| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 8.645 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
- Sehr komfortabler Reise-Dampfer
- Ohne viel Schnickschnack leicht zu bedienen
- Richtig gute Bremsen!
- Stabiles, vertrauenserweckendes Fahrverhalten
- Großer Tank, geringer Verbrauch, große Reichweite
- Leistung zu zweit mit Gepäck etwas knapp
- Kein Tempomat verfügbar
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 219 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.400 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 67 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 61 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 467 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Back-Link Gasdruck-Stoßdämpfer mit durch Remote-Zugriff hydraulisch einstellbarer Federbasis (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe ( Ø 250 mm) | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit
Die Kawasaki Versys 650 ist eine richtig gut gemachte Cross-Over Maschine für die lange Tour. Sie ist keine Angeberin, sondern bietet solide Kost zu einem sehr fairen Preis. Es gibt drei Varianten der Versys 650, die den Touring-Aspekt dieser Maschine unterstreichen. Im Vordergrund dieses Bikes stehen Komfort, aber auch Fahrspaß und auch sehr gute Reise-Qualitäten. Eines der vielleicht am meisten unterschätzten Bikes auf dem Markt.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht die Versys 650 neben so ziemlich allen anderen Kawas als Vorführer bereit und freut sich auf Probefahrer auf den schönen Landstraßen in Dithmarschen.
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Honda WN7 vs. Kawasaki Versys 650 – Vergleich & Empfehlungen
Wenn zwei Reise- und Allround-orientierte Motorräder nebeneinanderstehen, geht es selten nur um Zahlen. Viel wichtiger ist, wie sich ein Bike im Alltag anfühlt: Wie leicht wirkt es im Stadtverkehr, wie stabil bleibt es auf längeren Strecken und wie gut passt es zum eigenen Fahrstil? Genau darum geht es im Vergleich zwischen der Honda WN7 und der Kawasaki Versys 650. Beide Modelle zielen auf vielseitige Nutzung ab – aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten.
Grundidee und Charakter: Wofür sind die Bikes gedacht?
Die Honda WN7 steht für einen modernen, alltagstauglichen Ansatz. Der Fokus liegt darauf, dass sich das Motorrad unkompliziert bewegen lässt und dabei ein stimmiges Gesamtpaket aus Komfort, Alltagstauglichkeit und Fahrbarkeit bietet. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlichen Touren wechselt, findet hier eine Basis, die nicht ständig nach „mehr“ verlangt.
Die Kawasaki Versys 650 verfolgt ebenfalls den Allround-Gedanken, wirkt aber in der Praxis oft stärker auf „Tourenmodus“ getrimmt. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, auch bei längeren Fahrten souverän zu bleiben und dabei eine klare, sportlich-nüchterne Linie zu fahren. Wer gerne zügig unterwegs ist, ohne gleich in Richtung kompromissloser Sportlichkeit zu gehen, findet in der Versys 650 häufig einen passenden Charakter.
Motor und Antrieb: Wie unterscheiden sich die Fahrgefühle?
Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder bewegen sich in einem Bereich, in dem man im Alltag entspannt fahren kann, aber dennoch genug Reserven für Überholmanöver oder zügigere Landstraßenabschnitte hat. Der entscheidende Unterschied liegt meist im „Wie“.
Die Honda WN7 wirkt tendenziell harmonisch und gleichmäßig. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig niedrige bis mittlere Drehzahlen genutzt werden. Das Ansprechverhalten unterstützt ein ruhiges Fahren, bei dem man nicht ständig die Drehzahl im Blick behalten muss. Das ist ein Plus für Pendler und für Touren, bei denen der Fokus auf entspanntem Rhythmus liegt.
Die Kawasaki Versys 650 kann sich dagegen in bestimmten Situationen lebendiger anfühlen. Gerade wenn es darum geht, aus dem Drehzahlbereich heraus zügig zu beschleunigen oder das Motorrad dynamischer zu bewegen, spielt die Versys 650 ihre Stärken aus. Das bedeutet nicht, dass die Honda träge wäre – eher, dass die Kawasaki häufig das „Fahrspaß-Gefühl“ etwas schneller vermittelt.
