UVP 14.780 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 13.995 €
Baujahr von 2013 bis 2016
Was kann das erste Elektro-Motorrad von Honda?
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Pro und Kontra

Pro:
  • stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
  • zentraler und tiefer Schwerpunkt
  • spielerisch leichtes Fahrverhalten
  • Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
  • unterstützt DC-Schnellladen
  • Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
Kontra:
  • begrenzte Reichweite
  • Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
  • hoher Preis
Pro:
  • Sportlicher Motor
  • Fahrwerksabstimmung
  • Sound
  • Langstreckentauglichkeit
Kontra:
  • Gewicht
  • Geländetauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht217kg
Radstand1.480mm
Länge2.156mm
Radstand1.480mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.085mm
Gewicht238kg
Radstand1.560mm
Länge2.255mm
Radstand1.560mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.485mm

Motor

Motor-BauartElektro
AntriebZahnriemen
Gänge1
Motor-BauartV2 LC8 4-Takt
Hubraum1.195ccm
Hub69mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung68 PS
Drehmoment100 NM
Höchstgeschw.129km/h
Reichweite140km
Leistung150 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment125 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.246km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite411km

Fahrwerk

Federung vorneShowa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenShowa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 17'
Reifen hinten150/60 17'
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne Upside-down-Gabel, Ø 48 mm (Federweg 190)mm
Federung hinten Zentralfederbein, direkt angelenkt (Federweg 190)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Aluminium
Reifen vorne120/70 ZR 19
Reifen hinten170/60 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenNissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, radial verschraubter 4-Kolben-Festsattel, Brembo, schwimmend gelagerte Bremszangen ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe mit Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm)

Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken

Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.

Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.780 €
  • Verfügbarkeit: seit 07/2026
  • Farben: Grau, Schwarz, Schwarz mit Kupfer und Grau

Fazit 

Die KTM 1190 Adventure ist eher der Handwerker unter den Adventure-Bikes. Praktisch, sinnvoll, aber für die Oper nicht geeignet. Sie hat viel von Ducatis Multistrada, mehr jedenfalls als aus der BMW GS-Serie. Sie ist wegen der sehr speziellen Motorauslegung nicht der ideale Allrounder, will sie auch nicht sein. 
Wer ein sportliches, rauhes Adventure-Bike sucht und die körperlichen Voraussetzungen mitbringt, hat hier eine gute Alternative zum Musterschüler aus Deutschland und macht ganz bestimmt nichts falsch.

Das Testbike wurde uns von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis (Testbike): 8.990€
  • Gebraucht (6 Jahre alt): 8.000€
  • Baujahre: 2013-2016
  • Verfügbarkeit: gut
  • Farben: orange, schwarz, grau

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Honda WN7 vs. KTM 1190 Adventure: Vergleich für Reiseenduro-Fans

Wenn es um Adventure-Bikes geht, treffen zwei Welten aufeinander: Auf der einen Seite steht die Honda WN7 mit ihrem Fokus auf Alltagstauglichkeit, kontrollierbares Handling und eine eher ruhige, gut dosierbare Art. Auf der anderen Seite bringt die KTM 1190 Adventure den typischen Orange-Charakter mit: mehr Temperament, ein sportlicheres Fahrgefühl und eine Ausrichtung, die besonders auf dynamische Landstraßen und anspruchsvollere Strecken abzielt. Genau hier lohnt sich der Vergleich – denn beide Motorräder können viel, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Situationen aus.

Grundidee und Fahrcharakter: Komfort vs. Temperament

Die Honda WN7 wirkt im Gesamtpaket eher wie ein Motorrad, das lange Strecken entspannt abspult. Das zeigt sich im Fahrgefühl: Die Kraft wird meist so übertragen, dass sich das Bike leicht kontrollieren lässt – auch dann, wenn die Konzentration nach einigen Stunden nachlässt. Wer häufig pendelt, Touren plant und dabei Wert auf ein stimmiges Gesamtbild legt, findet hier eine solide Basis.

