| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 5.199 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
- Verarbeitung
- Hochwertige Komponenten
- Gewicht
- Sparsamer Motor
- Soziuskomfort
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.367 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.367 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 47 | mm |
| Bohrung | 58 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 15 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 554 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP Apex Upside-Down Ø 43 mm (Federweg 142)mm | |
| Federung hinten | WP-Apex Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, Alu-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 150/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Vierkolben-Radialfestsattel , Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einkolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 230 mm) | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
MotorradTest.de auf YouTube
Honda WN7 vs. KTM 125 Duke: Vergleich für Alltag, Fahrspaß und Einsteiger
Wenn es um einen Motorradvergleich im Bereich der kleineren Hubräume geht, stehen oft zwei Dinge im Vordergrund: Wie gut lässt sich das Bike im Alltag bewegen und wie viel Fahrspaß kommt dabei trotzdem rüber? Genau hier setzen der Honda WN7 und die KTM 125 Duke an. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein handliches Motorrad suchen – mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Während die eine Seite eher auf ein ruhigeres, alltagstaugliches Gesamtpaket setzt, wirkt die andere Seite deutlich sportlicher und „direkter“ im Fahrgefühl.
Im Folgenden werden die typischen Unterschiede beider Motorräder herausgearbeitet – ohne die Modelle nur gegeneinander auszuspielen. Stattdessen geht es darum, welche Stärken und Schwächen im Vergleich besonders auffallen und für wen welches Motorrad die bessere Wahl sein kann.
Grundcharakter im Vergleich: Honda WN7 vs. KTM 125 Duke
Der Honda WN7 wirkt insgesamt wie ein Motorrad, das sich unkompliziert in den Alltag einfügt. Das beginnt beim Gesamteindruck und setzt sich im Fahrgefühl fort: Die Abstimmung ist eher auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt, wodurch sich das Bike gut für Pendelstrecken, Stadtverkehr und entspannte Touren eignet. Wer häufig stop-and-go fährt oder einfach ein Motorrad möchte, das „einfach läuft“, findet hier einen passenden Ansatz.
Die KTM 125 Duke verfolgt dagegen einen klar sportlicheren Charakter. Schon vom Konzept her ist sie darauf ausgelegt, dass man das Motorrad aktiv bewegt. Das merkt man besonders dann, wenn es aus der Stadt herausgeht und die Strecke kurviger wird. Das Handling fühlt sich oft lebendiger an, und das Motorrad lädt dazu ein, zügiger zu fahren und die Maschine stärker zu nutzen.
Motor und Antrieb: Wie sich der Unterschied im Alltag bemerkbar macht
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich vor allem eine unterschiedliche Ausrichtung: Der Honda WN7 steht eher für ein harmonisches Zusammenspiel aus Leistung und Alltagstauglichkeit. Die Kraftentfaltung wirkt tendenziell gleichmäßiger, was das Fahren in der Stadt erleichtert. Gerade wenn häufiges Beschleunigen und Abbremsen ansteht, spielt diese Art von Antrieb ihre Vorteile aus.
Die KTM 125 Duke wirkt im Vergleich „spritziger“ und direkter. Das kann sich so anfühlen, als würde das Motorrad schneller auf Gasbefehle reagieren. In Situationen, in denen man kurz beschleunigen möchte – etwa beim Einfädeln oder beim Überholen im Stadt- und Landstraßenmix – kann das ein echter Pluspunkt sein. Gleichzeitig bedeutet ein sportlicheres Ansprechverhalten auch, dass man das Gas etwas bewusster dosieren sollte, wenn es besonders entspannt sein soll.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Honda WN7: Stärke in der gleichmäßigen, unkomplizierten Fahrbarkeit; Schwäche eher dort, wo maximal „agiles“ Ansprechverhalten gefragt ist.
- KTM 125 Duke: Stärke im direkten, lebendigen Gefühl beim Beschleunigen; Schwäche eher bei Fahrern, die ein besonders ruhiges, stressfreies Ansprechverhalten bevorzugen.
Fahrwerk und Handling: Wer liegt in Kurven und im Alltag vorn?
Im Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder spürbar. Der Honda WN7 vermittelt ein eher berechenbares Fahrgefühl. Das ist besonders dann angenehm, wenn die Strecke nicht perfekt ist oder wenn man häufig zwischen verschiedenen Fahrbahnbelägen wechselt. Das Motorrad wirkt dabei stabil und „ruhig“, was das Vertrauen erhöht – vor allem für Einsteiger oder für Fahrten, bei denen man nicht ständig am Limit unterwegs sein möchte.
Die KTM 125 Duke ist dagegen stärker auf Dynamik ausgelegt. Das Fahrwerk und die Geometrie wirken darauf hin, dass man das Motorrad zügig in die Kurve bringt und es dort aktiv steuert. In kurvigen Abschnitten kann das ein großer Vorteil sein, weil das Motorrad schnell ein Gefühl von Kontrolle und Agilität vermittelt.