Stärken und Schwächen im Antriebskontext
- Honda WN7: Stärke bei gleichmäßigem, unkompliziertem Fahren; Schwäche eher dort, wo maximal dynamische Impulse gefragt sind.
- Kawasaki Versys 650: Stärke bei spürbarer Dynamik und tourentauglicher Durchzugskraft; Schwäche eher dann, wenn ein besonders ruhiger, „immer gleich“-Charakter im Vordergrund steht.
Fahrwerk und Handling: Stadt, Landstraße, Autobahn – wer wirkt souveräner?
Beim Handling geht es nicht nur um „weich“ oder „hart“. Entscheidend ist, wie gut ein Motorrad Lastwechsel abfedert, wie stabil es in Kurven bleibt und wie leicht es sich im Alltag bewegen lässt. Hier unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar in der Art, wie sie Vertrauen aufbauen.
Die Honda WN7 zeigt sich im Alltag oft angenehm zugänglich. Das Motorrad lässt sich in engen Situationen gut positionieren, und das Fahrgefühl wirkt tendenziell kontrolliert. Auf welligen Strecken oder bei wechselnder Fahrbahnbeschaffenheit bleibt das Gesamtbild stimmig, ohne dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss.
Die Kawasaki Versys 650 wirkt auf längeren Strecken häufig stabiler im „Reisegefühl“. Bei zügigem Tempo und bei längeren Kurvenradien vermittelt sie oft mehr Ruhe. Gleichzeitig kann sie sich in dynamischerem Fahrstil sehr direkt anfühlen. Wer gerne Kurven „mitnimmt“ und das Motorrad aktiv führt, wird die Versys 650 häufig als dankbar erleben.
Stärken und Schwächen beim Fahrwerk
- Honda WN7: Stärke bei Alltagstauglichkeit und leichtem Handling; Schwäche eher bei sehr sportlich ambitioniertem Tempo, wo die Kawasaki oft mehr Reserven vermittelt.
- Kawasaki Versys 650: Stärke bei Stabilität und tourentauglicher Souveränität; Schwäche eher bei sehr langsamen, engen Manövern, wenn maximale „Leichtigkeit“ gefragt ist.
Sitzposition und Ergonomie: Wer passt besser zu unterschiedlichen Körpergrößen?
Ergonomie entscheidet darüber, ob eine Tour nach zwei Stunden noch Spaß macht oder ob der Rücken meldet, dass es Zeit für eine Pause ist. Beide Motorräder zielen auf Komfort ab, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich.
Die Honda WN7 wirkt oft so, als sei sie auf entspannte Tagesetappen ausgelegt. Die Sitzposition unterstützt ein natürliches Vorwärtsrollen, ohne dass man sich stark „festhalten“ muss. Das ist besonders angenehm, wenn häufig zwischen Stadtverkehr und Landstraße gewechselt wird.
Die Kawasaki Versys 650 bietet ebenfalls eine tourentaugliche Haltung, kann aber je nach Fahrweise etwas mehr „Fahraktivität“ verlangen. Wer gerne mit dem Oberkörper arbeitet und das Motorrad aktiv steuert, findet hier eine passende Basis. Für sehr lange Autobahnabschnitte spielt außerdem der Windschutz eine Rolle – und hier hängt das Ergebnis stark von der individuellen Ausstattung und Einstellung ab.
Alltagstauglichkeit: Wie gut funktionieren beide im echten Leben?
Im Alltag zählen viele Kleinigkeiten: Übersichtlichkeit, das Gefühl beim Rangieren, die Alltagsergonomie und wie gut sich das Motorrad im Verkehr „lesen“ lässt. Beide Modelle sind grundsätzlich dafür gemacht, nicht nur am Wochenende zu funktionieren.
Die Honda WN7 punktet häufig durch ein unkompliziertes Gesamtpaket. Das Motorrad wirkt so, als sei es darauf ausgelegt, schnell „bereit“ zu sein – egal ob kurzer Weg zum Einkaufen oder spontane Feierabendrunde. Auch das Gefühl beim Anfahren und die intuitive Bedienbarkeit spielen hier eine Rolle.
