| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 13.395 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
- Fahrleistungen
- Motor
- Komfort
- Platzverhältnisse
- Präzises Fahrwerk
- Windschild laut
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.485 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.050 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 103 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 125 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 109 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 228 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 411 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP USD-Telegabel, Ø 43 mm (Federweg 185)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben Radial-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Honda WN7 vs. KTM 1090 Adventure: Vergleich für Straße, Tour und Abenteuer
Wenn zwei Adventure-Bikes aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Viel spannender ist, wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen: Wie leicht lassen sie sich bewegen? Wie gut tragen sie lange Strecken? Und wie souverän wirken sie, wenn die Route vom Asphalt abweicht? Genau darum geht es im Vergleich zwischen Honda WN7 und KTM 1090 Adventure. Beide Modelle stehen für Fahrspaß und Vielseitigkeit, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte.
Grundidee der beiden Motorräder: Charakter statt nur Daten
Die Honda WN7 wirkt in der Gesamtwirkung oft wie ein Motorrad, das auf ruhiges Vorankommen und Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. Der Fokus liegt dabei weniger auf maximaler Aggressivität, sondern auf einem stimmigen Gesamtpaket aus Fahrbarkeit, Komfort und einem Motor, der sich gut dosieren lässt. Dadurch eignet sich die WN7 besonders für Fahrer, die gern lange Strecken fahren und dabei nicht ständig gegen das Motorrad arbeiten möchten.
Die KTM 1090 Adventure verfolgt dagegen eine deutlich sportlichere Ausrichtung. Das zeigt sich im Fahrgefühl: Das Motorrad wirkt reaktionsfreudiger, die Performance steht spürbarer im Vordergrund und das Handling fühlt sich oft „direkter“ an. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven aktiv fährt und auch abseits fester Straßen Spaß sucht, findet in der 1090 Adventure häufig den passenden Charakter.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die KTM 1090 Adventure spielt ihre Stärken stärker in dem Bereich aus, in dem Beschleunigung und Durchzug gefragt sind. Das Motorrad wirkt dabei oft lebendiger, besonders wenn es darum geht, aus dem Tempo heraus zügig zu reagieren. Dadurch macht es auf kurvigen Strecken und bei Überholmanövern einen besonders dynamischen Eindruck.
Die Honda WN7 punktet dagegen häufig mit einem gleichmäßigeren, gut kontrollierbaren Ansprechverhalten. Gerade wenn es nicht nur um Tempo geht, sondern um entspanntes Fahren über längere Zeit, kann das ein echter Vorteil sein. Die WN7 wirkt dann weniger „anspringend“, sondern eher harmonisch – ein Plus für Tourenfahrer, die den Motor als verlässlichen Begleiter sehen.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- KTM 1090 Adventure: Stärken liegen in der spürbaren Dynamik und dem sportlichen Gefühl beim Beschleunigen. Schwäche kann sein, dass der Fahrstil bei sehr ruhiger Gangart weniger „entspannt“ wirkt als bei der Honda.
- Honda WN7: Stärken liegen in der gut dosierbaren Art und im tourentauglichen Charakter. Schwäche kann sein, dass die KTM in Situationen, in denen maximale Reaktivität gefragt ist, einen Tick mehr „Biss“ zeigt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Konzepten. Die Honda WN7 vermittelt häufig ein Gefühl von Ruhe und Stabilität. Das ist besonders auf längeren Strecken spürbar, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn der Fokus auf gleichmäßigem Vorankommen liegt. Auch bei wechselnden Untergründen kann die Honda dadurch entspannter wirken.
Die KTM 1090 Adventure ist im Handling oft „aktiver“. Sie lädt dazu ein, Kurven früher anzusteuern und die Linie dynamischer zu fahren. Das kann auf kurvigen Strecken und bei sportlicher Fahrweise ein großer Vorteil sein. Gleichzeitig kann das Motorrad bei sehr gemächlicher Gangart weniger nach „Schwebefahrt“ wirken, sondern eher nach „Fahren mit Gefühl“.
Kurven, Spurtreue und Untergrund
Im Vergleich wird klar: Die Honda ist tendenziell die Wahl für Fahrer, die Stabilität und Komfort priorisieren. Die KTM ist tendenziell die Wahl für Fahrer, die Agilität und ein direkteres Rückmeldesystem bevorzugen. Auf unruhigen Straßen kann die Honda dadurch entspannter wirken, während die KTM bei passender Fahrweise mehr Spaß und Kontrolle vermittelt.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie lange bequem?
Ergonomie ist bei Adventure-Bikes entscheidend, weil die Sitzhaltung oft über viele Stunden „mitfährt“. Die Honda WN7 wirkt im Gesamteindruck häufig auf längere Touren ausgelegt: Die Sitzposition kann als weniger kompromissbehaftet wahrgenommen werden, was besonders bei Tagesetappen hilft. Auch der Windschutz und die allgemeine Alltagstauglichkeit spielen dabei eine Rolle, weil sie den Fahrer entlasten.
