| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 14.795 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 257 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 120 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 102 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
Fahrspaß, Tourentauglichkeit, angemessenes Preis-Leistungsverhältnis und sonst noch? Es gibt für uns ehrlich gesagt kaum Kritikpunkte. Das Bike fährt sich wirklich extrem angenehm und smooth. Die aufrechte Adventure Sitzhaltung ist in Verbindung mit dem geschmeidigen Reihenvierer eine tolle Kombination, die auf längeren Touren einiges an Vorzügen mit sich bringt.
Die Optik kann man wie immer diskutieren, aber das ist auch hier Geschmackssache. Die Maschine gibt es übrigens in den beiden Farbkombinationen Pearl Storm Gray / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark Black & Emerald Blazed Green / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark oder kurz gesagt Grau/Schwarz & Grün/Schwarz. Beide finden wir gelungen und ansprechend.
Einzig ein 19“ Vorderrad statt des 17 Zöllers wäre Dietmar und mir vielleicht noch ein Anliegen. Aber auch da scheiden sich die Geister, denn die 17 Zoll vorn sorgen natürlich für ein gutes Einlenkverhalten. So oder so ist die Kawasaki Versys 1000 S aber eine hervorragend gelungene Reisemaschine und Kawa verspricht nicht zu viel! „Jede Straße - Jederzeit“ das können wir mit gutem Gewissen unterschreiben.
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau.
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Honda WN7 vs. Kawasaki Versys 1000 S: Vergleich für Touren, Alltag und lange Strecken
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Richtungen kommen, aber am Ende ähnliche Einsatzzwecke bedienen sollen, wird der Vergleich besonders spannend. Genau darum geht es hier: Honda WN7 und Kawasaki Versys 1000 S stehen für ein breites Spektrum an Fahrten – vom entspannten Alltag bis zur längeren Tour. Dabei zeigen sich Unterschiede nicht nur bei der Motorcharakteristik, sondern vor allem bei Komfort, Elektronik, Fahrwerkseindruck und dem, was sich im Alltag wirklich bemerkbar macht.
Im Folgenden werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt. Ziel ist, die Entscheidung leichter zu machen – ohne sich in einzelnen Zahlen zu verlieren, sondern mit Blick auf das Fahrgefühl und die Praxis.
Grundidee der beiden Motorräder: Charakter statt reiner Datenvergleich
Die Honda WN7 wirkt in der Gesamterscheinung oft wie ein Motorrad, das auf Alltagstauglichkeit und einen unkomplizierten Einstieg in längere Fahrten setzt. Der Fokus liegt dabei auf einem stimmigen Gesamtpaket aus Fahrbarkeit, Sitzgefühl und einer Motorabstimmung, die nicht nur auf der Landstraße, sondern auch im Stadtverkehr gut funktioniert.
Die Kawasaki Versys 1000 S ist dagegen stärker auf das ausgelegt, was viele unter „Reise-Allrounder“ verstehen: viel Reserven für zügiges Fahren, ein deutlich tourentauglicheres Setup und eine Ausrichtung, die auch bei längeren Etappen Ruhe ins Fahrgefühl bringt. Wer häufig unterwegs ist und dabei Wert auf Ausstattung und Komfort legt, findet hier einen klaren Ansatz.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich beider Motorräder wird schnell klar: Es geht nicht nur darum, wer „mehr“ kann, sondern wie sich die Kraft nutzbar macht. Die Honda WN7 punktet häufig mit einem gut dosierbaren Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig im moderaten Tempo gefahren wird oder wenn die Streckenführung öfter mal Tempowechsel verlangt. Die Kraft wirkt dabei eher „zugänglich“ – also so, dass man ohne großen Aufwand schnell in den passenden Bereich kommt.