Die Kawasaki Versys 650 ist ebenfalls alltagstauglich, fühlt sich aber oft stärker nach „Tourenmaschine“ an. Das kann im Stadtverkehr ein Vorteil sein, wenn man gerne zügig durchzieht und das Motorrad nicht nur als Fortbewegungsmittel betrachtet. Für sehr ruhiges, langsames Fahren kann die Kawasaki je nach persönlichem Empfinden etwas mehr Aufmerksamkeit verlangen.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Honda WN7: Stärke bei unkomplizierter Bedienung und entspannter Nutzung; Schwäche eher bei Fahrern, die maximale Tourendynamik suchen.
- Kawasaki Versys 650: Stärke bei tourenorientiertem Fahrgefühl und Stabilität; Schwäche eher bei sehr „casual“ orientiertem Stadtbetrieb, wenn maximale Leichtigkeit wichtiger ist.
Tourenkomfort: Wind, Strecke und Langstrecken-Feeling
Auf längeren Strecken entscheidet sich, ob ein Motorrad wirklich für Reisen gemacht ist. Dazu gehören Windschutz, Sitzkomfort, Stabilität bei Tempo und die Art, wie der Motor die Strecke „durchträgt“.
Die Honda WN7 kann besonders dann überzeugen, wenn der Fokus auf entspanntem Gleiten liegt. Wer gerne gleichmäßig fährt und nicht ständig die Fahrweise anpassen möchte, profitiert von einem harmonischen Gesamtgefühl. Die Ergonomie unterstützt dabei, dass man auch nach mehreren Stunden noch mit einem guten Gefühl ankommt.
Die Kawasaki Versys 650 spielt ihre Stärken oft aus, wenn die Tour etwas „mehr“ sein darf: längere Abschnitte, zügigere Passagen und ein Fahrstil, bei dem das Motorrad aktiv mitarbeitet. Die Stabilität und das souveräne Tempo-Gefühl machen sie für viele zu einer sehr passenden Wahl für Wochenendtrips oder Urlaubsfahrten.
Welche Ausstattung macht den Unterschied?
Auch wenn beide Modelle grundsätzlich in eine ähnliche Richtung zielen, kann die persönliche Konfiguration stark beeinflussen, wie zufrieden man am Ende ist. Dazu zählen unter anderem Windschutz, Sitzhöhe und Sitzkomfort, sowie die Art, wie Gepäck oder Zubehör geplant ist. Wer regelmäßig tourt, sollte besonders darauf achten, wie gut sich das Motorrad für die eigenen Bedürfnisse ergänzen lässt.
Im Vergleich zeigt sich: Die Honda WN7 ist oft eine gute Basis für „komfortorientierte“ Touren, während die Kawasaki Versys 650 häufig als solide Grundlage für „dynamischere“ Reisen wahrgenommen wird. Beide lassen sich sinnvoll ausbauen – aber die Richtung, in die man sich wohlfühlt, ist unterschiedlich.
Fazit:
Die Honda WN7 ist die stimmige Wahl, wenn ein Motorrad vor allem im Alltag und auf entspannten Touren überzeugen soll. Wer ein unkompliziertes Handling, eine harmonische Fahrcharakteristik und eine Ergonomie sucht, die auch nach längeren Fahrten nicht unnötig fordert, findet in der WN7 häufig den besseren Match. Besonders attraktiv wird sie für Fahrer, die oft zwischen Stadt und Landstraße wechseln und dabei ein gleichmäßiges, stressfreies Fahrgefühl bevorzugen.
Die Kawasaki Versys 650 passt besser, wenn das Motorrad stärker als Reisebegleiter genutzt wird und dynamischere Passagen zum Alltag gehören. Wer Stabilität bei Tempo, ein tourentaugliches Gesamtpaket und ein spürbar lebendigeres Fahrgefühl schätzt, wird mit der Versys 650 oft zufriedener sein. Kurz gesagt: WN7 für entspanntes Allround-Fahren, Versys 650 für mehr Reise-Souveränität und dynamischen Langstrecken-Charakter.