Element, wenn das Tempo höher ist und die Fahrweise dynamischer wird.

  • Honda WN7: Stärke in Komfort und Berechenbarkeit. Schwäche: Bei sehr sportlicher Fahrweise kann die „Sportkante“ weniger ausgeprägt sein.
  • Indian FTR 1200 Sport: Stärke in Agilität und sportlicher Rückmeldung. Schwäche: Auf unruhigen Strecken kann der Fokus auf Dynamik stärker spürbar sein.

Bremsen: Vertrauen beim Verzögern

Beim Thema Bremsen geht es vor allem um Dosierbarkeit und Standfestigkeit. Die Honda WN7 wirkt im Vergleich so, dass sich das Verzögern gut kontrollieren lässt – ein Plus für Alltagssituationen, in denen häufig moderat gebremst wird. Das reduziert Stress im Verkehr und macht das Motorrad auch für weniger geübte Fahrer angenehm.

Die Indian FTR 1200 Sport bietet dagegen ein stärker sportlich geprägtes Bremsgefühl. Wer gern zügig fährt, profitiert davon, dass das Motorrad beim Bremsen schnell „bereit“ ist und sich das Tempo aktiv steuern lässt. Das kann auf Landstraße und bei sportlicher Fahrweise besonders überzeugen.

Bremsen im Vergleich

  • Honda WN7: Stärke in der gutmütigen Dosierung und im ruhigen Bremsverhalten. Schwäche: Für sehr ambitionierte Fahrten kann die sportliche „Bissigkeit“ weniger im Vordergrund stehen.
  • Indian FTR 1200 Sport: Stärke in sportlicher Ansprechfreudigkeit und aktiver Tempokontrolle. Schwäche: Wer eher entspannt fährt, nutzt die volle Bremsleistung möglicherweise selten.

Ergonomie und Sitzposition: Wie bequem ist das Motorrad wirklich?

Die Ergonomie entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad langfristig Spaß macht. Die Honda WN7 wirkt im Vergleich als „Allrounder“: Sitzposition und Haltung sind so gewählt, dass man auch längere Zeit entspannt unterwegs sein kann. Das ist besonders relevant, wenn das Motorrad nicht nur für kurze Ausfahrten genutzt wird.

Die Indian FTR 1200 Sport setzt stärker auf eine sportlichere Haltung. Das bedeutet nicht automatisch, dass sie unbequem ist – aber die Position unterstützt eher dynamisches Fahren. Wer viel im Alltag unterwegs ist, sollte darauf achten, wie sich die Haltung über längere Zeit anfühlt. Für sportliche Fahrer ist das oft genau der richtige Kompromiss.

Ausstattung und Praxis: Was im Alltag zählt

Im Alltag sind Details entscheidend: Übersichtlichkeit, Bedienbarkeit und das Gefühl, dass das Motorrad „mitdenkt“. Die Honda WN7 wirkt dabei wie ein Modell, das sich schnell erschließt. Die Bedienung ist meist intuitiv, und das Motorrad wirkt insgesamt darauf ausgelegt, ohne großes Nachdenken genutzt zu werden.

Die Indian FTR 1200 Sport spielt ihre Stärken eher in der Kombination aus Charakter und Fahrfokus aus. Wer Wert auf ein markantes Auftreten legt und das Motorrad als Statement sieht, wird hier besonders zufrieden sein. Gleichzeitig sollte man sich bewusst sein, dass der sportliche Anspruch auch im Alltag spürbar sein kann – etwa durch eine stärker fahraktive Auslegung.

Stärken und Schwächen in der Praxis

  • Honda WN7: Stärke in unkomplizierter Nutzung, entspannterem Fahrgefühl und alltagstauglicher Abstimmung. Schwäche: Weniger „Show“ im Fahrstil, wenn man genau das sucht.
  • Indian FTR 1200 Sport: Stärke in Charakter, sportlicher Dynamik und stärkerem Fahrfokus. Schwäche: Für sehr gemütliche Fahrten kann die Auslegung weniger passend sein.

Design und Markengefühl: Nicht nur Optik, sondern Haltung

Auch wenn es beim Motorradvergleich nicht nur um Design gehen sollte: Die Honda WN7 wirkt eher modern und zurückhaltend, während die Indian FTR 1200 Sport deutlich mehr Präsenz zeigt. Das beeinflusst, wie man das Motorrad wahrnimmt und wie man selbst darauf fährt. Wer gern „ruhig“ unterwegs ist, fühlt sich mit der Honda oft wohler. Wer dagegen gern auffällt und sportlich fährt, wird die Indian eher als passende Bühne empfinden.

Welches Motorrad passt besser? Empfehlung nach Fahrstil

Die Wahl zwischen Honda WN7 und Indian FTR 1200 Sport hängt vor allem vom eigenen Fahrstil ab. Beide Motorräder können Spaß machen, aber sie liefern unterschiedliche Schwerpunkte.

Für wen ist die Honda WN7 die bessere Wahl?

Die Honda WN7 ist besonders geeignet, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag zuverlässig funktioniert und auch bei wechselnden Streckenbedingungen angenehm bleibt. Wer ein ausgewogenes Gesamtpaket bevorzugt – mit gut dosierbarem Antrieb, berechenbarem Handling und einer Ergonomie, die nicht nur für kurze Fahrten gemacht ist – trifft hier häufig die richtige Entscheidung.

Für wen ist die Indian FTR 1200 Sport die bessere Wahl?

Die Indian FTR 1200 Sport empfiehlt sich vor allem für Fahrer, die sportlich unterwegs sind und das Motorrad aktiv bewegen möchten. Wer Kurven dynamisch angeht, das Ansprechverhalten spüren will und ein markantes Design nicht nur akzeptiert, sondern bewusst sucht, bekommt hier ein Motorrad, das stärker auf Fahrspaß und Charakter ausgelegt ist.

Fazit:

Die Honda WN7 überzeugt im Vergleich vor allem durch ihr ausgewogenes, alltagstaugliches Gesamtpaket. Der Antrieb lässt sich gut dosieren, das Fahrwerk wirkt berechenbar und die Ergonomie unterstützt entspannte Fahrten. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag unkompliziert bleibt und auch auf weniger perfekten Straßen angenehm zu fahren ist, findet in der Honda häufig die passendere Wahl.

Die Indian FTR 1200 Sport spielt ihre Stärken dort aus, wo sportliches Fahren Spaß macht: direkteres Fahrgefühl, mehr Dynamik und ein stärkerer Fokus auf aktives Handling. Wer Kurven gern zügig angeht, das Motorrad als „Werkzeug“ für dynamische Ausfahrten nutzt und optisch wie technisch mehr Präsenz möchte, wird mit der Indian deutlich mehr Emotionen verbinden.

Kurz gesagt: Honda für den entspannten Allrounder, Indian für den sportlich ambitionierten Fahrer.

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