| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 8.095 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
- Optik & klassische Rundinstrumente
- Gewicht & Handling
- gute Bremsen vorne
- bequeme Sitzposition
- verstellbare Hebel
- kleiner Tank
- einige Merkmale nicht 100% Retro
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 187 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 357 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Back-Link Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | DoppelscheibeHalbschwimmende 300-mm-Doppel-Bremsscheiben. Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Bremsscheibe. Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
Die Kawasaki Z 650 RS ist uns tatsächlich direkt ins Herz gefahren. Schön, dass Kawasaki das Retro-Thema nun auch in einem 2-Zylinder mit überschaubarer Leistung zu einem fairen Preis anbietet. So werden sich auch Fahranfänger und leichtere Pilot:innen gerne dem Thema Retro nähern. Was aber nicht heißen soll, dass die Z650RS nichts für alte Hasen wäre - im Gegenteil! Es wird da draußen garantiert viele erfahrene Biker geben, die nur zu gerne von ihrem 250+ Kilomonster absteigen und auf dieses leichte und richtig schön zu fahrende Bike aufsteigen wollen.Das Testbike haben wir netterweise von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt bekommen. Wer eine Testfahrt wagen möchte oder sich für eine andere Kawasaki (oder Husqvarna) interessiert, sollte unbedingt einen kleinen Ausflug nach Dithmarschen ins Auge fassen. Herrliche Landstraßen und ein guter Kaffee (!) erwarten Dich.
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Honda WN7 vs. Kawasaki Z 650 RS: Vergleich für Alltag, Kurven und den richtigen Kauf
Wenn zwei Naked Bikes gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Viel wichtiger ist, wie sich die Maschinen im Alltag anfühlen: beim Anfahren an der Ampel, auf der Landstraße in den Kurven und auf längeren Strecken, wenn der Rücken nicht nachgeben soll. Genau darum geht es in diesem Vergleich zwischen Honda WN7 und Kawasaki Z 650 RS. Beide Modelle zielen auf Fahrerinnen und Fahrer, die ein agiles Motorrad wollen, das nicht kompliziert wirkt – aber sie setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte.
Grundcharakter: Wie sich die beiden Motorräder „anfühlen“
Die Honda WN7 wirkt im Gesamtkonzept eher darauf ausgelegt, das Fahren unkompliziert und flüssig zu machen. Das merkt man vor allem daran, wie gut sich die Maschine in alltäglichen Situationen kontrollieren lässt: vom Rangieren bis zur zügigen Fahrt über Landstraßen. Die Abstimmung wirkt darauf, dass man schnell Vertrauen aufbaut und nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss.
Die Kawasaki Z 650 RS bringt dagegen spürbar mehr „Sportlichkeit“ im Auftreten mit. Das zeigt sich im direkten Ansprechverhalten und in dem Gefühl, dass das Motorrad gerne zügig bewegt wird. Wer gern dynamisch fährt und Kurven nicht nur durchrollt, sondern aktiv angeht, wird hier eher das Gefühl bekommen, dass das Bike mitdenkt.
Handling und Fahrdynamik im Vergleich
Lenkung, Agilität und Kurvengefühl
Beim Kurvenfahren unterscheiden sich die Stärken deutlich. Die Honda WN7 spielt ihre Vorteile besonders dann aus, wenn es um sauberes, ruhiges Handling geht. Sie lässt sich kontrolliert einlenken und vermittelt ein gleichmäßiges Fahrgefühl. Das ist ideal, wenn die Strecke wechselhaft ist oder wenn nicht jede Kurve perfekt „frei“ ist.
Die Kawasaki Z 650 RS wirkt im Vergleich lebendiger. Sie unterstützt dynamische Linien und lädt dazu ein, das Tempo zu variieren. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn man gern sportlich unterwegs ist – gleichzeitig sollte man sich bewusst sein, dass ein lebendigeres Fahrgefühl auch mehr Aufmerksamkeit verlangt, besonders bei wechselnden Belägen.
Beschleunigung und Durchzug
Beide Motorräder sind für zügiges Fahren gemacht, aber die Art der Kraftentfaltung ist unterschiedlich. Die Honda WN7 überzeugt eher mit gleichmäßigem Vortrieb, der sich gut dosieren lässt. Das macht Überholmanöver und das Einfädeln in den Verkehr angenehm planbar.
Die Kawasaki Z 650 RS wirkt im Vergleich „spritziger“, besonders wenn man das Motorrad aus dem mittleren Drehzahlbereich heraus bewegt. Wer gern mit Gefühl arbeitet und das Motorrad aktiv in den richtigen Bereich bringt, wird das als Stärke wahrnehmen.
Komfort und Alltagstauglichkeit
Sitzposition und Ergonomie
Im Alltag zählt, wie gut man nach einer längeren Fahrt noch „bei sich“ ist. Die Honda WN7 punktet hier mit einer Sitzposition, die eher auf entspanntes Handling ausgelegt ist. Das hilft besonders auf Pendelstrecken oder wenn man nicht ständig in sportlicher Haltung „verharren“ möchte.
Die Kawasaki Z 650 RS bietet ebenfalls Komfort, wirkt aber im Gesamtpaket etwas sportlicher. Das kann sich positiv anfühlen, wenn man gern zügig fährt und die Maschine als „Fahrzeug“ statt als „Transportmittel“ betrachtet. Für sehr lange Touren hängt die Wahrnehmung stark von der individuellen Statur und dem persönlichen Fahrstil ab.
Windschutz, Vibrationen und Streckenkomfort
Bei Naked Bikes ist der Windschutz immer ein Thema. Die Honda WN7 wirkt tendenziell so, als würde sie den Fokus auf Alltagstauglichkeit legen: weniger „Kampf gegen den Fahrtwind“, mehr entspanntes Weiterrollen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Strecken nicht nur aus Kurven bestehen, sondern auch aus Autobahnabschnitten oder Stadtverkehr.
