| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 5.999 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
- sehr gute technische Ausstattung
- modernes Cockpit
- agiles Fahrverhalten
- Motor mit erstaunlich viel Druck
- für größere Fahrer etwas zu klein
- Sound könnte deftiger sein
- Lambda-Sonde unterhalb des Krümmers sticht ins Auge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 165 | kg |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Sitzhöhe: | 800-820 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 45 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Reichweite | 387 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Rahmenbauart | GitterrohrGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 43 (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 17 Zoll | |
| Reifen hinten | 150/60 17 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit
Die neue KTM 390 Duke hat gegenüber der Vorgängerin ordentlich zugelegt. Die Ausstattung ist besser, der Motor drückt etwas mehr und sie ist optisch erwachsener geworden. Der Preis scheint im ersten Moment hoch zu sein, vergleicht man diesen aber mit dem Wettbewerb und zieht die famose Ausstattung der Duke ins Kalkül, so stellt sich die Sache schon ganz anders dar.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht die KTM 390 Duke in Blau als Vorführer bereit und freut sich auf viele Probefahrer! Bei Motorrad Ruser gibt es auch neue Maschinen von Yamaha und natürlich auch alle anderen KTMs als Testbikes, ein Besuch lohnt sich also auf jeden Fall. Auch ein Blick auf das Angebot an gebrauchten Maschinen lohnt sich.
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Honda WN7 vs KTM 390 Duke: Vergleich für Alltag, Fahrspaß und Kaufentscheidung
Wer im Segment der kompakten Naked-Bikes unterwegs ist, landet schnell bei zwei Namen, die auf ihre Art überzeugen: die Honda WN7 und die KTM 390 Duke. Beide Modelle richten sich an Fahrer, die ein agiles Motorrad für Stadt und Feierabendrunde suchen – mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Während die Honda WN7 eher auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Alltagstauglichkeit und gutmütiger Handhabung setzt, spielt die KTM 390 Duke ihre Stärken besonders dann aus, wenn es dynamisch wird: beim Beschleunigen, beim Ansprechverhalten und beim sportlichen Charakter.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet: Wie wirken sich Motor- und Fahrwerksauslegung auf das Fahrgefühl aus? Wo liegen die Stärken bei Komfort und Alltag, und wo zeigen sich mögliche Schwächen? Ziel ist eine klare Orientierung – damit die Entscheidung nicht nur nach Bauchgefühl, sondern nach dem eigenen Fahrprofil fällt.
Grundcharakter: Wie sich die beiden Bikes im Alltag anfühlen
Honda WN7: ruhiger, gleichmäßiger und alltagstauglich
Die Honda WN7 wirkt im Vergleich insgesamt „runder“. Das zeigt sich vor allem im Zusammenspiel aus Motorcharakter und Abstimmung. Beim Anfahren und im Stadtverkehr steht weniger das aggressive „Kick“-Gefühl im Vordergrund, sondern ein gleichmäßiger Vortrieb, der sich leicht dosieren lässt. Dadurch entsteht ein entspanntes Fahrgefühl – besonders dann, wenn häufig gestoppt und wieder angefahren wird.
KTM 390 Duke: direkter, lebendiger und sportlich motiviert
Die KTM 390 Duke geht dagegen spürbar zielstrebiger zur Sache. Das Ansprechverhalten wirkt direkter, und das Motorrad lädt stärker dazu ein, die Gänge zügig zu nutzen. Wer gerne früh beschleunigt, zügig in Lücken einfädelt oder auf kurzen Strecken mehr Fahrspaß sucht, wird die Duke als „wach“ erleben. Im Stadtverkehr kann das ein Vorteil sein – solange das eigene Fahrtempo und die Dosierfähigkeit zum Charakter passen.
