UVP 14.780 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 20.299 €
Baujahr von 2013 bis 2025
Was kann das erste Elektro-Motorrad von Honda?
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Darf es etwas mehr sein?
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Pro und Kontra

Pro:
  • stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
  • zentraler und tiefer Schwerpunkt
  • spielerisch leichtes Fahrverhalten
  • Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
  • unterstützt DC-Schnellladen
  • Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
Kontra:
  • begrenzte Reichweite
  • Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
  • hoher Preis
Pro:
  • Kraftvoller Motor
  • Stabiles Fahrwerk
  • Bedienung
  • Elektronische Helfer
  • Bremsen
Kontra:
  • Soziustauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht217kg
Radstand1.480mm
Länge2.156mm
Radstand1.480mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.085mm
Gewicht198kg
Radstand1.497mm
Radstand1.497mm
Sitzhöhe: 835 mm

Motor

Motor-BauartElektro
AntriebZahnriemen
Gänge1
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, V2 75°
Hubraum1.301ccm
Hub71mm
Bohrung108mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung68 PS
Drehmoment100 NM
Höchstgeschw.129km/h
Reichweite140km
Leistung180 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment140 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite287km

Fahrwerk

Federung vorneShowa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenShowa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 17'
Reifen hinten150/60 17'
RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenWP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten200/55-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenNissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm)
Bremsen vorne2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm)

Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken

Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.

Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.780 €
  • Verfügbarkeit: seit 07/2026
  • Farben: Grau, Schwarz, Schwarz mit Kupfer und Grau

Fazit - doch kein Biest

Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.

Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.

Ansonsten: Daumen hoch!

Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 17.099 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): ab 10.000 €
  • Baujahre: seit 2013
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: schwarz, weiß

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Honda WN7 vs. KTM 1290 Super Duke R: Vergleich für Fahrspaß mit Charakter

Wenn zwei Naked-Bikes aufeinandertreffen, wird schnell klar, dass „vergleichbar“ nicht automatisch „ähnlich“ bedeutet. Der Honda WN7 und die KTM 1290 Super Duke R verfolgen unterschiedliche Philosophien: Die Honda wirkt dabei oft als die zugänglichere, alltagstauglichere Wahl, während die KTM spürbar mehr auf maximale Performance, direkte Rückmeldung und sportliche Ambitionen ausgelegt ist. Genau daraus entsteht ein spannender Vergleich: Wer sucht eher ein Motorrad, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt, oder eher eines, das bei jeder Ausfahrt nach mehr ruft?

Grundidee im Vergleich: Charakter statt nur Daten

Beide Modelle gehören in die Kategorie der sportlichen Naked Bikes, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Der Honda WN7 setzt im Gesamtkonzept auf ein stimmiges Zusammenspiel aus Fahrbarkeit, kontrollierbarer Leistungsentfaltung und einer Abstimmung, die auch über längere Strecken angenehm bleibt. Die KTM 1290 Super Duke R dagegen ist stärker auf „Attacke“ getrimmt: Motor und Fahrwerk arbeiten spürbar darauf hin, dass sich dynamische Fahrmanöver schnell und entschlossen anfühlen.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung anfühlt

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die KTM wirkt in der Praxis deutlich temperamentvoller. Die Leistungsentfaltung ist so ausgelegt, dass sie in zügigen Situationen schnell Druck aufbaut und beim Beschleunigen eine klare Dominanz spürbar macht. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn häufig aus dem Stand oder aus dem unteren bis mittleren Drehzahlbereich beschleunigt wird – etwa beim Überholen oder beim schnellen Herausbeschleunigen aus Kurven.

Die Honda WN7 spielt dagegen häufig ihre Stärken in der Art aus, wie sie Leistung bereitstellt: eher gleichmäßig, gut dosierbar und damit sehr angenehm, wenn das Tempo nicht immer „auf Anschlag“ sein muss. Das macht sie attraktiv für Fahrten, bei denen der Fokus auf flüssigem Fahren liegt – ohne ständig das Gefühl zu haben, man müsse das Motorrad permanent „im richtigen Bereich“ halten.

Stärken und Schwächen im Alltag

KTM-Stärke: spürbarer Performance-Vorsprung bei sportlicher Fahrweise, besonders beim schnellen Beschleunigen und bei dynamischen Passagen.

KTM-Schwäche: wer eher entspannt fährt, kann die KTM als „zu viel“ empfinden – nicht weil sie unbeherrschbar wäre, sondern weil sie so konsequent auf Tempo und Reaktion ausgelegt ist.

Honda-Stärke: gutmütigeres Gefühl im Alltag, oft angenehmer für gleichmäßige Touren und für Situationen, in denen man Leistung fein dosieren möchte.

Honda-Schwäche: wer regelmäßig sehr sportlich fährt und maximale Reserven sucht, wird bei der KTM eher das „Mehr“ finden.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Handling unterscheiden sich die beiden Bikes vor allem in der Art, wie sie Kurven „annehmen“. Die KTM 1290 Super Duke R wirkt wie ein Motorrad, das aktiv mitarbeitet: Beim Einlenken fühlt sich das Setup oft sehr direkt an, und in schnellen Kurven gewinnt man Vertrauen durch die sportliche Rückmeldung. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die Kurven nicht nur „durchfahren“, sondern aktiv gestalten.

