| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2004 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
- Viel Motorrad zum überschaubaren Preis
- Ab 2011 ABS serienmäßig
- einfaches Handling
- 67 PS im Soziusbetrieb ein bisschen wenig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.290 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.405 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 645 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 71 PS bei 8.800 U/Min | |
| Drehmoment | 62 NM bei 6.400 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 488 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 159)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Honda WN7 vs. Suzuki DL 650 V-Strom: Vergleich für Alltag und Tour
Wenn zwei Motorräder aus dem Bereich der vielseitigen Reise- und Allroundmaschinen gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Viel wichtiger ist, wie sich die Charaktere im Alltag anfühlen: beim Anfahren im Stadtverkehr, auf der Landstraße bei wechselndem Tempo und auf längeren Strecken, wenn Komfort und Ruhe im Vordergrund stehen. Genau darum geht es in diesem Vergleich zwischen der Honda WN7 und der Suzuki DL 650 V-Strom.
Grundidee beider Motorräder: Unterschiedliche Wege zum gleichen Ziel
Die Honda WN7 wirkt wie ein Motorrad, das vor allem auf ein stimmiges Gesamtpaket setzt: kontrollierbare Dynamik, ein gut nutzbares Fahrgefühl und eine Auslegung, die sich auch dann angenehm fährt, wenn die Strecke nicht perfekt geplant ist. Die Suzuki DL 650 V-Strom verfolgt dagegen die klassische V-Strom-Philosophie: ein bewährtes Konzept für Touren, das sich durch Alltagstauglichkeit und eine robuste, unkomplizierte Art auszeichnet.
Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder wollen mehr als nur „von A nach B“. Doch die Schwerpunkte liegen unterschiedlich. Während die Honda WN7 häufig mit einem harmonischen, eher „ruhigen“ Eindruck punktet, spielt die Suzuki DL 650 V-Strom ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um Langstrecke, Stabilität und eine souveräne Gesamtwirkung geht.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Kennzahlen
Beim Motor geht es im Alltag vor allem um die Frage, wie leicht sich das Motorrad dosieren lässt. Die Honda WN7 vermittelt dabei den Eindruck, dass sie sich gut anfühlt, wenn man gleichmäßig fährt und das Tempo flüssig hält. Die Leistungsentfaltung wirkt so, dass man nicht ständig „nachregeln“ muss. Das ist angenehm, wenn der Verkehr dichter wird oder wenn auf Landstraßen häufig gebremst und wieder beschleunigt wird.
Die Suzuki DL 650 V-Strom zeigt im Vergleich eine etwas tourorientiertere Auslegung. Sie wirkt darauf abgestimmt, dass man auch bei längeren Abschnitten entspannt unterwegs ist. Gerade bei konstantem Tempo und bei moderaten Drehzahlen spielt die DL 650 V-Strom ihre Stärken aus: Sie bleibt dabei ruhig, lässt sich sauber führen und unterstützt den Fahrer, ohne dass man ständig aktiv eingreifen muss.
Stärken und Schwächen im Antrieb
- Honda WN7: Stärken liegen in der gut dosierbaren Art und dem harmonischen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass sie weniger „tourig“ wirkt, wenn man sehr lange Autobahnabschnitte mit hohem Tempo bevorzugt.
- Suzuki DL 650 V-Strom: Stärken liegen in der souveränen Langstreckenwirkung und dem unkomplizierten Vortrieb. Schwäche kann sein, dass sie im Stadtverkehr manchmal etwas „größer“ im Gefühl wirkt, wenn man häufig enge Situationen und häufiges Rangieren hat.
Fahrwerk und Handling: Wie leichtfüßig oder wie stabil?
Das Fahrwerk entscheidet im Alltag oft darüber, ob man sich schnell wohlfühlt oder ob man ständig gegen kleine Unebenheiten „arbeitet“. Die Honda WN7 wirkt im Vergleich so, als wäre sie auf ein kontrolliertes, angenehmes Handling ausgelegt. Kurven lassen sich meist gut ansteuern, und das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Sicherheit, ohne dabei zu träge zu werden.
Die Suzuki DL 650 V-Strom setzt stärker auf Stabilität. Auf welligen Straßen oder bei längeren Strecken bleibt sie spürbar gelassen. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn man nicht nur „Sport“ sucht, sondern auch Komfort und Ruhe. In engen Passagen kann das Handling dennoch sehr brauchbar sein, aber das Grundgefühl ist eher: stabil statt leichtfüßig.
Stärken und Schwächen beim Fahrwerk
- Honda WN7: Stärken sind das gutmütige Einlenken und das angenehme Fahrgefühl im Alltag. Schwäche kann sein, dass die Stabilität bei sehr langen, schnell gefahrenen Abschnitten nicht ganz so „tourig“ wirkt wie bei der Suzuki.
- Suzuki DL 650 V-Strom: Stärken sind die souveräne Stabilität und die entspannte Langstreckenanmutung. Schwäche kann sein, dass sie im engen Stadtverkehr weniger „spielerisch“ wirkt als die Honda.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt entspannter?
Ergonomie ist ein unterschätztes Kaufkriterium. Auf kurzen Strecken fällt es kaum auf, aber nach einer Stunde merkt man deutlich, ob Rücken, Arme und Beine gut zusammenarbeiten. Die Honda WN7 wirkt im Vergleich so, als sei sie auf eine natürliche Sitzhaltung ausgelegt. Das kann besonders dann überzeugen, wenn häufig zwischen Stadt, Landstraße und kurzen Touren gewechselt wird.