Stärken und Schwächen beim Fahrwerk
- Honda WN7: Stärke in Stabilität und entspannter Kontrolle; Schwäche eher bei sehr sportlicher Fahrweise, wenn man maximale „Kanten“-Agilität sucht.
- KTM 125 Duke: Stärke in sportlicher Kurvenfreude und direktem Feedback; Schwäche eher bei Fahrern, die ein möglichst komfortorientiertes, gelassenes Setup bevorzugen.
Bremsen, Sicherheit und Alltagstauglichkeit
Bei der Sicherheit spielen im Alltag vor allem zwei Faktoren eine Rolle: wie gut das Motorrad verzögert und wie vorhersehbar es sich dabei verhält. Im Vergleich zeigt sich, dass der Honda WN7 auf ein ausgewogenes Gesamtpaket setzt. Das macht ihn besonders interessant für Fahrten, bei denen man häufig bremsen muss und dabei ein ruhiges, kontrolliertes Gefühl erwartet.
Die KTM 125 Duke wirkt im Vergleich sportlicher in der Abstimmung. Das kann bedeuten, dass man beim Bremsen und in der Verzögerungsphase ein direkteres Feedback bekommt. Wer gerne zügig unterwegs ist oder das Motorrad auch mal „fordern“ möchte, profitiert davon. Wer dagegen vor allem entspannt fährt, kann das sportliche Setup als weniger „weich“ empfinden.
Ergonomie und Sitzgefühl: Für welche Fahrertypen passt was?
Auch wenn beide Motorräder im Kern als alltagstaugliche Naked-Bikes gedacht sind, unterscheiden sie sich im Sitzgefühl. Der Honda WN7 wirkt tendenziell so, als sei er auf eine entspannte Haltung ausgelegt. Das hilft besonders auf längeren Strecken oder wenn man nicht ständig die Position verändern möchte.
Die KTM 125 Duke bringt dagegen mehr „Sportlichkeit“ in die Ergonomie. Das kann sich so anfühlen, als würde das Motorrad den Fahrer stärker in eine aktive Fahrhaltung bringen. Für Menschen, die gerne dynamisch fahren und das Motorrad als „Werkzeug“ für Kurven und Beschleunigung nutzen, ist das ein Plus. Für sehr lange, entspannte Touren kann eine eher zurückhaltende Sitzposition jedoch angenehmer sein.
Design und Charakter: Optik ist nicht alles, aber sie beeinflusst die Entscheidung
Beim Design setzen beide Hersteller auf einen eigenen Stil. Der Honda WN7 wirkt dabei eher modern und stimmig, ohne zu laut zu sein. Das kann ein Vorteil sein, wenn das Motorrad nicht nur als Spaßgerät, sondern auch als „Alltagsbegleiter“ dienen soll.
Die KTM 125 Duke steht dagegen für einen deutlich markanteren, sportlich geprägten Look. Das passt gut zu Fahrern, die das Motorrad nicht nur fahren, sondern auch optisch als Statement sehen möchten.
Welches Motorrad ist die bessere Wahl? Kaufberatung nach Fahrstil
Die Entscheidung zwischen Honda WN7 und KTM 125 Duke hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrgefühl gesucht wird. Beide Modelle können im Alltag überzeugen, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Situationen aus.
Honda WN7 – ideal, wenn…
- ein unkompliziertes, gleichmäßiges Fahrverhalten wichtiger ist als maximale Dynamik
- viel Stadtverkehr und Pendeln ansteht
- das Motorrad vor allem entspannt und berechenbar sein soll
- Einsteiger oder Fahrer mit Fokus auf Alltagstauglichkeit eine ruhige Abstimmung bevorzugen
KTM 125 Duke – ideal, wenn…
- ein lebendiges, direktes Ansprechverhalten beim Beschleunigen gewünscht ist
- häufig kurvige Strecken oder Landstraßen gefahren werden
- das Motorrad spürbar sportlich wirken darf
- man das Bike gerne aktiv bewegt und Feedback schätzt
Fazit:
Der Honda WN7 ist die stimmige Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag souverän wirkt: gleichmäßiges Ansprechverhalten, berechenbares Handling und ein insgesamt entspanntes Fahrgefühl stehen im Vordergrund. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, Wert auf Ruhe legt und ein Einsteiger-Motorrad mit unkompliziertem Charakter bevorzugt, wird mit dem Honda häufig schneller „warm“.
Die KTM 125 Duke passt dagegen besser zu Fahrern, die mehr Dynamik wollen: ein direkteres Gefühl beim Gasgeben, mehr sportliche Agilität in Kurven und ein insgesamt lebendigeres Auftreten. Wer das Motorrad auch mal fordernder bewegt und Fahrspaß stärker gewichtet als maximal gelassene Alltagsruhe, trifft mit der KTM oft die passendere Wahl.
Kurz gesagt: Honda WN7 für entspanntes, unkompliziertes Fahren – KTM 125 Duke für spürbare Dynamik und sportliche Kurvenfreude.