Motor und Antrieb: Unterschiede in der Kraftentfaltung
Beim Vergleich der Motorwerte und der daraus resultierenden Fahrpraxis zeigt sich ein typisches Muster: Die Honda WN7 spielt ihre Stärke eher in der gleichmäßigen Nutzbarkeit aus, während die KTM 390 Duke stärker auf spürbare Dynamik setzt. Das bedeutet nicht, dass eine Seite „schlecht“ ist – eher, dass die Art der Kraftübertragung unterschiedlich interpretiert wird.
Honda WN7 punktet vor allem dort, wo ein Motor angenehm „mitläuft“: im Stop-and-Go, beim entspannten Cruisen und bei konstantem Tempo. Die KTM 390 Duke wirkt dagegen so, als würde sie mehr „auf Drehzahl“ reagieren und dadurch das Gefühl von sportlicher Reserve vermitteln. Wer häufig zügig beschleunigt oder kurvige Strecken mit dynamischerem Fahrstil fährt, profitiert von dieser Auslegung.
Fahrwerk und Handling: Wie gut lassen sich die Bikes bewegen?
Honda WN7: stabil und gutmütig in der Linie
Die Honda WN7 zeigt im Vergleich eine Tendenz zu stabilerem, ruhigerem Handling. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig unterschiedliche Untergründe anstehen – etwa Kopfsteinpflaster, schlechte Asphaltstellen oder wechselnde Straßenqualität. In solchen Situationen hilft ein Fahrwerk, das nicht zu nervös reagiert, um das Motorrad sicher und kontrolliert zu bewegen.
KTM 390 Duke: präzise, aber mit sportlicherem Anspruch
Die KTM 390 Duke fühlt sich im Vergleich oft „direkter“ an. Das kann beim schnellen Richtungswechsel und in Kurven ein echter Pluspunkt sein. Gleichzeitig gilt: Je sportlicher das Setup wirkt, desto mehr hängt das Fahrgefühl davon ab, wie sauber die eigene Fahrtechnik und die Abstimmung zum Fahrer passen. Wer eher entspannt unterwegs ist, kann die Duke als lebendiger wahrnehmen – was nicht automatisch negativ ist, aber eine andere Erwartungshaltung erfordert.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen ist der Vergleich vor allem eine Frage der Dosierbarkeit und des Ansprechverhaltens. Beide Motorräder sind für den Alltag ausgelegt, aber sie vermitteln unterschiedliche Eindrücke: Die Honda WN7 wirkt tendenziell so, als würde sie das Verzögern sehr kontrolliert und berechenbar unterstützen. Die KTM 390 Duke kann beim stärkeren Bremsen und in sportlicheren Situationen mehr „Biss“ vermitteln – besonders dann, wenn das Motorrad aktiv bewegt wird.
Stärken und mögliche Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Während die Honda WN7 eher auf gleichmäßige Kontrolle setzt, kann die Duke bei ambitionierter Fahrweise mehr Dynamik liefern. Wer häufig in Verkehrssituationen mit vielen Bremsmanövern unterwegs ist, wird die Honda als entspannter empfinden; wer gerne sportlich fährt, wird an der KTM mehr Reserven spüren.
Komfort und Sitzposition: Für kurze Wege und längere Runden
Komfort ist bei Naked-Bikes oft der entscheidende Faktor. Im Vergleich zeigt sich: Die Honda WN7 wirkt darauf ausgelegt, die Belastung im Alltag moderat zu halten. Das macht sie interessant, wenn Pendeln, Einkaufen und spontane Touren den Hauptanteil ausmachen.
Die KTM 390 Duke steht dagegen stärker für eine sportlichere Haltung. Das kann auf kurzen Strecken sehr angenehm sein, weil das Motorrad „aktiv“ wirkt. Bei längeren Fahrten hängt es stärker davon ab, wie gut die Sitzposition zum eigenen Körper passt und wie häufig Pausen eingeplant werden.
Ausstattung und Alltagstauglichkeit: Was zählt wirklich?