Die KTM 1190 Adventure dagegen ist stärker auf „Fahren“ ausgelegt. Das Motorrad lädt dazu ein, die Gänge auszudrehen, Kurven dynamisch anzugehen und auch mal abseits der perfekten Linie zu schauen. Das Fahrgefühl ist direkter, die Reaktion auf Gasbefehle wirkt unmittelbarer. Das ist ein Plus für alle, die gerne zügig unterwegs sind – kann aber im Alltag oder bei sehr entspanntem Tempo auch weniger „meditativ“ wirken.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Honda WN7 punktet mit einem gleichmäßigen, gut nutzbaren Leistungsbild. Dadurch lässt sie sich in vielen Situationen ohne großes Nachdenken fahren – vom Stadtverkehr bis zur Landstraße. Besonders auf Touren ist das angenehm, weil sich das Motorrad wie ein verlässlicher Partner anfühlt: Gas geben, Linie halten, weiterrollen.

Die KTM 1190 Adventure spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn es zügiger wird. Die Leistungsentfaltung wirkt lebendiger und bietet mehr „Punch“, sobald das Tempo steigt. Das kann auf schnellen Strecken richtig Spaß machen, verlangt aber auch mehr Feingefühl, um die Leistung genau dort zu nutzen, wo sie gebraucht wird. Wer häufig mit Gepäck fährt oder in wechselnden Bedingungen unterwegs ist, profitiert trotzdem von der KTM-typischen Durchzugskraft – allerdings sollte die Fahrweise dazu passen.

Fahrwerk und Fahrstabilität: Vertrauen in Kurven und auf wechselndem Untergrund

Beim Fahrwerk zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Konzepte sind. Die Honda WN7 zielt auf ein ausgewogenes Setup, das Komfort und Kontrolle verbindet. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Strecke nicht immer perfekt ist: Kopfsteinpflaster, mittelmäßiger Asphalt oder längere Autobahnabschnitte werden deutlich entspannter „weggebügelt“.

Die KTM 1190 Adventure bietet im Vergleich oft das sportlichere Gefühl. In schnellen Kurven und bei zügiger Fahrweise wirkt die Maschine stabil und vermittelt mehr Dynamik. Auf der anderen Seite kann das Setup – je nach Beladung und Fahrstil – weniger „weich“ wirken als bei der Honda. Wer viel auf sehr unebenem Untergrund unterwegs ist, sollte daher genau hinschauen, wie das Fahrwerk im eigenen Einsatzprofil arbeitet.

Bremsen und Verzögerung: Sicherheit bei Tempo und in der Stadt

Beide Motorräder sind grundsätzlich auf sicheres Fahren ausgelegt, aber die Unterschiede liegen im Charakter der Verzögerung. Die Honda WN7 wirkt häufig so, dass sich Bremsmanöver gut dosieren lassen. Das ist besonders praktisch im Alltag, an Ampeln oder in Situationen, in denen nicht immer klar ist, wie viel Grip tatsächlich vorhanden ist.

Die KTM 1190 Adventure zeigt sich oft kräftiger und „direkter“ in der Bremswirkung. Das ist ein Vorteil, wenn schnell reagiert werden muss oder wenn auf kurvigen Strecken häufig verzögert wird. Gleichzeitig gilt: Wer die Bremsleistung gewohnt dosiert, bekommt ein sehr sportliches Sicherheitsgefühl. Wer eher sanft bremst, sollte sich an den Ansprechpunkt gewöhnen.

Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Übersicht und Handling

Bei der Ergonomie unterscheiden sich die Bikes vor allem in der Art, wie sie den Fahrer über längere Zeit unterstützen. Die Honda WN7 wirkt tendenziell alltagstauglicher: Die Sitzposition und die Bedienung passen häufig gut zusammen, sodass sich das Motorrad auch bei längeren Touren nicht „anstrengend“ anfühlt. Das Handling im Stand und bei niedrigen Geschwindigkeiten ist ein wichtiger Punkt, wenn häufig gewendet, rangiert oder in engen Situationen gefahren wird.

Die KTM 1190 Adventure ist ebenfalls komfortabel, aber der Fokus liegt stärker auf sportlicherer Auslegung. Das kann bedeuten, dass die Position etwas aktiver ist und man mehr „mit dem Motorrad arbeitet“. Für Fahrer, die gerne zügig unterwegs sind und eine dynamische Haltung bevorzugen, ist das ein Plus. Für sehr entspannte Touren oder häufiges Stadtfahren kann die Honda dadurch im Gefühl einen Tick leichter wirken.

