| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 9.499 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
- 25% mehr Power als die Vorgängerin
- gutes Getriebe, kaum Lastwechsel
- Kardan
- Genüssliches Fahren mit einem charakterstarken Motorrad
- unpassendes LCD-Cockpit
- Seitenständer mit merkwürdiger Ausklapp-Rückmeldung
- einfache Ausstattung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 218 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | V2-Zylinder-Viertakt längs | |
| Hubraum | 853 | ccm |
| Hub | 77 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | Luft-Ölkühlung | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 67 PS bei 6.900 U/Min | |
| Drehmoment | 79 NM bei 4.400 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 429 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Hydraulische Teleskopgabel (Federweg 137)mm | |
| Federung hinten | Zwei hydraulische Federbeine (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 - 18 | |
| Reifen hinten | 150/70 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Brembo, schwimmend gelagerte Bremsscheibe, 4-KolbenBremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
Gut gemacht, Moto Guzzi! Die neue V7 wurde an den richtigen Stellen angefasst. Mehr Power und mehr Stabilität machen aus der V8 850 die bessere Guzzi. Trotzdem hat sie ihren Charakter behalten, was die potentielle Zielgruppe erfreuen dürfte.Über das Design kann man streiten, wie gesagt gefällt uns die Special besser, aber auch die Stone macht optisch schon was her. Sie ist sofort als Guzzi zu erkennen und wir würden uns nicht für die schwarze Version entscheiden, sondern für die in Blau - die schwarze macht uns optisch zu sehr auf "evil" - und das ist sie einfach nicht.
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Zweirad-Technik Schielmann in Bokel.
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Honda WN7 vs. Moto Guzzi V7 Stone: Vergleich der beiden Charakterköpfe
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Alltag mit Stil“ aussehen, aber im Detail völlig unterschiedliche Prioritäten setzen, wird ein Vergleich spannend. Genau das passiert beim Honda WN7 und der Moto Guzzi V7 Stone. Beide Modelle sind für viele Fahrertypen interessant – aber sie liefern den Fahrspaß auf unterschiedlichen Wegen. Während der Honda WN7 eher auf unkomplizierte Handhabung und ein modernes Gesamtpaket setzt, spielt die Moto Guzzi V7 Stone ihre Stärken besonders dort aus, wo Charakter, Sound und ein klassisches Cruiser-Feeling gefragt sind.
Erster Eindruck: Design und Ausstrahlung
Der Honda WN7 wirkt insgesamt stimmig und zeitgemäß. Die Linienführung ist klar, die Proportionen sind auf Alltagstauglichkeit ausgelegt und das Motorrad präsentiert sich eher „clean“. Das macht ihn besonders attraktiv, wenn das Bike nicht nur gefahren, sondern auch gern im Alltag genutzt wird – ohne dass man sich ständig Gedanken über „zu viel Retro“ oder „zu viel Show“ machen muss.
Die Moto Guzzi V7 Stone dagegen steht für eine deutlich markantere Retro-Identität. Schon vom Look her fühlt man sich in eine andere Motorrad-Ära versetzt. Die V7 Stone wirkt wie ein bewusst ausgewähltes Statement: klassisch, eigenständig und mit einer Ausstrahlung, die man nicht verstecken möchte. Das ist ein Plus, wenn Design nicht nur „gefällt“, sondern auch Teil des Fahrgefühls sein soll.
Motorcharakter: Wie sich die Leistung anfühlt
Beim Vergleich der Motoren geht es weniger um reine Zahlen, sondern um den Charakter. Der Honda WN7 zielt auf ein gleichmäßiges, gut dosierbares Ansprechverhalten. Das macht ihn besonders angenehm im Stadtverkehr und auf kürzeren Strecken, bei denen man häufig beschleunigt, bremst und wieder anrollt. Wer ein Motorrad sucht, das sich „einfach richtig“ anfühlt, wird beim Honda häufig schnell Vertrauen aufbauen.
