| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 7.099 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
- Austattung
- Wieselflink
- Soziuskomfort
- Geringes Gewicht
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 172 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 373 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring, Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 44 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 426 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | 43mm WP APEX Gabel, einstellbar in Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 177)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 130/80-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 4-Kolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 230 mm) | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Honda WN7 vs KTM 390 Adventure: Vergleich für Straße, Alltag und leichte Abenteuer
Wenn es um kompakte Adventure-Bikes geht, stehen oft zwei Namen im Raum: die Honda WN7 und die KTM 390 Adventure. Beide richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad für den Alltag suchen, aber auch Lust auf Ausflüge abseits des reinen Asphalt-Programms haben. Trotzdem unterscheiden sich die Konzepte spürbar: Die Honda wirkt eher auf „entspanntes Vorankommen“ ausgelegt, während die KTM stärker auf „agiles Handling und Abenteuer-Feeling“ setzt. Genau diese Unterschiede machen den Vergleich spannend.
Grundidee im Vergleich: Charakter statt nur Daten
Beide Motorräder bewegen sich im Segment der leichten bis mittleren Adventure-Klasse. Das bedeutet: Die Sitzposition ist meist aufrecht, das Cockpit ist alltagstauglich, und das Fahrwerk soll sowohl auf Landstraßen als auch auf unbefestigten Wegen funktionieren. Doch die Art, wie das umgesetzt wird, ist unterschiedlich. Die Honda WN7 zielt tendenziell auf ruhigeres, gleichmäßigeres Fahren ab. Die KTM 390 Adventure fühlt sich dagegen oft lebendiger an und lädt stärker dazu ein, das Motorrad aktiv zu bewegen.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich: Es geht nicht nur darum, wie „stark“ ein Motor ist, sondern wie er die Kraft nutzbar macht. Die Honda WN7 wirkt dabei häufig harmonisch im Durchzug und unterstützt ein gleichmäßiges Tempo. Das ist besonders angenehm, wenn Streckenplanung, Verkehr und Ampelphasen den Rhythmus bestimmen. Wer gerne vorausschauend fährt und nicht ständig am Gas „nachjustiert“, findet an der Honda oft ein stimmiges Gesamtgefühl.
Die KTM 390 Adventure spielt ihre Stärken eher in Situationen aus, in denen schnelle Richtungswechsel, zügiges Beschleunigen oder ein aktiver Fahrstil gefragt sind. Der Motorcharakter wirkt oft direkter, wodurch sich die KTM beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim Überholen dynamischer anfühlen kann. Das kann ein Vorteil sein, wenn der Fahrstil sportlicher ausfällt oder wenn auf Landstraßen häufiger „kurz und knackig“ gefahren wird.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Honda WN7: Stärke im gleichmäßigen Vorankommen und in der gut dosierbaren Kraft; potenzieller Nachteil für Fahrer, die maximale „Spontanität“ suchen.
- KTM 390 Adventure: Stärke in der lebendigen Reaktion und im agilen Fahrgefühl; potenzieller Nachteil, wenn ein eher ruhiger, entspannter Motorlauf bevorzugt wird.
Fahrwerk und Handling: Komfort vs. Agilität
Gerade im Adventure-Bereich entscheidet das Fahrwerk darüber, ob sich ein Motorrad „groß“ anfühlt oder eher wie ein leichtes Bike, das man ständig kontrollieren muss. Die Honda WN7 wirkt im Vergleich häufig auf Komfort und Stabilität ausgelegt. Das hilft besonders auf welligen Straßen, bei längeren Fahrten oder wenn die Strecke nicht perfekt ist. Auch im Stadtverkehr kann das Fahrwerk dabei helfen, dass man weniger „arbeiten“ muss, um das Motorrad ruhig zu halten.
Die KTM 390 Adventure zeigt dagegen oft eine deutlich sportlichere Abstimmung. Das kann beim Kurvenfahren und beim schnellen Wechsel zwischen Fahrbahnabschnitten Vorteile bringen. Auf Schotter oder schlechten Wegen ist die KTM damit nicht automatisch „schlechter“, aber sie fordert eher einen aktiven Umgang ein: Wer die Maschine dynamisch bewegt, bekommt viel Rückmeldung. Wer dagegen möglichst entspannt über unruhige Strecken gleiten möchte, könnte die Honda als angenehmer empfinden.