Die Kawasaki Versys 1000 S spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es dynamischer wird oder wenn längere Autobahn- und Überlandpassagen anstehen. Die Motorcharakteristik wirkt in solchen Momenten souverän: Beschleunigung und Durchzug sind so abgestimmt, dass man mit weniger Schaltarbeit auskommt und das Motorrad auch bei höheren Geschwindigkeiten stabil bleibt. Das ist ein Vorteil für Fahrer, die Touren nicht nur „durchziehen“, sondern auch genießen wollen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
- Honda WN7: Stärke liegt in der unkomplizierten Nutzbarkeit der Motorleistung und im entspannten Fahrgefühl. Schwäche kann dort liegen, wo sehr hohe Reserven bei konstant zügigem Tempo gefragt sind – je nach Fahrstil und Streckenprofil.
- Kawasaki Versys 1000 S: Stärke liegt in Reserven, Durchzug und dem tourorientierten Gesamtpaket. Schwäche kann sein, dass das Motorrad durch seine Ausrichtung und Ausstattung für manche Fahrer im Alltag „zu viel“ sein kann – etwa wenn kurze Wege und viel Stadtverkehr im Vordergrund stehen.
Fahrwerk und Straßenlage: Komfort vs. sportlicher Anspruch
Für viele ist das Fahrwerk der entscheidende Faktor, weil es spürbar macht, wie anstrengend oder entspannt eine Tour wird. Die Honda WN7 vermittelt typischerweise ein harmonisches Setup, das sich gut anfühlt, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Schlaglöcher, Kanten und wechselnde Beläge werden meist so verarbeitet, dass das Motorrad nicht „nacharbeitet“, sondern die Linie hält.
Die Kawasaki Versys 1000 S zielt stärker auf Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und auf ein ruhiges Fahrverhalten über längere Zeit. Gerade bei Autobahnabschnitten oder langen Landstraßen wirkt das Motorrad oft wie ein „Gleiter“: Man bleibt eher im Flow, statt ständig gegen das Fahrwerk arbeiten zu müssen. Gleichzeitig kann das Setup je nach Beladung und Fahrstil sportlich genug sein, um Kurven zügig zu nehmen.
Was das in der Praxis bedeutet
Wer häufig allein unterwegs ist und eher kurze bis mittlere Strecken fährt, wird mit der Honda WN7 oft schneller das Gefühl haben, „einfach losfahren zu können“. Wer dagegen regelmäßig mit Gepäck fährt oder längere Etappen plant, profitiert häufig von der Kawasaki Versys 1000 S, weil sie das Reisegefühl konsequent unterstützt.
Ergonomie und Sitzposition: Wie gut passt das Motorrad zum Körper?
Die Sitzposition entscheidet darüber, ob man nach 200 Kilometern noch entspannt ist oder ob sich der Rücken meldet. Die Honda WN7 wirkt in der Regel so, dass sie für viele Fahrer eine angenehme Balance aus aufrechter Haltung und kontrollierter Körperposition bietet. Das macht sie besonders interessant für Menschen, die ein Motorrad suchen, das im Alltag nicht unbequem wird und auf Touren nicht „umständlich“ wird.
Die Kawasaki Versys 1000 S ist stärker auf Langstrecke ausgelegt. Das zeigt sich oft in der Art, wie Windschutz, Sitzposition und die Gesamtabstimmung zusammenwirken. Wer viel Zeit auf dem Motorrad verbringt, wird den Komfortvorteil eher spüren. Gleichzeitig kann die ergonomische Ausrichtung je nach Körpergröße und Fahrstil etwas „touriger“ wirken als bei der Honda.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung im Alltag und auf Reisen
Elektronik ist nicht nur „nice to have“, sondern beeinflusst spürbar, wie sicher und stressfrei sich ein Motorrad bewegt. Die Honda WN7 bietet typischerweise eine moderne Basis, die sich auf das Wesentliche konzentriert: gute Fahrbarkeit, nachvollziehbare Regelung und ein Setup, das nicht unnötig kompliziert wirkt.
Die Kawasaki Versys 1000 S ist im Vergleich oft stärker auf Komfort und Sicherheit im Reisealltag ausgelegt. Gerade bei wechselnden Bedingungen – etwa bei Regen, wechselndem Grip oder längeren Autobahnfahrten – kann die Elektronik dabei helfen, das Motorrad berechenbar zu halten. Das reduziert die „Konzentrationskosten“ und macht das Fahren entspannter.