Bei der Ausstattung geht es weniger um einzelne Features, sondern um das Gesamtgefühl: Bedienbarkeit, Übersichtlichkeit und wie gut das Motorrad sich im Alltag nutzen lässt. Die Honda WN7 wirkt in der Praxis häufig wie ein Motorrad, das man schnell versteht und ohne viel Nachdenken nutzt. Die KTM 390 Duke bietet ebenfalls eine moderne Basis, wirkt aber in der Bedienlogik und im Fahrgefühl stärker auf „Fahren statt Verwalten“ ausgelegt.
Auch bei Themen wie Reichweite und Alltagsbetrieb zeigt sich ein Unterschied im Nutzungsprofil: Die Honda WN7 eignet sich besonders für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken am Stück fahren oder einfach weniger häufig an Tankstopps denken möchten. Die KTM 390 Duke kann im Alltag genauso funktionieren, wirkt aber eher wie ein Motorrad, das man bewusst „mitnimmt“, um Fahrspaß zu erleben.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda WN7 – Stärken
- Alltagstauglichkeit: gleichmäßiger Charakter, leicht dosierbar im Stadtverkehr.
- Komfortgefühl: tendenziell entspannter für Pendelstrecken und längere Fahrten.
- Kontrolliertes Handling: stabilere Wahrnehmung auf wechselndem Untergrund.
- Berechenbarkeit: besonders hilfreich, wenn die Fahrten nicht immer gleich dynamisch sind.
Honda WN7 – mögliche Schwächen
- Wer maximale Sportlichkeit sucht, könnte den Charakter als weniger „aggressiv“ empfinden.
- Bei sehr ambitionierter Fahrweise steht eher die Harmonie als die maximale Attacke im Vordergrund.
KTM 390 Duke – Stärken
- Dynamisches Fahrgefühl: direkteres Ansprechverhalten und sportlichere Auslegung.
- Kurven- und Richtungswechsel: lebendiger Charakter für aktive Fahrweise.
- Motivationsfaktor: lädt stärker dazu ein, das Motorrad zu nutzen, statt nur zu „fahren“.
KTM 390 Duke – mögliche Schwächen
- Der sportlichere Charakter kann im Alltag mehr Aufmerksamkeit bei der Dosierung erfordern.
- Komfort über lange Strecken hängt stärker von der individuellen Passform ab.
Welche Wahl passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung zwischen Honda WN7 und KTM 390 Duke lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil treffen. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag zuverlässig funktioniert, sich leicht beherrschen lässt und ein harmonisches Gesamtpaket bietet, wird mit der Honda WN7 sehr wahrscheinlich zufrieden sein. Sie ist besonders dann stark, wenn die Fahrten häufig aus Stadtverkehr, Pendeln und entspannten Feierabendrunden bestehen.
Die KTM 390 Duke ist dagegen die bessere Wahl für Fahrer, die mehr Dynamik wollen: kurze Strecken, kurvige Abschnitte und das Gefühl, dass das Motorrad auf jede Eingabe schnell reagiert. Wer gerne zügig beschleunigt, aktiv fährt und den sportlichen Charakter bewusst nutzt, wird die Duke als deutlich „motivierender“ erleben.
Fazit:
Die Honda WN7 ist für alle, die ein unkompliziertes, gutmütiges Naked-Bike für den Alltag suchen: Sie überzeugt durch gleichmäßige Kraftentfaltung, kontrolliertes Handling und ein eher entspanntes Komfortgefühl. Das macht sie besonders passend für Pendler, Stadtfahrer und Menschen, die ein Motorrad möchten, das einfach funktioniert – ohne ständig „mitzudenken“.
Die KTM 390 Duke passt am besten zu Fahrern, die sportlicher unterwegs sind und ein direkteres, lebendigeres Fahrgefühl bevorzugen. Stärken liegen hier vor allem in der Dynamik, dem aktiven Handling und dem stärkeren Anreiz, das Motorrad auch auf kurzen Strecken zu genießen. Wer Komfort zwar auch will, aber bereit ist, den sportlicheren Charakter bewusst zu fahren, findet in der Duke die passendere Wahl.