Die Moto Guzzi V7 Stone spielt dagegen stärker mit dem typischen Guzzi-Gefühl: mehr Wärme im Antrieb, ein spürbarer Rhythmus und ein Motor, der nicht nur transportiert, sondern begleitet. Das kann auf längeren Strecken besonders reizvoll sein, weil sich das Motorrad weniger wie ein nüchternes Fortbewegungsmittel anfühlt, sondern wie ein Erlebnis. Wer gerne mit dem Motor arbeitet und den Klang sowie die Vibrationen als Teil des Fahrspaßes akzeptiert, wird die Guzzi oft als „lebendiger“ wahrnehmen.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Honda WN7: Stärke ist die unkomplizierte, alltagstaugliche Abstimmung. Schwäche kann sein, dass der Motor weniger „emotional“ wirkt als bei sehr charakterstarken Alternativen.
- Moto Guzzi V7 Stone: Stärke ist der markante Charakter und das besondere Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass nicht jeder Fahrer die Eigenheiten des Antriebs als Vorteil empfindet.
Fahrwerk und Handling: Alltag vs. Kurve
Im Handling unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar. Der Honda WN7 wirkt auf viele Fahrer wie ein Motorrad, das sich schnell „einordnet“. Das bedeutet: beim Rangieren, beim zügigen Vorankommen und auch in wechselnden Geschwindigkeiten bleibt das Gefühl stabil und kontrolliert. Gerade wenn Strecken aus Stadt, Landstraße und gelegentlichen Ausflügen bestehen, ist das ein echter Vorteil.
Die Moto Guzzi V7 Stone bringt dagegen mehr „Cruiser-Logik“ in die Kurvenarbeit. Das Motorrad lädt dazu ein, vorausschauend zu fahren und den Schwung zu nutzen. In flotten Passagen kann das richtig Spaß machen – allerdings fühlt sich die Guzzi oft dann am besten an, wenn man ihr Fahrstil und Tempo etwas mehr Zeit gibt. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein sportlicheres Gerät anfühlt, könnte die Guzzi als weniger „direkt“ empfinden.
Komfort und Sitzgefühl
Komfort ist bei beiden Modellen ein wichtiges Thema, aber auf unterschiedliche Weise. Der Honda WN7 bietet häufig ein eher neutrales Sitz- und Fahrgefühl, das sich für viele Fahrten eignet – auch dann, wenn die Strecke nicht geplant war. Die Moto Guzzi V7 Stone setzt stärker auf das klassische Cruiser-Erlebnis: entspannter, mit einer Sitzposition, die den Körper anders „einbindet“. Das kann auf längeren Touren sehr angenehm sein, während es im Stadtverkehr oder bei häufigem Stop-and-go je nach Körpergröße und Gewohnheit unterschiedlich empfunden wird.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsen geht es vor allem um Dosierbarkeit und Stabilität. Der Honda WN7 punktet typischerweise mit einem gut kontrollierbaren Gefühl beim Verzögern. Das hilft im Alltag, wenn man nicht immer mit voller Aufmerksamkeit „auf die Bremse“ geht, sondern in Situationen hinein bremst, in denen man schnell reagieren muss.
Die Moto Guzzi V7 Stone kann beim Bremsen ebenfalls überzeugen, wirkt aber häufig stärker als Motorrad, das man bewusst fährt. Wer die Guzzi so bewegt, wie sie es mag, bekommt ein stimmiges Gesamtpaket aus Verzögerung und Fahrstabilität. Wer dagegen sehr hektisch oder aggressiv bremst, könnte den Honda als etwas „leichter zu beherrschen“ wahrnehmen.
Alltagstauglichkeit: Werkstatt, Wartung und Nutzung
Im Alltag zählt nicht nur, wie sich ein Motorrad anfühlt, sondern auch, wie gut es sich in den eigenen Rhythmus einfügt. Der Honda WN7 wirkt in vielen Punkten wie ein unkomplizierter Begleiter: schnell startklar, gut zu handhaben und insgesamt auf „einfach fahren“ ausgelegt. Das ist besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für Wochenendtouren gedacht ist, sondern auch für Pendeln, kurze Fahrten und spontane Ausflüge.