Stärken und Schwächen
- Honda WN7: Stärke in einer eher geradlinigen, leicht verständlichen Fahrunterstützung. Schwäche kann sein, dass wer sehr viel Wert auf umfangreiche Reiseassistenz legt, bei der Ausstattung weniger „Premium-Gefühl“ findet.
- Kawasaki Versys 1000 S: Stärke in der tourorientierten Elektronik und dem Gefühl von Stabilität. Schwäche kann sein, dass das Motorrad für Einsteiger oder für sehr spontane Kurzfahrten „zu komplex“ wirken kann.
Windschutz, Gepäck und Alltagstauglichkeit
Gerade bei Reise-Motorrädern entscheidet sich die Alltagstauglichkeit oft an Details: Windschutz, Möglichkeiten für Gepäck und die Art, wie das Motorrad bei längeren Fahrten „arbeitet“. Die Honda WN7 ist häufig dann im Vorteil, wenn das Motorrad flexibel bleiben soll – also wenn es nicht nur für die große Tour gedacht ist, sondern auch für den Alltag. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich nicht nur „nach Urlaub“ anfühlt.
Die Kawasaki Versys 1000 S ist dagegen stärker auf das abgestimmt, was viele auf Reisen brauchen: mehr Komfort bei Fahrtwind, ein Setup, das sich mit Gepäck gut anfühlt, und eine Gesamtkonzeption, die lange Strecken leichter macht. Wer regelmäßig mit Sozia oder Gepäck unterwegs ist, wird die Reiseausrichtung eher zu schätzen wissen.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über das Fahrprofil entscheiden. Die Honda WN7 passt besonders gut, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag unkompliziert ist und auf Touren nicht überfordert. Sie ist oft die bessere Wahl für Fahrer, die ein harmonisches Gesamtpaket möchten, bei dem das Motorrad „einfach mitmacht“ – ohne dass man ständig an der Fahrweise oder am Setup nachjustieren muss.
Die Kawasaki Versys 1000 S ist die passendere Option, wenn der Schwerpunkt klar auf Langstrecke, Komfort und Reserven liegt. Wer häufig größere Distanzen fährt, Wert auf Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten legt und die Elektronik als Unterstützung im Reisealltag nutzen möchte, bekommt hier ein Motorrad, das genau dafür gemacht wirkt.
Typische Kauf-Szenarien
- Honda WN7: ideal für gemischte Nutzung, häufige Kurz- bis Mitteldistanzen, entspanntes Fahren und Fahrer, die ein leicht zu handhabendes Tourenmotorrad suchen.
- Kawasaki Versys 1000 S: ideal für regelmäßige Langstrecken, längere Autobahn- und Überlandfahrten, Touren mit Gepäck und Fahrer, die Komfort und Stabilität priorisieren.
Fazit:
Die Honda WN7 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag schnell vertraut wirkt und auf Touren eine entspannte, unkomplizierte Art bietet, Kilometer zu sammeln. Sie punktet vor allem durch ein gut dosierbares Fahrgefühl, eine harmonische Abstimmung und eine Nutzung, die sich nicht auf „große Reisen“ beschränken muss.
Die Kawasaki Versys 1000 S empfiehlt sich, wenn der Fokus klar auf Langstrecke, Komfort und Reserven liegt. Im direkten Vergleich zeigt sie ihre Stärke besonders bei höheren Geschwindigkeiten, längeren Etappen und wenn Gepäck oder Sozia mit an Bord sind. Die tourorientierte Gesamtkonzeption und die unterstützende Elektronik machen das Fahren oft spürbar stressfreier.
Wer flexibel zwischen Alltag und Tour wechselt, fährt mit der Honda häufig zufriedener. Wer dagegen regelmäßig große Strecken plant und dabei Stabilität, Komfort und Ausstattung stärker gewichtet, trifft mit der Kawasaki die passendere Wahl.