Die KTM 1090 Adventure bietet ebenfalls eine Adventure-taugliche Sitzposition, wirkt aber oft etwas sportlicher. Das kann für Fahrer, die gern aktiv fahren, sehr passend sein. Für sehr lange, entspannte Etappen kann es jedoch sein, dass die Honda im Komfortgefühl einen Vorsprung hat – vor allem dann, wenn der Fokus auf „einfach durchziehen“ liegt.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in jeder Situation
Beim Thema Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied zwischen „ausgewogen“ und „sportlich“. Die KTM 1090 Adventure vermittelt häufig mehr Druck und ein sportliches Ansprechverhalten, was bei zügiger Fahrweise oder in engen Kurven ein Plus ist. Die Honda WN7 kann dagegen mit einem sehr gutmütigen Gefühl punkten: Sie wirkt oft berechenbar und lässt sich kontrolliert dosieren.
Beide Motorräder sind grundsätzlich für Touren und dynamisches Fahren geeignet. Der Unterschied liegt eher darin, wie das Motorrad das Vertrauen aufbaut: Die KTM eher über direkte Performance, die Honda eher über Ruhe und Vorhersehbarkeit.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich
Adventure-Bikes profitieren stark von Elektronik, weil sie Traktion und Kontrolle auf unterschiedlichen Untergründen verbessert. Im Vergleich zeigt die KTM 1090 Adventure häufig eine stärker spürbare „Regel“-Unterstützung, die besonders dann hilft, wenn es rutschiger wird oder wenn die Fahrweise dynamischer ist. Das kann gerade auf gemischten Strecken ein Sicherheitsplus sein.
Die Honda WN7 kann sich dagegen als eher „harmonisch“ in der Abstimmung zeigen: Die Unterstützung wirkt oft weniger aggressiv, dafür sehr stimmig im Gesamtkonzept. Das ist besonders dann angenehm, wenn nicht ständig an Einstellungen gedacht werden soll, sondern das Motorrad einfach funktionieren soll.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda WN7 – typische Pluspunkte
- Tourenorientierter Charakter: gleichmäßiges Fahrgefühl und entspannteres Gesamtpaket.
- Kontrollierbarkeit: gut dosierbar, besonders bei ruhigerer Fahrweise.
- Komfortfokus: kann bei langen Etappen angenehmer wirken.
KTM 1090 Adventure – typische Pluspunkte
- Dynamik und Reaktionsfreude: macht bei sportlicher Fahrweise besonders Spaß.
- Agiles Handling: unterstützt aktives Fahren und kurvige Strecken.
- Elektronik-Charakter: kann auf gemischtem Untergrund mehr Sicherheit geben.
Wo die jeweiligen Schwächen liegen können
- Honda WN7: Wer maximale Dynamik sucht, findet in der KTM oft den „spürbareren“ Kick.
- KTM 1090 Adventure: Wer vor allem entspannt und gleichmäßig unterwegs ist, kann die Honda als weniger fordernd empfinden.
Für wen passt welches Bike?
Die Entscheidung zwischen Honda WN7 und KTM 1090 Adventure hängt stark vom eigenen Fahrstil ab. Wer gern lange Strecken fährt, dabei Komfort und Ruhe schätzt und ein Motorrad möchte, das sich wie ein verlässlicher Reisebegleiter anfühlt, wird mit der Honda WN7 häufig glücklicher. Sie ist besonders dann stark, wenn die Route nicht nur aus sportlichen Passagen besteht, sondern aus Alltag, Autobahnanteilen und Touren mit wechselnder Qualität der Straße.
Wer dagegen mehr Wert auf Agilität, direkte Rückmeldung und spürbare Dynamik legt – und auch auf gemischten Strecken gern aktiv fährt – findet in der KTM 1090 Adventure oft das passendere Gesamtgefühl. Sie wirkt wie gemacht für Fahrer, die Kurven genießen, Beschleunigung nutzen und das Motorrad als „Werkzeug“ für sportliche Ausfahrten sehen.
Fazit:
Die Honda WN7 ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein Adventure-Motorrad vor allem als komfortablen Tourenpartner nutzen möchten. Der Charakter wirkt ruhig, die Dosierbarkeit unterstützt entspanntes Fahren, und gerade auf langen Strecken kann das Gesamtpaket überzeugen. Wer häufig unterwegs ist, ohne ständig den Fahrstil neu „justieren“ zu müssen, findet in der Honda meist die stimmigere Basis.
Die KTM 1090 Adventure passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die Dynamik und Agilität spüren wollen. Das Motorrad wirkt reaktionsfreudiger, macht auf kurvigen Strecken mehr Lust auf aktives Fahren und kann durch seine Elektronik-Unterstützung auf wechselndem Untergrund ein starkes Gefühl von Kontrolle vermitteln. Wer Abenteuer nicht nur plant, sondern auch sportlich fährt, wird mit der KTM eher den gewünschten Kick bekommen.