Die Honda WN7 wirkt im Vergleich häufig harmonischer und weniger „nervös“ im Sinne von: Sie bleibt in vielen Situationen ruhig, unterstützt eine flüssige Linie und lässt sich auch bei wechselnden Bedingungen gut kontrollieren. Gerade wenn die Strecke nicht perfekt ist oder wenn der Fokus auf Komfort und entspannterem Tempo liegt, kann das ein echter Vorteil sein.

Bremsen und Fahrgefühl

Beide Motorräder sind auf sportliche Nutzung ausgelegt, aber die KTM spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es zügig wird: Die Bremsleistung und das Ansprechverhalten wirken darauf abgestimmt, dass man auch bei dynamischer Fahrweise sicher und berechenbar verzögern kann. Die Honda kann ebenfalls mit einem stimmigen Bremsgefühl überzeugen, wirkt jedoch oft stärker darauf, dass die Dosierung leicht gelingt und das Motorrad insgesamt „ruhig“ bleibt.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung

In der Praxis ist Elektronik mehr als nur „Komfort“. Sie beeinflusst, wie schnell man sich auf das Motorrad einstellt und wie gut es sich an unterschiedliche Fahrstile anpassen lässt. Die KTM 1290 Super Duke R ist in der Regel stärker auf sportliche Regelung ausgelegt: Fahrmodi und Eingriffe greifen so, dass das Motorrad auch bei ambitionierter Fahrweise kontrollierbar bleibt, ohne den Charakter zu „glätten“.

Die Honda WN7 setzt ebenfalls auf moderne Unterstützung, wirkt aber häufig als die Variante, die eher auf ein ausgewogenes Gesamtpaket abzielt. Das bedeutet: Elektronik unterstützt, aber im Vordergrund steht das leicht verständliche Fahrgefühl. Für viele Fahrer ist das genau der Punkt, der den Einstieg erleichtert.

Ergonomie und Sitzposition: Für kurze Wege oder lange Touren?

Auch wenn beide Modelle Naked Bikes sind, unterscheiden sie sich spürbar darin, wie „sportlich“ die Sitzposition wirkt. Die KTM 1290 Super Duke R vermittelt oft mehr Performance-Feeling: Das Motorrad lädt dazu ein, dynamisch zu fahren, und die Körperhaltung unterstützt eher eine aktive Fahrweise. Das kann auf der Landstraße und in Kurven sehr viel Spaß machen.

Die Honda WN7 wirkt im Vergleich häufig etwas alltagstauglicher im Gesamteindruck. Das heißt nicht, dass sie nicht sportlich wäre – aber sie eignet sich oft besser für Fahrten, bei denen man nicht nur „Sportmodus“ fährt, sondern auch mal entspannt unterwegs ist. Gerade für längere Strecken oder für gemischte Tagesfahrten kann das ein entscheidender Vorteil sein.

Stärken im Vergleich: Worin liegen die klaren Vorteile?

Honda WN7 – typische Stärken

  • Ausgewogenes Fahrgefühl für Alltag und Touren
  • Gute Dosierbarkeit bei Beschleunigung und Tempo
  • Harmonische Abstimmung, die auch bei wechselnden Bedingungen angenehm bleibt

KTM 1290 Super Duke R – typische Stärken

  • Deutlich sportlicherer Charakter mit starker Performance
  • Direktes Handling für dynamische Kurvenfahrten
  • Mehr Reserven bei zügiger Fahrweise und Überholmanövern

Schwächen im Vergleich: Wo muss man ehrlich hinschauen?

Die Schwächen sind selten „schlecht“, sondern eher eine Frage des Einsatzprofils. Die KTM kann für Fahrer, die primär entspannt fahren, zu fordernd wirken – nicht im Sinne von unbequem, sondern im Sinne von: Sie fordert den sportlichen Umgang ein. Die Honda kann dagegen bei sehr ambitionierter Fahrweise weniger „Kick“ liefern als die KTM, weil sie stärker auf Alltag und kontrollierte Dynamik setzt.

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?

Der Vergleich lässt sich am Ende ziemlich klar auf zwei Zielgruppen zuspitzen. Wer ein Naked Bike sucht, das im Alltag leicht zu handeln ist, sich gut dosieren lässt und für Touren genauso taugt wie für den Weg zur Arbeit, findet im Honda WN7 häufig die passendere Basis. Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen die Wahl, wenn der Fokus auf Performance liegt: schnelle Beschleunigung, sportliche Rückmeldung und ein Motorrad, das auch bei ambitionierter Fahrweise Spaß macht und Reserven bietet.

Fazit:

Die Honda WN7 ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein Naked Bike möchten, das sich im Alltag unkompliziert anfühlt und bei Touren mit einem harmonischen, gut dosierbaren Fahrgefühl überzeugt. Wer häufig gemischte Strecken fährt, Wert auf entspannteres Handling legt und nicht ständig das Maximum aus dem Motorrad holen muss, wird mit der Honda meist zufriedener sein.

Die KTM 1290 Super Duke R richtet sich an alle, die spürbar mehr Performance wollen: dynamische Beschleunigung, direktes Handling und ein sportlicher Charakter, der zu zügiger Fahrweise einlädt. Wer Kurven aktiv angeht, Überholmanöver liebt und ein Motorrad sucht, das Reserven sichtbar macht, trifft mit der KTM die richtige Entscheidung.

Kurz gesagt: Honda für ausgewogen und alltagstauglich, KTM für maximalen Fahrspaß mit sportlichem Anspruch.

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