Ausstattung und Reise-Feeling: Was zählt auf Touren

Im Bereich Ausstattung und Reise-Feeling geht es weniger um einzelne Features, sondern um das Gesamtpaket. Die Honda WN7 punktet häufig mit einer stimmigen Basisausstattung und einer Bedienlogik, die schnell verstanden wird. Das reduziert den Aufwand, wenn unterwegs mal schnell etwas angepasst werden muss.

Die KTM 1190 Adventure bietet im Vergleich oft mehr „Adventure-Anspruch“ im Fahrgefühl. Je nach Ausstattungslinie kann das Motorrad stärker auf Touren mit Anspruch ausgelegt sein – etwa durch eine sportlichere Abstimmung oder eine Ausstattung, die das aktive Fahren unterstützt. Wer gerne plant, ausrüstet und das Bike als Werkzeug für verschiedene Strecken nutzt, findet hier häufig mehr Motivation.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Honda WN7 – Stärken

  • Ausgewogenes Fahrgefühl für lange Strecken und wechselnde Bedingungen
  • Gut dosierbare Leistungsentfaltung für entspanntes Fahren
  • Komfortorientiertes Setup, das auch bei weniger perfektem Asphalt angenehm bleibt
  • Alltagstauglichkeit durch leichtes Handling und verständliche Bedienung

Honda WN7 – Schwächen

  • Wer maximale Dynamik sucht, empfindet die Honda im Vergleich manchmal als weniger „aggressiv“
  • Bei sehr sportlicher Fahrweise kann das Setup weniger „auf Kante“ wirken als bei der KTM

KTM 1190 Adventure – Stärken

  • Lebendiges, direktes Fahrgefühl mit viel Antriebspower
  • Sportlichere Dynamik für zügige Landstraßen und kurvige Strecken
  • Kräftige Verzögerung für schnelle Reaktionen
  • Adventure-Charakter, der Lust auf „mehr“ macht

KTM 1190 Adventure – Schwächen

  • Das sportlichere Setup kann im Alltag oder auf sehr unebenem Untergrund weniger komfortabel wirken
  • Die direkte Art verlangt etwas mehr Feingefühl, besonders wenn die Bedingungen wechselhaft sind

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrprofil?

Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Nutzungsprofil entscheiden. Die Honda WN7 ist besonders passend, wenn Touren im Vordergrund stehen, die Strecken abwechslungsreich sind und das Motorrad vor allem entspannt, kontrollierbar und verlässlich sein soll. Sie eignet sich für Fahrer, die gerne lange fahren, dabei aber nicht ständig „arbeiten“ möchten – sondern das Motorrad einfach machen lassen.

Die KTM 1190 Adventure ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel sein soll, sondern Fahrspaß und Dynamik liefern darf. Wer Kurven dynamisch nimmt, öfter zügig unterwegs ist und das Bike als aktives Erlebnis versteht, wird mit der KTM häufig glücklicher. Auch für Abenteuerfahrten mit Anspruch kann sie überzeugen, weil sie das Tempo und die Reaktion stärker in den Fokus rückt.

Fazit:

Die Honda WN7 ist das Motorrad für alle, die ein Reiseenduro suchen, das sich auf langen Strecken angenehm anfühlt, Leistung gut dosierbar liefert und im Alltag unkompliziert bleibt. Wer Komfort, Ruhe im Fahrgefühl und ein stimmiges Gesamtpaket priorisiert, trifft mit der Honda meist die passendere Wahl. Die KTM 1190 Adventure richtet sich stärker an Fahrer, die mehr Dynamik wollen: ein direkteres Ansprechverhalten, kräftige Verzögerung und ein sportlicheres Fahrgefühl, das besonders auf kurvigen Strecken und bei zügiger Gangart Spaß macht. Kurz gesagt: Honda steht für entspanntes Touren und kontrollierte Fahrbarkeit, KTM für Temperament, Dynamik und aktives Fahren. Wer das eigene Fahrprofil ehrlich einordnet, entscheidet damit schnell, welches Bike besser zum Alltag und zu den geplanten Touren passt.

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