Die Kawasaki Z 650 RS kann bei dynamischer Fahrweise begeistern, aber wer häufig lange Strecken fährt, sollte darauf achten, wie sich die aerodynamische Situation für die eigene Körpergröße anfühlt. Hier entscheidet am Ende oft die persönliche Passform.
Bremsen, Fahrwerk und Sicherheit im Vergleich
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag verlässlich funktionieren. Die Honda WN7 vermittelt dabei den Eindruck, dass sie auf gleichmäßige Kontrolle setzt: Das Fahrwerk unterstützt eine ruhige Linie, und die Bremsen lassen sich gut dosieren, was gerade im Stadtverkehr und bei wechselnden Bedingungen hilft.
Die Kawasaki Z 650 RS wirkt im Vergleich etwas „direkter“ in der Rückmeldung. Das ist ein Plus, wenn man gern zügig fährt und das Motorrad aktiv einsetzt. Gleichzeitig ist es wichtig, die Abstimmung zu mögen: Wer eher sanft und gleichmäßig fährt, kann die direkte Art als weniger „entspannt“ empfinden.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Bedienbarkeit und Übersicht
Im Alltag ist Bedienbarkeit entscheidend. Die Honda WN7 wirkt so, als sei sie auf intuitive Nutzung ausgelegt: Bedienelemente sind gut erreichbar, und die Maschine lässt sich ohne großes Nachdenken steuern. Das hilft besonders, wenn man das Motorrad täglich nutzt.
Die Kawasaki Z 650 RS setzt ebenfalls auf klare Bedienung, wirkt aber insgesamt „charakterstärker“. Wer gern mit dem Motorrad interagiert und die Maschine als sportliches Gesamtpaket wahrnimmt, wird sich hier schneller zuhause fühlen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, kurze Touren
Für die Stadt ist vor allem die Kombination aus gutem Handling, kontrollierbarer Kraftentfaltung und angenehmer Ergonomie wichtig. Die Honda WN7 ist dafür besonders stimmig, weil sie das Fahren leicht macht und sich im Verkehr nicht „aufdrängt“.
Auf der Landstraße kann die Kawasaki Z 650 RS ihre Stärken stärker ausspielen: dynamisches Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das Lust auf Tempo macht. Wer Kurven liebt und das Motorrad gern „arbeitet“, bekommt hier mehr sportliche Motivation.
Stärken und Schwächen: Direkter Vergleich
Honda WN7 – Stärken
- Einfaches, kontrolliertes Fahrgefühl für Alltag und wechselnde Strecken
- Gute Dosierbarkeit bei Beschleunigung und Manövern
- Komfortorientierte Ergonomie, die auch längere Fahrten angenehmer macht
- Ruhige Linienführung in Kurven, besonders bei nicht perfekten Bedingungen
Honda WN7 – Schwächen
- Wer maximale Sportlichkeit sucht, könnte die Charakteristik als etwas „zahmer“ empfinden
- Bei sehr dynamischer Fahrweise kann der Fokus auf Alltagstauglichkeit weniger „Biss“ vermitteln
Kawasaki Z 650 RS – Stärken
- Lebendiges, sportliches Fahrgefühl mit direkter Rückmeldung
- Stärkerer Dynamik-Fokus bei zügigem Fahren und Kurvenrhythmus
- Spritzigeres Ansprechverhalten für aktive Fahrstile
- Motivation für flotte Strecken, besonders auf Landstraßen
Kawasaki Z 650 RS – Schwächen
- Wer es sehr entspannt und „easy“ mag, könnte die direkte Art als fordernder erleben
- Für lange Touren hängt der Komfort stärker von der individuellen Passform ab
Für wen lohnt sich welches Bike?
Die Entscheidung zwischen Honda WN7 und Kawasaki Z 650 RS ist am Ende eine Frage des Fahrstils. Beide sind Naked Bikes, die Spaß machen – aber sie liefern den Spaß auf unterschiedliche Weise.
Honda WN7: die bessere Wahl für…
- Alltagsfahrer, die ein Motorrad wollen, das sich leicht beherrschen lässt
- Menschen, die Komfort und entspannte Ergonomie höher gewichten
- Fahrer, die gern gleichmäßig unterwegs sind und das Motorrad nicht ständig „ausreizen“ müssen
Kawasaki Z 650 RS: die bessere Wahl für…
- Kurvenfans, die dynamisch fahren und ein lebendiges Fahrgefühl suchen
- Fahrer, die gern aktiv beschleunigen und das Motorrad spürbar „mitnehmen“
- Menschen, die auf Landstraßen mehr Fahrspaß durch Tempo-Variationen erleben wollen
Fazit:
Die Honda WN7 ist die stimmigere Wahl, wenn im Vordergrund steht, dass das Motorrad im Alltag einfach funktioniert: kontrollierbar, komfortabel und mit einem Fahrgefühl, das Vertrauen aufbaut. Wer Pendeln, Stadtverkehr und gemischte Strecken mag, bekommt hier eine solide Basis, die wenig „Arbeit“ macht und trotzdem Spaß liefert. Die Kawasaki Z 650 RS passt besser zu Fahrern, die das Motorrad spürbar dynamischer erleben möchten: lebendigeres Ansprechverhalten, mehr Sportlichkeit im Charakter und ein stärkerer Fokus auf zügige Fahrten. Wer Kurven aktiv angeht und gern Tempo variiert, wird die Z 650 RS als motivierender empfinden. Kurz gesagt: Honda für entspanntes, unkompliziertes Fahren – Kawasaki für mehr Dynamik und sportliche Freude auf der Landstraße.