Kurven, Bremsen und Stabilität
Beide Motorräder sind für ihr Segment so ausgelegt, dass sie kontrollierbar bleiben. Im direkten Vergleich fällt jedoch auf, dass die Honda WN7 tendenziell ein ruhigeres Gesamtpaket bietet, während die KTM 390 Adventure stärker auf „Fahrspaß durch Präzision“ setzt. Das merkt man besonders dann, wenn die Straße wechselt: von glattem Asphalt zu grobem Belag oder wenn die Linie in Kurven häufiger korrigiert werden muss.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Adventure-Bikes sind oft ein Kompromiss zwischen aufrechter Haltung und sportlicher Kontrolle. Im Vergleich zeigt sich: Die Honda WN7 wirkt häufig so abgestimmt, dass sie für längere Fahrten angenehm bleibt. Das kann sich in einer entspannteren Haltung bemerkbar machen, besonders wenn der Alltag viele Zwischenstopps und unterschiedliche Streckenprofile mit sich bringt.
Die KTM 390 Adventure bietet ebenfalls eine aufrechte Position, wirkt aber in der Praxis oft etwas „direkter“ in der Körperarbeit. Das kann ein Vorteil sein, wenn das Motorrad häufig bewegt wird, etwa auf Landstraßen oder bei zügigen Ausfahrten. Wer jedoch sehr lange am Stück fährt und dabei möglichst wenig „Fahrarbeit“ leisten möchte, findet in der Honda häufig den entspannteren Charakter.
Für wen passt welche Haltung?
- Honda WN7: eher passend für entspannte Touren, Pendeln und lange Strecken mit wechselndem Tempo.
- KTM 390 Adventure: eher passend für Fahrer, die das Motorrad aktiv einsetzen und die Rückmeldung beim Fahren mögen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „mal eben raus“
Im Alltag zählt vieles: Übersicht, Handlichkeit, Alltagstempo und das Gefühl, dass das Motorrad in jeder Situation „einfach mitmacht“. Die Honda WN7 punktet im Vergleich oft mit einem unkomplizierten Fahrgefühl. Das hilft besonders im Stop-and-Go-Verkehr und auf kurzen Strecken, wenn man nicht jedes Mal das Motorrad neu „einstellen“ muss.
Die KTM 390 Adventure kann im Alltag ebenfalls überzeugen, vor allem wenn die Wege nicht nur aus glatten Straßen bestehen. Auf unbefestigten Abschnitten oder wenn die Route spontan geändert wird, wirkt die KTM häufig bereit, schnell in den „Adventure-Modus“ zu wechseln. Das ist ein Plus für alle, die nicht nur planen, sondern auch unterwegs entscheiden.
Reisetauglichkeit und Ausstattung: Was macht den Unterschied?
Reisetauglichkeit entsteht nicht nur durch Komfort, sondern auch durch die passende Ausstattung und das Gesamtgefühl aus Windschutz, Ergonomie und Fahrbarkeit. Im Vergleich zeigt sich: Die Honda WN7 wirkt oft wie die Wahl für Fahrer, die ihre Touren entspannt angehen und dabei Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket legen. Die KTM 390 Adventure wirkt dagegen wie ein Motorrad, das stärker auf „Abenteuer-Optik und -Haptik“ setzt und dadurch auch psychologisch motiviert, mehr zu probieren.
Stärken und Schwächen im Gesamtpaket
- Honda WN7: Stärke im ruhigen, alltagstauglichen Fahrgefühl; potenzieller Nachteil, wenn ein besonders „freches“ Handling gewünscht ist.
- KTM 390 Adventure: Stärke in Agilität und Abenteuer-Charakter; potenzieller Nachteil, wenn maximaler Komfort und Gelassenheit im Vordergrund stehen.
Welches Motorrad ist die bessere Wahl?
Der Vergleich zwischen der Honda WN7 und der KTM 390 Adventure lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag leicht zu beherrschen ist, auf wechselnden Strecken angenehm bleibt und sich für längere Fahrten „stimmig“ anfühlt, wird mit der Honda häufig glücklicher. Wer dagegen ein Bike möchte, das sich dynamisch bewegt, schnell auf Fahrimpulse reagiert und Lust auf aktive Ausfahrten macht, findet in der KTM oft den passenden Charakter.
Fazit: Honda WN7 oder KTM 390 Adventure?
Fazit: Die Honda WN7 ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein unkompliziertes, ruhiges und alltagstaugliches Adventure-Bike suchen. Sie passt besonders gut zu Pendeln, entspannten Touren und Strecken, bei denen Komfort und ein harmonisches Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Agilität. Die KTM 390 Adventure ist dagegen ideal für alle, die ein lebendiges Motorrad möchten, das beim Kurvenfahren und bei spontanen Abstechern deutlich mehr „Anpacken“ vermittelt. Wer gern aktiv fährt, schnelle Richtungswechsel mag und das Abenteuer-Feeling stärker spüren möchte, trifft mit der KTM eher ins Schwarze. Kurz gesagt: Honda für Gelassenheit und gleichmäßiges Vorankommen, KTM für Dynamik, Agilität und mehr Fahrspaß im aktiven Stil.