Die Suzuki DL 650 V-Strom zielt stärker auf Tourkomfort. Die Sitzposition wirkt so, dass man auch über längere Zeit entspannt bleibt. Dazu kommt häufig ein stimmiger Gesamteindruck aus Windschutz, Sitzgefühl und dem „ruhigen“ Fahrverhalten, das auf langen Strecken hilft.
Stärken und Schwächen bei Komfort
- Honda WN7: Stärken liegen in der alltagstauglichen Ergonomie und dem schnellen Wohlfühlfaktor. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Autobahnfahrten der Komfort stärker vom individuellen Setup abhängt.
- Suzuki DL 650 V-Strom: Stärken liegen in der tourorientierten Entspannung und dem insgesamt ruhigen Gefühl. Schwäche kann sein, dass die Sitzhaltung je nach Körpergröße weniger „kompakt“ wirkt als bei der Honda.
Windschutz, Alltagstauglichkeit und Alltagssituationen
Gerade bei wechselnden Wetterlagen und unterschiedlichen Geschwindigkeiten entscheidet sich, wie gut ein Motorrad im echten Leben funktioniert. Die Honda WN7 wirkt dabei wie ein Motorrad, das sich gut in den Alltag einfügt: unkompliziert, gut zu handeln und nicht übertrieben „schwer“ im Gefühl. Das macht sie attraktiv, wenn häufig kurze Strecken gefahren werden oder wenn man im Alltag öfter mal umplant.
Die Suzuki DL 650 V-Strom punktet im Vergleich besonders bei längeren Fahrten und bei höheren Geschwindigkeiten. Der Windschutz und das ruhige Fahrverhalten tragen dazu bei, dass man weniger „gegen“ das Motorrad arbeitet. Dadurch wird die Tour entspannter, auch wenn die Strecke länger wird.
Reise- und Ausbaupotenzial: Was lässt sich daraus machen?
Viele Fahrer möchten ihr Motorrad nicht nur fahren, sondern auch für Reisen ausbauen. Hier zeigt der Vergleich ein klares Bild: Die Suzuki DL 650 V-Strom ist traditionell stark im Bereich Reiseausstattung. Zubehör wie Koffer, Gepäcksysteme und passende Anbauteile sind im Markt häufig gut verfügbar, was die DL 650 V-Strom für Touren besonders attraktiv macht.
Die Honda WN7 kann ebenfalls mit einem guten Grundkonzept überzeugen, wirkt aber im Vergleich eher wie ein Motorrad, das man zunächst „pur“ genießt und bei Bedarf gezielt anpasst. Wer vor allem Tages- und Wochenendtouren plant, findet in der Honda oft den passenden Charakter.
Stärken und Schwächen beim Reiseausbau
- Honda WN7: Stärken sind der unkomplizierte Einstieg und das stimmige Gesamtgefühl. Schwäche kann sein, dass das Reiseausbau-Ökosystem je nach gewünschtem Setup weniger „plug-and-play“ wirkt als bei der Suzuki.
- Suzuki DL 650 V-Strom: Stärken sind die starke Reiseausrichtung und die gute Passung zu typischem Tourenzubehör. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf Reiseausbau das Motorrad im Alltag etwas „mehr“ erscheinen lässt.
Wirtschaftlichkeit und Praxis: Kaufentscheidung mit Blick auf den Alltag
Bei der Praxis zählt nicht nur der Kaufpreis, sondern auch das Gefühl, wie unkompliziert das Motorrad im Alltag bleibt. Beide Modelle sind grundsätzlich dafür gemacht, regelmäßig gefahren zu werden. Im Vergleich wirkt die Suzuki DL 650 V-Strom häufig als „bewährter Begleiter“: Sie ist in der Szene bekannt, was die Orientierung bei Service, Zubehör und Ersatzteilen erleichtern kann.
Die Honda WN7 kann dagegen besonders dann überzeugen, wenn man ein Motorrad sucht, das sich modern und stimmig anfühlt und dabei nicht unnötig kompliziert wirkt. Für viele ist das genau der Punkt: weniger „Projekt“, mehr „Fahren“.
Direkter Vergleich: Welche Eigenschaften dominieren?
Wenn man die Stärken beider Motorräder zusammenfasst, ergibt sich ein klares Profil:
- Honda WN7 ist besonders stark in der harmonischen Alltagsanmutung, im gutmütigen Handling und in der Art, wie sie sich schnell in den Fahralltag integriert.
- Suzuki DL 650 V-Strom ist besonders stark in der tourorientierten Stabilität, im entspannten Langstreckengefühl und im Ausbaupotenzial für Reisen.
Fazit:
Die Honda WN7 ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das sich im Alltag leicht anfühlt und bei wechselnden Strecken schnell Spaß macht. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt, Wert auf ein harmonisches Fahrgefühl legt und ein Motorrad möchte, das nicht nach „Reiseprogramm“ verlangt, wird mit der Honda oft sehr zufrieden sein.
Die Suzuki DL 650 V-Strom passt besonders gut, wenn Touren im Vordergrund stehen. Sie spielt ihre Stärken vor allem auf längeren Strecken aus: stabil, entspannt und mit einem klaren Fokus auf Reise- und Alltagstauglichkeit. Wer regelmäßig weiter weg fährt, gerne ausbaut und ein Motorrad sucht, das auch bei hoher Kilometerzahl souverän bleibt, findet in der Suzuki meist den passenderen Begleiter.