Die Moto Guzzi V7 Stone ist dagegen eher ein Motorrad, das man bewusst nutzt. Das heißt nicht, dass sie unpraktisch wäre – aber sie fühlt sich stärker nach „Motorradkultur“ an. Wer Wert auf Charakter legt und das Motorrad als Hobby und Erlebnis betrachtet, wird die Guzzi oft als genau richtig empfinden. Wer hingegen maximale Alltagsneutralität sucht, wird beim Honda schneller „durchstarten“.
Ausstattung und Technik: Was man im Alltag wirklich merkt
Bei der Ausstattung entscheidet weniger die reine Liste, sondern wie gut sie im Fahralltag funktioniert. Der Honda WN7 wirkt häufig wie ein Modell, das auf ein modernes Nutzererlebnis setzt: klare Bedienlogik, sinnvolle Details und ein Gesamtpaket, das sich schnell erschließt. Das spart Zeit beim Lernen und macht das Motorrad besonders für Fahrer attraktiv, die nicht erst lange „einstellen“ wollen.
Die Moto Guzzi V7 Stone setzt stärker auf den Retro-Charakter auch in der Anmutung der Technik. Das kann ein Vorteil sein, wenn man sich am klassischen Look erfreut und das Motorrad nicht wie ein reines Technikprodukt betrachtet. Gleichzeitig kann es sein, dass man bei der Guzzi eher bereit sein muss, sich mit Eigenheiten zu arrangieren – etwa beim persönlichen Setup oder bei der Art, wie sich das Motorrad „anfühlt“.
Stärken und Schwächen im Technik- und Ausstattungsvergleich
- Honda WN7: Stärke ist die schnelle Zugänglichkeit und das moderne, alltagstaugliche Gesamtpaket. Schwäche kann sein, dass der Retro-Faktor weniger im Vordergrund steht.
- Moto Guzzi V7 Stone: Stärke ist der starke Charakter und die klassische Identität. Schwäche kann sein, dass nicht jeder Fahrer die „gefühlte“ Eigenständigkeit als Vorteil sieht.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Honda WN7 ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich schnell integriert: im Stadtverkehr, auf kurzen Strecken und auch dann, wenn die Tour spontan wird. Wer ein ausgewogenes Gesamtpaket möchte – mit gutem Handling, kontrollierbarer Brems- und Fahrcharakteristik und einem eher neutralen, modernen Auftreten – findet im Honda häufig die passendere Wahl.
Die Moto Guzzi V7 Stone passt besonders gut zu Fahrern, die Motorradfahren als Erlebnis sehen. Wenn Design, Motorcharakter und das klassische Cruiser-Gefühl eine große Rolle spielen, wirkt die Guzzi oft wie die „richtige“ Entscheidung. Sie ist ideal für Menschen, die gerne länger unterwegs sind, den Rhythmus des Motors mögen und ein Motorrad suchen, das nicht nur funktional ist, sondern Persönlichkeit mitbringt.
Fazit:
Der Honda WN7 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem im Alltag überzeugen soll: unkompliziertes Handling, ein gut dosierbares Fahrgefühl und ein Gesamtpaket, das schnell Vertrauen aufbaut. Wer häufig fährt, spontan unterwegs ist und ein eher modernes, neutrales Auftreten bevorzugt, wird mit dem Honda meist entspannter ans Ziel kommen.
Die Moto Guzzi V7 Stone gewinnt dagegen dort, wo Charakter zählt: markantes Design, ein deutlich spürbarer Motorstil und ein Cruiser-Feeling, das sich wie ein echtes Erlebnis anfühlt. Für Fahrer, die das Motorrad nicht nur als Fortbewegung sehen, sondern als Teil der eigenen Motorradidentität, ist die Guzzi oft die emotionalere und passendere Wahl.
Kurz gesagt: Honda WN7 für den unkomplizierten Allround-Alltag, Moto Guzzi V7 Stone für den bewussten Genuss mit viel Persönlichkeit.